Das Herz kommt zuletzt

von Margaret Atwood 
3,7 Sterne bei27 Bewertungen
Das Herz kommt zuletzt
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Positiv (18):
M

Amüsant und ironisch.

Kritisch (5):
killmonotonys avatar

Spannende Idee, schlechte Ausführung – leider ein Flop vom Star des Literaturhimmels.

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Inhaltsangabe zu "Das Herz kommt zuletzt"

Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Stan und Charmaine, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, sind verzweifelt. Das Positron Project, ein »soziales Experiment«, verspricht ein Leben in Sicherheit. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind – alle Bewohner der Stadt Consilience wechseln monatlich zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien. Zunächst läuft alles bestens – auch wenn Charmaine und Stan jeweils eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln – also jene Leute, die ihr Heim bewohnen, wenn sie selbst im Gefängnis sind. Doch dann finden sich die beiden durch einen »Buchungsfehler« in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492312752
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.01.2018 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Petriss avatar
    Petrisvor einem Jahr
    Nicht ganz überzeugend!

    Nachdem ich Margaret Atwood bisher fälschlicherweise als Krimiautorin eingestuft hatte, und ich nur selten Krimis lese, war mir zwar ihr Name bekannt, aber ich hatte bis vor Kurzem noch nichts von ihr gelesen. Dann fiel mir ihr aktueller Hexensaat, ein Titel der genialen Shakespeare-Serie des Verlages Hogarth, in die Hände, und ich war begeistert von ihrer Art zu schreiben.

    In diesem Jahr ist auf Deutsch gleich noch ein Titel der Autorin erschienen, die Dystopie, Das Herz kommt zuletzt. Der Klappentext klang spannend, eine Empfehlung einer Freundin gab es auch, also nichts wie los ins Abenteuer.

    Stan und Charmaine, ein junges, sympathisches Paar, hat in der Wirtschaftskrise Haus und Wohnung verloren. Er findet keinen Job mehr, sie kellnert schlechtbezahlt. Leben müssen sie im Auto, immer gefährdet durch Banden, die keine Skrupel haben und raubend und gewalttätig durch die Straßen ziehen. Da scheint das „soziale Projekt“ Positron, bei dem jeder Arbeit und Wohnung bekommt, sozusagen eine Stadt in der Stadt, als Erlösung und Befreiung. Obwohl der Deal (man ist ein Monat im Gefängnis, ein Monat frei, was die Stadt wie ein Perpetuum Mobile finanzieren soll) schon sehr schräg und wenig erstrebenswert klingt. Mehr soll hier nicht verraten werden, denn natürlich ist nicht alles wie versprochen.

    Ehrlich gesagt fand ich die Beschreibung des Lebens im Projekt etwas langweilig und zäh. Spannend wurde es, als die Situation kippte, doch auch nur kurz, denn viele Elemente waren einfach zu unrealistisch und konstruiert. Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen.

    Erzählungen von Utopien dieser Art, die erst gut scheinen, oder wenigstens gut gemeint, und dann kippen, gibt es in der Literatur sehr viele. Vor allem hervorragend erzählte, da ist es schon schwer mitzuhalten. Das ist hier nicht wirklich gelungen.

    Weil es dennoch eine gute Idee ist und zwischendurch auch wirklich spannend, bekommt der Roman trotzdem vier Sterne von mir!

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    buchmagie88s avatar
    buchmagie88vor einem Jahr
    Was für eine unglaublich gelungene Gesellschaftssatire


    Stan und Charmaine sind ein nettes und ganz normales Ehepaar. Durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, fristen sie momentan allerdings ein trostloses Dasein in ihrem Auto. Ein Auto, als Wohnort, ist, in einem aus den Fugen geratenem Land, in dem die normalen Gesetze nicht mehr gelten und Kriminalität an der Tagesordnung ist, nicht unbedingt der ideale Rückzugsort. Aus diesem Grund entscheiden sich Stan und Charmaine relativ schnell für das Positron Projekt, ein soziales Experiment, das Sicherheit und geregelte Verhältnisse verspricht. Die Bedingungen des Projekts sind allerdings höchst fragwürdig. Jeden Monat wohnen die Bewohner der streng bewachten und abgeriegelten Stadt Consilience einmal in einem Haus, das ihnen zur Verfügung gestellt wird und einmal in einem Gefängnis, in dem sie den Status eines Gefangenen einnehmen. 
    In ihrer Anfangszeit in Consilience läuft es bei Stan und Charmaine gut. Sie genießen ihr sorgenfreies Leben in ihrem neuen Haus, nichts ahnend, dass sie beide, unabhängig voneinander, eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln, also dem Ehepaar, das ihr Haus bewohnt, während sich Stan und Charmaine im Gefängnis befinden. Doch dann geschieht das, was nie passieren sollte. Durch einen Fehler befinden sich die beiden plötzlich in verschiedenen Zyklen und die Ereignisse in Consilience beginnen sich zu überschlagen...

