Mareike Nieberding Ach, Papa

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Inhaltsangabe zu „Ach, Papa“ von Mareike Nieberding

»Mareike Nieberding ist eine tolle Autorin. Sie schreibt direkt und klar, mit Wucht und Flow.«Volker Weidermann
Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde Mareike Nieberding von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen. Ach, Papa erzählt davon, warum die meisten Tochter-Vater-Beziehungen nach der Pubertät nicht mehr dieselben sind. Und wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.

Ein mutiges, ehrliches Familienporträt, das leider die Antwort auf brennende Fragen und Lösungswege offen lässt.

— aspecialkate

Falsche Vermarktung! Persönlicher Bericht, hält aber nicht das, was der Titel verspricht.

— MrsFraser

Konnte mich leider nicht so überzeugen...

— Lese-katze92

Anders als ich nach der Beschreibung dachte, aber interessant und erstaunlich offen.

— Bibliomarie

Sehr toller Schreibstil, aber inhaltlich etwas konfus und anders als erwartet.

— bookloverparadise

Eher ein persönliches Familienbuch, als ein Sachbuch mit Tipps und Anregungen

— Diana182

Autobiographische Vater-Tochter Annäherung mit guter Sprache

— OliverBaier

Intime Einblicke in das Leben der Familie Nieberding - regt zum Nachdenken über das eigene Verhältnis zum Vater an.

— lesekat75

Eine Liebeserklärung an Papa! Es gibt kein Patentrezept fürs Zwischenmenschliche.

— Halen

Schöner Stil, schöne Sätze, aber die Vater-Tochter-Beziehung erschien mir gar nicht so problematisch, die Erkenntnisse der Autorin zu banal.

— Walli_Gabs

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  • Ach, Papa - Mareike Nieberding

    Ach, Papa

    bookloverparadise

    05. March 2018 um 20:54

    Inhalt:Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde Mareike Nieberding von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen. Ach, Papa erzählt davon, warum die meisten Tochter-Vater-Beziehungen nach der Pubertät nicht mehr dieselben sind. Und wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.Meinung:In dem Buch geht es eigentlich um die Reise, die Mareike mit ihrem Vater unternimmt und die den Zweck hat, die beiden wieder zueinander zu führen. Diese Reise ist allerdings eher nebensächlich, da das Buch zum größten Teil aus Einblicken in Kindheit und Jugend von Mareike und auch in das Leben von Mareikes Eltern besteht. Diese Einblicke in das Leben der Protagonisten ermöglichen uns, sie besser kennenzulernen und auch ihre Entwicklung bis zum derzeitigen Standpunkt mitzuerleben. Einige Erzählungen aus ihrer Jugend fand ich allerdings eher unnötig, da sie seitenlang waren, für mich aber nichts in diesem Buch zu suchen hatten. Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne und vor allem ihren trockenen Humor, mit dem sie mich mehrere Male zum Schmunzeln brachte, fand ich toll. (Hier ein kleines Beispiel: "Das Eichhörnchen ausstopfen lassen, das mein Opa und ich tot von der Straße geborgen und danach in Omas Kühltruhe neben die Rouladen gelegt hatten. Opa starb. Oma erschreckte sich fast zu Tode, als sie ein paar Wochen später das tiefgefrorene Eichhörnchen zwischen Weißbrot und Rouladen fand.")Für mich hat das Buch aber leider etwas in die falsche Richtung geführt. Durch den Titel erwartet man sich Ratschläge, wie man die Beziehung zu seinem Vater verbessern kann. Stattdessen kommt dieses Thema viel zu kurz und wird meiner Meinung nach viel zu wenig erläutert. Zuerst redet Mareike nicht mehr mit ihrem Vater und auf einmal ist wieder alles gut - eine Erklärung wie genau das jetzt funktioniert hat bekommen wir leider nicht. Der rote Faden in der Geschichte verliert sich auch etwas durch die vielen persönlichen Erzählungen. Lieblingszitate: "Es bleiben die Erinnerungen an ein gemeinsames Früher. An das Mädchen, das ich einmal war und an den Papa, der dazugehörte. An ein Wir, das sich einmal so nahestand, dass es dem Wir gerecht wurde, sich aber mit den Jahren zu zwei Ichs entwickelt hat.""Wir reden über das Leben der anderen, bis wir vor unserem eigenen stehen. Wir sprechen, aber wir sagen nichts.""Für mich ist Heimat ein Ort, an dem man nicht fremd wird, egal, wie fremd man sich fühlt."Fazit: Ich hätte hier noch 100 Zitate aufschreiben können, die mir gefallen haben, weil mir der Schreibstil der Autorin einfach sehr gut gefällt. Auch wenn es nicht ganz das ist was ich erwartet habe und es teilweise etwas konfus wird, ist es ein Buch das zum Nachdenken anregt und sehr viele schöne Passagen enthält. 

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  • Ein Familienporträt, das viele Fragen offen lässt...

