Blaubeermorde

von Mareike Marlow 
4,2 Sterne bei60 Bewertungen
Blaubeermorde
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A

Ein leichter Krimi für einen unbeschwerten Sommertag!

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sympathisches Schwestern-Duo auf Mördersuche in Burgheide

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Inhaltsangabe zu "Blaubeermorde"

Tessa, 32, träumt vom Leben auf
dem Land, mit Rüschchen-Schick
und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf
dem Land, mit Gummistiefeln und
Misthaufen. Eigentlich haben die
beiden nichts gemeinsam. Bis auf die
Tatsache, dass sie Halbschwestern
sind – und das Haus am See, das sie
zusammen geerbt haben. Ach ja, und
natürlich die Leiche in ebenjenem
See ... Mit norddeutscher Gelassenheit
und Berliner Elan machen die
ungleichen Schwestern sich an die
Lösung ihres ersten Mordfalls.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426516997
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Anna_Resslervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein leichter Krimi für einen unbeschwerten Sommertag!
    Blaubeermorde

    Hier hat mich schon das etwas düstere Cover mit den Blaubeeren angesprochen. Da ich selber gerne welche esse, wollte ich einfach wissen in welchem Zusammenhang sie mit diesem Krimi stehen. 

    Jana und Tessa, zwei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten, erfahren durch das Testament ihres Vaters, dass sie Halbschwestern sind. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hat ihr Vater das Erbe auch noch mit einer ungewöhnlichen Forderung verknüpft. 
    Ausgerechnet am Tag von Tessas Ankunft in Janas Dörfchen wird dort eine Leiche gefunden.
    Der ermittelnde Kripobeamte könnte unsympathischer nicht sein und außerdem macht er es sich ziemlich einfach. Das ist zumindest die Meinung der beiden Schwester, die auf eigene Faust zu ermitteln beginnen. 
    Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Die beiden Protagonisten und auch die Nebendarsteller haben mir sehr gut gefallen. Sie waren zwar nicht bis ins letzte Detail vorgezeichnet, aber das hat mich nicht gestört. 
    Der Schauplatz - ein Dorf im Nirgendwo, hatte durchaus seinen Charme. Vor allem seine Bewohner haben mich gut unterhalten, vom Dorfpolizist der mal besser Bäcker geworden wäre bis zum etwas verschroben Notar war alles vorhanden. 
    Der Kriminalfall war gut verschachtelt und eingewebt in die Intrigen des Dorflebens und es war nicht von Anfang an klar, wer es gewesen sein könnte. 
    Es hat mir allerdings ein bisschen an Spannung gefehlt. Manchmal kam mir die ganze Geschichte einfach zu nüchtern rüber. Nur der Schluss konnte hier wirklich noch mal punkten. 
    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. 
    Eben ein leichter Krimi für einen unbeschwerten (Sommer-) Tag.
    Eine klare Leseempfehlung von mir. 

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    RoRezeptes avatar
    RoRezeptevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: sympathisches Schwestern-Duo auf Mördersuche in Burgheide
    sympathisches Schwestern-Duo auf Mördersuche in Burgheide

    Blaubeer Morde war der Beginn der voraussichtlichen Triologie um die Schwestern Jana und Tessa in Burgheide.

    Jana hat ihren letzten Arbeitstag hinter sich und freit sich auf ihren Ruhestand in dem großen Haus am See, welches ihr Vater Joona noch bis vor kurzem emsig restauriert hatte. Nur leider wird ihr dann der Einzug untersagt. Joona hat nicht nur ihr das Anwesen vermacht, sondern auch ihrer Halbschwester Tessa, welche gerade mal halb so alt ist, wie sie selbst. Um das Haus behalten zu können, müssen beide Frauen ab sofort 1 Jahr zusammen darin leben.

    "»Der Tod der Eltern sagt uns, dass auch wir sterblich sind«, gab Gustav zum Besten und setzte wieder sein entwaffnendes Lächeln auf. »Die letzte Bastion zwischen einem selbst und dem Tod fällt. Die Eltern sind nicht mehr, und wir blicken dem Tod direkt in die Augen.«"

    Noch am Tag ihres Kennenlernen finden die Schwestern eine Leiche im angrenzenden See; am nächsten Tag eine weitere im Wald. Was war nur los, im sonst so ruhigen Burgheide? Warum wurde eine Dorfbewohnerin und eine Engländerin auf Durchreise ermordet?

