Mareike Marlow

 4,2 Sterne bei 107 Bewertungen
Autorenbild von Mareike Marlow (©privat)

Lebenslauf

Verschiedene Namen, verschiedene Gernes - aber gleiche Qualität: Die 1974 in eine fabelhaft kreative und musikalische Familie voller Reiselust hineingeborene deutsche Autorin schöpft Ideen zu kreativen und magischen Geschichten aus den vielen Erlebnissen der Reiseabenteuer, die sie in Kindheitstagen erlebte. In die väterlichen Fußstapfen tretend, hegt sie eine große Leidenschaft für Farbe und Zeichenstift. Nach ihrem Studium des Animationsfilms an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg (heute: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) wandte sie sich der Illustration zu. Durch ihren Mann Derek Meister, den sie während des Studiums kennen und lieben lernte, entdeckte sie ihre Affinität zum Schreiben. Gemeinsam veröffentlichen Marion Meister und ihr Mann spannende Kinder- und Jugendbuchreihen wie „Sternenschiff Argon“ oder „Drachenhof Feuerfels“. Aber die Schriftstellerin schreibt auch alleine wunderbare Geschichten für Kinder wie beispielsweise „Hanna und Professor Paulchen“ und „Julie Jewels“. Das Pseudonym Mareike Marlow nutzt die Zweifachmutter für Wohlfühlkrimis wie „Blaubeermorde“ (2016) oder „Blutroter Flieder“ (2016), die an ein erwachsenes Lesepublikum gerichtet sind. Im Jahr 2018 legte sie sich für die Veröffentlichung des Romans „White Maze - Du bist längst mittendrin“ den Künstlernamen June Perry zu. Gemeinsam mit ihrem Schriftstellerkollegen und den beiden Söhnen lebt die Autorin in Niedersachsen auf dem Land.

Alle Bücher von Mareike Marlow

Cover des Buches Blaubeermorde (ISBN: 9783426516997)

Blaubeermorde

 (68)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches Blutroter Flieder (ISBN: 9783426517000)

Blutroter Flieder

 (39)
Erschienen am 01.07.2016

Neue Rezensionen zu Mareike Marlow

Cover des Buches Blaubeermorde (ISBN: 9783426516997)
Darcys_Lesestuebchens avatar

Rezension zu "Blaubeermorde" von Mareike Marlow

Mörderisches Landleben
Darcys_Lesestuebchenvor 10 Monaten

Als Janas Vater verstirbt, erlebt sie die Überraschung ihres Lebens. Nicht nur, dass sie nicht mehr alleinige Erbin ist, jetzt hat sie auch noch eine, ihr bis dahin unbekannte, Halbschwester. Aber den beiden wird nach dem ersten Schock keine Ruhe gegönnt, da sie plötzlich in einen Mordfall verwickelt werden, den sie lösen wollen und dafür müssen sie nicht nur ihre Differenzen überbrücken.

Meine Meinung:

Ich habe diese Reihe damals echt geliebt. Als der erste Band Anfang 2016 als Debüt von Mareike Marlow erschien und ich es für eine Challange las, war ich völlig begeistert. Krimis sind nicht immer mein Fall, aber dieser überzeugte mich auf ganzer Linie und auch Band zwei fand ich klasse. Da der Titel nun wieder für eine Challange passte und ich auch echt Lust auf einen re-read hatte, freute ich mich wieder sehr, in Janas und Tessas turbulente Welt einzutauchen. Aber ich habe hier wieder einmal gemerkt, wie sehr sich mein Lesegeschmack in den letzten Jahren verändert hat.

Das Cover liebe ich auch heute noch. Es ist auf der einen Seite recht schlicht, trifft den Nagel aber auf den Kopf. Der Titel ist passend in blau im unteren Bereich angesiedelt und der Fokus liegt eher auf die zerplatzten Früchte neben einer Schale mit Blaubeeren und Heidelbeeren. Der braune Holztisch im Hintergrund rundet die Farbkombination super ab. Es gibt selten Cover, die passender sind ohne alles zu verraten.

Ich bin wirklich mit Vorfreude an die Geschichte gegangen, aber ehrlich gesagt konnte sie mich nach dem ersten Leichenfund nicht mehr wirklich begeistern. Das lag zum Teil daran, dass die Kombination aus Privatleben der "Ermittlerinnen" und die Lösung des Falls nicht sehr gut miteinander harmonierte. Meistens fand ich das Geschehen recht langweilig und auch der Fall las sich leider nicht sonderlich spannend. Zwar gab es immer mal wieder Momente, die mich interessierten und wo ich auch ein wenig mit rätselte, aber der Funke sprang nicht mehr wirklich über. Vieles zog sich in die Länge und die privaten Dramen langweilten eher. Die Aufdeckung des Täters war leider etwas zu Standard und ehrlich gesagt habe ich es mir vorher schon gedacht, dass es diese Person sein würde. Zumal es um eines der ältesten Motive der Welt ging, welches auch nicht interessant verpackt wurde. Aber mir gefiel es, dass die Zustände der Leichen und der Tatorte nicht zu explizit beschrieben wurden, man aber einen guten Überblick über die Lage bekam.