    Ach, Papa

    aspecialkate

    02. March 2018 um 14:58

    Die Beziehung zwischen einem Vater und seiner Tochter ist eine ganz besondere. Aus diesem Grund waren meine Erwartungen an dieses Buch sehr groß, denn dieses Thema beschäftigt mich sehr und ich erhoffte mir Antworten, Lösungswege zur Annäherung und ein aufschlussreiches Ende, das mich persönlich weiterbringt. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, dennoch haben mich die Offenheit der Autorin, ihr Schreibstil und der etwas andere Zugang zu diesem Thema beeindruckt. „Ach Papa“ ist eine sehr persönliche Familiengeschichte, für die es Mut braucht. Brillant erzählt, nähert sich Mareike Nieberding den einzelnen Familienmitgliedern an und versucht darin ihre „neue Rolle“ als Erwachsene zu finden. Mich als Leserin hat sie mit ihrer Offenheit, Ehrlichkeit und der liebevollen Beschreibung der Familienkonstellationen berührt. Sie hat mich dazu ermutigt, meine eigene Familienbiographie aufzurollen und dadurch auch Verständnis für bestimmte Verstrickungen zu erhalten. Die Autorin hat einen eher unkonventionellen Weg der Annäherung gewählt, nämlich einen Ausflug mit dem Vater, in dem das „Problem der Distanz“ nicht angesprochen wird und gegen Ende hin doch eine Form der Annäherung stattgefunden hat. Die Fragen, die sie ihren Vater per Email stellte, mögen eine nette Idee sein, um ihn besser kennenzulernen. Ich persönlich konnte jedoch mit diesen Fragen leider nicht viel anfangen und hätte mir einen anderen Zugang erhofft. Mit ihrer Geschichte zeigt Mareike Nieberding auf, dass es oft gar keinen Konflikt braucht, um sich von einem nahestehenden Menschen zu entfernen. Dadurch, dass die Beziehung zu ihrem Vater mit viel Liebe geprägt ist, empfinde ich auch die Annäherung als nicht allzu schwierig, da man auf etwas aufbauen kann. Für mich beschreibt diese Geschichte eine Ablösung und ein Finden der eigenen Erwachsenenrolle. Für Leser, die eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung haben, mag dieses Buch nicht hilfreich sein, denn es verspricht nicht die erhofften Lösungswege und gibt auch nicht konkrete Antworten, wie eine Annährung in diesem Fall gelingen kann. Was am Ende des Buches bleibt, ist der etwas bittere Beigeschmack, den man hat, wenn die Vater-Tochter-Beziehung eine andere ist. Der Weg der Vater-Tochter-Nähe, den die Autorin gewählt hat, mag für sie passen, jedoch erscheint mir das Porträt der Familie sehr idyllisch, sodass man sich fragt, wo eigentlich wirklich die Herausforderung der Annäherung liegt. Für mich skizziert „Ach Papa“ ein Familienporträt, das unterschiedliche Stadien von Nähe-Distanz abzeichnet sowie Familienkonstellationen eindrucksvoll analysiert und reflektiert. Leider fehlen mir in diesem Buch der rote Faden und die Quintessenz der Thematik. Die erhofften Antworten, Lösungswege und Anregungen habe ich durch „Ach Papa“ leider nicht erhalten.

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  • Weckt falsche Erwartungen

    Ach, Papa

    Larischen

    01. March 2018 um 20:18

    Mareike Nieberding hatte eine behütete Dorfkindheit und ein scheinbar liebevolles Verhältnis zu ihrem Vater. Doch als sie nach dem Abitur dem Dorf den Rücken kehrt und sich aufmacht nach Berlin, schiebt sich auch etwas in die gute Beziehung zu ihrem Vater. Mareike lebt ihr eigenes Leben in der Hauptstadt, wird Journalistin und kommt nur noch zur Stippvisite in die Heimat. Nach Jahren der Distanz setzt sich Mareike nun wieder mit der Beziehung zu ihrem Vater auseinander. Ich hatte ehrlich gesagt eine etwas andere Ausgangssituation erwartet. Ich kann nichts schlechtes in der Vater-Tochter-Beziehung aus der Kindheit erkennen. Der Bruch wurde nicht durch ein Fehlverhalten des Vaters herbeigeführt, sondern ist eher Ergebnis eines (extremen) Abnabelungsprozesses. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass Mareike Nieberding sich in „Ach, Papa“ eher mit ihrer eigenen Entwicklung auseinandersetzt, als mit der Beziehung zu ihrem Vater. Es wird zwar eine Reise der beiden geschildert, die sie unternehmen um wieder zueinander zu finden. Aber Ansonsten konnte ich keine „richtige“ Beziehungsarbeit erkennen. Eingeschoben gibt es immer mal wieder kleine Interviews per Mail, mit denen ich allerdings nicht so viel anfangen konnte. Der Schreibstil von Mareike Nieberding war sehr angenehm und flüssig zu lesen, das hat wirklich Spaß gemacht. Inhaltlich wurden durch die Ankündigung und den Klappentext wohl falsche Erwartungen geweckt. So konnte ich leider weniger mit der Erzählung anfangen, als erwartet. Auch wenn es mich immer wieder an meine eigene schöne Kindheit erinnert hat. Sehr stolz kann die Autorin allerdings auf ihren Vater sein, der ist wirklich super und es spricht für sein Vertrauen in seine Tochter, dass er an diesem Buch mitwirkt.

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  • Ach, Mareike - Wenn du dich doch nur NOCH besser reflektieren würdest!