    Mareike Marlow schreibt einen unterhaltsamen und rätselhaften Krimi, mit einer gut durchdachten Vernetzung und einem Polizeimeister, welcher das Backen so sehr liebt, dass er sich stets mit Köstlichkeiten für die Hilfe der Schwestern bedankt. Mit Jana und Tessa, zwei wirklich unterschiedliche Charaktere, entwickelt sich ein sympathisches und sich ergänzendes Schwestern-Duo, welches ich im nächsten Band "Blutroder Flieder" gerne wiedersehen möchte.

    Die Rezepte aus Blaubeer Morde findet ihr unter www.rorezepte.com & http://rorezepte.com/blaubeer-morde-mareike-marlow

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    ElbPsis avatar
    ElbPsivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Roman 80% Krimi 20% Thriller 0%
    Roman 80% Krimi 20% Thriller 0%

    Das Buch war schnell ausgelesen.
    Gut geschrieben, der norddeutsche Dialekt bereitete mir keine Probleme.
    Die Geschichte selber ist sehr seicht, und nicht immer stimmig (Eine erfolgreiche Journalistin sollte nicht so naiv sein und denken, dass ein Dorf-Huhn sich alleine wohl fühlt).

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    heidi_59s avatar
    heidi_59vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Cosy Crime, mit einer gelungenen Mischung aus Spannung , Wortwitz , Lokalkolorit, leckeren Kuchen Rezepten zum backen & vernaschen
    Das Haus am See

    Blaubeer Morde


    Mareike Marlow 



    Tessa ist 32 Jahre jung , mit Traum Mann Karsten , einen erfolgreichen Start up Manager liert und arbeitet als erfolgreiche Journalistin in Berlin . Unter anderem für die Zeitschrift LandChick . Sie liebt es über das Landleben und seine Bewohner zu berichten . So manch einen gemütlichen Hofladen hatte sie schon entdeckt , bei ihrer Suche nach einer geeigneten Story . Gerade eben erst hat sie die Bilder der Spargel Story sortiert und den Text dazu eingerichtet , als ihr Chef Georg sie in sein Büro ruft und ihr mitteilt , dass er sie nach 6 Jahren leider kündigen muss . Der Hamburger Mutterkonzern hat beschlossen die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren . Völlig überrumpelt von der Hiobsbotschaft lässt Tessa alles stehen und fährt zu Karsten , der sie um die Zeit nicht erwartet hat und sich mit einer anderen Frau im Bett vergnügt.

    Zur gleichen Zeit in Burgheide :
    Die Landärztin Jana will sich nach dem Tod des Vaters , in seinem Haus am See zur Ruhe setzen und ihr Leben genießen. Nicht dass sie sich zu alt fühlt , um als Ärztin zu arbeiten , sie hat einen guten Nachfolger für ihre Praxis gefunden und möchte das Leben einfach mal nur genießen und ruhig angehen lassen . Ohne Notdienst oder die nächtlichen Einsätze , für alle möglichen Wehwehchen der Burgheider Landbevölkerung.
    Ein Großteil ihrer Umzugskartons ist schon im idyllischen Haus ihres Vaters , indem sie ihre Kindheit und ihre Jugend verbracht hat . Sie freut sich schon auf das Haus , das ihr nach der Testamentseröffnung in ein paar Tagen zugesprochen wird , denn es gibt keine weiteren Verwandten als Jana , die ihren Vater alleine beerben wird .
    Was Jana allerding nicht weiß, auch Tessa , die Journalistin vom LandChick hat eine Einladung zur Testamentseröffnung von Joona Hinrichs , ihrem Vater erhalten , denn die 32 jährige ist die uneheliche Tochter von Janas Vater . Beide Frauen fallen aus allen Wolken , als der Notar sie davon in Kenntnis setzt . Als Krönung hat der gemeinsame Vater noch eine Bedingung zum Erbe für seine Töchter gestellt . Beide müssen das nächste Jahr miteinander im Haus am See verbringen um sich kennen zu lernen, bevor sie ihr Erbe antreten dürfen .
    Das darf ja alles nicht wahr sein ! Was hat sich der Mann dabei gedacht ?

