Maren Bustorf-Hirsch Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau

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Inhaltsangabe zu „Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau“ von Maren Bustorf-Hirsch

Gesundes aus dem eigenen Garten
Vor vielen Jahren hat die Autorin sich den Traum vom Leben in der Natur ermöglicht und ernähret mit den Erzeugnissen ihres Gartens ihre Familie. Ihre intensiven Erfahrungen und Erkenntnisse gibt sie in diesem Buch weiter an alle, die sich auch ein Leben auf dem Lande wünschen – und Unterstützung durch praxisnahen Rat wünschen.
Die Autorin erklärt, wie im Garten ein biologisches Gleichgewicht erlangt werden kann, damit gesunde und widerstandsfähige Pflanzen wachsen und wie man sich durch geschickte Aussaaten und natürliche Konservierungsmethoden selbst versorgen kann.
Von Anzucht und Pflege, den besten Sorten, über natürlichen Pflanzenschutz, die Wahl der Pflanzenpartnerschaften bis zur Samengewinnung, Zubereitung und Konservierung der selbst geernteten Schätze ist in diesem äußerst praxisnahen und motivierend geschriebenen Ratgeber alles zu finden.
Selbst angebautes Obst, Gemüse und Kräuter – auch in kleinen Mengen frisch geerntet – schmeckt unvergleichlich gut, ist gesund, ökologisch vernünftig und fördert das Verständnis für die Natur.

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    Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau

    katze102

    11. October 2015 um 19:37

    Seit ich vor vielen Jahren das Buch „Mein Leben auf dem Lande“ las, träume ich eigentlich davon, genau so zu leben. Bislang hat es sich nicht wirklich so ergeben, aber im Kleinen versuche ich schon seit Längerem, diesem Ideal möglichst nahe zu kommen. Unser Garten ist zu klein um eine komplette Selbstverorgung zu gewährleisten, aber mit Hilfe dieses Buches habe ich doch ganz neue und leicht umzusetzende Anleitungen erhalten. Die Berechnungen der einzelnen Flächenarten in qm / Person und die Auflistung der Ertragsberechnung waren mir eine große Hilfe um die zur Verfügung stehende Anbaufläche besser zu planen. Viel Wissenswertes über gute und schlechte Nachbarn waren nicht nur in der Tabelle gut abzulesen, sondern oft auch in den Steckbriefen der einzelnen Gemüse-/ Kräuter- / Obstsorten zu finden, die u.a. auch Tipps zur Samengewinnung, zur Pflege, Ernte und Konservierung sehr hilfreich sind. Anhand der Tabelle „Vorschlag für Mischkulturen in Reihen“ werde ich zukünftig meine Beete bestücken; mehr als die Hälfte davon sind Frühbeete. Und auch für die Nutzung meines Gewächshauses habe ich sehr viele Ratschläge erhalten. Das Kapitel über Intensivnutzung, u.a. mit Kartoffelkiste und Tomatenring fand ich ausgesprochen nützlich, ebenfalls auch die Bauanleitungen für eine Kompostkiste, ein Kompostsieb, einen Frühbeetkasten, ein Foliendreieck, eine Apfelhurde und eine Kartoffelkiste. Ansprechend fand ich auch das Kapitel über Wildfrüchte, denn damit kann man seine eigene kleine Anbaufläche ja enorm ausgleichen. Das Buch wurde sehr liebevoll gestaltet, wartet mit vielen persönlichen Eindrücken und Erfahrungen auf. Mir hat besonders gut gefallen, wie viele Tipps in Extrakästchen eingefügt wurden und, dass alles sehr leicht verständlich geschrieben wurde, ob nun zu den Pflanzen, den Tätigkeiten, der Beurteilung des Bodens, dem Fruchtwechsel mit unterschiedlich starken Zehrern... und nicht zuletzt, eine Übersicht über das Gartenjahr mit nötigen Tätigkeiten, eingeteilt für jeden Monat. Ein Buch, das man einfach „verschlingen“ muß, wenn man mit dem Lesen begonnen hat... Alles in allem: ein wunderbares und äußerst hilfreiches Buch um den eigenen Garten bestmöglich zur Selbstversorgung zu nutzen.

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  • Perfekt für jeden Hobby-Gärtner

    Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau

    78sunny

    06. July 2015 um 15:14

    Wow, ich bin wirklich total begeistert von diesem Buch. Es ist nicht nur für Garten-Neulinge wie mich gedacht, sondern auch für Hobby-Gärtner, die schon einiges an Vorwissen aufweisen. Das Buch ist super gut gegliedert und dadurch sehr übersichtlich. Ganz am Anfang stellt sich die Autorin (bzw. ihre Familie) vor und wie sie zum Thema biologischer Anbau und Selbstversorgung gekommen ist. Das ganze stimmt einen richtig in das Thema ein und man hat ein wenig das Gefühl man sitzt mit ihr an einem Tisch und sie erzählt einem ihre Geschichte. Dieser unglaublich angenehme Schreibstil zieht sich dann auch durch das gesamte Buch. So hat man nie das Gefühl ein dröges, trockenes Sachbuch zu lesen, sondern wirklich Tipps von jemandem zu bekommen, der selbst genug Erfahrungen gesammelt hat, um diese auch fundiert weiterzugeben. Die Autorin lässt immer wieder eigene Erlebnisse, eigene Einschätzungen und Experimente in das Buch einfließen. Es wirkt alles sehr natürlich und menschlich. Das Thema ökologischer Anbau steht immer im Vordergrund, es wird sehr auf eine chemiefreie Düngung und Ungezieferbekämpfung geachtet und viele sehr wertvolle Tipps gegeben. Einiges kannte ich schon aus meiner Kindheit (meine Eltern sind sehr engagierte Strebergärtner), aber einiges war auch ganz neu für mich. Ich denke aus diesem Buch kann wirklich jeder der sich zum Thema ökologischer Anbau bzw. Selbstversorgung informieren will, etwas herausnehmen. Neben der Einleitung gibt es einen sehr umfangreichen Teil im Buch, der genau beschreibt wie viel Fläche man für eine teilweise oder komplette Selbstversorgung brauchen. Es wird auch genau beschrieben wie diese Fläche am effektivsten genutzt wird. So findet man Tipps zur Gartenplanung, Ertragsberechnungen für bestimmte Obst- und Gemüsesorten, verschiedene Gartenarten... Auch das Thema Einzäunung, Aufteilung, Vor- und Nachteile von Nutz-, Obst- oder Naturgärten, Wiesen und vieles mehr wird angegangen. Verschiedene Hilfsmittel der Gartenarbeit werden in Bild und Text erklärt. Sehr genau wird auch auf allgemeine Techniken und immer wiederkehrende Arbeiten eingegangen. Der Laie lernt hier vom richtigen Umgraben bis hin zum Beschneiden von Bäumen und Vermehrung von Pflanzen einfach alles. Vieles wird auch mit farbigen Bildern unterstützt. Die Bodenbeschaffenheit und was wichtig ist für eine ertragreiche Ernte ist, wird ebenfalls behandelt. Es werden verschiedene Bodenlebewesen und Wildpflanzen vorgestellt und ihr Nutzen erklärt. Besonders interessant fand ich, dass die Pflanzen vorgestellt wurden, die sogenannte Zeigerpflanzen sind und einem verraten welche Art von Boden man eigentlich hat. (ob sauer, nährstoffreich, nährstoffarm...) Dann wird sehr intensiv auf das Thema Düngung eingegangen, natürlich auch immer auf ökologische Art. Hinweise zur Ertragssteigerung werden ebenfalls gegeben. Zum Beispiel wie man die richtige Pflanzfolge einhält, welche Sorten gut zusammen stehen können und welche man unbedingt getrennt anpflanzen sollte. Es werden Frühbeete, Hügelbeete, Hochbeete, Tomatenringe, Kartoffelkisten und vieles mehr erklärt und es gibt sogar für vielen Bauanleitungen. Die Haltbarkeit und die verschiedenen Möglichkeiten Nahrungsmittel haltbarer zu machen, werden ebenfalls erklärt. Dann kommt der Teil des Buches bei dem je auf einer Doppelseite für jeden Monat erklärt wird, was gerade ausgesät werden kann, was geerntet, welche Aufgaben erledigt werden sollten (umgraben, beschneiden von Obstbäumen...), was in dem Monat an Pflege, Düngung und Pflanzenschutz getan werden sollte. Auch hier wird man nicht mit trockenen Fakten überhäuft sondern alles wird, wie oben schon erwähnt, sehr natürlich und meist mit ganz eigenen Erlebnissen geschmückt erläutert. Übersichtlich ist es ebenfalls, da zu jedem Monat eine Tabelle abgedruckt ist, auf der gezeigt wird was gesät werden kann (auch wo, also in der Fensterband, im Hochbeet, im Freien...), was gepflanzt werden kann und was geerntet. Toll finde ich das auch Tipps zur Ernte im Haus (Keimlinge, Kräuter...) gegeben werden. Außerdem gibt es immer auch ganz tolle ökologische Tipps, die teilweise vorausschauend sind. So bekommt man den Tipp im Januar die Vögel durch ein Futterhäuschen in den Garten zu locken, damit sie sich heimisch fühlen und auch über den Sommer da bleiben und dann bei der Ungezieferbekämpfung helfen. Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen. Rezeptideen gibt es auch noch zu jedem Monat dazu. Der umfangreichste Teil des Buches ist der in dem alle Gemüse und Obstsorten vorgestellt werden. Dieser Teil ist super ausführlich und ebenfalls reich bebildert. Es wird auf verschiedene bewährte Sorten der einzelnen Gemüsearten eingegangen, Anbau und Pflege und auch der nötige Schutz vor Schädlingen und anderen Umwelteinflüssen genau erklärt. Mischkulturen werden einem ebenfalls bei den einzelnen Arten vorgestellt und wie man die Art erntet und gegebenenfalls länger haltbar macht. Auch auf die Vermehrung/Samengewinnung wird eingegangen. Hier fehlt absolut nichts und trotzdem ist es übersichtlich und auf den Punkt gebracht. Ich kenne kein Buch, dass sich mit diesem hier messen könnte. *Fazit:* 5+ von 5 Sternen Ich bin einfach total begeistert von diesem Buch. Ich kann es jedem Hobby-Gärtner und/oder Selbstversorger nur wärmstens ans Herz legen. Hier wird einem wirklich jede erdenkliche Hilfe gegeben, sich durch eigenen biologischen Anbau teilweise oder komplett selbst zu versorgen. Trotz dieses wahnsinnig umfangreichen Informationsgehalt bleibt das Buch übersichtlich und der Schreibstil sehr natürlich und angenehm. Für mich ist es ein absolutes Highlight!

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