Der Humor und die Gespräche zwischen den Bewohnern war manchmal durchaus interessant und amüsant, aber auch etwas anstrengend, weil es etwas aufgesetzt wirkte und mich es auch nicht so sehr interessierte. Vor allem die Sache mit dem Huhn war mir dann doch etwas albern, vor allem, was Tessas Verhalten betraf, die so manches Mal eher wie eine Jugendliche und nicht wie eine erwachsene Frau agierte.

Generell wurde ich mit den Charakteren nicht sonderlich warm. Die Nebencharaktere fand ich durchaus in Ordnung, auch wenn sie leicht schablonenhaft wirkten und ich sie etwas anstrengend fand. Aber ich mochte Georg ganz gerne, der immer für Jana da war.

Die Beziehung von Jana und Tessa war turbulent und anfangs von Differenzen geprägt, aber mir gefiel es, wie sie sich nach und nach annäherten und schließlich doch einige Gemeinsamkeiten entdeckten. 

Ich konnte allerdings mit Tessa nicht viel anfangen, weil ich sie sehr anstrengend und unreif fand. Sie nahm sich einfach, was sie wollte, ohne an die Konsequenzen zu denken, oder ob sie vielleicht jemanden schaden bzw. verletzen könnte. Wenn sie etwas wollte, machte sie es auch. Zwar fand ich ihre Durchsetzungsfähigkeit einerseits bewundernswert, aber auch unsensibel und engstirnig. Zudem störte es mich, dass sie öfters wie eine Jugendliche, manchmal sogar wie ein Kind redete und auch so handelte, das irritierte mich einfach. 

Jana mochte ich wesentlich mehr, weil sie eine sehr ruhige und doch auch energische Frau war, die wusste, wie sie sich durchsetzen musste, ohne die Menschen zu bedrängen. Durch ihre Arbeit als Ärztin hatte sie auch einen ganz anderen Draht zu ihnen und reagierte wesentlich sensibler als ihre Schwester. Zwar wirkte sie manchmal etwas altbacken, konnte mich aber auch überraschen. 

Der Schreibstil ließ sich durchaus flüssig lesen, aber es wurden mir zu viele Nichtigkeiten zu sehr in die Länge gezogen, sodass die Spannung oft auf der Strecke blieb. Aber wenn es spannende Stellen gab, konnte ich meine Augen nicht von den Seiten lösen. Schade, dass die Handlung abseits davon es nicht so recht schaffte. 

Fazit:

Ein re-read, der wieder für etwas Platz in meinem Regal sorgte. mich aber durchaus gut unterhalten konnte. Zwar wurde ich nie mit Tessa warm und fand sie sehr anstrengend, aber mit ihr und Jana als selbst ernanntes Ermittlerteam gab es ein paar spannende Momente. Leider funktionierte der Mix aus Privatleben und Fall nicht mehr so gut, weil es sich auch recht zog und die Auflösung des Täters mir zu vorhersehbar war. Und nach sieben Jahren wusste ich vor dem erneuten Lesen nun wirklich nicht mehr, wer es war und warum. 



Cover des Buches Blaubeermorde (ISBN: 9783426516997)
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Rezension zu "Blaubeermorde" von Mareike Marlow

Schöner Wohlfühlkrimi
Tine_1980vor einem Jahr

Als Tessa, 32, und Jana, 63, aufeinander treffen ahnen sie noch nichts von ihrer Gemeinsamkeit. Sie sind Halbschwestern und müssen durch das Testament ihres Vaters ein Jahr gemeinsam im Haus ihres Vaters leben, um das Erbe zu erhalten. Als auf einmal noch eine Leiche im See auftaucht, fangen sie an, gemeinsam zu ermitteln. 

Krimis sind nicht immer meines, da sie mir oft zu wenig Opfer oder Blut enthalten, aber dieses Buch im Cosy Crime Stil hat mir echt gut gefallen. 

Die Halbschwestern könnten nicht unterschiedlicher sein, 30 Jahre liegen zwischen ihnen, die eine mag Tee, die andere Kaffee, eine aus Burgheide und somit Dorfkind, eine aus Berlin und Stadtkind. Doch bei den Ermittlungen ergänzen sie sich prima.
Opfer, das Landleben, Verwirrungen im Dorfleben und die normalen Dorfgeheimnisse, die es hier zu entschlüsseln gibt. Hier bekommt man neben den Mordfällen, auch einen gewissen Humor und natürlich das Privatleben der Beiden.
 Man überlegt gerne mit, wer der Täter sein könnte und ich habe mich ein paar Mal zu täuschen und auch wenn man am Ende ahnt, wer es gewesen sein könnte, war es ein schöner Rätselspaß mit der gewissen Dorfromantik und einer Familiengeschichte, die sich immer mehr zusammenfügt. 