    Jana ist froh , dass sie von der Polizei zu einer Toten gerufen wird , die im Wald gefunden wurde . Tessa ganz Journalistin, begleitet sie , macht die Fotos und wittert eine Story . Als kurz darauf eine weitere Frauenleiche auftaucht , wird Tessa die dörfliche Beschaulichkeit fast zu tödlich und sie weicht ihrer neuen Schwester , die eigentlich gar nicht so übel ist , nicht mehr von der Seite . Zusammen mit Dorfpolizist Martin , der ein begnadeter Bäcker ist und einigen anderen Freunden von Jana , ermitteln die zwei ungleichen Schwestern , kommen einem alten Todesfall und so einigen Verdächtigen auf die Spur . Doch der Mörder , der ist clever und meistens einen Schritt voraus .



    “Blaubeer Morde” hat fast 1 ½ Jahre auf meinem Reader geschlummert , bevor ich ihn vorgestern aufgeweckt habe und mich gefragt habe , warum nur habe ich diesen tollen Krimi nicht schon viel früher gelesen ? Ich kann leider nichts zu meiner Entschuldigung sagen außer , “Die richtig guten Sachen verwahrt man sich auf und dann genießt man sie noch viel mehr ... **lach**
    Nein wirklich, der Krimi hat mich von der ersten Seite an abgeholt und bis zum Schluss für Spannung und Überraschung gesorgt . Tolle lebensnahe und lustige Protagonisten , die mit ihrem norddeutschen Platt eine gelungene Mischung in den Krimi und Wortwitz in die Story bringen .
    Mareike Marlow hat einen schönen , lebhaften Erzählstil , der zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt. Bunt bebilderte Sätze bringen mein Kopfkino in Schwung und an die Seite der zwei Schwestern , die sich erst noch finden müssen und nebenbei noch ein paar Mordfälle zu klären haben .
    Auch wenn der Krimi wohl mehr in die Sparte “Cosy Crime” fällt , so hat er mir doch richtig gut gefallen und mich bestens unterhalten .
    Wer hier einen knallharten Krimi mit viel Blut und einem eiskalten Mörder erwartet , der wartet vergeblich !
    Allen anderen , die gute Unterhaltung mit viel Lokalkolorit und einer tollen Story suchen , kann ich den Krimi “Blaubeer Morde” von Mareike Marlow wärmstens empfehlen ! Es lohnt sich Jana , Tessa und das ganze Burgheide kennen zu lernen!
    Mir hat der erste Teil der zwei Schwestern , als Hobby - Detektivinnen , auf dem Land sehr gut gefallen und ich vergebe gerne

    5 Sterne ☆☆☆☆☆

    Achso , fast vergessen , .... die  tollen  Rezepte von Polizist  Martins Backkünsten , gibts  als Topping noch  oben drauf .  
    Zum nachmachen und vernaschen :D

    Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung: “Blutroter Flieder” und auf ein Wiedersehen mit Jana und Tessa , in ihrem Haus am See .


    @heidi_59


    Buchdetails

    Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.02.2016
    Aktuelle Ausgabe : 01.02.2016
    Verlag : Knaur Taschenbuch
    ISBN: 9783426516997
    Flexibler Einband 272 Seiten
    Sprache: Deutsch

    Kommentare: 6
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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Netter Krimi für Zwischendurch. Die Hauptprotagonistinnen sind mir aber leider etwas zu wenig greifbar.
    Ein Hoch auf das Dorfleben

