Dunkelgrün fast schwarz

von Mareike Fallwickl 
4,2 Sterne bei92 Bewertungen
Dunkelgrün fast schwarz
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Positiv (73):
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Das Buch heizt meine Nerven an, wie ein Faden, der erst glimmt, dann lodert, zerreißt und viele kleine Fasern freigibt. Highlight garantiert

Kritisch (6):
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Konnte mich leider nicht begeistern

Alle 92 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Dunkelgrün fast schwarz"

Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783627002480
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Frankfurter Verlagsanstalt
Erscheinungsdatum:05.03.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor einem Monat
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht begeistern
    Dunkelgrün fast schwarz

    Moritz und Raffael sind Freunde aus Kindergartentagen. Sie haben sich 10 Jahre nicht gesehen, dann steht Raffael plötzlich vor Moritz Tür. Johanna, die das Trio in Kindertagen vervollständigt, meldet sich auch zu Wort und erzählt ihren Teil der Geschichte.

    Ich bin dem Hype um dieses Buch gefolgt und war voller großer Erwartung, als ich begann, diesen Roman zu lesen.

    Doch leider habe ich auf Seite 180 enttäuscht abgebrochen, da mich dieser Roman überhaupt nicht erreichen konnte.

    Der Schreibstil war gut und flüssig, aber die einzelnen Erzählungen der drei Protagonisten sowie von Marie, der Mutter von Moritz auch in den verschiedenen Zeitebenen waren leider nicht meins und konnten mich nicht fesseln.

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    solveigs avatar
    solveigvor 2 Monaten
    Gefühle wie Farben

    Länger als zehn Jahre war Raffael aus Moritz´ Leben verschwunden. Eines Abends taucht sein ehemals bester Freund unvermutet vor Moritz´ Tür wieder auf  -  was ist geschehen?

    Seit ihrer Kindergartenzeit verbindet die beiden Jungen eine intensive „Freundschaft“, eine Beziehung, in welcher der charismatische Raffael das Sagen hat. Er liebt es, seine Umwelt und insbesondere Moritz zu manipulieren, mit einem Hang zum Sadismus. Der künstlerisch veranlagte Moritz fühlt sich von ihm magisch angezogen; er bildet den Gegenpol, folgsam, sensibel. Seine Mitmenschen und ihre Charaktere erkennt er in Farbtönen. So sieht bzw. fühlt er das Kind Raffael in Grüntönen, die sich beim erwachsenen Raf verstärken, dunkler werden, „dunkelgrün, fast schwarz“.

    Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet Mareike Fallwickl Strukturen von Kontrolle und Abhängigkeiten. Neben der Erzählung aus Moritz´ Sicht schildert sie auch den Blickwinkel von Johanna, einer Mitschülerin, die im Teenageralter das Duo zu einer Dreierbeziehung ausweitet und glaubt, die  beiden Jungen in ihrem Sinn lenken zu können. Die Autorin lässt auch Moritz´ Mutter Marie zu Wort kommen. Sie ist die einzige, die hier in der Ich-Form spricht. Viele Zusammenhänge erkennt sie ganz klar, kann sie aber dennoch nicht beeinflussen. Gekonnt wechselt Fallwickl in ihrem Romandebüt die Zeitebenen, erzählt in Zeitsprüngen von den Hintergründen und erhöht so die Spannung des Lesers. Die Erwartung, dass sich zum Ende hin alles in helle, freundliche Farbtöne auflöst, wird allerdings nur teilweise erfüllt. Ein melancholisches Gefühl bleibt bestehen.

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    wandablues avatar
    wandabluevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat was und die Autorin hat Potential. Dennoch gibt es einiges zu kritisieren.
    Gute Unterhaltung mit Trend nach oben.

    Gute Unterhaltung mit Trend nach oben.

    Moritz und Raffael sind Kindergartenfreunde. Moritz hat die Gabe, eine farbige Aureole um Menschen, Räume und Gegenstände zu sehen, auch Musik kann er als Farbe wahrnehmen. Synästhesie lautet der Fachbegriff dafür. Und das gibt es wirklich. Doch es ist Raffael, der Charisma hat.

    Die Freundschaft der beiden tut ihnen nicht gut, sagt Marie, die Mutter von Moritz. Die Mutter von Raffael hat zuerst einmal keine Meinung.

    Dieser Roman kommt sehr ruhig daher.