    "Das Herz kommt zuletzt" von Margaret Atwood war mein bereits dritter gelesener Roman der Autorin. Ich bin demnach fleißig dabei meine Bildungslücke im Atwood Bereich zu schließen.
    Zunächst hat mich der ungewöhnliche Klappentext des Romans auf die Geschichte aufmerksam gemacht. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Ein Gesellschaftsroman? Eine Dystopie oder doch eher eine Liebesgeschichte? Nach der Lektüre von "Das Herz kommt zuletzt" kann ich nun sagen, dass es in Stans und Charmaines Geschichte um alles ein bisschen geht. Die Wirtschaftskrise hat das Land in großes Chaos gestürzt. Orte, an denen früher das pure Leben herrschte, gleichen nun einer Geisterstadt. Die bekannten Gesetze sind außer Kraft gesetzt und auf den Straßen herrscht Kriminalität und das Recht des Stärkeren. In dieser Welt verwandelt sich das Projekt Positron, anfangs als klassische Utopie gedacht, ganz schnell in eine Dystopie. Vor allem, weil die beiden Protagonisten nach und nach hinter die Fassaden des Projektes blicken und mit der unangenehmen Wahrheit konfrontiert werden. Stan und Charmaine fungieren dann dazu als Hauptfiguren der Liebesgeschichte, die allerdings auch nicht den Lauf nimmt, den man bei Liebesgeschichten normalerweise annehmen würde. Und dann ist da natürlich noch der Gesellschaftsroman, der sich, typisch Atwood mäßig, darin äußert, dass sich in "Das Herz kommt zuletzt" Gesellschaftsanklage an Gesellschaftsanklage reiht. Atwood lässt ein normales Paar in eine Extremsituation geraten und bietet ihnen, als scheinbar einzigen Ausweg, eine rettende Insel an, die sich aber schnell ebenfalls als Extremsituation entpuppt. Doch nur weil die Protagonisten hinter die Fassade des Projektes blicken, bedeutet das nicht automatisch, dass sie zu klassischen Helden avancieren, die einander und dann auch noch den Tag retten. Viel mehr symbolisieren Stan und Charmaine das musterhafte Profil eines Menschen, der sich um jeden Preis anpassen will. Jemand, der vielleicht viel redet und sich viel vornimmt, das aber nicht umsetzt. Stan und Charmaine sind keine Figuren, die ihr Schicksal in die Hand nehmen und etwas daran ändern möchten, sondern die sich von dominanten Persönlichkeiten führen lassen. Vom Verhalten der Protagonisten ausgehend, hat mich dann das Ende der Geschichte nicht weiter überrascht. 
    Margaret Atwood konnte mich auch mit diesen Roman begeistern. Böse und scharfsinnig hält sie der Gesellschaft permanent einen Spiegel vor. Einer Gesellschaft, die nach Perfektion strebt und durch ihre eigenen Fehler immer wieder zurückgeworfen wird. Aber genau hier scheint auch die Botschaft der Geschichte versteckt zu sein und zwar, dass der Mensch nun einmal nicht perfekt ist, dass an diesem Umstand aber nichts auszusetzen ist, so lange man nicht vorgibt etwas zu sein, dass man nicht ist. 
    "Das Herz kommt zuletzt" ist verrückt, die Geschichte macht Spaß und stärkt immer mehr den fortwährenden Eindruck, dass Margaret Atwood tatsächlich die coolste Autorin der Welt ist. 

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    Angie*s avatar
    Angie*vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Faszinierende und verstörende Lektüre!
    Faszinierende und verstörende Lektüre!



    INHALT:

    Ein junges Ehepaar in Amerika hat ALLES verloren. Stan und Charmaine sind ohne Job, ohne Wohnung, sie leben von der Hand in den Mund in einem Auto, sind laufend auf der Flucht, da die gesellschaftlichen Zustände einer Katastrophe ähneln. Der grösste Teil der arbeits- und wohnungslosen  Bevölkerung hat sich in Banden organisiert und jeder begibt sich auf Raubzug um zu überleben. Gewalt, Verbrechen und unglaubliche Armut machen das Leben zur Hölle.

