Maren Urner

 3.7 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Maren Urner

Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. Nach dem Studium der Kognitions- und Neurowissenschaften in Deutschland, Kanada und den Niederlanden promovierte sie am University College London. 2016 gründete sie Perspective Daily mit, das erste werbefreie Online-Magazin für Konstruktiven Journalismus. Seit ihrem Bestseller "Schluss mit dem täglichen Weltuntergang" (2019 bei Droemer erschienen) ist sie eine viel gefragte Keynote-Speakerin und Vortragsrednerin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Maren Urner

Cover des Buches Schluss mit dem täglichen Weltuntergang (ISBN: 9783426277768)

Schluss mit dem täglichen Weltuntergang

 (6)
Erschienen am 03.06.2019

Neue Rezensionen zu Maren Urner

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K

Rezension zu "Schluss mit dem täglichen Weltuntergang" von Maren Urner

„Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren“ (Buchuntertitel)
kvelvor 7 Monaten

Inhalt, gemäß
Verlagshomepage:
Warum wir vor lauter News die Nachrichten
übersehen - in ihrem Sachbuch erklärt die Neurowissenschaftlerin
Maren Urner, warum uns die Informationsflut der modernen Medien
überfordert und welche Auswege es gibt.

Egal ob morgens in der Zeitung, abends im TV oder gleich den ganzen Tag im Liveticker auf dem Smartphone: Kriege, Skandale, Terroranschläge, Katastrophen. Der Welt scheint es so schlecht zu gehen wie noch nie, und in Zukunft wird alles noch schlimmer. Diese Sicht der Dinge drängt sich auf, wenn wir uns in den Medien über den Zustand der Welt informieren.

Maren Urner warnt vor den fatalen Auswirkungen dieser Art von Berichterstattung: Wir sind ständig gestresst, unser Gehirn ist dauerhaft im Angstzustand, und unsere Sicht auf die Welt wird durch Schwarz-Weiß-Malerei und Panikmache verzerrt. So gewinnen wir keinen Überblick über die Geschehnisse, sondern bleiben überfordert und hilflos zurück.

Mit ihrer
wissenschaftlichen Expertise erklärt die Autorin, was in der
modernen Medienwelt schiefläuft und wie unser Steinzeithirn täglich
von der digitalen Informationslandschaft überfordert wird. Als
Gründerin von Perspective Daily berichtet Maren Urner aber auch von
einer Alternative: von einem Online-Magazin, das lösungsorientiert
berichtet. Als Neurowissenschaftlerin und Vorreiterin des
Konstruktiven Journalismus in Deutschland erzählt sie von einer
Berichterstattung, die uns nicht hoffnungslos zurücklässt, aber
auch nichts schönreden will – inklusive interaktivem Crashkurs in
kritischem Denken.

Maren Urner
studierte Kognitions- und Neurowissenschaften in Deutschland, Kanada
und den Niederlanden und promovierte am University College London.
2016 gründete sie Perspective Daily mit, das erste werbefreie
Online-Magazin für Konstruktiven Journalismus. Seit Oktober 2019 ist
sie Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien,
Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln.

»Sobald mich meine
Berufskrankheiten Zorn, Angst oder Verzweiflung befallen, lese ich
Maren Urner. Klug und mit frischer Schärfe zeigt sie, was ein
verantwortungsvoller Journalismus leisten kann.« Hajo Schumacher


Auszug aus dem
Inhaltsverzeichnis:
Süchtig nach dem nächsten Update:
Nachrichtenkonsum im 21. Jahrhundert
Eigentlich müssten wir richtig viel Zeit haben
Ich wollte doch nur ein Ticket kaufen …
Der Wert deiner Aufmerksamkeit
Abhängigkeit mit
Folgen: Das macht die Informationsflut mit Gehirn und Psyche
Nachrichten sind stressiger als die Realität
     Wir lernen,
hilflos zu sein


Meine Meinung:

Sehr interessant
fand ich die Ausführungen zu dem Grundgedanken: „Objektiver
Journalismus ist eine Fata Morgana“ (S. 60).


Insgesamt bot dieses
Sachbuch einiges Interessantes, einiges Altbekanntes und einiges an
Eigenwerbung. Aber dennoch lesenswert.

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Rezension zu "Schluss mit dem täglichen Weltuntergang" von Maren Urner

Wenig Inhalt trotz eines potentialreichen Themas
SophiesBooksvor 8 Monaten

Manoman... Ich hatte mich sehr darauf gefreut dieses Buch zu lesen, da mich Themen in dieser Richtung sehr interessieren. Besonders ansprechend wurde das Buch für mich gemacht, weil damit geworben wurde, das es von einer Neurowissenschaftlerin stammt. Leider musste ich feststellen, dass sich eigentlich nur das erste und letzte Kapitel mit den wissenschaftlichen Aspekten des Medienkonsums auseinandersetzen. Hinzu kommt, dass ich stets das Gefühl beim Lesen hatte auf Parallelen zu anderen Büchern zu wandern. Insbesondere musste ich mich sehr oft an Hans Roslings Buch "Factfulness", Manfred Spitzers "Digitale Demenz" oder aber auch Dean Burnetts "The Idiot  Brain" erinnern. In der Hinsicht hatte das Buch, bis auf einige gute Denkanstöße, nur wenig informativen Mehrwert für mich, Jedoch für Menschen, die bisher nur wenig über die Beeinflussung unseres Denkens durch Medien gelesen haben, kann dies eine sehr gute Einstieglektüre sein.

Ein weiterer Aspekt der mich störte, ist der Fakt, das der Inhalt dezent repetitiv ist und gefühlt auf jeder Seiter erläutert wird, was konstruktiver Journalismus ist und letztlich stets darauf verwiesen wird wie "Perspective Daily" (das Online-Magazin, welches von der Autorin mit ein paar Kollegen ins Leben gerufen wurde) die genannten Hinweise in die Tat umsetzt. Zu Beginn noch in Ordnung, nach einiger Zeit hat es aber eher wie Promotion gewirkt (auch wenn ich denke, dass das nicht beabsichtigt war) .


LG Sophie


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