    Ach, Papa

    MrsFraser

    25. February 2018 um 22:00

    Dieses Buch ist leider ein Paradebeispiel dafür, wie durch mangelnde Selbstreflektion und plakative Titelgebung das Cover mehr verspricht, als der Inhalt halten kann. "Wie mein Vater und ich wieder zueinander fanden" verspricht einen tiefsitzenden Konflikt zwischen Vater und Tochter, der durch gewisse Anstrengungen überwunden wird. Die Teilnehmer der Leserunde waren sich aber zu einem Großteil einig: kein Konflikt weit und breit. Und auch die 'Anstrengungen' hielten sich in Grenzen. Ja - die Autorin und ihr Vater hatten sich eine Zeitlang nicht viel zu sagen und mussten sich beide an die voneinander getrennten Lebenswelten gewöhnen, aber wenn der Vater jedes Telefonat durchweg mit 'Ich liebe dich' beendet, kann von einer distanzierten Beziehung oder gar einem Konflikt in meinen Augen keine Rede sein. Und wenn ein gemeinsamer Ausflug übers Wochenende ohne jegliches offenes Gespräch über die Distanzierung schon reicht um alles wieder ins Lot zu bringen, sagt das auch etwas darüber aus, wie 'schlimm' die Lage denn war. Was Mareike Nieberding in ihrem Buch berichtet ist nichtsdestotrotz hochinteressant und zutiefst persönlich. Durchzogen von Interviewblöcken mit ihrem Vater arbeitet sie sich durch ihre Familiengeschichte. Sie analysiert die Beziehung ihrer Eltern zu deren Eltern, das Verhältnis ihrer Eltern und Geschwister zueinander und interpretiert, erklärt, revidiert, wo und wie sie in diesem Geflecht ihren Platz fand und neu finden musste. Als Familienbiographie ist 'Ach, Papa' grandios. Offen, ehrlich und mit einer großen Portion Selbstreflektion und -kritik. Das Buch ist eine Liebeserklärung an ihre Familie und eine Verbeugung vor deren Herausforderungen und den Herausforderungen einer Familie generell. Die Frage ist nur, was der Leser von Mareikes persönlichem Bericht mitnehmen kann. Ich hatte mir Anregungen für das komplizierte Verhältnis zu meinem eigenen Vater gewünscht, musste aber feststellen, dass unser Konflikt in einer ganz anderen Liga spielt, als das, was die Autorin als problematisch empfindet. Insofern verursachte die Schilderung einer idyllischen, privilegierten Kindheit und einem freien, jedoch geerdeten Erwachsenenleben bei mir unverständiges Kopfschütteln und gleichsam wollte ich die Autorin schütteln, damit sie erkennt, was für ein Riesenglück sie hat. Hätte die Autorin, die sich im Buch eigentlich durchweg überzeugend, selbstkritisch und intelligent selbst einzuschätzen vermochte, den Blick nur noch ein bisschen weiter schweifen lassen, hätte sie feststellen müssen, dass ihre 'Sprachlosigkeit' zwar für sie selbst belastend und ihre Überwindung ein großer Erfolg war, dass sie damit aber nur einen kleinen Zeh in das randvolle Becken von Vater-Tochter-Konflikten gesteckt hat und andere kaum etwas davon gewinnen, ihren Bericht zu lesen. Eine Bewerbung als Familienportrait hätte ich daher passender gefunden. Dann würden keine unerfüllbaren Erwartungen geschürt und der Leser könnte sich an und mit der Autorin über ihre sympathische Familie freuen.

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    • 3
  • Ach, Papa

    Ach, Papa

    CanYouSeeMe

    25. February 2018 um 10:32

    Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde Mareike Nieberding von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen. „Ach, Papa“ von Mareike Nieberding ist ein sehr autobiographisches Buch, das durch vielerlei Rückblicke auf die Kindheit der Autorin geprägt ist.Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er liest sich recht flüssig und ist modern und jung – repräsentiert die Autorin damit meiner Meinung nach gut. Auch sprachlich war das Gesamtbild für mich authentisch.Inhaltlich hat mich das Buch jedoch ein wenig enttäuscht, ich habe etwas anderes erwartet. Die angekündigte ‚Entfremdung‘ zwischen ihr und ihrem Vater habe ich aus außenstehender Perspektive als weitaus weniger dramatisch und problematisch empfunden. Somit war der Aufhänger für das Buch in meinen Augen eher nörgeln auf hohem Niveau.Nichtsdestotrotz begleitet das Buch die Autorin und ihren Vater auf einem Weg zu mehr Kommunikation untereinander. Oder so ähnlich. Für mich hat das Buch eher den Charakter einer Aufarbeitung, der Hauptteil beschäftigt sich mit Vergangenem: Es werden Anekdoten erzählt, Lebensabschnitte resümiert und gedeutet. Der Weg, wie ihr Vater und sie wieder zusammenfanden war scheinbar nebensächlich. Gerade auch, weil dieser ‚Weg‘ hauptsächlich im Inneren eines Menschen gegangen werden muss.Insgesamt war dieses Buch eine nette Lektüre für zwischendurch – ich selbst habe dadurch eine Anregung bekommen, über die Beziehung zwischen mir und meinem Vater zu sinnieren, die sich jedoch enorm von der im Buch dargestellten Beziehung unterscheidet. Inhaltlich war das Buch jedoch anders als erwartet und hatte für mich eher keinen inhaltlichen Mehrwert.

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  • Eine Reise in die Vergangenheit

    Ach, Papa

    miau0815

    15. February 2018 um 06:01

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mich dazu gebracht hat mich mit meiner eigenen Kindheit und der Beziehung zu meinem Papa auseinanderzusetzen.Der Schreibstil ist locker und jung und kolummnenartig mit vielen Zitaten geschmückt.Die Geschichte hat keine grade Struktur sondern besteht aus Rücklblicken in die Vergangenheit und auf einzelne Momente, sowie Analysen von Personen und Situationen. Wer einen Roman oder ähnliches erwartet ist hier falsch.Ich fands toll, vielen Dank!

