Mareike Nieberding

 3.3 Sterne bei 20 Bewertungen
Autorin von Ach, Papa.
Mareike Nieberding

Lebenslauf von Mareike Nieberding

Mareike Nieberding studierte Literaturwissenschaft und Publizistik in Berlin und Paris. Ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule arbeitet sie mittlerweile als Redakteurin beim SZ-Magazin.

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Mareike NieberdingAch, Papa
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Ach, Papa
Ach, Papa
 (20)
Erschienen am 15.01.2018

Neue Rezensionen zu Mareike Nieberding

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Rezension zu "Ach, Papa" von Mareike Nieberding

Ach, Papa - Mareike Nieberding
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Monaten


Inhalt:
Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde Mareike Nieberding von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen. Ach, Papa erzählt davon, warum die meisten Tochter-Vater-Beziehungen nach der Pubertät nicht mehr dieselben sind. Und wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.


Meinung:
In dem Buch geht es eigentlich um die Reise, die Mareike mit ihrem Vater unternimmt und die den Zweck hat, die beiden wieder zueinander zu führen. Diese Reise ist allerdings eher nebensächlich, da das Buch zum größten Teil aus Einblicken in Kindheit und Jugend von Mareike und auch in das Leben von Mareikes Eltern besteht. Diese Einblicke in das Leben der Protagonisten ermöglichen uns, sie besser kennenzulernen und auch ihre Entwicklung bis zum derzeitigen Standpunkt mitzuerleben. Einige Erzählungen aus ihrer Jugend fand ich allerdings eher unnötig, da sie seitenlang waren, für mich aber nichts in diesem Buch zu suchen hatten. 
Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne und vor allem ihren trockenen Humor, mit dem sie mich mehrere Male zum Schmunzeln brachte, fand ich toll. (Hier ein kleines Beispiel: "Das Eichhörnchen ausstopfen lassen, das mein Opa und ich tot von der Straße geborgen und danach in Omas Kühltruhe neben die Rouladen gelegt hatten. Opa starb. Oma erschreckte sich fast zu Tode, als sie ein paar Wochen später das tiefgefrorene Eichhörnchen zwischen Weißbrot und Rouladen fand.")
Für mich hat das Buch aber leider etwas in die falsche Richtung geführt. Durch den Titel erwartet man sich Ratschläge, wie man die Beziehung zu seinem Vater verbessern kann. Stattdessen kommt dieses Thema viel zu kurz und wird meiner Meinung nach viel zu wenig erläutert. Zuerst redet Mareike nicht mehr mit ihrem Vater und auf einmal ist wieder alles gut - eine Erklärung wie genau das jetzt funktioniert hat bekommen wir leider nicht. Der rote Faden in der Geschichte verliert sich auch etwas durch die vielen persönlichen Erzählungen. 


Lieblingszitate: 
"Es bleiben die Erinnerungen an ein gemeinsames Früher. An das Mädchen, das ich einmal war und an den Papa, der dazugehörte. An ein Wir, das sich einmal so nahestand, dass es dem Wir gerecht wurde, sich aber mit den Jahren zu zwei Ichs entwickelt hat."


"Wir reden über das Leben der anderen, bis wir vor unserem eigenen stehen. Wir sprechen, aber wir sagen nichts."


"Für mich ist Heimat ein Ort, an dem man nicht fremd wird, egal, wie fremd man sich fühlt."


Fazit: 
Ich hätte hier noch 100 Zitate aufschreiben können, die mir gefallen haben, weil mir der Schreibstil der Autorin einfach sehr gut gefällt. Auch wenn es nicht ganz das ist was ich erwartet habe und es teilweise etwas konfus wird, ist es ein Buch das zum Nachdenken anregt und sehr viele schöne Passagen enthält. 

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aspecialkates avatar

Rezension zu "Ach, Papa" von Mareike Nieberding

Ein Familienporträt, das viele Fragen offen lässt...
aspecialkatevor 8 Monaten

Die Beziehung zwischen einem Vater und seiner Tochter ist eine ganz besondere. Aus diesem Grund waren meine Erwartungen an dieses Buch sehr groß, denn dieses Thema beschäftigt mich sehr und ich erhoffte mir Antworten, Lösungswege zur Annäherung und ein aufschlussreiches Ende, das mich persönlich weiterbringt. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, dennoch haben mich die Offenheit der Autorin, ihr Schreibstil und der etwas andere Zugang zu diesem Thema beeindruckt.

„Ach Papa“ ist eine sehr persönliche Familiengeschichte, für die es Mut braucht. Brillant erzählt, nähert sich Mareike Nieberding den einzelnen Familienmitgliedern an und versucht darin ihre „neue Rolle“ als Erwachsene zu finden. Mich als Leserin hat sie mit ihrer Offenheit, Ehrlichkeit und der liebevollen Beschreibung der Familienkonstellationen berührt. Sie hat mich dazu ermutigt, meine eigene Familienbiographie aufzurollen und dadurch auch Verständnis für bestimmte Verstrickungen zu erhalten.


Die Autorin hat einen eher unkonventionellen Weg der Annäherung gewählt, nämlich einen Ausflug mit dem Vater, in dem das „Problem der Distanz“ nicht angesprochen wird und gegen Ende hin doch eine Form der Annäherung stattgefunden hat. Die Fragen, die sie ihren Vater per Email stellte, mögen eine nette Idee sein, um ihn besser kennenzulernen. Ich persönlich konnte jedoch mit diesen Fragen leider nicht viel anfangen und hätte mir einen anderen Zugang erhofft.


Mit ihrer Geschichte zeigt Mareike Nieberding auf, dass es oft gar keinen Konflikt braucht, um sich von einem nahestehenden Menschen zu entfernen. Dadurch, dass die Beziehung zu ihrem Vater mit viel Liebe geprägt ist, empfinde ich auch die Annäherung als nicht allzu schwierig, da man auf etwas aufbauen kann. Für mich beschreibt diese Geschichte eine Ablösung und ein Finden der eigenen Erwachsenenrolle. Für Leser, die eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung haben, mag dieses Buch nicht hilfreich sein, denn es verspricht nicht die erhofften Lösungswege und gibt auch nicht konkrete Antworten, wie eine Annährung in diesem Fall gelingen kann.


Was am Ende des Buches bleibt, ist der etwas bittere Beigeschmack, den man hat, wenn die Vater-Tochter-Beziehung eine andere ist. Der Weg der Vater-Tochter-Nähe, den die Autorin gewählt hat, mag für sie passen, jedoch erscheint mir das Porträt der Familie sehr idyllisch, sodass man sich fragt, wo eigentlich wirklich die Herausforderung der Annäherung liegt. Für mich skizziert „Ach Papa“ ein Familienporträt, das unterschiedliche Stadien von Nähe-Distanz abzeichnet sowie Familienkonstellationen eindrucksvoll analysiert und reflektiert. Leider fehlen mir in diesem Buch der rote Faden und die Quintessenz der Thematik. Die erhofften Antworten, Lösungswege und Anregungen habe ich durch „Ach Papa“ leider nicht erhalten.

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Larischens avatar

Rezension zu "Ach, Papa" von Mareike Nieberding

Weckt falsche Erwartungen
Larischenvor 8 Monaten

Mareike Nieberding hatte eine behütete Dorfkindheit und ein scheinbar liebevolles Verhältnis zu ihrem Vater. Doch als sie nach dem Abitur dem Dorf den Rücken kehrt und sich aufmacht nach Berlin, schiebt sich auch etwas in die gute Beziehung zu ihrem Vater. Mareike lebt ihr eigenes Leben in der Hauptstadt, wird Journalistin und kommt nur noch zur Stippvisite in die Heimat.


Nach Jahren der Distanz setzt sich Mareike nun wieder mit der Beziehung zu ihrem Vater auseinander. Ich hatte ehrlich gesagt eine etwas andere Ausgangssituation erwartet. Ich kann nichts schlechtes in der Vater-Tochter-Beziehung aus der Kindheit erkennen. Der Bruch wurde nicht durch ein Fehlverhalten des Vaters herbeigeführt, sondern ist eher Ergebnis eines (extremen) Abnabelungsprozesses.


Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass Mareike Nieberding sich in „Ach, Papa“ eher mit ihrer eigenen Entwicklung auseinandersetzt, als mit der Beziehung zu ihrem Vater.

Es wird zwar eine Reise der beiden geschildert, die sie unternehmen um wieder zueinander zu finden. Aber Ansonsten konnte ich keine „richtige“ Beziehungsarbeit erkennen. Eingeschoben gibt es immer mal wieder kleine Interviews per Mail, mit denen ich allerdings nicht so viel anfangen konnte.


Der Schreibstil von Mareike Nieberding war sehr angenehm und flüssig zu lesen, das hat wirklich Spaß gemacht. Inhaltlich wurden durch die Ankündigung und den Klappentext wohl falsche Erwartungen geweckt. So konnte ich leider weniger mit der Erzählung anfangen, als erwartet. Auch wenn es mich immer wieder an meine eigene schöne Kindheit erinnert hat.


Sehr stolz kann die Autorin allerdings auf ihren Vater sein, der ist wirklich super und es spricht für sein Vertrauen in seine Tochter, dass er an diesem Buch mitwirkt.

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
elane_eodains avatar
Letzter Beitrag von  elane_eodainvor 7 Stunden
Nehme ich gleich mit auf. Danke!
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Suhrkamp Verlags avatar

Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen.

Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde sie von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen.

In ihrem Buch Ach, Papa erzählt Mareike Nieberding davon, warum die meisten Tochter-Vater-Beziehungen nach der Pubertät nicht mehr dieselben sind. Und wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.

»Mareike Nieberding ist eine tolle Autorin. Sie schreibt direkt und klar, mit Wucht und Flow.« Volker Weidermann



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Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »

Ihr wollt Mareike Nieberding auf dem Weg der Auseinandersetzung und Annäherung mit ihrem Vater begleiten und sie zu ihren Erfahrungen befragen? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 24. Januar über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

Wie sieht oder sah Eure Beziehung zu Eurem Vater aus?


Über die Autorin: Mareike Nieberding studierte Literaturwissenschaft und Publizistik in Berlin und Paris. Ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule arbeitet sie mittlerweile als Redakteurin beim SZ-Magazin.




* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.
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