Mareike Schlensog

 4.4 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Mareike Schlensog

Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus

Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus

 (7)
Erschienen am 22.06.2015
Funkle, heller Stern!

Funkle, heller Stern!

 (1)
Erschienen am 22.06.2015
Der Tipp-Tapp-Tiger

Der Tipp-Tapp-Tiger

 (1)
Erschienen am 11.06.2018
Mein buntes Such- und Malbuch: Fahrzeuge

Mein buntes Such- und Malbuch: Fahrzeuge

 (0)
Erschienen am 19.06.2017
Mein buntes Such- und Malbuch: Mein Zuhause

Mein buntes Such- und Malbuch: Mein Zuhause

 (0)
Erschienen am 19.06.2017

Neue Rezensionen zu Mareike Schlensog

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Rezension zu "Der Tipp-Tapp-Tiger" von Mareike Schlensog

Ein wundervolles Bilderbuch mit einer sehr besonderen kleinen Geschichte zum Thema Ich-Stärkung mit
Kinderbuchkistevor 7 Monaten

Thema
Ich-Stärkung / Selbstvertrauen
für Kinder ab 2,5 Jahren
 
Vor Tigern fürchten sich normalerweise alle, nur vor unserem kleinen Tiger fürchtet sich ganz und gar niemand. Egal wie gefährlich er brüllt, sich ungeschickt und viel zu tapsig anschleicht und dann sein "ROAAR!!!" von sich gibt, Angst hat niemand und es nimmt auch niemand Reißaus vor ihm.
Ganz im Gegenteil, die meisten lachen ihn sogar aus.
Armer kleiner Tiger. sein Selbstwertgefühl liegt ganz weit am Boden. Als er jedoch einen kleinen, sonst schreckhaften, Frosch sieht schleicht er sich ganz vorsichtig an beugt sich zum Wasser und fängt ganz fürchterlich an zu brüllen.
Dabei, der ein oder andere ahnt es vielleicht schon, spiegelt sich sein Gesicht im Wasser.. erschrocken fährt er zusammen um kurz darauf mutig noch einmal an die Stelle zu gehen.
Nun hat sich doch jemand vor seinem gefährlichem Gebrüll erschreckt, auch wenn er es nur selbst war.
*
Eine gefühlvolle Geschichte, in der der kleine Tiger immer wieder Niederlagen einstecken muss aber nicht auf gibt und am Ende mit viel Humor über sich selbst nicht nur lachen kann sondern auch zufrieden ist so zu sein wie er ist.
*
Das Buch endet mit dem Bild eines glücklichen, strahlenden Tigers der uns gezeigt hat, dass man nicht aufgeben, sich nicht auslachen und mutig und zuversichtlich sein Ziel verfolgen sollte.
*
Einfache, klare, sehr ausdrucksstarke Illustrationen transportieren die Geschichte ganz wunderbar. Der Fokus liegt immer bei dem kleinen Tiger und dem Geschehen um ihn. Ohne viel Ablenkung wirken die Gefühle und Emotionen sehr nah.
*
Unsere Lesekinder hat es gewundert, dass der kleine Tiger nicht aufgibt und man hat am Ende der Lesung und den Gespräch darüber deutlich gemerkt, wie die kleinen Köpfe rauchten.
Mit Sicherheit nimmt sich der etwas Mut vom kleinen Tiger mit nach Haus.
Wir haben aus Papptellern unsere eigene Tigermaske gebastelt.
Schrecklich schöööne Tigermasken.
Zum Fürchten!
*
Die Altersempfehlung des Verlages liegt bei ab 3 Jahren. Wir haben in unseren Lesungen gesehen, dass selbst 2 Jährige gut in der recht kurzen Geschichte mit gehen. Gerade durch das "ROAAAR!" des Tigers, das sich immer wieder findet steigen die Kleinen schon beim Brüllen mit ein, was die Lesung auflockert und noch kurzweiliger und lebendiger macht, so dass die 2 Jährigen mit ihrer Aufmerksamkeit  auch gut dabei bleiben können.
*
Ein schönes Buch für mutige und nicht so mutige kleine Leser!