    Der Stil ist frisch, es wird eine beunruhigende Atmosphäre aufgebaut, trotzdem passiert eigentlich nichts. Die Autorin benutzt sehr viele innovative Metaphern, wobei manche es auf den Punkt bringen und manche in die Hose gehen. So ist der Leser hin- und hergerissen. Obwohl es auch Abschnitte gibt, ohne dass die Autorin neue Bilder erfindet, und der Leser sich ausruhen kann davon, ist es insgesamt einfach zu viel des Guten. Zu viele Vergleiche, die alle neu sind, ermüden. Es hat einen Grund, warum eine richtig gute Erzählung mit Vertrautem arbeitet. Vertrautes gemischt mit ein bisschen Neuem, das ist gut. Neues, vermischt mit ein bisschen Vertrautem, funktioniert nur bei der jeweiligen Jury des Deutschen Buchpreises.

    Die Figurenführung ist gut und nachvollziehbar. Das ist auch die Komposition des Romans.

    Doch die interessanten Protagonisten sind in ihren Handlungen unglaubwürdig. Vor allem Marie ist merkwürdig passiv. Man kann doch nicht zu allem „ja und amen“ sagen. Marie ist immerzu beunruhigt, bespricht Probleme mit den Kindern aber niemals mit ihrem Mann. Oder sonst jemandem. Auch kann sie sich sehr schwer mit ihrem Leben in einem schönen Haus in einem Dorf arrangieren.

    Bis in die Mitte des Romans bin ich sehr geduldig und warte. Doch dann gibt es einen Punkt, an dem ich mich zu langweilen beginne. Nicht, weil die Schreibe langweilig geworden wäre oder die Atmosphäre nachließe, nein, sie verdichtet sich sogar allmählich, sondern, weil ich die Personen nicht verstehe. Und dafür keine plausible Erklärung bekomme.

    Ich verstehe Marie nicht, ich verstehe ihre Eltern nicht, die nie zu Besuch kommen, ich verstehe Alexander nicht, den Ehemann von Marie, ich verstehe Johanna nicht, eine weitere Kinderfreundin, die eine obsessive sexuelle Bindung entwickelt. Warum sind alle so, wie sie sind? So unnatürlich? Keinem von ihnen bin ich jemals begegnet in der Realität. 

    Als ich den Roman deshalb gerade aufgeben möchte, beginnt ein sich schnell drehendes Karrussel an Auseinandersetzungen und Aussprachen: Es knallt.

    Ist das, was uns Mareike Fallwickl kundtut, große Erzählkunst? Die Anhäufung von Seltsamkeiten, die sie braucht, um ihre Geschichte mit Plausibilität auszustatten, lässt mich zweifeln. Erzählkunst wäre es, aus Alltäglichkeiten, die wir alle kennen, eine Geschichte zu machen, die uns fesselt und in der wir uns doch wiederfinden. Aber Fallwickls Protagonisten sind zu abgedreht.

    Dunkelgrün fast schwarz bietet dunkelgrüne, fast schwarze Unterhaltung mit rätselhaften Figuren, die sich nach und nach erklären, dabei aber in Klischees stecken bleiben. Gutes ist eben gut und Böses eben böse. Das muss man hinnehmen. Und daran krankt die ganze Geschichte.

    Für die Königsklasse „Anspruchsvolle Literatur“ reicht es meiner Meinung nach nicht. Die Autorin muss zu tief in die Trickkiste greifen, um ihre Geschichte zu runden, doch im Sektor „Gute Unterhaltung“ bringt sie es aufgrund ihrer frischen Schreibweise und den gut ausgearbeiteten Figuren Moritz und Marie zu satten vier Punkten.

    Fazit: Gute Unterhaltung mit Aufwärtstrend.

    Kategorie: Gute Unterhaltung
    Frankfurter Verlagsanstalt, 2018

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    Ninchen2s avatar
    Ninchen2vor 2 Monaten
    Enttäuschend!

    Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

     

    Auch ich habe mich von dem Hype um dieses Werk absolut anstecken lassen.

    Ich habe fast nur gutes und absolute Lobeshymnen auf diesen Debutroman gelesen und gehört.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig, keine Frage, aber es ist im Nachhinein betrachtet doch ein ganz normaler Roman.

    Leider Gottes gab es immer wieder Szenen, die mich als Leserin zutiefst erschüttert haben (auf Grund dessen wie die Personen sich in dem Roman gegenüber anderen verhalten).