    Die Tierärztin Jana Hinrichs lebt in einem kleinen Dorf, irgendwo zwischen der Lüneburg und Bremen. Mit ihrem 63 Jahre möchte sie sich endlich zur Ruhe setzen und das Haus ihres verstorbenen Vaters beziehen. Doch bei der Testamenteröffnung gibt es eine grosse Überraschung. Jana hat noch eine Halbschwester, Tessa Eichhorn, und beide werden von ihrem gemeinsamen Vater dazu verdonnert ein Jahr lang gemeinsam in dem Haus zu wohnen. Ansonsten erbt keine der beiden. Die 32jährige Tessa wirbelt somit ins beschauliche Leben von Jana hinein und schon am ersten Tag entdecken sie ein Leiche. Beide machen sie auf die Suche nach dem Täter und versuchen dabei sich etwas anzunähern.
    Das Buch ist ein netter Krimi für Zwischendurch. Leider sind mir die Hauptprotagonistinnen nicht ans Herz gewachsen. Für mich bleibt die Geschichte eher oberflächlich. Aber unterhaltsam geschildert ist das Dorfleben.

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 2 Jahren
    Blaubeermorde

    Ein herrlich geschriebener Krimi.
    Das Cover hat zwar nichts von einem Krimi, aber dennoch passt es zu dem Buch, denn ist nicht nur ein Krimi, sondern auch eine idylische, Dorflandgeschichte.
    Der Schreibstil ist wunderbar, alles ist so toll beschrieben, das man am liebsten sein rad schnappen möchte und raus aufs Land fahren will. Duftende Gräser, blühende Wiesen und Bäume, nette Dorfbewohner, die sich alle kennen und Sonnenschein pur.
    Hier hat die Autorin sehr gut getroffen, was man selten wahrnimmt.
    Die Kapitel sind kurz gehalten, so hat man schnell das Buch durch, da es auch nicht besonders dick ist.
    Zu dem ungewöhnlichem Mord in dieser Idyille kommt noch eine Familiengeschichte dazu. Zwei Halbschwestern, die sich erst nach dem Tod des Vaters kennenlernen. knapp 30 Jahre unterschied und zwangsverdonntert durch ein Testament, ein Jahr zusammen zu wohen im Haus des Vaters. Die eine die typische Dorfbewohenrin, die andere aus der Großstadt und voll im Berufsleben. Um was zu erben, müssen sie sich nun ein Jahr zusammentun. sie lernen sich kennen, arrangieren sich irgendwie und klären nebenbei noch ein Mord auf, der so überhaupt gar nicht zu dieser Idylle passt.
    Wunderbar versetzt mit ein paar Rezepten, die der hiesige Polizist zustande bringt, denn er backt für sein Leben gerne. Ländliches Geplänkel und ein in sich abgeschlossener Roman.
    Wirklich für etwas zwischendurch....

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    zessi79s avatar
    zessi79vor 2 Jahren
    Leider waren hier meine Erwartungen zu hoch

    Inhaltsangabe:

    Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.

     

    Meinung:

    Der Schreibstil und auch die Protagonisten haben mir super gefallen, das Buch lässt sich flüssig lesen und ich habe mehr als einmal grinsen müssen. Echt toller Humor. Tessa und Jana sind schon ein tolles Team.

    Das Buch wird aber als Krimi deklariert und diese "kriminologische Seite" des Romans hat mir leider gefehlt. Es gab zwar Leichen und es wurde auch nach dem Mörder gesucht, aber das war mir alles zu seicht und die Handlung ist so vor sich hin gedümpelt. Irgendwie hat mir auch die Spannung gefehlt. Eigentlich mag ich Cosy-Krimis total gerne, aber irgendetwas hat mir bei dem hier gefehlt. Leider kann ich nicht genau greifen, was mir gefehlt hat.

    Ich bin mit einer riesen Erwartung an das Buch gegangen, weil ich so viel Gutes davon gehört habe. Wahrscheinlich war das genau mein Problem. Hätte ich einen Roman erwartet, hätte mir das Buch wahrscheinlich super gut gefallen.

    Was mir aber wirklich nicht gefallen hat, was aber zu einem Regionalkrimi gehört ist die Tatsache, dass ich keinen von den in Dialekt geschriebenen Sätzen verstanden habe.

    Ich habe den zweiten Teil der Reihe bereits in meinem Bücherregal stehen und bin gespannt, wie mir dieses Buch dann, mit anderen Erwartungen dahinter gefallen wird.

