Maren Franz , Johannes Coy Die neue Anti-Krebs-Ernährung

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Inhaltsangabe zu „Die neue Anti-Krebs-Ernährung“ von Maren Franz

Dass etwas so Einfaches wie die tägliche Ernährung bei einer so gefährlichen Krankheit wie Krebs wichtig sein kann, klingt zunächst überraschend. Und doch kann eine veränderte Ernährungsweise eine wichtige Ergänzung zu den konventionellen Therapien darstellen. Dr. Johannes Coy hat eine Entdeckung gemacht, die für alle, die dem Krebs den Kampf angesagt haben, einen Meilenstein darstellt. Während seiner langjährigen Forschungstätigkeit hat er das Gen TKTL1 und den damit verbundenen Vergärungsstoffwechsels entdeckt. Er leitet aus seinen revolutionären Forschungsergebnissen eine spezielle Ernährungsform ab, die aggressive Krebszellen aushungert. Eine wichtige Rolle spielen hierbei eine kohlenhydratreduzierte Ernährung sowie spezielle Öle und Fette. Auf welchen Erkenntnissen dieses neue Ernährungsprinzip genau beruht, warum es die Krebszellen angreift und wie Sie die Ernährung im Alltag mit den zahlreichen Rezepten leicht umsetzen können, erläutert Ihnen dieses Buch.

dieses Buch hat mich überzeugt und mir das Bewusstsein für meine Ernährung gegeben. Denn du bist was du isst. Obwohl ich kein Krebs habe, weiß ich doch, das ich mit diesem Buch ein probates Mittel an die Hand bekommen habe, wie man sich bewusst - auf Grund seiner Ernährung - Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten den Hahn abdreht - um das Immunsystem im täglichen Kampf zu unterstützen. Ich werde es auf jeden Fall auch meiner Tante schenken, die diese Diagnose erhalten hat und kann es allen weiter empfehlen, egal ob direkt, indirekt oder gar nicht betroffen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die neue Anti-Krebs-Ernährung