    Ich will nicht zu viel verraten, kann aber für mich sagen, dass ich ab einem gewissen Zeitpunkt (in etwa Seite 150) einfach nicht mehr weiter lesen konnte.

    Für mich persönlich war eine Grenze erreicht, an der ich einfach nicht mehr „mochte“ und daher das Buch dann auch vorzeitig beendet habe.

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    Miamous avatar
    Miamouvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Den Inhalt hat wahrscheinlich jede/r schon gefühlte 1.000 Mal gelesen, ABER die Sogwirkung dieses Buches ist gigantisch!
    Dreicksdrama...

    „Dunkelgrün fast Schwarz“ ist der Debütroman der jungen Autorin Mareike Fallwickl. Die Handlung hat man vielleicht schon einige Male so gelesen. Die Sogwirkung dieses Romans hat es aber ihn sich.

    Es geht um die drei Freunde Raffael, Moritz und Johanna. Moritz und Raffael kennen sich seit Kindheitstagen und ihre Freundschaft hat ein wenig etwas von einer Symbiose. Als Johanna in den letzten Schuljahren zu ihnen stößt, bricht in dieser Freundschaft etwas auf. Jahre später treffen sich die drei wieder. Nicht ganz durch Zufall, aber dieses Zusammentreffen zwingt sie dazu, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen.

    Das Buch erfährt ja einen ziemlichen Hype und normalerweise bin ich dann doch eher die, die dann nicht unbedingt zu solchen Romanen greift. Da ich das Buch aber geschenkt bekam, sieht die ganze Sache natürlich anders aus und ich stürzte mich ehrlich gesagt doch ziemlich schnell darauf. Der Beginn war für mich dann etwas holprig und ich musste mich sehr in Geduld üben. Irgendwie ging für mich in der Handlung sehr wenig weiter und auch die Beschreibung der Figuren (worauf die ersten Kapitel meines Erachtens tatsächlich abzielen) fand ich auch gar nicht so packend, sondern eher unnötig in die Länge gezogen, weil sie auf eine Art und Weise niemals auf den Punkt kamen. Dies zog sich dann aber irgendwie durch das gesamte Buch. Die einzige Person, die doch ein wenig Nähe „zulässt“ ist Marie, die Mutter von Moritz. Vielleicht liegt dies auch daran, dass sie als Einzige als Ich – Erzählerin zu Wort kommt.

    Apropos Sichtweisen: Der Roman wird eben aus der Sicht von Marie erzählt. Dann sind dann noch Johanna und Moritz. Johanna blieb für mich immer auf Distanz, was vielleicht daran liegt, dass ich mich mit ihrer Lebensführung und ihrer Unterwürfigkeit gegenüber Raffael nicht anfreunden konnte. Dies mag vielleicht einer besonderen Charakterstudie zu Grunde liegen, die der Autorin in gewisser Hinsicht auch gelungen ist, da Johanna damit eine ziemlich dunkle Aura umgibt, die beim Lesen durchaus einen gewissen Reiz zeigt. Sie bleibt diese Unnahbare, deren Mauern ganz zum Schluss komplett einreißen. Trotzdem konnte ich am Ende ihren Entschluss (der an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird) nur bedingt nachvollziehen. Moritz ist derjenige, der von dem Dreiergespann wahrscheinlich noch am sympathischsten wirkt (zumindest erging es mir so). Sein Leben scheint in geordneten Bahnen zu laufen, nachdem sich die drei „Freunde“ nach ihrer Schulzeit „getrennt“ haben. Er ist in Wirklichkeit auch der, der von den beiden anderen immer ausgenützt wird, weswegen er wahrscheinlich auch deswegen viel Mitleid von Seiten des Lesers erfahren wird. Moritz ist Syhnästet, was auch den Titel des Buches erklärt. Raffael hat für ihn die Farbe Grün. Als er aber 15 Jahre nach der Matura plötzlich vor seiner Wohnungstür steht, ist seine Farbe dunkelgrün, fast schwarz. Diesen Zug, den die Autorin Moritz versetzt hat, fand ich sehr spannend zu lesen und es trug auch beträchtlich zum Verständnis der einzelnen Figuren bei. Raffael selbst, bleibt für den Leser auch grün, dunkelgrün, fast schwarz oder was auch immer. Er darf nicht erzählen und das Bild, das man von ihm bekommt erschließt sich nur aus den anderen Sichtweisen. Es gibt nur kleine Momente in denen er kurz preisgibt, was er sich wünscht und wie er seine Umwelt wahrnimmt.

