Marek Erhardt Undercover: Mit Zivilfahndern unterwegs im härtesten Revier der Stadt

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Inhaltsangabe zu „Undercover: Mit Zivilfahndern unterwegs im härtesten Revier der Stadt“ von Marek Erhardt

Sie sind die Männer im Schatten, niemand kommt so dicht ans Verbrechen heran wie sie. Eigentlich wollte sich der Schauspieler Marek Erhardt bei den Zivilfahndern in Hamburg-Billstedt nur auf eine Rolle vorbereiten. Doch dann begleitete er die Undercover-Polizisten zwei Jahre lang. Für dieses Buch blickte er in die dunkelsten Winkel unserer Gesellschaft, in die Welt von Drogendealern, Jugendgangs, Mördern. Er lag mit den Fahndern auf der Jagd nach einem Serienbrandstifter im Gebüsch, stürmte mit ihnen die Wohnungen von Gewaltverbrechern und erlebte tragische, anrührende wie skurrile Geschichten in einem der härtesten Viertel Deutschlands.

Es ist ein wirklich informatives Buch, dass durch seinen flüssigen, erzählenden Schreibstil den Leser in seinen Bann zieht.

— Taluzi
Taluzi
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    Undercover: Mit Zivilfahndern unterwegs im härtesten Revier der Stadt
    Taluzi

    Taluzi

    18. November 2014 um 13:57

    Marek Erhardt wollte sich bei den Zivilfahndern in Hamburg-Billstedt für eine Filmrolle nur etwas vorbereiten. Doch dann war der gebürtige Hamburger zwei Jahre mit den Zivilfahndern der Wache 42 unterwegs. Dort tauchte er ein in die Welt von Jugendgangs, Brandstiftern, Drogendealern und Mördern. In seinem Buch „Undercover“ erzählt er von diesen Erfahrungen. Das Buch ist sehr lebendig und kurzweilig geschrieben, ich als Leser hatte das Gefühl ich bin mitten dabei, wenn Marek und die Zivilfahnder wieder mal auf Lauer lagen, um einen Verdächtigen zu observieren. Es war sehr faszinierend von der Sonnenlandgang zu lesen. Es ist echt unglaublich wie die Kriminellen arbeiten, wie jung manche sind, wie sie sich untereinander organisieren und eine Einheit gegenüber der Polizei bilden. In diesem Kapitel wurde auch deutlich wie langwierig die Polizeiarbeit in Wirklichkeit ist. Über Tage, Wochen oder Monate werden Verdächtige beobachtet und Spuren verfolgt bevor es zu Fahndungserfolgen kommt - nicht wie im Fernsehen nach 60 Minuten. Es gab auch ein Kapitel, das ich sehr emotional fand. In „der Junge“ erzählte Marek Erhardt von einem Kind, was bei der Verhaftung seines Vaters dabei sein musste und anschließend Geborgenheit und Nähe beim Autor suchte. Für einige Kinder ist ein krimineller Alltag nichts ungewöhnliches. Der Leser erfährt aber nicht nur was über die Polizeiarbeit, sondern auch Hintergründe zu dem Stadtteil Billstedt und dessen Bewohnern. Es ist ein wirklich informatives Buch, dass durch seinen flüssigen, erzählenden Schreibstil den Leser in seinen Bann zieht. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. 

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