Marek Halter Der Messias-Code

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Inhaltsangabe zu „Der Messias-Code“ von Marek Halter

Bei einer Lesung in Brüssel trifft der Pariser Schriftsteller Marc Sofer auf eine schöne Unbekannte mit feuerroten Haaren. Wenig später setzt ihn ein gewisser Ephraim Jakubow auf die Spur des sagenumwobenen Schatzes der Khasaren, eines längst vergessenen jüdischen Volkes. Auf seiner Entdeckungsreise in die Vergangenheit gerät Sofer zwischen die Fronten: Es entbrennt ein Krieg um Öl und Glauben. Da erscheint plötzlich die geheimnisvolle Schöne wieder auf der Bildfläche. Welche Rolle spielt sie in diesem gefährlichen Abenteuer?

Nicht so reisserisch wie die Roman von Dan Brown, dafür hat die Geschichte mehr Substanz und wirkt glaubwürdiger.

— kfir
kfir

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  • Rezension zu "Der Messias-Code" von Marek Halter

    Der Messias-Code
    Ulf_Borkowski

    Ulf_Borkowski

    24. February 2011 um 02:06

    „Le Vent des Khazars“, so der Orginaltitel von Halters Roman ist eigentlichzwei Geschichten in einem. Der Roman spielt abwechselnd in der Gegenwart und zum anderen im ausgehenden Frühmittelalter. Der Pariser Schriftsteller Marc Sofer wird nach zwei mysteriösen Begegnungen immer tiefer in das Geheimnis um das sagenhafte Königreich der Khasaren, einem kaukasischen Volk, dass aus politischen Gründen im Mittelalter zum Judentum konvertierte, hineingezogen. Die Nachforschungen führen Sofer über Paris und London nach Aserbeidschan und Georgien. Hiebei jagt Sofer nicht nur dem Geheimnis der Khasaren, sondern auch einer mysteriösen Schönheit hinterher, die ihm immer einen Schritt voraus zu seien scheint. Im Kaukasus macht Sofer, selbst mosaischen Glaubens, nicht nur Bekanntschaft mit den letzten Bergjuden, sondern auch mit der korupten Ölindutrie. Der parallel laufende Plot spielt im ausgehenden Frühmittelalter und beschreibt die Abenteuer des Juden Isaak ben Elieser aus Andalusien, der im Auftrag des Groß-Rabbiners Hasdai ibn Schaprut im Jahre 954 aufgebrochen ist, um Joseph, dem legendären Khagan der Khasaren, einen Brief zu überbringen. Halter versteht es trotz der Parallelität der beiden Plots immer wieder inhaltliche Verbindunegn zwischen beiden herzustellen. Insegesamt ist der „Der Messias-Code“ ein spanneder, teils historischer Roman, den es sich zu lesen lohnt. Der Roman vermischt sehr gut Gegenwart und Vergangenheit und gibt dem Leser einen groben Einblick in die Geschichte der Khasaren und des Kaukasus, sowie einn kurzen Überblick in die gegenwärtigen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Kaukasus-Region. Dennoch bleib am Ende der Eindruck nicht aus, dass man aus dem Thema noch mehr hätte machen können. Über die ungewöhliche Wahl des deutschen Titels und des Covers lässt sich nur spekulieren, passen tut beides nicht.

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