    Doch es zeigt sich ein Ausweg aus dieser schrecklichen Situation an. 

    Die beiden bekommen ein Angebot , bei einem *sozialen Experiment*, dem  sogenannten Positron-Projekt ( gesponsert von privaten Investoren) mitzumachen. Sie würden abgeschieden, geschützt , eher gefangen,  in der Stadt Consilience mit Job, Haus und allen verlorenen Annehmlichkeiten des Lebens  wohnen dürfen. Danach folgt ein vierwöchiger Aufenthalt in einem modernen, sehr gut geführtem Gefängnis namens Positron. Ein  turnusmässiger, vierwöchiger  Wechsel von Freiheit und und Gefängnis-Aufenthalt wird ihren Lebensrhythmus bestimmen. 

    Eine interessante kleine Nebensächlichkeit kommt hinzu. Ein anderes Ehepaar wird ihr Haus auch bewohnen dürfen und alle wechseln sich mit dem Status eines *Freien* und  eines*Gefangenen* ab. Zwei Bedingungen müssen sie noch erfüllen.  Sie werden Consilience nie wieder verlassen und  die beiden Ehepaare werden sich nie begegnen dürfen,,,,,


    MEINE MEINUNG: 

    Diese unheimliche  Dystopie von der berühmten kanadischen Autorin Margaret Atwood  hat mir unglaubliches Unbehagen verursacht und gleichzeitig  ein sehr aufregendes  und spannendes Lesevergnügen.Das Buch hat mich total gefesselt und ich konnte es zwei Tage nicht aus der Hand legen. Es war mein erstes Buch von ihr und ich bin von ihrem brillantem  und unvergleichlichem Schreibstil total begeistert. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr sorgfältig und einprägsam gezeichnet. Diesen Untergang der uns bekannten Welt  hat sie im Roman mit einer bitterbösen Sexkomödie, den menschlichen Haupt-Begierden wie hemmungsloser Kampf um Nahrung,  Sicherheit und das Streben nach Macht und Anerkennung ausgestattet. 

    Ich habe beim Lesen das dumpfe Gefühl empfunden, dass dieses furchtbare Zukunftsszenario gar nicht so weit von uns entfernt ist. Es geht auch um Kontrolle durch Behörden , ihre Vertreter , und um Autoritätsgläubigkeit, absoluten Gehorsam und auch die Erfindungsgabe des Menschen all dieses auf intelligente Art und Weise zu umgehen und auszuschalten.. Die beiden Hauptprotagonisten Stan und Charmaine haben mit ihren Handlungen und vor allen Dingen moralischen Verfehlungen nicht immer meine Zustimmung gefunden. Ich war oft entsetzt und total sauer auf Stan und Charmaine . Margaret Atwood hat alle Personen des Buches  sehr klug und mit viel Menschenkenntnis um ihre Schwächen dargestellt. 

    Dieser Roman hat mich aufgeschreckt, fasziniert, verstört und zum Nachdenken über vieles aus unserer technisierten Gesellschaft und Welt gebracht. 


    Das Schlimme, dieses Buch ist kein spannender Krimi, kein Thriller aus der Feder eines Phantasten , sondern womöglich ein Teil unserer Zukunft - nur in überzogener Darstellung einer Dystopie. 

    Dieses Buch rüttelt den Leser wach, unsere Mediengläubigkeit  und die Hoffnung auf unendlichen technischen Fortschritt werden in Frage gestellt.  


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    raven1711s avatar
    raven1711vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bissig und großartig erzählt
    Bissig und großartig erzählt

    Klappentext:
    Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Zumal, wenn marodierende Banden die Stadt beherrschen? Stan und Charmaine, ein nettes, normales Paar, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, werden immer verzweifelter. Eine Anzeige verspricht Rettung: das Positron Project, ein »soziales Experiment«, verspricht ein Leben in Sicherheit und geregelten Verhältnissen. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind - alle Bewohner der streng abgeschiedenen Stadt Consilience wechseln im Monatsturnus zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien. Zunächst läuft alles bestens - auch wenn Charmaine und Stan, ohne dass der jeweils andere davon weiß, eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln - also jene Leute, die ihr schmuckes Heim bewohnen, wenn sie selbst ihren Gefängnismonat absolvieren. Doch dann finden sich Charmaine und Stan durch einen »Buchungsfehler« in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe ...