Der Schreibstil ist klasse und man fliegt durch die Seiten. Zusammen mit der leichten Krimihandlung, hat man hier einen unterhaltsamen Roman, der sich flott lesen lässt. Der Lokalkolorit wird noch durch Sätze im Dialekt untermalt.

 

Ein humorvoller Krimi, der zum Rätseln einlädt und auch das Privatleben der Protagonisten einfängt. Ich empfehle das Buch gerne weiter, denn es ist perfekt für einen schönen unterhaltsamen Nachmittag.

Cover des Buches Blutroter Flieder (ISBN: 9783426517000)
RoRezeptes avatar

Rezension zu "Blutroter Flieder" von Mareike Marlow

super unterhaltsames, sympathisches Schwestern-Duo auf Mördersuche
RoRezeptevor 4 Jahren

Blutroter Flieder ist der 2. Teil der eigentlich geplanten Trilogie um die Schwestern Jana & Tessa von der Autorin Mareike Marlow. 

Der Roman ist eine wirklich tolle Fortsetzung; lediglich 6 Wochen nach dem ersten Kennenlernen der so gegensätzlichen Schwestern und knüpft damit zeitlich direkt an den 1. Band an. Besonders dieser enge Zeitrahmen ermöglicht direkt das Gefühl wieder mitten in der Geschichte zu sein und nichts verpasst zu haben. Natürlich kann das Buch auch einzeln gelesen werden; allerdings empfehle ich dennoch mit den 1. Band zu beginnen.

Im zweiten Band gibt es einen erneuten Mord in Burgheide. Der Pferdepfleger Sven Rothenbrink vom Gestüt Hensel ist überzeugt, dass seine Chefin nicht durch einen Reitunfall tödlich verunglückte und sucht deshalb die Hilfe der zwei Schwestern auf. Allerdings war Sara nicht nur seine Chefin… Motiv ist direkt klar: Eifersucht, oder? Jana und Tessa begeben sich wieder auf Schnüffeljagd und Schleusen Tessa als Reitschülerin auf den Reiterhof ein. Allerdings bleibt es nicht die einzige Leiche…

Es war wieder super unterhaltsam dem sympathischen Schwestern-Duo bei der Mördersuche zu begleiten. Der Leser konnte nicht nur über den Mörder und die Zusammenhänge rätseln, sondern wurde auch mit amüsanten Anekdoten unterhalten. Dazu zählen Tessa qualvoller Kaffeeentzug, aber auch einfach die Unterschiedlichkeiten der Schwestern im Alltag und deren kleinen Nervigkeiten untereinander. Sie lassen dem Leser oft schmunzeln, zumal die bereits jetzt schon vorhandene Schwesterliebe zu spüren ist.

Aktuell ist Band 3 noch weit in den Sternen, würde ich mir doch sehr wünschen weiterlesen zu können. Denn dem Leser bleibt weiterhin offen, was aus dem Stadtkind Tessa wird: bleibt sie in Burgheide oder geht sie zurück nach Berlin? Können die Schwestern das Haus am See behalten, oder verlieren sie es?

Blutroter Flieder hat mich erneut von der Autorin und der Reihe überzeugt. Ich hoffe, dass die Autorin eines Tages den dritten Band schreiben wird und kann jedem Leser die Blaubeermorde und Blutroter Flieder empfehlen. Beide Bücher sind zwei sehr unterhaltsame Krimis zweier absolut sympathischen Schwestern.

Die Rezepte aus Blutroter Flieder findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/blutroter-flieder-mareike-marlow/

Gespräche aus der Community

Hallo liebe Lovelybooker,
da man als Autor, wenn man unter verschiedenen Pseudonymen schreibt, die Profile leider nicht verlinken kann, versuche ich es mal so. Ich hoffe halbwegs die richtigen Buttons gefunden zu haben.

Ich wollte nur jene von euch, die junge Leser zu Hause haben (oder selbst mal gerne in einem Kinderbuch schmökern), auf die Reihe "Sternenschiff Argon" aufmerksam machen. (Diesmal habe ich wieder zusammen mit Derek Meister geschrieben, und die Reihe erscheint bei Coppenrath.)
Zu Teil 1 findet gerade eine Leserunde statt.
http://www.lovelybooks.de/autor/Marion-Meister/Sternenschiff-Argon-Fantastische-Entdeckungen-1212018205-w/leserunde/1232928771/
Natürlich werde ich auch diese Leserunde begleiten. (Die Blaubeermorde-Runde hat mir ja sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon sehr auf das Feedback der Kinder zur Argon)

Ich würde mich freuen, den ein oder anderen dort wieder-zu-lesen

Liebe Grüße
Mareike-Marion Marlow-Meister

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