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Rezension zu "Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus" von Mareike Schlensog

Eine zu Herzen gehende Geschichte über eine anstrengende Identitätsfindung und viel Mut
Kinderbuchkistevor 8 Monaten

Thema Ich-Stärkung / Träume / Mut
für Kinder ab 3 Jahren

"Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus" sagt Flip, der kleine Mäuserich zu seiner Mutter, denn er möchte nichts lieber als fliegen können und Fledermäuse können fliegen. Dumm nur, das er eine Landmaus ist und keine Flüge hat. Doch auch das hindert den kleinen Kerl nicht daran sein Ziel zu verfolgen eines Tages eine Fledermaus zu sein und durch die Lüfte zu fliegen.
Eifrig macht er sich daran  Flügel zu bauen und fliegen zu üben, doch so sehr er sich auch bemüht es gelingt einfach nicht. Eine Niederlage nach der nächsten muss er einstecken lässt sich aber auch von Misserfolgen und Verletzungen nicht entmutigen und versucht es immer weiter und da es sich mit Flügeln im Bett nicht gut schlafen lässt hängt er sich sogar, wie eine echte Fledermaus, kopfüber aus seinem Bett heraus.
Er weiß viel über Feldermäuse und setzt wirklich alles daran eine zu werden. Er überwindet sogar seine Angst und geht mutig in eine Höhle.
 Ein wirkliches Abenteuer für unseren kleinen mutigen Mäuserich Flip.
Als er plötzlich von oben eine Stimme hört und die Bekanntschaft von Albert, einer echten Fledermaus, macht kann Flip sein Glück kaum fassen. Eine echte Fledermaus. Doch als Albert ihm freundschaftlich zum Essen einlädt und ihm saftige Motten serviert da  bricht der Kleine in Tränen , weil ihm bewusst wird, das er keine Fledermaus ist. Sein Liebingsessen ist Stinkekäse und er hasst Motten und überhaupt mag er keine unheimlichen Höhlen und kopfüber an der Decker herunterhängen.
Alles Dinge, die Fledermäuse lieben nur kleine Mäuse eben nicht.
Bleibt der große Wunsch fliegen zu können.
Aber ob man dafür unbedingt eine Fledermaus sein muss?
Vielleicht reicht es ja auch wenn man einen Freund hat der fliegen kann?
Ob Flips größter Wunsch noch in Erfüllung gehen wird verrate ich hier nicht doch soviel sei gesagt:
Am Ende des Tages sehen wir einen glücklichen kleinen Mäuserich, der eine neue Entdeckung macht.
Da gibt es doch.....
Aber das wird eine andere Geschichte sein, die Flip vermutlich genauso intensiv verfolgen wird wie das Fliegen.
Arme Mama Maus!
*
Steve Smallman erzählt eine fast schon herzzerreißende, wunderschöne, sehr gefühlvolle Geschichte in der der kleine Mäuserich Flip nach seiner eigenen Identität sucht. Auch wenn er weiß, das er eine Maus ist steht ihm der Sinn nach mehr, nach etwas anderem.
Sein Mut und seine Ausdauer ist bewundernswert. Unsere Lesekinder leiden richtig mit dem Kleinen mit. Sie drücken ihm bei jedem neuen Versuch eine Fledermaus zu sein, die Daumen. Feuern ihn an durchzuhalten. Keiner, der sagt lass es sein, das geht nicht.
Kennen Kinder den Begriff geht nicht eigentlich?
Wenn man manche Kinder beobachtet könnte man das meinen.
Ich selbst beobachte dies bei unserem jüngsten Sohn fast täglich und bewundere seine Ausdauer und Kreativität mit der er nach Lösungen sucht und nicht auf gibt ohne ein für ihn zufrieden stellendes Ergebnis erzielt zu haben.
Er ist wohl wie Flip. Ich kenne aber auch viele Kinder, die bei der kleinsten Schwierigkeit aufgeben. "Dann eben nicht!" hört man sie sagen.
Vielleicht macht diese Geschichte ihnen ja Mut doch einmal hartnäckiger ein Ziel zu verfolgen und nach Lösungen zu suchen?
Unsere Lesekinder hatten in der anschließenden Gesprächsstunde ganz unterschiedliche Meinungen, die heiß diskutiert wurden.
Jeder darf gespannt sein, was diese im Grunde auch sehr witzige Geschichte für Überlegungen bei den Kindern auslöst.
Die Bilder zumindest sind so lebendig und dynamisch, gefühlvoll und eindrücklich, dass sie ihre Wirkung nicht verfehlen.
Witzig und dennoch nie albern oder auslachend erzählt Steve Smallman auch in seinen Illustrationen diese Geschichte, die die unzähligen Versuche des kleinen Mäuserichs, eine Fledermaus zu sein, eindrucksvoll visualisieren.