    Meinung:
    Charmaine und ihr Mann Stan scheinen am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen zu sein. Arbeits- und obdachslos leben die zwei in ihrem Auto, immer auf der Flucht vor den Gangs der Stadt. Ein wenig Geld bringt einzig Charmaines Job als Kellnerin ein, doch für eine richtige Unterkunft reicht es nicht. Brauchbare Stellen gibt es nicht mehr und für einen Ortwechsel fehlt das Geld. Dann aber bietet sich für die beiden die Gelegenheit, sich einem Projekt zu verpflichten. Dort wird ihnen Obdach, Nahrung, Kleidung und Arbeit angeboten. Die Bedingungen sind ganz einfach: Einen Monat lang lebt man in einem zugewiesenen Haus mit allem Komfort, den anderen Monat verbringt man in einem Gefängnis. In der Zwischenzeit wird das Haus dann von einem Tauschpaar übernommen. Ein komfortables Leben, auch im Gefängnis, doch als Stan einen Hinweis auf die anderen Bewohner findet, verfällt er in eine Art sexuelle Obsession. Auch Charmaine führt ebenfalls für den Tauschehemann einesexuelle Obsessions, bis eines Tages die Dinge aus dem Ruder laufen und die Zyklen von Stan und Charmaine sich verschieben.
    Mehr will ich an dieser Stelle auch nicht vom Inhalt verraten, denn der Roman hält so manche Überraschung parat. Margaret Atwood hält hier wieder ein sehr beklemmendes Zukunftsszenario parat. Wer ihre Madd Adam-Reihe kennt, wird hier ein paar ihrer Gedankenspiele wiederfinden und doch ist das Buch selbstständig und kann natürlich auch ohne Kenntnis ihrer anderen Werke gelesen werden. Oft wurde ich in diesem Szenario an den Film "Die Frauen von Stepford" erinnert, denn auch hier geht es um die Kontrolle von Menschen. Ebenso steht die Sexualität steht stark im Vordergrund und Margaret Atwood gelingt es sehr fesselnd, diese Themen ihren Lesern zu präsentieren. Von der ersten Seite an war ich an das Buch gefesselt, verfolgte nahezu atemlos Charmaines und Stans Wege und konnte den Roman kaum aus der Hand legen. Der großartige Erzählstil, hier übersetzt von Monika Baark, die klug ausgearbeitete Geschichte und der schöne Erzählfluss haben dieses Buch sehr kurzweilig gemacht.
    Aber es stimmt auch nachdenklich, denn die Figuren im Buch polarisieren, sind komplex und vielschichtig, handeln nicht immer moralisch und sind teilweise echt abgebrüht. So sind Charmaine und Stan wahrlich keine Sympathieträger, dafür aber umso menschlicher und drängen den Leser damit aus seiner Komfortszone.

    Fazit:
    Margaret Atwood ist eine großartige Autorin, die in Das Herz kommt zuletzt wieder einmal beweist, dass sie zu einer der Großen gehört. Die Geschichte ist verstörend und faszinierend, polarisierend und erschreckend. Für mich persönlich ist es eines meiner Lesehighlights 2017 geworden.
    Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
    Vielen Dank an den Berlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    miro76s avatar
    miro76vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, unvorstellbar, manchmal lustig und manchmal bitterböse! Absolut empfehlenswert!
    Zwillingsstadt

    Margaret Atwood hat mit „Das Herz kommt zuletzt“ eine Dystopie geschaffen, die gar nicht so weit entfernt sein könnte. Wir finden uns in den USA nach der Wirtschaftskrise, mit dem Unterschied, dass die Menschheit nicht ganz so glimpflich davongekommen ist. Die Schere zwischen Arm und Reich scheint unüberwindbar. Viele Menschen sind Obdachlos und auf den Straßen lebt Anarchie. Plündernde Banden beherrschen das Straßenbild.

    Charmaine und Stan hatten quasi noch Glück. Sie konnten ihr Auto behalten und in dem leben sie nun. Für Stan ist es unmöglich eine Arbeit zu finden, aber Charmaine verdient gerade mal so viel als Kellnerin, dass sie über die Runden kommen. Sie ernähren sich so billig wie möglich und versuchen zu sparen, um in eine chancenreichere Gegend zu ziehen.
    Bis ein Werbespot Charmaine in ihren Bann zieht: Das Positron-Projekt.