     

    Fazit:

    Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, wie ich es erwartet habe. Zu wenig Krimianteil. Aber die Protagonisten sind echt toll... Beim Lesen bitte keinen Krimi erwarten.

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    Aretis avatar
    Aretivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender und unterhaltsamer Krimi für zwischendurch
    Spannender und unterhaltsamer Krimi für zwischendurch

    Inhalt:
    Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See ... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.

    Meine Meinung:
    "Blaubeermorde" ist ein unterhaltsamer und spannender Krimi für zwischendurch, der auch durch seine Nebengeschichte überzeugt.
    Das Buch erzählt die Geschichte von den sehr ungleichen Schwestern Tessa und Jana, die durch eine Erbschaft zueinander gefunden haben und eine Leiche im See entdecken.
    Gemeinsam machen sich die beiden auf die Spur nach dem Mörder.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
    Die beiden Protagonistinnen werden sehr gut dargestellt. Man kann die Unterschiede zwischen den beiden nahezu spüren.

    Es ist sehr unterhaltsam und überzeugt durch die Nebengeschichte. Dennoch kann der Leser gut miträtseln, wer wohl der Mörder ist und wird dabei gelegentlich auf eine Fährte gelockt. Ob die wohl so passend ist oder am Ende doch alles anders kommt als es scheint.
    Lasst euch überraschen.

    In dem Buch sind auch zwei sehr Appetit anregende Rezepte drin, die Lust darauf machen, es einmal nachzubacken.

    Fazit:
    "Blaubeermorde" ist ein abwechslungsreicher und unterhaltsamer Krimi, der von Witz durchzogen ist und Appetit auf Kuchen macht.
    Sehr angenehm für zwischendurch.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einer der besten Krimis, die ich je gelesen habe !! Klar...der Krimianteil hätte mehr sein können...aber die beiden Schwestern sind TOP !!
    Hat mich vollkommen überzeugen können....und das passiert selten !!

    Art: Krimi
    Seiten: 267
    Sonstiges: Debüt/Teil 1


    Die beiden sahen sich an. "Wir haben also einen zweiten Mord. Ich komm nicht von hier und krieg wieder Ärger, wenn ich das ausspreche...", seufzte Tessa. "Aber dir ist schon klar, dass das hier - rein statistisch gesehen - kein Zufall sein kann ."
    "Du meinst, zwischen den Toten muss es eine Verbindung geben."
    Tessa nickte.
    //S.132//

    Klappentext:

    Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See ... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.

    Meine Meinung:

    Ersteinmal vielen Dank an fredhel, die das Buch wandern lässt und mir so die Möglichkeit gab, diesen tollen Krimi zu entdecken !!

    Generell bin ich kein Fan von deutschen Krimis. Ich finde die meisten sehr emotionslastig und irgendwie auch too much.
    Sie finden meist nicht die Balance zwsichen Fall und Privatem der Ermittler...zumal ich die meisten Ermittler nicht leiden kann. Der eine ist total zickig und bieder, der andere total flippig...SDo empfand ich viele Krimis, die ich in diesem Jahr gelesen habe !

    Nun die totale Überraschung für mich...nachdem ich bei "Blaubeermorde" ja dachte, dass wird total aufegsetzt und langweilig, erhielt ich einen spritzigen Krimi, bei dem das private Leben der Schwestern sich perfekt mit dem Fall ergänzte !!

    Was gefiel mir ?
    Zum einen sind es die Charaktere....ich fand alle sehr gelungen, da sie auf ihre Art und Weise natürlich wirkten und es keine Person gab, bei der ich das Gefühl hatte, dass sie falsch ist.
    Das ist für mich ein riesiger Pluspunkt, da ich mich nicht aufregen musste :D

    Zum anderen sind der Schreibstil und auch die Art und Weise der Autorin wirklich gut gelungen.
    Es gab selten Stellen, wo etwas weniger besser gewesen wäre und ich hatte stets eine Art Film im Kopf, den ich nur habe, wenn das Buch gut geschrieben ist.
    Soll heißen, ich konnte mir immer gut die Situation und die Personen vorstellen !!