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  • Ach, Papa

    Ach, Papa

    Lese-katze92

    14. February 2018 um 22:57

    Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und gelesen und muss leider sagen, dass es mich nicht sehr überzeugen konnte. Bislang habe ich versucht, jedem Buch eine Chance zu geben, so auch bei diesem Exemplar, was für mich persönlich leider vergeblich war. Einerseits empfand ich die Einzelheiten der Autorin zur Geschichte ihrer Familie stellenweise interessant, andererseits empfand ich den Schreibstil teilweise sehr anstrengend und durch die vielen, für mich eher unwichtigen Informationen, eher langatmig und zäh. Zwar habe ich versucht, den Zwiespalt der Autorin, ihren Vater betreffend, zu verstehen, aber dennoch hatte ich meine Probleme, ihre Meinungen und Ansichten nachzuvollziehen. Positiv muss ich jedoch erwähnen, dass ich die Erzählweise den Vater der Autorin betreffend, als recht warmherzig empfunden habe, auch wenn ich der Meinung bin, dass sie teilweise eher ungerecht ihn gegenüber zu sein schien. Aus Respekt der Autorin und ihren Bemühungen gegenüber, werde ich von weiterer Kritik an ihrem Werk absehen.

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  • Vater und Tochter

    Ach, Papa

    Bibliomarie

    13. February 2018 um 17:44

    Mareike Nieberding ist Journalistin, die sich an eine liebevolle und warmherzige Vater-Tochter-Beziehung erinnert. Er war ihr Ratgeber, Stütze und Vertrauter, aber irgendwann ist ihrer Meinung nach etwas in der Beziehung verloren gegangen. Mit der räumlichen Ferne – die Tochter geht zum Studium in die Hauptstadt – beginnt auch eine persönliche Ferne. Man redet zwar noch, durchaus freundlich, aber man sagt sich nichts mehr. Sicher auch aus beruflicher Neugier beginnt sich die Tochter die Frage zu stellen, wann sie die Nähe verloren hat und wie sie sie wieder herstellen kann. Eine gemeinsame Reise soll darüber Aufschluss geben. Ich bewundere den Mut und die Offenheit mit der Mareike Nieberding ihre Familiengeschichte teilt und auch ihr eigenes Leben schildert. Ebenso bewundere ich den Vater, der sich so bereitwillig darauf einlässt. Das spricht schon von einem vorhandenen Urvertrauen. Ich selbst gehöre einer ganz anderen Generation an und vielleicht ist das der Grund, warum ich mich immer wieder fragte „was will sie denn, sie hat doch ein tolles Verhältnis zu ihrem Vater“. Tatsächlich fand ich Mareikes Problem eher als Luxusproblem und ich hätte nicht von Entfremdung gesprochen. Was mir dieses aber Buch gegeben hat, war der Denkanstoß, mich mit meinem eigenen Vater und seiner Vergangenheit zu beschäftigen, so intensiv, wie ich es vielleicht noch nie gemacht habe. Immer wieder musste ich beim Lesen innehalten und erinnerte mich zurück. Ganz unabhängig von der eigentlichen Intention der Autorin, habe ich es als Beispiel gelesen, wie viel einfacher es seit 3-4 Jahrzehnten für Väter ist, Gefühle zuzulassen, als es für Vater der früheren Zeiten war.Eine wirkliche interessante journalistisch geprägte Aufarbeitung.

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  • Offen- ehrlich – persönlich

    Ach, Papa

    AnnaMagareta

    12. February 2018 um 20:54

    „Ach, Papa“  ist ein sehr persönliches Buch von Mareike Nieberding, in dem sie die Beziehung zu ihrem Vater beschreibt.   Als Kind war die Autorin ein Papakind und mit 29 Jahren wird ihr bewusst, dass sich das Verhältnis zu ihrem Vater verändert hat.  Nachdem sie ausgezogen war und begonnen hatte ihr eigenes Leben zu leben, haben sich die beiden voneinander entfernt. Zu Beginn des Buches beschreibt Mareike Nieberding in Rückblicken ihre Kindheit, was ihr Vater alles für sie getan hat und was die beiden alles gemeinsam unternommen haben bis sie schließlich mit 18 Jahren nach Berlin zieht, um dort zu studieren. Um ihrem Vater wieder näher zu kommen sendet sie im per Mail Fragebögen und macht sogar einen Kurzurlaub in seinem Studienort.   Die Autorin stellt ihre unbeschwerte Kindheit und das Leben ihrer Familie sehr offen da und arbeitet ihre Tochter-Vater-Beziehung auf.  Dabei gelingt es ihr ausgesprochen gut, ihre Sichtweise zu vermitteln, allerdings ist mir nicht ganz klar geworden wo nun wirklich das Problem lag, oder ob es  gar kein Problem gab und die Entfremdung viel mehr an der Entfernung und zu vielen unausgesprochenen Worten lag. In diesem Buch wird in klaren Worten die Beziehung der beiden aufgearbeitet. Insgesamt ist es ein sehr persönliches und emotionales Werk in einem  eingängigen Schreibstil, der das Lesen angenehm macht.   Ein schönes Buch, mit offenen Worten, das zum Nachdenken anregt.