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Rezension zu "Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus" von Mareike Schlensog

eine tiefgründige Aussage kindgerecht verpackt und liebevoll illustriert
his_and_her_booksvor 4 Jahren


Inhalt:
Das Buch erzählt die Geschichte von Flip, dem kleinen Mäuserich, der eine Fledermaus am Himmel sieht und – trotz der Einwände seiner Mutter – beschließt, eine Fledermaus zu werden.
Er bastelt sich Flügel aus Pappkarton, versucht sich an ersten Flugübungen – und scheitert. Doch er legt das Fluggeschirr nicht ab, selbst wenn er damit nicht wirklich schlafen kann (weshalb laut Mama Fledermäuse kopfüber schlafen, was Flip dann auch versucht).
Am nächsten Tag hört er erneut das Geräusch der Fledermaus und folgt ihm in eine dunkle gruselige Höhle – wo er sein persönliches Vorbild auch findet und die echte Fledermaus von seinem Dasein als zukünftige Fledermaus überzeugen will.
Doch als die echte Fledermaus ihm erzählt, was sie denn so isst, ist es für Flip vorbei. Denn eigentlich will er nicht in einer dunklen Höhle wohnen und schon gar keine Motten fressen. Er will nur fliegen. Und diesen Wunsch erfüllt ihm die Fledermaus.
 
Meinung:
Schon beim ersten Sichten habe ich mich in Cover und Titel von „Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus“ verliebt. Und meinen Kindern ging es nicht anders.
 
Die wundervoll illustrierte Geschichte zeigt selbst den kleinsten Mitlesern schon auf, wie konsequent man Ziele verfolgen kann – trotz oftmaligem Scheitern. Sie zeigt jedoch auch, dass manche Wünsche und Träume gar nicht wirklich die sind, die man zuerst denkt. Aufgrund der Dialoge, Flips Mimik in den Bildern und den zum Schmunzeln anregenden Fehlversuchen identifiziert sich der kleine Mitleser schnell mit Flip -  und versteht daher auch gut, dass Flip eigentlich keine Fledermaus sein wollte (was man zuerst dachte), sondern nur fliegen wollte (ein kleiner Teil des großen Ganzen). Daher bietet die Geschichte eine wundervolle Steilvorlage, um über die eigenen Wünsche des Kindes zu sprechen – oder die weiteren von Flip, der am Ende der Geschichte einen Maulwurf sieht und ihn für eine „grabende Maus“ hält…
 
Wie bereits erwähnt, waren wir begeistert von den Illustrationen, die bis hin zu kleinen Details absolut liebevoll gestaltet sind und mehr als nur für die reine Lesezeit zum Verweilen und Entdecken einladen.
 
Für all diejenigen, die (noch) nicht sicher sind, wie sie Vorlesegeschichten nach dem Lesen angehen können, besitzt das Buch noch einige Tipps für die Kommunikation mit dem jungen Mitleser, die ich sehr gelungen finde.
 
Urteil:
Bei uns sorgte „Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus“ für eine gelungene Lesezeit. Die tiefgründige Aussage des Buches wurde in kindgerechten Texten und auf liebevoll illustrierte Weise transportiert und bietet eine sehr gute Vorlage für Gesprächsstoff. Für diese Kombination gibt es eindeutig 5 Spielsachen.

©hisandherbooks.de

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