    Wunderschöne Bungalows versprechen ein besseres Leben. Der einzige Haken: Jeden zweiten Monat verbringen die Bewohner im Gefängnis. Aber auch das scheint nicht so schlimm zu sein. Ein sicheres Dach über dem Kopf, drei Mahlzeiten täglich und Arbeit zur Selbstverwirklichung  ist doch wesentlich besser als ein Leben im Auto. Und wirklich frei sind sie doch jetzt auch nicht - ständig auf der Flucht vor Kriminellen, immer bereit den Motor zu starten und immer das Auto im Auge behalten.

    So ziehen Charmaine und Stan in ihr hübsches Haus in Consilience, das sie mit einem anderen Paar teilen, während sie  ihren Gefängnismonat in Positron verbringen.

    Als Leser fragt man sich natürlich von Anfang an, was da wohl faul ist. Consilience scheint einfach zu glatt und sauber und was haben die Betreiber wirklich davon, dass die Menschen den Gefängnismonat absolvieren. Die Autorin verbirgt gekonnt jede Wahrheit und lässt ganz langsam ein Bild entstehen, dass mir beim Lesen die Haare zu Berge stehen ließ.

    Margaret Atwood hat mich mit diesem Roman völlig in ihren Bann gezogen. Die Meisterin der Dystopie hat hier einen spannungsgeladenen Roman geschaffen, der meine Vorstellungskraft fast übersteigt. Dennoch löst sich alles teils recht überraschend auf und ergibt ein stimmiges Bild. Und man steht vor der Frage, wie man sich selbst in dieser Situation verhalten hätte, wo die Grenzen meines Mutes liegen mögen und was wirklich richtig oder falsch ist.

    Von mir bekommt dieser Roman fünf Sterne und ich empfehle ihn allen, die eine vielschichtige und ungewöhnliche Geschichte zu schätzen wissen. Von herzerwärmend bis bitterböse findet sich alles in diesem Roman.

    Kommentare: 1
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    ralluss avatar
    rallusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erfrischende und charmante Science Fiction Komödie
    Reload Doris Day

    Wenn man sich Bilder von Margaret Atwood anschaut, kann man sich nicht des Eindruckes erwehren: Der Frau sitzt der Schalk im Nacken! So eine Frau mit so einem gewinnenden Lächeln kann doch nur so ein Buch hervor bringen. Die fast 80-jährige Autorin hat schon vieles in ihrem Leben geschrieben und viele Preise gewonnen. Hierfür hätte sie meiner Meinung nach den Special-Doris-Day-Preis gewinnen müssen (Den es so in der Art natürlich nicht gibt). Doris Day ist uns als lächelnde, immer gut frisierte und in einem 50er-Jahre-Spitzen-BH gekleidete Schauspiele-Ikone bekannt. An Sex denkt man bei ihrem Namen nicht.

    Um Sex geht es hier in diesem Buch eigentlich nicht, doch irgendwie schon, denn der Grund warum das Ehepaar Stan und Charmaine in die Fänge des Positron-Projektes gerieten, war natürlich vorrangig der Hunger und die grassierende Arbeitslosigkeit. Aber so richtig in die Bredouille gerieten sie erst, als der Sex dazukam. Der richtig wilde, verbotene Sex. Doch, wie gesagt, um Sex geht es hier nicht – nicht immer. Und wenn, dann wird es so ein Doris-Day-Sex – mit Puppen und unechtem aufgesetztem  Lächeln.

    Doch zuallererst ist der Roman eine Dystopie. Dystopien sind ja auch gerade in Mode. Da der Weltfrieden immer brüchiger wird, macht man sich Gedanken um die Zukunft. Die sieht bei so einer politischen Lage schlecht aus. Bei Margaret Atwood ist sie voller, für die Charaktere, ungewolltem Witz.

     CONSILIENCE=KONSEQUENZ+RESILIENZ. ZEIT IN HAFT IST ZEIT FÜR DIE ZUKUNFT

    Das ist das Motto des Positron-Projektes, das Wohlstand verspricht. Einen Wohlstand, den Stan und Charmaine, gerade nach der Finanzkrise, nicht mehr haben. Das Mittelstandspärchen ist durch die Krise tief in die Armut geschlittert. Die beiden wohnen im Auto, Stan schläft auf dem Fahrersitz, damit er bei einem Bandenangriff jederzeit schnell losfahren kann. Sie arbeitet in einer Kneipe. Aber ein Leben, was eine Zukunft vermittelt, ist dies nicht.