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  • Ach Papa - ein persönliches Buch über die Autorin und ihren Vater

    Ach, Papa

    Diana182

    12. February 2018 um 14:36

    Das Cover ist in einem schönen rosa gehalten und zeigt persönliche Familienfotos. Darauf zu sehen ist die Autorin neben ihrem Vater. Der Titel sowohl auch die Buchbeschreibung machten mich neugierig. Es wurde davon geschrieben, wie man sich in der Familie wieder näher kommt, wenn man sich über einen längeren Zeitraum verloren hat. Hier hatte ich die Hoffnung, auf viele interessante Tipps und Anregungen zu stoßen. So musste ich umgehen damit beginnen, in diesem recht dünnen, doch sehr persönlichen Buch zu lesen. Der Einstig hat mir sehr gefallen. Ich hatte schon nach wenigen Sätzen und Zeilen einen dicken Kloß im Hals. Da die Autorin in meinem Alter ist, waren auch mir viele Begebenheiten aus ihrer Kindheit vertraut. Hier hatte auch ich plötzlich viele schöne Erinnerungen aus früheren Zeiten im Kopf und schwelgt in meiner eigenen Kindheit. Wie leicht damals doch alles war, auch wenn es nicht immer so wirkte. Weiter lesen wir hier viele Persönliche Ereignisse aus dem Leben der Autorin und wie sich alles fügte und entwickelte. Ich weiß nicht wirklich, ob Eltern jedes kleinste Detail aus dem erwachsenen Leben ihre Kinder wissen möchten, dennoch führten manche Erlebnisse dazu, dass die Autorin ihre Handlungen überdenkt und entsprechend handelt. Manchmal kam in mir jedoch eher Mitleid mit dem Vater hoch und ich verstand nicht so ganz, warum der Mann, der alles für seine Kinder tat und es bis heute sicherlich noch macht, zu solch einer Enttäuschungshaltung bei der Tochter gelangte. Leider hat mich das Buch in seinem letzten Abschnitt dann komplett verloren. Ich bin zwar auch eine Frau und somit auch Tochter, dennoch habe ich eher wenig mit dem Thema „Feminismus“ am Hut. Hier wird nun versucht, jede von Papas Handlungen zu durchleuchten und warum er eben macht was er macht, wissenschaftlich untermauert. Mein Fall war das nun nicht so wirklich und ich schaute irritiert ins Buch. Aber das ist eher Geschmackssache. Am Ende finden Vater und Tochter natürlich wieder zusammen, aber wirklich Anregungen und Tipps für den Leser werden nicht gegeben. Dies ist eher ein persönliches Familienbuch der Familie Nieberding , als ein Sachbuch, bei dem man als Leser etwas für sich entnehmen kann. Mein Fazit:Ein sehr persönliches Buch aus dem Leben der Autorin, aber wer sich hier Tipps und Ratschläge erhofft, sollte lieber zu einem anderen Sachbuch greifen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Herzlich Willkommen bei der Themen-Challenge 2018! Ich freue mich auf ein neues Jahr voller spannender Leseherausforderungen mit euch und natürlich auf viele tolle Gespräche rund um Bücher und Co. Jeder darf bei dieser Challenge das ganze Jahr über einsteigen und wir freuen uns über jeden Teilnehmer. Lasst euch von der nun kommenden langen Beschreibung nicht abschrecken. Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20 Bücher aus den 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst zum Start ein Ziel stecken, wie viele Bücher aus unterschiedlichen Themen ihr mindestens schaffen wollt, wobei 20 das Minimum und 40 das Maximum ist. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Wichtig ist, dass ihr euer Ziel am Ende des Jahres nur dann erreicht habt, wenn ihr wirklich Bücher zu unterschiedlichen Themen gelesen habt. Wenn ihr euch auf Instagram, Twitter und Co. über die Themenchallenge austauscht, verwendet gern den Hastag #themenchallenge2018. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch gleich als Leseübersicht aller eurer gelesenen Bücher mit den passenden Themen, den ich (Dani) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Übersichtsbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2018 bis 31.12.2018. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2018 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema wird es noch ein extra Unterthema geben, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, auf dessen Cover ein roter Gegestand abgebildet ist (kein Lebewesen). Ein Buch, auf dem eine Gruppe von Personen abgebildet ist (mindestens 3). Ein Buch, das keine Erzählung ist, sondern z.B. ein Drama, eine Gedichtsammlung, ein Sachbuch oder ähnliches. Ein Buch, das den Leserpreis gewonnen oder zumindest die Shortlist erreicht hat. Es dürfen Bücher aus allen Jahren gewählt werden, in denen der Leserpreis stattfand. (2009-2017) Ein Buch, das weder in Westeuropa / Skandinavien noch den USA spielt. Ein Buch, in dem die Hauptfigur ein Kind im Schulalter hat. Ein Buch, das schon mindestens ein anderer Teilnehmer für die Themenchallenge gelesen hat. Ein Buch aus einem Genre, das ihr nie oder nur selten lest. Ein Buch, über einen Ort / ein Land, in dem ihr selbst schon Urlaub gemacht habt. (Nicht euer Heimatland) Ein Buch, das mit dem Meer zu tun hat (Handlung, Cover ...). Ein Buch, das zu eurer derzeitigen Lebenssituation passt (z.B. kleines Kind, Hausbau, Studium, Job). Das Lieblingsbuch eines Freundes aus dem echten Leben oder eines LB-Freundes. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension gibt, wenn ihr damit beginnt. Ein Buch, das 2018 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das schon lange ungelesen in eurem Regal steht. Bitte gebt mit an, wie lange ihr es etwa schon besitzt. Ein Buch, das zwischen 400 und 500 Seiten lang ist. Ein Buch mit einem langen Buchtitel von mindestens 6 Wörtern. Ein Buch, bei dem die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens des Autors im Alphabet aufeinander folgen. Die Reihenfolge ist dabei egal. Ein Buch, dessen Titel nicht waagerecht auf dem Buchcover abgedruckt ist. Ein Buch, bei dem eine Tierart im Buchtitel vorkommt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr schon mindestens 1 anderes Buch gelesen habt. Ein Buch, das ihr geschenkt bekommen habt. Ein Buch, in dem eine Reise im Mittelpunkt steht. Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr bisher noch nichts gelesen habt. Ein Buch, das es sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch gibt. Ein Buch, auf dem ein Baum abgebildet ist. Ein Buch, dessen Cover euch optisch nicht anspricht, das ihr aber trotzdem gekauft habt. Ein Buch mit zwei oder mehr Adjektiven (alternativ: Verben) im Titel Ein Buch, in dem Bücher eine zentrale Rolle spielen. Ein Buch, dessen Titel aus einer anderen Sprache stammt als der gesamte Text. Ein Buch von einem Autor, das dieser unter Pseudonym geschrieben hat. Ein Buch, bei dem der Autorenname auf dem Cover in größerer Schriftgröße abgedruckt ist, als der Buchtitel. Ein Buch, bei dem etwas Essbares auf dem Cover abgebildet ist, das ihr selbst gerne esst. und zwei Bücher mit offensichtlich ähnlichem Titel, Thema oder Cover. Ein Buch, in dem eine Figur euren eigenen Vornamen, den eurer Mutter, eures Vaters, eures Kindes oder eines eurer Gechwister trägt. (Die Schreibweise muss nicht identisch sein.) Ein Buch, auf dessen Cover Nacht ist. Ein Buch, das rund um euren Geburtstag herum erschienen ist. Das Jahr ist dabei egal, es sollte aber maximal 5 Tage vor, nach oder direkt an eurem Geburtstag erschienen sein. Es gilt die Angabe auf der Buchseite bei LovelyBooks. Ein Buch, das inhaltlich einen Zeitraum von maximal einem Jahr umfasst. Ein Buch eines Autors, der mindestens 3 Kinder hat. JokerIhr dürft eines der 40 Themen bei Bedarf durch dieses hier ersetzen: Lest ein Buch bewusst mit einem anderen Teilnehmer dieser Challenge zusammen. Verabredet euch zum gemeinsamen Lesen dieses Buches, tauscht euch darüber aus und bewertet es später gemeinsam. Ich hoffe, die Themen gefallen euch und sind teils zwar kniffelig aber nicht unlösbar! Ich wünsche euch ganz viel Spaß! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2018 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmer: AAdelheidSAdina13AdujaAglayaAkantha (20/20)AlaisAlchemillaAleidaAlexlauraAlexRalupusAmaraSummerAmeLieAmilynAmmerbucherAndieandymichihelliAnjacyAnnaBoleynAnna-Klaireanna_mAnna_ResslerAnne_MAnneMayaJannikaArachn0phobiAAriettaAuroraAydaAzaleeBbabsSBambisusuuban-aislingeachbanditsandraBarbara62BeaSurbeckBecky_BloomwoodBelichaBella233bellast01Bellis-Perennis (40+1/40+1)beltanibeneaboutbooksBeustBiancaWoeBiest-Bitterblue-black_horseBluelyBookdogBookfantasyXYbookgirlBookofsunshineBookRoseBook-wormBosnibuchfeemelanieBuchgespenstBuchperlenblogBuchraettinBuchverrueggtbuecherfee_ella__buecherliebe__BuechermomenteCCaillean79carathisCaro_Lesemauschaos-deluxeChattysBuecherblogchrikriChrischiDChristinaBCode-between-linesConnyKathsBooksCorinaPfCosmoKramercrimarestriCWPunktDdaneegoldDaniliesingDarcydieAngiediebuchrezensiondieschmittDionDirk1974dreamily1EEldfaxiElenaBachmannEliza_Elkeel_loreneEmotionenEngelchen07EnysBookserazer68ErbsenundKarottenEveniaBlackTearEwynnexnfxchnxrixhFfaanieFantasia08Fauchi2206FeniFinchen411 (25/25)FornikaFranzip86franzziFrau-AragornGGelisGermaniaGiulilovesbooksglanzenteGrOtEsQuEgstHHaithabuhannelore259happy_blueHelenaRebeccahisterikerHortensia13IIgelmanu66ika17iMelodyInkenIbsenIsadorisipisilz94Jjackiherzijala68janakaJanina84Jaq82JashrinJassi1993JayTiJeamijenvo82Jess_NeJezebelleJohanna_TorteJokersLaughJuleeesjulezzz96juli.buecherJulie209JustMeKkalligraphinKarin_Kehrerkassandra1010katrin297KeksisbabyKelo24KerstinTh (30/30)Kleine1984kleinechaotinkleine_welleKnigaljubKnorkekn-quietscheentchenKodabaerKristjakruemelmonster798Kuhni77KuhtippKurousagiLLadyIceTeaLadyOfTheBooksLadySamira091062LaLectureLaMenschLarii-MausiLavendel3007la_vielesebiene27Lese-Krissilesenbirgitlesululeyaxlieberlesen21LilawandelLilli33linda2271lLissylittlebansheelittlesparrowLiz_MacSharyLostHope2000Lovely90LrvtcbLuilineLupina15Luthien_TinuvielMmabuereleMali133mareike91Marina_Nordbrezemartina400MarveyMary2Meeko81melanie1984Merijanmia0503miau0815MichicornMira20MiracleDaymisanthropymisery3103MissDarkAngelMissStrawberryMissSweety86mistellormondyMoWilliamsmrs-brMrs_Nanny_OggMsChilimusicamericangirlMusikpferdmyfantasticfantasyworldNNaddlDaddlnaninkaNapallynatti_ LesemausNelebooksNelingNenef2000Nicoletta_WeberettaniknakninchenpinchennordfrauOObsidiarkOliverBaieronce-upon-a-timeoztrailPPachi10paevalillPagina86pamNPaperLoverpeedeePhiniPiaDisPiipinucchiaPK2510PMelittaMPucki60QQueenelyzaQueenSizeRRaJaJeRajetRealMajoreneeRo_KeR_MarieRoni88RosenmadlRoseWilliamsrosinchen_RubineSSaintGermainsajo1606SakukoSali118SamthasansolSassyEssieschafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeschnaeppchenjaegerinSchneeeule129schokokaramellsechmetsecretworldofbooksSeelensplitterSeitenHiebeseschat (20/20)ShineOnSikalSiouxSnordbruchSognantesolveigSomeBodysommerlese (40/40)speyrerhexcheStefanieFreigerichtSteffi_2511SteffiZisteinchen80sternblutSternenguckerinStinsomesunlightsursulapitschiSuskasweetjennnSynapse11TTalathielTallianeaTaluziTamiraSTanjaMaFiTatsuThaliomeeTheBookWormTheCoonthelauraverseTine13tintenblautlowtragalibrosTraumTantetypisch-monaUulrikerabeulrikeuunfabulousVvalenvalle87vanessaaaxxvanystefVolponaVuchaWWalli_Gabswanderlust26WaschbaerinWedmaWeltensucherinweltentzuecktwidder1987WollyWuestentraumWuschelXX-tineYYaBiaLinaYolandeYvetteHZzessi79zhera