    R_Manthey

    11. July 2015 um 15:29

    Wenn man etwas bekämpfen will, dann muss man es zunächst einmal verstehen. Mit diesem Buch hat man dazu eine wirkliche Hilfe in der Hand, selbst wenn man sich mit der einen oder anderen Art der Darstellung oder Teilen des Inhalts nicht anfreunden kann. Den entscheidenden Punkt im Verständnis liefert der Stoffwechsel von Krebszellen, der anders als normal abläuft. Bereits 1924, so lesen wir in diesem Buch, entdeckte der Medizin-Nobelpreisträger Otto Heinrich von Warburg, dass Krebszellen Glukose nicht zu Wasser und Kohlendioxid verbrennen, sondern zu Milchsäure vergären, obwohl genug Sauerstoff für die normale Verbrennung vorhanden ist. Eine solche Vergärung findet auch im Notfall im Muskelgewebe statt, allerdings nur, wenn dort nicht genug Sauerstoff zugeführt werden kann, etwa bei körperlicher Überlastung. Wir bekommen dann Muskelkater, weil die entstandene Milchsäure zu Schädigungen der Muskulatur führt. Diese Art der Vergärung unterscheidet sich jedoch von der Art, wie Krebszellen ihren Stoffwechsel organisieren. Das wiederum wurde von J.F. Coy, einem der Autoren dieses Buches, nachgewiesen. Das extrem saure Milieu in der Umgebung von Krebszellen hindert zum einen das Immunsystem daran, seine Arbeit zu leisten, und dient zum anderen den Krebszellen als leider sehr effektive Waffe zur weiteren Ausdehnung im Körper. Die Einzelheiten werden im Buch einigermaßen verständlich erläutert. Darüber hinaus blockiert der Stoffwechsel von Krebszellen auch die Anwendung der üblichen Nachbehandlungstherapien. Auch das wird im Text erklärt. Deshalb, so schlussfolgern die Autoren, muss man den Krebszellen unbedingt Glukose verweigern, denn sie brauchen aufgrund der geringeren Energieeffizienz des Vergärungsprozesses 20 bis 30 Mal mehr davon als eine gesunde Zelle. Aus diesem Grund raten sie zu einer konsequenten Nahrungsumstellung hin zu Eiweiß und Fetten und weg von überflüssigen Kohlenhydraten. Was das genau bedeutet, wird im Buch umfangreich beschrieben. Der Verzicht auf Zucker (im weitesten Sinne, also auch auf bestimmte stärkehaltige Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kartoffeln, einige Getreidesorten etc.) führt auch bei gesunden Menschen zu einem stabilen Blutzuckerspiegel und damit zu einem besseren körperlichen Wohlbefinden. Er hat aber auch nachweislich eine positive Wirkung auf die Stabilität der Psyche, was bei Krebskranken von besonderer Bedeutung ist. Man sollte allerdings beachten, dass es bei der von den Autoren propagierten Ernährungsumstellung nicht um den grundsätzlichen Verzicht auf Kohlenhydrate geht, sondern um einen Verzicht auf solche, die den Blutzuckerspiegel sofort drastisch ansteigen lassen. Oder anders gesagt: Die lebenswichtige Glukose wird bei dieser Ernährung anders und langsamer im Körper erzeugt. Bleibt der Blutzuckerspiegel auch nach dem Essen auf einem stabilen und normalen Niveau, dann besteht eine gewisse Hoffnung, die Krebszellen aushungern zu können. Das erweist sich in der Praxis allerdings nicht immer als ganz einfach, weil Glukosemangel vom Körper mit einer Sehnsucht nach Süßem beantwortet wird. Dann beginnt ein wahrer Teufelskreis, den man unbedingt durchbrechen muss. Ob das ab einem gewissen Stadium der Krebserkrankung überhaupt noch gelingen kann, steht auf einem anderen Blatt, das man in diesem Buch nicht findet. Schließlich führt eine solche Ernährung bei gesunden Menschen bereits zu einem erheblichen Abbau überflüssiger Pfunde. Der Text liefert zahlreiche praktische Hilfen. Nach der Erklärung der im Körper eines Krebskranken ablaufenden Stoffwechselprozesse findet man dann eine in Ampelfarben unterlegte Tabelle mit guten und schlechten Lebensmitteln sowie zahlreiche Rezepte für die drei Hauptmahlzeiten. Darüber hinaus sind Erläuterungen zur Verbesserung des seelischen Zustands und einige Hinweise zu sportlicher Betätigung bei den unterschiedlichsten Krebsarten beigefügt. Über die Gewichtung der verschiedenen Themen kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Mir gefielen beispielsweise die Ausführungen über die unterschiedlichen Fettsäuren überhaupt nicht, weil ihnen jede Praxisnähe fehlte. Auch an anderen Stellen hätte eine Beschränkung aufs Wesentliche den Text besser gemacht. Was in diesem Buch über Nahrungsergänzungsmittel steht, muss wohl jeder für sich bewerten. Solche Stoffe findet man auch in der Natur und dazu noch in einer Weise, bei der man sich kaum vergiften kann. Und dann wäre da noch eine möglicherweise falsche Hoffnung, die dieses Buch erweckt. Man kann als Krebskranker nicht durch eine plötzliche Ernährungsumstellung auf so etwas wie eine Spontanheilung hoffen. Der Körper vergisst nicht und schon gar nicht plötzlich. Ob mit der hier vorgeschlagenen und begründeten Ernährungsumstellung Krebs wirklich geheilt werden kann, ist so gar nicht zu beantworten, denn diese Antwort hängt ganz wesentlich vom tatsächlichen Zustand des Erkrankten ab. Einen Hinweis auf diese offensichtliche Tatsache findet man im Text nicht. Doch insgesamt überwiegen aus meiner Sicht die nützlichen Hinweise und Erläuterungen. Insbesondere eben auch für Menschen, die eine solche Diagnose tunlichst vermeiden wollen. Interessanterweise stimmen die in diesem Buch formulierten Ansätze mit den Einsichten überein, auf denen die sogenannte "Steinzeit-Diät" beruht, die wiederum ursprünglich zur Bekämpfung eines ganz anderen Krankheitsbildes entwickelt wurde.Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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