    Die Handlung an sich braucht, wie bereits erwähnt, seine Zeit um in Fahrt zu kommen. Tatsächlich macht es dann aber ab einem gewissen Zeitpunkt „Klick“ und man wird förmlich in das Buch hineingezogen. Ich kann gar nicht recht beschreiben, woran das liegt. Es wird nämlich sehr schnell klar, was mit dem Dreiergespann während der Schulzeit und kurz nach der Matura passiert ist. Und auch die Auflösung des ganzen „Rätsels“ hat jeder wahrscheinlich schon in unzähligen Romanen gelesen. Sie wirkte fast schon „zu normal“.

    Alles in Allem hat mich der Roman aber tatsächlich gut unterhalten und ich konnte mich dem Sog nicht wirklich entziehen. Nach dem ersten Viertel des Buches wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Trotzdem konnte es mich nicht vollends überzeugen. Ich würde es aber auf jeden Fall weiterempfehlen. 3,5 Sterne…

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein fesselndes Debüt, das atmosphärisch dicht, erschütternd und überraschend ist.
    Ein fesselndes Debüt

    Die Schatten der Vergangenheit…

    Im Jahr 1986: Moritz ist drei Jahre alt, als seine Mutter Marie mit ihm und seiner kleinen Schwester Sophie hoch in das einsame Bergdorf zieht. Schon kurz darauf lernt Moritz den gleichaltrigen Raffael kennen und fortan sind die beiden Jungen unzertrennlich. Raffael führt und Moritz ist immer hinter ihm. Eigentlich sollte Marie sich über die Freundschaft der Jungen freuen, doch sie spürt schnell, dass etwas nicht in Ordnung ist – sie erkennt schon früh das Zerstörerische, das hinter Raffaels blauen Augen lauert. Jahre später kommt das Mädchen Johanna an die Schule und weitet das enge Band zwischen Raffael und Moritz – und dieses fatale Dreieck entwickelt scharfe Kanten, das Wunden hinterlässt…
    Nach sechzehn Jahren Funkstille steht Raffael plötzlich vor Moritz' Haustür und lange Verschwiegenes gerät an die Oberfläche…

    „Die Wohnzimmertür ist angelehnt, er drückt sie vorsichtig auf, steckt den Kopf hinein. Und jetzt, ohne das Licht, kann er deutlich sehen, was er vorhin schon vermutet hat. Das Grün ist dunkler geworden, viel dunkler, tief und massiv, fast schwarz. Es füllt den Raum, bis an die Decke strahlt es.“ – Seite 31, eBook

    Für dieses Buch habe ich mich schon lange interessiert - nun habe ich es gelesen und muss sagen: Es ist beeindruckend. Mareike Fallwickl ist hier ein Debüt gelungen, das dem Leser einiges abverlangt. Von der ersten Seite an fesselnd, direkt und oft erschütternd. Oftmals sind es nur vermeintlich kleine Dinge, die sich aber nach und nach zu etwas Großem und Dunklem entwickeln.
    Nach und nach kommen alle dunklen Geheimnisse ans Licht, die einzelnen Puzzleteile fügen sich zusammen – vieles ist erschreckend und etwas überraschend. Gerade der intensiv-direkte Schreibstil in Kombination mit den ständig wechselnden Perspektiven und den Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht es so spannend. Man fragt sich die ganze Zeit: Was ist vor sechzehn Jahren wirklich passiert? Es wird sehr direkt – an einigen wenigen Stellen fand ich es etwas zu überzogen, besonders manche Passagen über Johanna waren etwas wirr.
    Jedoch ist die Darstellung der einzelnen Charaktere ansonsten sehr gelungen – jede Figur ist anders, jeder hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, mit Geheimnissen und Ängsten – und dieses bekommt man hautnah mit. Daher ist dieses Buch vorallem psychologisch sehr spannend.

    „Allein stehe ich in Sabrinas Küche, draußen dämmert es. Ich denke an den Winterabend vor dreizehn Jahren, als ich solche Angst hatte vor der Dunkelheit und nicht wusste, dass es Dinge gab, vor denen ich mich viel mehr hätte fürchten müssen.“ (Marie) – Seite 301, eBook

    Mein Fazit: Ein Roman mit Sogwirkung – atmosphärisch dicht, erschütternd und überraschend. Ein wirklich gelungenes Debüt, das sich so spannend wie ein Thriller liest. Vorallem auf psychologischer Ebene sehr packend – der intensiv-direkte Schreibstil hat sehr großen Anteil daran. Sehr Lesenswert!