    Mir gefiel im Allgemeinen auch der Fall...endlich mal keine Komissare, egal ob im aktiven Dienst oder pansioniert...hier haben mal Ottonormalverbraucher das Zepter in die Hand genommen und ihren Spürsinn bewiesen !
    Für mich war dies mal eine echt tolle Abwechslung, da dann auch nicht so viel Polizeigeschwafel vorkam und die beiden Schwestern es echt drauf haben.

    Die Charaktere fand ich, wie schon etwas weiter oben, wirklich sehr gelungen.
    Vor allem Jana & Tessa fand ich klasse. Sie ergänzten sich beinahe perfekt.
    Die Beziehung der beiden, bzw. das Kennenlernen ist gut beschrieben wurde,a uch wenn ich fand, dass sie nach ein paar Tagen schon etwas zu dicke mit einander waren...aber das ist nur mein Empfinden.
    Tessa hat es schon etwas faustdick hinter den Ohren und steht voll im Leben.
    Ihre Halbschwester Jana ist da eher etwas biederer, kann aber auch gut austeilen.
    Wenn die beiden zusammen "ermitteln" ist das echt genial...

    Der Fall und überhaupt der Krimi entwickeln sich etwas spät, aber dafür umso besser.
    Es ist spannend, plausibel und kein Stück abgehoben !
    Die Konstruktion der Morde finde ich nachvollziehbar und gut erzählt.
    Mir gefiel es, dass es jetzt keine überschäumende Emtionenparade gab, sondern einfach erzählt wurde, was passiert ist und warum.
    So möchte ich das haben...wenn jetzt einer stundenlang rumheult und seine verkorkste Kindheit wiedergibt und man dann immer noch nicht schlauer ist, als wie am Anfang, war der Krimi Mist...
    Das hat die Autorin zum Glück nicht getan !!

    Den Titel & das Cover finde ich sehr passend zu der Story.

    Cover
    Eine Schale mit Blaubeeren & Johannisbeeren am Rand, auf dem restlichen Tisch sind ein paar Früchten, eine rote Johannisbeere ist zerdrückt. Ich finde es wirklich gelungen !

    Was gefiel mir nicht ?
    So sehr ich auch den Stil mochte...manchmal hat die Autorin doch etwas zu sehr die Umgebung beschrieben...besonders zum Ende hin nervte mich das leicht..
    Gab es sonst noch was ? NÖ !!

    Bewertung:

    Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung und kann "Blaubeermorde" uneingeschränkt weiterempfehlen. Kein nervenden Ermittler, sondern pfiffige Schwestern, der der Polizei zeigen, wie es wirklich geht...ein Krimi, wie er mir gefällt !!!
    Von mir gibt es:

    5 von 5 Sterne

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    leucoryxs avatar
    leucoryxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Humor, ein interessanter Fall und viel Landluft ergeben eine schöne, runde Kombi, die jedoch auch keine Begeisterungsstürme auslöst.
    Zwei Halbschwestern ermitteln

    "Blaubeermorde" ist der erste Teil einer Reihe. Man lernt die Berlinerin Tessa (32 Jahre) kennen, die zu der Testamentseröffnung ihres verstorbenen Vaters reist. Dort lernt sie ihre Halbschwester Jana (63 Jahre) kennen. Beide ahnten nichts von einander und sollen nun zusammen in dem alten Haus ihreres Vaters leben. Als wäre das nicht Überraschung genug, wird auch noch eine Leiche gefunden. Die Verbrecherjadg beginnt.