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  • Zurück zum Vater, der immer da war

    Ach, Papa

    OliverBaier

    10. February 2018 um 22:57

    Mareike hat als gelernte Journalistin eine stilsichere Sprache, um ihre ganz eigene Problematik, die sie selbst in ihrer Vater-Tochter Beziehungen entwickelt hat, mit ihm aufzuarbeiten.Von einer, die auszog , um ihren Vater wiederzufinden.Das Buch wirkt, wie eine Selbstreflexion des bisherigen Lebens und ist sehr individuell auf ihre eigene Thematik bezogen.Der Konflikt, für Außenstehende minimal wirkend, wird durch dieses Buch ein Stück abgearbeitet. Man bekommt einen Einblick über ihre familiären Strukturen, vor allem auch, wie reich das Leben bisher , in der es zwischenzeitlich zu einer gefühlten Entfremdung gekommen war.Schön finde ich, das hier keine Schuldigen gesucht werden, sondern diese Beziehung als gemeinsames Konstrukt wahrgenommen wird. Es wird über Beziehung im Allgemeinen, über das Selbst und Zweisamkeit gesprochen. Welchen Wert eine gute Bindung für das Funktionieren von partnerschaftlichen Beziehungen hat .Mir war Mareikes Vater durchweg sympathisch und Mareike erschien mir z.T ungerecht, was aber in der Sturm und Drang Zeit sicher normal ist und zu diesem späteren Gelingen geführt hat. Das Lesen war angenehm, es bleibt aber das Resultat, das es ein sehr individueller Roman ist , man an der gemeinsamen Geschichte der Beiden teilgenommen hat, als Betrachter und Zuhörer,...selbst Vater einer nun in der Pubertät befindlichen ersten Tochter bleibt für mich daraus der Wunsch,  das mein Kontakt nicht 10 Jahre "schleift" und sich niemand von mir wirklich loslösen muß...we will see.

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  • Wie ist das Verhältnis zum eigenen Vater?