    Da kommt das Angebot dieser Firma ganz recht. Einen Monat so leben wie man es sich ersehnt, in einem Haus, mit einem Job, Essen, Wasser zum Duschen. Den anderen Monat muss man dann ins Gefängnis, aber auch dort hat man eine Aufgabe und verbringt die Zeit gesichert und gesättigt. Wie klingt das? Ja, man verkauft sich und sein ganzes Leben an diese Firma, und man wird auch komplett überwacht. Die Stadt ist abgeschottet, Nachrichten von draußen dringen nicht hinein. Das Fernsehen zeigt nur unaggressive Filme aus der Doris-Day-Zeit und auch die Musik ist aus dieser Zeit. Doch alle sind zufrieden und es gibt keine Verbrechen mehr. Das Paradies auf Erden.

    Doch dieses Paradies ist nur eine aufgeklebte Fassade, und Stan und Charmaine fühlen, dass das nicht das Leben ist, worauf sie sich einlassen möchten. Doch was tun? Die Fassade herunterreißen?

    Was, wenn das gar nicht ihr echtes Gesicht ist?, denkt Charmaine. Was, wenn es nur angeklebt ist und sich darunter eine riesige Kakerlake befindet? Was würde passieren, wenn ich sie an den Ohren packen und ziehen würde? Würde das Gesicht abgehen?“

    Die Windungen des Romans werden immer aberwitziger und Margaret Atwood ist es gelungen, eine dystopische Screwballkomödie zu schreiben, die ganz einfach Spaß macht. Elvis kommt auch noch vor – weil der ja auch nicht tot ist.

    „Er posiert vor dem Spiegel, schenkt sich ein schiefes Grinsen; wobei das kaum nötig ist, weil die Lippen von allein grinsen. Darunter sind seine eigenen Lippen halb gelähmt. Er zuckt mit seinen neuen schwarzen Augenbrauen, wirft den Kopf zurück und streicht auch die Haare glatt. ‚Du alter Herzensbrecher‘, sagt er. ‚Auferstanden von den Toten.‘ Die falschen Lippen sind schwer zu manövrieren, aber das kriegt er noch raus. Seltsamerweise hat er wirklich eine gewisse Ähnlichkeit mit Elvis. Ist das alles, was wir sind?, denkt er. Unverwechselbare Kleider, eine Frisur, ein paar übertriebene Merkmale, eine Geste?“

    Die satirischen Übertreibungen braucht sich Atwood teilweise gar nicht aus den Fingern zu saugen. Die Las-Vegas-Episode mit den falschen Elvissen ist real und auch die Sexpuppen sind bittere Tatsachen.

    Es ist eines dieser Bücher, das sicherlich viele Verbindungen zu anderen Utopien aufweist, aber ganz einfach Spaß am Lesen macht, ohne dass man sich großartig Gedanken macht, was nun dieses oder jenes bedeuten soll. Die Szenen sind erschreckend nahe an der Realität und die Verbindung mit Doris Day sehr amüsant. Am Ende ist es dann doch die weibliche Hauptfigur, die, wie so oft bei Atwood, den Durchblick behält. Ein herrliches, quirliges Buch, das die düsteren Überwachungsutopien ein wenig auf die Schippe nimmt. Mit Stan und Charmaine hat es auch noch zwei herrlich unbeholfene Charaktere, die tapsig durch die Geschichte geführt werden und als unfreiwillige Helden herausgehen. Eine klare Leseempfehlung.

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    TanyBees avatar
    TanyBeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Dystopie, übertrieben und absurd, mit bitterbösem Humor. Macht Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann!
    Was für eine Story!

    Stan und Charmaine haben von einem guten Leben geträumt, doch dann ist die Wirtschaft zusammengebrochen, sie haben ihre Jobs verloren und leben nun im Auto, in ständiger Angst und auf der Flucht vor Vandalen. Eines Tages bekommen sie ein Angebot: sie können in der künstlichen Stadt Consilience leben, aber wenn sie sich einmal verpflichten, können sie sie nie mehr verlassen. Das System beruht darauf, dass die Einwohner jeweils einen Monat in der Stadt leben und einen Monat im Gefängnis der Stadt „Positron“.

    Ich habe schon einige Bücher von Magaret Atwood gelesen und mag sie wirklich sehr. Aber dieses Buch hat mich erst einmal verwirrt. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was es für einen Sinn haben soll, dass die Bewohner abwechselnd in der Stadt und im Gefängnis leben. Es wurde zwar kurz erklärt, aber die Schlussfolgerungen sind alles andere als logisch. Doch irgendwann habe ich dann gemerkt, dass das Buch überhaupt nicht auf diese Weise funktioniert. Es ist einfach alles total übertrieben und absurd, und gerade das macht seinen Charme aus. Ein Beispiel: In Consilience gibt es nur Musik und Filme der 50er Jahre, weil damals die Welt noch in Ordnung war. Stan sagt, man kann sich daran gewöhnen, den ganzen Tag nur Doris Day zu hören.

    Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, ist das Lesen ein großer Spaß. Spätestens als die Agentur UR-EL vorkommt, bei der man einen falschen Elvis mit aufgeklebten Lippen mieten kann, hatte mich das Buch. 

    Natürlich ist die Autorin gewohnt gesellschaftskritisch, es geht um Gier, Macht, Sex und Liebe. Es werden viele moralische Fragen in den Raum gestellt, oft versehen mit bitterbösem Humor.

    „Warum kann ihm das Leben nicht mal irgendwas Plausibles servieren?“ denkt Stan auf Seite 274 im E-Book. Wer eine ernste und realitätsnahe Lektüre bevorzugt ist hier sicherlich falsch. Allen anderen wünsche ich viel Spaß mit diesem Buch. Ich hatte ihn!

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    killmonotonys avatar
    killmonotonyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Idee, schlechte Ausführung – leider ein Flop vom Star des Literaturhimmels.
    Rezension: Das Herz kommt zuletzt

    Ohje. Wo fange ich an? Dieses Buch war für mich leider ein totaler Reinfall. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, die Idee schien gut, aber die Ausführung… Aber zunächst mal zum Inhalt: Stan und Charmaine leben in ihrem Auto, da es nach einer Wirtschaftskrise finanziell nicht sehr gut um die beiden steht. Als sie dann einen Werbespot für die Stadt Consilience im Fernsehen sehen, scheinen all ihre Probleme in gelöst: In Consilience verspricht man ihnen Arbeit und ein schönes Haus. Der einzige Nachteil, der aber auch zugleich keiner sein soll: Man verbringt abwechselnd einen Monat „daheim“ im schönen Haus bei seinem Job und einen im Gefängnis und geht dort einer Arbeit nach. Die Zeit im Gefängnis soll deshalb keinen Nachteil darstellen, weil man auch dort einem ansprechenden Job nachgeht sowie die Behandlung der Wärter und das Essen hervorragend sein sollen – schließlich sind diese den Monat darauf auch wieder hinter Gittern und möchten keine Racheakte auslösen. Was am Anfang noch perfekt für Charmaine und Stan scheint, wird nach und nach jedoch zum Alptraum, und der einzige Ausweg scheint die Flucht zu sein. Doch wer sich einmal in Consilience eingeschrieben hat, darf die Stadt nur noch im Sarg verlassen…

    Es führt kein Weg aus Consilience heraus, zumindest nicht für diejenigen, die so unfassbar dämlich waren, in das Projekt einzusteigen. Sich ihm auszuliefern. ZEIT IN HAFT IST ZEIT FÜR DIE ZUKUNFT. Die haben euch total verarscht, sagt Conors Stimme in seinem Kopf.

    Klingt spannend, oder? Doch leider ist dem nicht so. Nach dem ersten Twist, ca. 30 Seiten nach Beginn, ist man zugegebenermaßen noch ein wenig überrascht. Aber spätestens nach dem fünften oder sechsten (oder siebten?) Twist ist man nur noch gelangweilt und eine Überraschung ist das alles nicht mehr. Die Sprache und den Erzählstil Margaret Atwoods fand ich in „Die steinerne Matratze“ schon klasse, jedoch fehlt hier die gute Ausführung einer eigentlich recht spannenden Idee. Nachdem die beiden Protagonisten sich für Consilience eingeschrieben haben, müssen sie jeweils unterschiedliche Präsentationen über das Leben und die Funktionsweise der Stadt besuchen. Hier musste ich die Erklärung des Konzepts, wie die Stadt funktioniert und was der Nutzen der ganzen Sache ist, zwei mal nachlesen, habe es danach aber immer noch nicht verstanden. Also bin ich in das Buch gegangen, ohne zu wissen, wie und wieso das alles so läuft, wie es läuft. Kein guter Start. Nach gut der Hälfte des Buches passieren unerwartete Dinge, der Storystrang teilt sich und Stan sowie auch Charmaine geraten in Dinge, in die sie lieber nicht verwickelt wären und die zum Fluchtplan führen. Die Handlung nach der Flucht (ich denke, so viel kann ich guten Gewissens spoilern) und die Hinarbeitung auf den großen Knall ist aber einfach nur öde und ich habe mich dabei erwischt, wie ich die Seiten nur noch überflogen habe. Der „Knall“ selbst ist auch ziemlich unspektakulär. Dass Atwood noch einige Kapitel nach dieser Auflösung einfügt, finde ich überflüssig. Man bekommt hier noch einen Einblick auf das weitere Leben von Stan und Charmaine, der meiner Meinung nach auch in zwei Seiten abgefrühstückt hätte werden können.

    Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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    JulesBarroiss avatar
    JulesBarroisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine packende, psychologisch exakte Darstellung unserer eigenen Zukunft, die den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
    Man kann einchecken, aber man kann nicht mehr raus.

     Das Herz kommt zuletzt - Margaret Atwood (Autorin), Monika Baark (Übersetzerin), 400 Seiten, Berlin Verlag (3. April 2017), 22 €, ISBN-13: 978-3827013354

     

    Das Leben von Charmaine und Stan verlief recht angenehm oder besser gesagt, normal. Beide hatten eine recht zufriedenstellende Arbeit. Jetzt leben sie in ihrem Auto, irgendwo im rust belt Amerikas, verarmt und verzweifelt. Genauso wie die Bande von Vergewaltigern und Dieben, die draußen um ihr Auto marodierend herumziehen. Sie haben eine Reihe von Arbeitsplätzen verloren, und sie sehen keine lebensfähige Zukunft. Aber Sie haben einander. Sie scheinen ein wenig naiv in der Art, wie sie ihre Liebe als Bollwerk gegen die Welt beibehalten. Und genau diese Naivität macht sie anfällig für ein verlockendes Angebot: ein Monat im Gefängnis, und einen Monat draußen, wo es Vollbeschäftigung gibt und sie ohne Kosten leben können.

    Diese doppelte Gemeinschaft von Positron, dem Gefängnis und Consilience, dem normalen Lebensraum, ist ein sozioökonomisches Experiment, das auf einem privat finanzierten postmodernen Gefängnis beruht, aber eigentlich eine Strafkolonie ist.

    Der Roman zeigt sich zunächst als eine alarmierende Geschichte aus der nahen Zukunft an, ein vertrautes Szenario bei Margaret Atwood: Die Welt zerfällt in Stücke, und eine finstere Institution mit eigener Kältelogik steigt ein, um das Vakuum zu füllen.

    Das Ganze ist eine Metapher, eine Allegorie: Sie zeigt eine bürgerliche Existenz, die nur durch wirtschaftliche Unterdrückung aufrechterhalten werden kann. Statt eines wohlhabenden Lebensstils, der durch Sklavenlöhne in fernen Ländern möglich gemacht wird, ist das Neue am Positron-Projektes, dass jetzt die Ausgebeuteten und diejenigen, die von der Ausbeutung profitieren, dieselben Menschen sind.

    Und es geht um den Kampf zwischen der Monogamie und der Wirklichkeit des menschlichen Verlangens, der Verflechtung von Sex und Dominanz, der Liebe und des freien Willens. Was bedeutet es wirklich, jemanden zu lieben? Wie viel freier Wille haben wir wirklich in Sachen des Herzens? Was würden wir für Sicherheit tun? Das sind wiederkehrende Themen von Margaret Atwood, Kanadas berühmteste Schriftstellerin. Hier hat sie diesen Stoff in eine strenge Satire auf räuberischen Großunternehmen gepackt und mit einer Sex-Komödie gekreuzt.

    Margaret Atwood zeichnet Stan und Charmaine eindrucksvoll und einfühlsam, ohne deren egoistischen Wünsche, heuchlerischen Rechtfertigungen und Schwächen im Angesicht von Versuchung oder Zwang zu unterschlagen. Beide sind ausgesprochen normal und doch oft abscheulich.

    Die Autorin schreibt in einer lyrischen, leichten und virtuosen Sprache. Irgendwie unaufdringlich und trotzdem vom Inhalt sehr eindringlich.

    Eine packende, psychologisch exakte Darstellung unserer eigenen Zukunft, die den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.

     

    Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Berlin Verlages

    https://www.piper.de/buecher/das-herz-kommt-zuletzt-isbn-978-3-8270-1335-4

    Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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    C
    carmikatzevor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend, verstörend... seltsam. Schwer einzuordnen, aber das Buch bleibt auf jeden Fall in Erinnerung.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten!

    Unsere große Verlosung für euch!


    Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?

    Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.
    https://www.lovelybooks.de/leserpreis/

    2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.
    https://www.lovelybooks.de/leserpreis/

    3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet.

    Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.


    Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!

    Wir wünschen euch ganz viel Spaß!

    PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!
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