    Der Titel passt sehr gut zu dem Buch, da es den Kriminalroman sehr gut mit dem ländlichen Flair verbindet. Der Schreibstil ist recht knapp und auch die Kapitel fliegen nur so dahin aufgrund ihrer Kürze. Die beiden Hauptpersonen Tessa und Jana sind recht gegensätzlich, aber beide nicht auf den Mund gefallen, was so einige Wortwitze hervorbringt. Der norddeutsche Humor lockert die Atmosphäre auf und lässt manchmal fast vergessen was für Gräultaten in dem Dorf geschehen. Dank döflicher Vertrautheit werden Türen nicht abgeschlossen, obwohl der ersten Leiche bald eine weitere folgt. Die beiden Schwestern sind schlauer als die Polizei erlaubt, denn ohne ihre rmittlungsarbeiten würde die Polizei kaum vorankommen. Als Dank bekommen sie verschiedene Köstlichkeiten, die sich sogar als Rezepte in dem Buch wiederfinden. Das Buch hat seinen ganz eigenen Charme und man verfolgt gerne die Entwicklungsgeschichte von den beiden Halbgeschwistern und der Aufklärung der Morde. Das Buch hat eine eigene Wohlfühlaura, die recht ungewöhnlich ist für einen Krimi.

    Wer einen angenehmen Regionalkrimi mit gewitzten Protagonisten sucht, der dürfte hier seine Freude haben. Wirkliche Spannung kommt jedoch zu keiner Zeit auf.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MareikeMarlows avatar

    Liebe Lovelybooker,

     

    am 1. Februar 2016 erscheint „Blaubeermorde“, der erste Band meiner „Landkrimi-Reihe“ bei DroemerKnaur.

     

    Worum geht es?

     

    Tessa Eichhorn (32) eine echte Berliner-Stadtpflanze, schreibt für die Zeitschrift LandChic. Sie liebt es, das idyllische Leben auf dem Land zu porträtieren. Ihre Fotostrecken haben schon so manche Branchen-Auszeichnung erhalten. Doch wie das Leben so spielt, gerät sowohl Privates und wie auch Berufliches aus den Fugen – und sie erhält außerdem Post von einem Notar.

    Der Vater, den sie nie kennengelernt hat - und von dem sie dachte, er sei tot – hat ihr ein Haus vererbt. Ist dies eine Chance für Tessa auf einen kompletten Neuanfang?

     

    In dem (fiktiven) Örtchen Burgheide, irgendwo zwischen Bremen und Lüneburg wohnt Jana Hinrichs (63). Vor ein paar Wochen hat sich die erfahrene Dorfärztin selbst in den Ruhestand entlassen, denn ihr Vater Joona ist verstorben und Jana möchte nun das Haus ihrer Kindheit, ein wunderschönes Haus am See, übernehmen und vielleicht den ein oder anderen Lebenstraum endlich in Angriff nehmen.

    Doch leider hatte ihr Vater ein Geheimnis. Dieses Geheimnis ist inzwischen 32 Jahre alt und heißt Tessa! Es ist ziemlich vorlaut und weiß noch nicht mal, wie man ordentlich Tee mit Kluntjes trinkt.

     

    Jana und Tessa erfahren bei Joonas Testamentseröffnung nicht nur, dass sie Halbschwestern sind, sondern auch, dass sie das Seehaus nur gemeinsam erben können. Allerdings nur, wenn sie es ein Jahr dort zusammen aushalten.

    Leider bleibt es jedoch nicht bei diesem – fast unlösbar erscheinenden - Problem für die beiden. Denn in dem hübschen See, direkt vor ihrer gemeinsamen Haustür, dümpelt eine Leiche.

    Und weder die örtliche Polizei, noch der Kriminalkommissar, erscheinen den beiden Frauen kompetent und feinfühlig genug, den Mörder im beschaulichen Burgheide zu finden ...

     

    „Blaubeermorde“ ist ein humorvoller Landkrimi für gemütliche Lesestunden mit Tee – oder Kaffee  ...

     

    Eine Leseprobe findet ihr über meine Homepage www.mareikemarlow.info bei den Mordsschwestern-Blaubeermorde oder direkt bei Knaur.

     

    Ich würde mich riesig freuen, wenn der ein oder andere von euch Lust hat, bei einer Leserunde teilzunehmen. Der Verlag DroemerKnaur verlost 15 Freiexemplare – wer eines davon gewinnen will, möge sich doch bitte bekennen: Tee oder Kaffee? Welches ist euer „Lebenselixier“? Und warum?

     

    Natürlich werde ich die Leserunde begeleiten. Ich freue mich schon auf Euch!

     

    Liebe Grüße

    Mareike Marlow (Kaffee!!!)

     

    Zur Leserunde

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