    Ach, Papa

    lesekat75

    10. February 2018 um 20:24

    Ach, Papa - Wie mein Vater und ich wieder zueinanderfanden (2018)Mareike Nieberding surkamp novaCOVERDas Cover gefällt mir gut. Es ist apricot-farbend. Es gibt einen schwarzen handgemalten Rahmen, der durch den Namen der Autorin und des Verlages unterbrochen wird. Die Passbilder in der Mitte des Covers wirken sehr privat und sympathisch auf mich. Am schönsten finde ich den Schriftzug "Ach, Papa", der handgeschrieben und über den vier Fotos ist. Das Material des Covers liegt angenehm in der Hand.DER TITELDer Titel "Ach, Papa - Wie mein Vater und ich wieder zueinanderfanden" macht neugierig. Ich kann nicht beurteilen, ob sie jetzt ein besseres Verhältnis haben. Inhaltlich habe ich es mir anders vorgestellt.SEITENEs gibt insgesamt 188 Seiten. Die Seitenanzahl steht unten in der Mitte der Seite. KAPITELEs gibt einen Prolog und 10 Kapitel.ERSTER EINDRUCKIn den Kapiteln erhält man einen Einblick in das Leben der Familie Nieberding. Es beginnt im ersten Kapitel mit dem Morgen vor der Reise nach Freiburg und geht mit einem Rückblick in den folgenden beiden Kapiteln weiter. Mareike beschreibt Situationen aus ihrer Perspektive, zeigt sich dabei offen, ehrlich und sehr selbstkritisch ("Heute weiß ich,... S.25). Es geht in vielen Teilen, um das ganze Familienleben, auch die Beziehung zur Mutter, zu den Brüdern und Freunden/Exfreunden werden beschrieben. Außerdem gibt es Emails mit Mareikes Fragen an ihren Vater, die es für den Leser einfacher machen, ihren Vater kennenzulernen (S.40/41, 65ff). Zudem erläutert sie, wie Björn sie dazu brachte, über die Beziehung zu ihrem Vater nachzudenken/zu schreiben, das Verhältnis nicht einfach passiv hinzunehmen, gegen das "Familienweh" zu kämpfen und ihren Vater zurückzuwollen (S.63).MEINUNGIch finde die Thematik des Buches sehr intim und bewundere, dass Mareike Nieberding ein Buch dazu geschrieben hast. (Respekt auch vor dem Vater, der der Veröffentlichung zugestimmt hat).Der Schreibstil gefällt mir insgesamt gut.Die gemeinsame Reise kam mir etwas zu kurz. Mareikes Rückblicke und Gedanken, ihre Unzufriedenheit, emotionale Entwicklung sind interessant, aber auch manchmal für mich als Leserin sprunghaft und schwer nachzuvollziehen (zumindest im zweiten und dritten Teil des Buches). Ich verstehe einige Übergänge in den Themenwechseln nicht und frage mich, wie Mareike Nieberding darauf kommt, in der Reihenfolge darüber zu schreiben. Teilweise hat mich das verwirrt und somit war das Lesen sehr anstrengend. FAZITIch finde die Thematik des Buches sehr intim und bewundere, dass du ein Buch dazu geschrieben hast. (Respekt auch vor deinem Vater, der der Veröffentlichung zugestimmt hat). Bewundernswert finde ich, wie kritisch die Autorin mit sich selbst umgeht und wie sie ihr Verhalten reflektiert. Wir erhalten extrem intime Einblicke in das Familienleben. Manchmal frage ich mich allerdings auch "...warum, ich (Mareike) überhaupt so enttäuscht von ihm bin." (ihrem Vater ist, S. 81).ANMERKUNGVielen Dank für das schöne Leseexemplar und die Teilnahme an der Leserunde.

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  • Leserunde zu "Ach, Papa" von Mareike Nieberding

    Ach, Papa

    Suhrkamp Verlag

    Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen. Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde sie von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen.In ihrem Buch Ach, Papa erzählt Mareike Nieberding davon, warum die meisten Tochter-Vater-Beziehungen nach der Pubertät nicht mehr dieselben sind. Und wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.»Mareike Nieberding ist eine tolle Autorin. Sie schreibt direkt und klar, mit Wucht und Flow.« Volker Weidermann Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »Ihr wollt Mareike Nieberding auf dem Weg der Auseinandersetzung und Annäherung mit ihrem Vater begleiten und sie zu ihren Erfahrungen befragen? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 24. Januar über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage: Wie sieht oder sah Eure Beziehung zu Eurem Vater aus? Über die Autorin: Mareike Nieberding studierte Literaturwissenschaft und Publizistik in Berlin und Paris. Ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule arbeitet sie mittlerweile als Redakteurin beim SZ-Magazin.* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    lesekat75

    10. February 2018 um 17:23
    Larischen schreibt Leider konnte ich mit dem letzten Abschnitt nicht so viel anfangen. Ich finde es sehr mutig, ein so persönliches Buch zu schreiben und es zeigt, dass innerhalb der Familie viel Vertrauen gibt. ...

    Ich bin der gleichen Meinung. Ich bin ein wenig enttäuscht und hätte inhaltlich etwas anderes erwartet.

  • Die Liebe eines Vaters läßt sich schwer in Worte fassen. So nimmt man das Schweigen hin, in Liebe.

    Ach, Papa

    Halen

    10. February 2018 um 16:00

    Die Autorin Mareike Nieberding gewährt dem Leser einen tiefen Einblick in ihre Seele. Der Roman "Ach Papa" handelt von der Suche nach dem Vater ihrer Kindheit, der verloren gegangenen Vertrautheit früherer Jahre. Seit der Pupertät, so scheint es, haben sich Vater und Tochter nichts mehr zu sagen. Die Liebe ist da, aber das Miteinander wird als anstrengend geschildert. Die Autorin begibt sich auf die Suche nach dem Grund für dieses Schweigen und betreibt eine Selbstreflexion, vor der man nur den Hut ziehen kann. Sie erzählt von ihrer behüteten Kindheit, der Pupertät und ihrem beruflichen Werdegang. Und dies mit einer Intensität und Offenheit, man könnte behaupten, nun kenne man Mareike in- und auswendig. Wir erfahren ihre sehr tiefgründigen Gedanken, ihre Erlebnisse und auch über ihre Beziehungen werden wir nicht im Unklaren gelassen. Die Sprache dieser jungen, sympathischen Autorin ist sehr emotional und offen, für meinen Geschmack war das Buch jedoch ein klein wenig zu persönlich. Während des Lesens stellte ich mir wiederholt die Frage, sollte dies nicht besser in der Familie bleiben? Erinnerungen an die eigene Kindheit wurden wach, dafür schon hat es sich gelohnt, dieses Buch zu lesen!Ich empfehle dieses Buch jungen Menschen, die gerade im Abnabelungsprozess stecken. Es gibt zwar kein Patentrezept für das Zwischenmenschliche, doch das Wissen, anderen ergeht es ähnlich, kann sehr tröstlich sein.

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