Maren Briswalter

 3,3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Die Märchenfrau, Der Rattenfänger von Hameln und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Maren Briswalter

Maren Briswalter ist freiberufliche Illustratorin für Bilder-, Kinder- und Sachbücher, von denen einige als „Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur“ ausgezeichnet wurden oder auf der Empfehlungsliste der "besten 7 Bücher für junge Leser“ standen. Daneben illustrierte sie Bildergeschichten für Kinderfernsehsendungen wie „Siebenstein“ und „Die Sendung mit der Maus“. 

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Rübezahl (ISBN: 9783825178123)

Rübezahl

 (1)
Erscheint am 01.01.2023 als Buch bei Urachhaus.

Alle Bücher von Maren Briswalter

Cover des Buches Holly und Ivy (ISBN: 9783825175733)

Holly und Ivy

 (8)
Erschienen am 01.11.2020
Cover des Buches Schneehäschens Weihnachtsüberraschung (ISBN: 9783905945348)

Schneehäschens Weihnachtsüberraschung

 (5)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Schneehäschens Stern (ISBN: 9783905945034)

Schneehäschens Stern

 (2)
Erschienen am 26.08.2010
Cover des Buches Die Märchenfrau (ISBN: 9783480230280)

Die Märchenfrau

 (2)
Erschienen am 08.08.2012
Cover des Buches Melchior und das Gold der Armen (ISBN: 9783825151140)

Melchior und das Gold der Armen

 (1)
Erschienen am 23.08.2017
Cover des Buches Rübezahl (ISBN: 9783825178123)

Rübezahl

 (1)
Erscheint am 01.01.2023
Cover des Buches Bergkristall (ISBN: 9783825151942)

Bergkristall

 (1)
Erschienen am 01.12.2021
Cover des Buches Der Rattenfänger von Hameln (ISBN: 9783825178574)

Der Rattenfänger von Hameln

 (1)
Erschienen am 01.08.2013

Neue Rezensionen zu Maren Briswalter

Cover des Buches Holly und Ivy (ISBN: 9783825175733)
M

Rezension zu "Holly und Ivy" von Margret Rumer Godden

Holly und Ivy
Mitherzundbauchvor einem Jahr

Worum geht es?

Ivy lebt in einem Waisenhaus. Als sie kurz vor Weihnachten mit dem Zug in ein anderes Heim geschickt wird, steigt sie kurzerhand an einer anderen Haltestelle aus und sucht ihre Großmutter (die sie sich wünscht, die es aber nicht gibt). 


Holly, die kleine Porzellanpuppe im Spielwarengeschäft wünscht sich nichts sehnlicher als ein Menschenkind, das sie adoptiert und zum Spielen mit nach Hause nimmt. Doch das Glück scheint ihr nicht hold zu sein, am Vorweihnachtstag ist sie noch immer nicht verkauft worden.


Wie sich das Schicksal der beiden Protagonistinnen miteinander verknüpft, müsst ihr selbst lesen. 


Meine Meinung:

Die ursprüngliche Geschichte stammt aus dem Jahr 1962 und das merkt man ihr natürlich an. Wie aus einer völlig anderen Welt lesen wir vom Waisenhaus, Spielzeugen, die im Laden auf einen Käufer warten und von Träumen, Sehnsüchten und kalten Nasen an Schaufenstern. 


Wenn ich an dieses Buch denke, würde ich es am ehesten mit dem Worten liebevoll, warmherzig, magisch und auch traurig schön beschreiben. Es ist perfekt, um sich damit in eine selbstgehäkelte Decke gehüllt auf Omas Couch zu kuscheln und es gemeinsam zu lesen. Das Buch zeigt uns, dass ein echtes Zuhause etwas sehr sehr Wertvolles ist.


Die stimmungsvollen und detailverliebt Illustrationen passen perfekt zu dieser Geschichte aus einer anderen Zeit. 


Der Text ist recht lang und auch sprachlich an manchen Stellen so, dass man ihn erklären muss. Ähnlich wie bei einem alten Film aus diese Zeit oder einem Märchen. Deshalb würde ich es geübten Zuhörer:innen ab 5 empfehlen. 


Weihnachtscheck: Weder Weihnachtsmann noch das Christkind werden erwähnt.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Bergkristall (ISBN: 9783825151942)
Seelensplitters avatar

Rezension zu "Bergkristall" von Adalbert Stifter

Neuauflage
Seelensplittervor 2 Jahren

Meine Meinung zum Kinderbuch:

Bergkristall


Inhalt in meinen Worten:

In der Geschichte des Bergkristalls geht es um zwei Geschwisterkinder, die sich an Heilig Abend fürchterlich verlaufen und wo es nicht sicher ist, ob sie zurückfinden werden. Doch davor geschah ganz viel in zwei Dörfern. Denn es geht darum das zwei Dörfer dank einer Hochzeit irgendwie verbunden sind, aber sich keiner wirklich richtig wohl fühlt. Wie geht man damit um? Ganz einfach, man geht seinen Weg, bis die Kinder verschwinden und man sich riesig Sorgen macht. 

Wird es ein Weihnachtliches Wunder geben?