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    Lykes avatar
    Lykevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich leider nicht mehr als ein solider 0815-Thriller. Schöner Schreibstil, aber oberflächliche Charaktere & vorhersebare Story. Schade!
    Spannende Unterhaltungsliteratur, nicht mehr und nicht weniger

    Mit „Dunkelgrün fast schwarz“ legt Mareike Fallwickl ein Debüt vor, das schon vor seinem Erscheinen von der Presse als DIE Neuentdeckung des letzten Jahres angepriesen wurde und kurz nach seinem Erscheinen die sozialen Medien ordentlich durchrüttelte. Egal wo man hinsieht, die Begeisterung schlägt hohe Wellen. Mich haben weniger die Lobeshymnen, als vielmehr der düstere Sog, den diese Geschichte verströmt, angelockt. Fallwickls Debüt wird als anspruchsvoller Roman mit besonderem Schreibstil und einzigartigen Charakteren gehandelt, bekommen habe ich aber einen mittelmäßigen Thriller mit vorhersehbaren Elementen und Figuren, die sich strikt an ihre Rollenzuweisungen halten.

    Raffael und Moritz sind beste Freunde seit ihrer Kindergartenzeit. Auf den ersten Blick scheint die beiden Jungs nichts zu verbinden: den schüchternen, freundlichen Moritz und den draufgängerischen und selbstbewussten Raffael. Trotzdem versinken die beiden komplett in ihrer eigenen Welt und nur Raffael weiß von Moritz‘ besonderem Talent, Menschen und Situationen in Farben wahrzunehmen. Als in der Oberstufe Johanna in die Klasse kommt und diese eingeschworene Konstellation aufbricht, entsteht mit der Zeit eine Dreiecksbeziehung mit zerstörerischer Sprengkraft.

    Keine Frage, der Anfang ist unheimlich spannend und düster und hat mich sofort in die Geschichte um die drei Freunde hineingezogen. Fallwickl spielt mit Andeutungen, verschiedenen Perspektiven und Wechseln der Zeitebene und baut so den Spannungsbogen der Geschichte immer weiter auf. Innerhalb der ersten 100 Seiten entwickelt sich dadurch ein Lesesog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Das ist die große Stärke des Romans – Fallwickl zieht den Leser mitten hinein in die Gedankenwelt ihrer Figuren und hält ihn mit geschickten Perspektivwechseln und wie beiläufig platzierten Informationsbruchstücken bei der Stange. Wie geht es weiter und wer kommt auf den nächsten Seiten zu Wort? Hervorheben möchte ich außerdem den klaren, aber leicht poetischen Schreibstil der Autorin. Landschaftsbeschreibungen und Gefühlslagen werden häufig in Metaphern ausgedrückt und geben dem Leser dadurch Raum für die eigene Vorstellungskraft und Interpretation. Für meinen Geschmack wurde da manchmal etwas zu dick aufgetragen, wenn beispielsweise Hoffnungen zerplatzen wie rote Beeren, auf die man tritt; aber da gehen die Meinungen sicher auseinander.

    Die großen Schwächen des Romans sind die vorhersehbaren, mittelmäßig spannenden Thriller-Bausteine, aus denen er zusammengesetzt ist. Bereits nach der Hälfte ahnte ich schon, wie die ganze Dreiecksbeziehung zusammenhängen und ausgehen könnte und dabei lese ich kaum Thriller und bin daher grundsätzlich relativ leicht zu überraschen! Hinzu kommen Charaktere, die (leider!) wie vom Figurenfließband zu kommen scheinen. Obwohl man hervorragend in der jeweiligen Perspektive der Charaktere versinken kann, bleiben sie dennoch seltsam blass und oberflächlich. Als würden sie sich zu 100% an ihre vorgeschriebenen Rollen halten, ohne die kleinste Abweichung zu dulden. Moritz ist einfach der Gute, Raffael der Schlechte und Johanna die Traumatisierte. Basta. Mir fehlten hier beim Lesen die Ausnahmen, die einen Romancharakter menschlich erscheinen lassen und ihm  die nötige Tiefe verleihen.

    Ich habe mir von diesem Debüt leider etwas mehr versprochen und bin dementsprechend ein wenig enttäuscht. Den großen Hype um das Buch kann ich leider nicht nachvollziehen. Fallwickls Debüt ist in meinen Augen ein spannend zu lesender Thriller mit besonderem Schreibstil, aber 0815-Elementen. Tolle Unterhaltungsliteratur, aber den anspruchsvollen Roman sehe ich darin nicht. Nichtsdestotrotz habe ich ihn gerne gelesen.

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein psychologisch kluges Debüt mit absoluter Sogwirkung
    Freundschaft oder Abhängigkeit?

    Nach 16 Jahren Funkstille steht Moritz ("Motz") ehemals bester Freund Raffael ("Raf") plötzlich vor seiner Wohnungstür. Aus anfänglich einer Nacht Notfall-Unterschlupf werden Wochen des Campierens auf dem Sofa, ohne dass Moritz weiß, was genau Raf in die Heimatstadt zurück geführt hat und ohne dass über den Bruch der beiden gesprochen wird. Der immer passive Moritz muss sich irgendwann positionieren und auf Konfrontationskurs gehen, als seine hochschwangere Freundin die gemeinsame Wohnung verlässt. Kennt er Raf eigentlich wirklich? Und was ist aus Johanna ("Jo") geworden, die ihn ein Jahr nach Raf ebenfalls sang- und klanglos allein gelassen hat?


    Zu Beginn des Romanes fragte ich mich eine Weile, wohin das Ganze eigentlich führen soll und ob das wirklich ein Buch für mich ist. Die Freundschaft zwischen Moritz und Raffael in Kinder- und Jugendtagen ist geprägt von kleineren und größeren Gewaltanwendungen, von Unterdrückung und Erniedrigung bzw. Darstellung von Rafs Dominanz. Nach der Schule führen Raf und Jo eine merkwürdige Beziehung, die ebenfalls von einer tiefen Abhängigkeit geprägt ist. Insbesondere die Darstellungen dieser, in emotionaler und sexueller Hinsicht, gewaltbehafteten Beziehung ließ mich an der weiteren Lektüre zweifeln. Ich bin im Nachhinein froh, dass ich weiter gelesen habe, da ich dann doch bereits zu Beginn gespannt darauf war, was zwischen den Freunden passierte und zur Funkstille von 16 Jahren führte. 
    Die Autorin arbeitet mit Perspektivwechseln zwischen Moritz, Johanna und Marie (Moritz Mutter) sowie Zeitsprüngen, die immer deutlich mit Jahreszahl gekennzeichnet sind. Stück für Stück setzen sich die Puzzleteile zusammen und entfalten nach einem eher ruhigen Beginn eine solche Sogwirkung, dass ich mich der Geschichte auch nach dem Lesen kaum entziehen konnte. Die Stimmung des Buches empfand ich als intensiv und beklemmend. Im letzten Drittel hoffte ich sehr auf ein Happy-End für Moritz und auch Johanna, und wenn schon nicht ein glückliches Ende, dann doch vielleicht zumindest eine umfassende Klärung, mit der man seinen Frieden machen kann. Gleichzeitig ärgerte ich mich sehr häufig über Moritz Passivität, wie er alles über sich ergehen ließ und auch in der Gegenwart als Erwachsener den Mund nicht aufmacht. Er hinterfragt nichts, ist wieder der eingeschüchterte kleine Junge, der zu seinem strahlenden besten Freund aufschaut. Durch die inneren Perspektiven seiner Mutter Marie kann man dies jedoch eigentlich fast schon wieder verstehen, ist sie doch selbst jahrelang passiv geblieben und hat nie den Mund aufgemacht. 
    Raffael selbst kommt nicht zu Wort. Man lernt ihn über die drei Perspektiven und Anekdoten kennen und kennt ihn am Ende doch nicht. 

    Fazit:
    Nach einem eher leisen Beginn in einem österreichischen Dorf entwickelt der Roman eine unglaublich intensive Sogwirkung, die mich völlig gefangen nahm. Es ist keine lockere Lektüre, vielmehr fühlt man sich mit den Figuren angespannt, zum Teil ist die Stimmung richtiggehend beklemmend. Psychologisch gibt es viel über verschiedene Persönlichkeiten und entstehende Abhängigkeiten herauszulesen und warum es so schwer ist, sich von ihnen zu lösen. Absolute Empfehlung!


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    jenvo82s avatar
    jenvo82vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein intensives Leseerlebnis mit vielen Einblicken in die dunklen Geheimnisse der menschlichen Seele. Für Liebhaber der Psychologie.
    Freundschaft mit dunklen Geheimnissen

    „Es war nur ein Zufall, ein Unglück, dass er Raf begegnet ist. Das Schlimmste vielleicht, was ihm je geschehen ist. Und Jo. Für Jo gilt das ebenfalls. Und gleichzeitig, ein bisschen auch das Beste.“


    Inhalt


    Für Moritz ändert sich förmlich von einem Moment auf den anderen sein Leben, als vollkommen unerwartet sein bester Freund aus Kindertagen vor der Haustür steht. Raffael, genannt Raf, den er seit fast 15 Jahren nicht mehr gesehen hat, bittet um ein Nachtquartier und Moritz gewährt es ihm, wie jeden seiner Wünsche seit eh und je. Eigentlich hat Moritz mit dieser alten Freundschaft längst abgeschlossen, denn Raffael ist damals einfach verschwunden, ohne ein Wort des Abschieds, ohne sich für irgendetwas zu interessieren. Die Beziehung der beiden zueinander ein Phänomen – war es doch immer der charismatische, einprägsame Raf, dessen Skrupellosigkeit und Entschlossenheit ebenso wie seine Geheimniskrämerei einen deutlichen Gegenpol zu Moritz Offenheit und Schüchternheit darstellten. Erst als Kristin, die Lebensgefährtin von Moritz kurz vor der Entbindung ihres ersten Kindes auszieht, weil sie es nicht länger mit Raffael unter einem Dach aushält und dieser keine Anstalten macht, die Unterkunft zu verlassen, sieht sich Moritz gezwungen, die unschöne Vergangenheit aufzuarbeiten und den Dämonen von damals Zutritt zu gewähren.


    Doch von was lebt Raffael eigentlich? Warum bleibt er so lange und wo will er hin? Und warum klingelt er nach so vielen Jahren gerade bei Moritz an der Tür? Fragen, die einer dringenden Klärung bedürfen und die umso elementarer werden, als plötzlich Jo, die Jugendlieber beider Männer auftaucht und sich dazugesellt. Moritz ist sich sicher – das ist ein abgekartetes Spiel und sein Seelenheil der bittere Preis für die absichtlichen Fehltritte anderer.


    Meinung


    Die österreichische Autorin Mareike Fallwickl widmet sich in ihrem Debütroman den vielen unterschiedlichen Facetten einer unausgeglichenen Männerfreundschaft, die in ihrer Tiefe und Intensität schnell den Weg der Normalität verlässt. Sie schafft ein psychologisches Porträt über menschliche Motive, Beziehungen einzugehen, sie zu führen auch entgegen der inneren Überzeugung und sie mit bitterem Nachgeschmack zu beenden. In erster Linie steht dabei der Wille und die Charakterstärke Einzelner im Zentrum der Erzählung und ihre Macht oder besser der Missbrauch selbiger, um das eigene Selbst zu erhöhen und andere damit zu erniedrigen.


    „Dunkelgrün fast Schwarz“ bezeichnet die Farbe, die der künstlerisch begabte Moritz an seinem vermeintlich besten Freund wahrnimmt. Denn Moritz verfügt über die ungewöhnliche Begabung rund um eine fremde Person eine sich verändernde, doch dominante Farbe wahrzunehmen. Und dieses Gefüge manifestiert sich in klaren, hellen Farben und damit freundlichen Charakteren und dunklen, gefährlichen Tönen, die dennoch enorm reizvoll sind. Doch was Moritz nicht kann, ist es Grenzen zu ziehen und sich gegen das Bedrohliche in Raffael abzugrenzen. Er wird zum emotional abhängigen Mitläufer, dem durchaus mit erschreckender Einsicht bewusst wird, dass sein Ego immer durchscheinender im Glanz des Anderen wird.


    Die Autorin vermag es intensiv und spannend eine Geschichte über viele Jahre hinweg aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und doch immer im entscheidenden Moment, den Leser im Unklaren zu lassen und eine seltsame Schwebe aufrechtzuerhalten, die fesselt aber auch anstrengt, denn nie erfährt man, was Raffael eigentlich ist und was er mit seinem Verhalten bezweckt.


    Fazit


    Ich vergebe empfehlenswerte 4 Lesesterne für einen gut durchdachten, auf Emotionen und Geheimnissen basierenden Roman, der tief in menschliche Abgründe hineinschaut. Wer sich für Psychologie interessiert oder hinter die gutbürgerliche Fassade schauen möchte, ist hier genau richtig. Zum Lieblingsbuch fehlt mir aber einiges, auch wenn viele Leser so schwärmen. Vor allem die Tatsache, dass die Spannungskurve so sehr ausgereizt wird, hat mir missfallen. Denn irgendwann habe ich aufgehört, den Menschen hinter dem Protagonisten zu suchen und habe das Geschehen nur noch hingenommen, ohne mir genauere Gedanken darüber zu machen.

    Kommentare: 4
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    TNiemitz82s avatar
    TNiemitz82vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine große Enttäuschung! Kein Schwarz! Kein Grün! Ich sehe rot!
    Charaktere und auch der Leser müssen sich in diesen Strang krampfhaft hineinzwingen

    Was sollte das? Eine Verschwendung von Lebenszeit, mehr nicht.
    Sind das bezahlte Wertungen? Das ist eine aufgezwungene Euphorie. Und viele (auch ich) sind darauf reingefallen.
    Frau Fallwicki, Sie kommen leider nicht zum Punkt. Es liest sich langatmig! Der Einstieg liest sich so schwer dass ich beinahe abgebrochen habe. Doch leider liest sich die gesamte Geschichte hinterher ebenso schleppend. Spannung empfand ich keine, weil die Charaktere sich zwanghaft so verhalten haben, wie sie sich dem Autor nach halt verhalten mussten. Ich konnte Raffael, Johanna und Moritz in ihrer Handlungsweise nicht verstehen. Diese sich selbst vermutlich auch nicht, würden sie sich mit einiger Distanz selbst betrachten und bewerten müssen. Die Klischees und die Vorhersehbarkeit der Story geben dem Ganzen nun den Rest. Für mich eine Enttäuschung, die dem Drumherum nicht gerecht wird.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    elane_eodains avatar
    Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
    Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

    Ablauf der Debütautorenaktion:

    Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
    Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

    Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
    Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
    Wichtig:
    Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


    Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


    Wie kann man mitmachen?

    Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

    Informationen/Regelungen:

    • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
    • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
    • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
    • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
    • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
    • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
    • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
    • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
    Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
    __________________________________________________________________  

    Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

    (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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    Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
    .
     
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    Für Autorinnen & Autoren:

    Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
    Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
    __________________________________________________________________ 

    PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
    Zur Leserunde
    Marina_Nordbrezes avatar

    Fragefreitag mit Mareike Fallwickl

    Moritz, Raffael und Johanna. Eine Dreiecksgeschichte, die lange vorbei scheint. Doch was ist, wenn die Geister der Vergangenheit plötzlich vor deiner Tür stehen? Raffael steht unvermittelt vor Moritz' Tür. Sechzehn Jahre haben sie sich nicht gesehen, nichts voneinander gehört. Und mit Raffael kehrt das giftige Grün ist Moritz' Leben zurück ... 

    An diesem Fragefreitag habt ihr die Gelegenheit, der Autorin Mareike Fallwickl alle eure Fragen rund um ihren Debütroman zu stellen! Zu gewinnen gibt es 5 Exemplare von "Dunkelgrün fast schwarz"

    Mehr zum Inhalt

    Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

    >> Mit einem Klick geht es zur Leseprobe

    Mehr zur Autorin
    Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein bei Salzburg geboren, arbeitet als freie Texterin und Lektorin, schreibt für eine Salzburger Zeitung eine wöchentliche Kolumne und betreibt seit 2009 einen Literaturblog.

    Für ihr literarisches Debüt »Dunkelgrün fast schwarz« erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land.

    Gemeinsam mit der Frankfurter Verlagsanstalt verlosen wir 5 Exemplare von "Dunkelgrün fast schwarz" unter allen Fragestellern! Einfach auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klicken und fleißig Fragen stellen!

    Wir freuen uns, dass Mareike Fallwickl Zeit für diesen Fragefreitag gefunden hat und wünschen euch und natürlich der Autorin ganz viel Spaß beim Fragen stellen und Fragen beantworten!

    Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Buchverlosungen
    Zur Buchverlosung

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    DieBertas avatar
    DieBertavor 4 Monaten
    Harry Potter - Runde
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    Cirillas avatar
    Cirillavor 4 Monaten
    Die Inhaltsangabe klingt richtig gut!
    Kommentieren

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