Wie ich das Gelesene empfinde:

Die Geschichte ist nicht im modernen Deutsch geschrieben, sondern ich merkte der Geschichte ihre Zeit an. Das fand ich aber total angenehm, denn mit Sprache kann man seitjeher wunderbar spielen. Sicherlich ist es so, das die Geschichte nicht neu ist und immer wieder werden ähnliche Geschichten geschrieben, dennoch hat diese Geschichte ihre ganz besondere Aussage. Nämlich wie tief Zusammenhalt gehen kann, gerade wenn es aussichtslos aussieht, kann es Rettung geben, man muss die Augen und Ohren eben gut offen halten. 


Die Sprache:

Wie schon erwähnt, ist die Sprache nicht die mordernste, aber dafür eben in der alten Sprache die man noch vor 50/60 Jahren sprach, so gab es auch Worte, die ich selbst noch nicht so gehört habe, oder eher sehr selten. Genau das macht auch den Charme dieser Geschichte aus. 


Weihnachten:

Erst am Ende der Geschichte war mir bewusst, das es um eine Weihnachtsgeschichte geht, davor war es eine alle Jahreszeitengeschichte und von einem, der sich eine Frau aus einem anderen Dorf suchte und somit war die Familie nicht hier und nicht dort richtig zu Hause. Denn die Dörfer lagen beide in einem Tal und dazwischen war ein Berg. Doch kein Problem, man kann den Weg gut gehen, so auch die zwei Kinder, um die es in dieser Geschichte geht, nur mit dem einen Tag, wo sie zu Oma und Opa gehen wollten, rechnete keiner, das die Kinder erst einmal verschwinden. 

Doch wie es zu Weihnachten ist, es muss in einer Form gut ausgehen, sonst wäre es kein Weihnachten. 


Charaktere:

Die Geschichte geht vor allem um diese beiden Kinder, und doch waren sie fremd, denn es ist eine an sich kurze Geschichte, die mir aber aufzeigt, es gibt immer einen Weg, zumindest finden die Beiden ihren Weg. 


Spannung:

Am Anfang wusste ich nicht wohin mich diese Geschichte führen mag, deswegen war ich schon gespannt, doch so richtig große Spannung blieb aus, weil für mich einfach klar war, in einem Kinderbuch, das auch noch zu Weihnachten spielt, kann nichts schlimmeres geschehen. 


Illustrationen:

Ich finde die Zeichnungen dem Stil der Sprache sehr gut angepasst. Die Zeichnungen wirken gekörnt, aber zeigen wirklich in jedem Bild etwas einzigartiges, so wie es früher Kinderbücher getan haben. 

Hier ist also ein ganz großer toller Punkt vorhanden. 


Empfehlung:

Ein Kinderbuch, das ich nicht nur zu und an Weihnachten empfehlen kann, sondern immer dann, wenn man gerade ein kleines Wunder benötigt. Tolle Bilder unterstreichen das Gelesene, so das man gut in die Geschichte eintauchen kann. 

Am besten setzt ihr euch mit eurem Kind oder Enkelkind auf das Sofa und lest diese Kindergeschichte vor und anhand der Bilder wissen die Kleinen direkt wo sie sind. 


Bewertung:

Ich gebe dem Buch vier Sterne. Einfach weil es nicht so ganz das typische Weihnachtsbuch war. 

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Melchior und das Gold der Armen (ISBN: 9783825151140)
W

Rezension zu "Melchior und das Gold der Armen" von Georg Dreißig

Eine bewegende Geschichte, die der Botschaft im Kern nahe kommt
WinfriedStanzickvor 5 Jahren



In diesem von Maren Briswalter eindrucksvoll illustrierten Bilderbuch erzählt Georg Dreißig, das in einer märchenhaften Geschichte versucht einzufangen, welche radikale Wirkung die Weihnachtsbotschaft auf einen Menschen haben kann.

Es geht um Melchior, einen der Heiligen Drei Könige. Der mächtige Herrscher bricht eines Tages mit einer großen Karawane auf, um einem Stern zu einem Kind zu folgen, das er anzubeten gedenkt. Doch je länger die Reise dauert und je beschwerlicher sie wird, umso größer wird der Protest in der Gruppe der Reisenden - zumal nur Melchior den Stern von Bethlehem sehen kann. Noch größer wird die Verwirrung, als er endlich das Jesuskind findet, seinen Schmuck ablegt, "sich wie ein niedriger Knecht vor dem Knaben und dessen einfältigen Eltern" neigt und sie reich beschenkt.

Auf dem Rückweg löst das Verhalten des Königs in seiner Mannschaft großen Ärger aus. Weil er jedem Bettler ein Goldstück schenkt, hetzt der Wesir das Gefolge auf gegen den Herrscher. Der findet sich am nächsten Morgen allein und nur mit einem einfachen Umhang bekleidet, allein wieder. Doch das stört ihn nicht. Wo er auch hinkommt auf seinem beschwerlichen Rückweg, erzählt er von dem leuchtenden Stern und "dem unscheinbaren Haus, in welchem doch der größte König der Welt geboren war". Zurück in seiner Heimat sieht der König dass inzwischen sein Sohn die Herrschaft übernommen hat. Als er seinen Vater erkennt, beginnt er zu verstehen, welche Bedeutung dessen Begegnung mit jenem besonderen Kind für ihn hatte.

Eine bewegende Geschichte, die der Botschaft im Kern nahe kommt.





Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 8 Bibliotheken

Worüber schreibt Maren Briswalter?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks