Margaret Atwood Der blinde Mörder

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Inhaltsangabe zu „Der blinde Mörder“ von Margaret Atwood

Die Schwestern Laura und Iris wachsen in den 1930er Jahren als Töchter eines wohlhabenden Knopffabrikanten im Norden Kanadas auf. Während der Depression geht es der Fabrik zunehmend schlechter, doch die Schwestern sind vor allem mit ihren romantischen Gefühlen für den Gewerkschaftsagitator Alex Thomas beschäftigt. Als dieser einige Jahre später im Krieg stirbt, stürzt sich Laura mit dem Auto von einer Brücke und ist sofort tot. Zurück bleibt ein Manuskript mit dem Titel Der blinde Mörder, das Laura postum berühmt macht. Doch ist sie wirklich die Autorin? Familiensaga, Tragödie, Sittenbild - ein Roman, der souverän mit den Genres spielt und durch ungeheure literarische Kraft überzeugt.

Nochmal Margaret Atwood und doch ganz anders. Klar ist: diese Autorin ist eine ganz große Erzählerin ganz großer, ganz echter Geschichten.

— Alexandra_Luchs
Alexandra_Luchs

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  • Flucht aus dieser Welt

    Der blinde Mörder
    rallus

    rallus

    21. July 2015 um 09:53

    "Zehn Tage nach Kriegsende lenkte meine Schwester Laura ein Auto von einer Brücke." Mit diesem ersten Satz beginnt die Geschichte zweier Schwestern, die in den 20er Jahren in Amerika aufwachsen. Eingezwängt in die puritanische Erziehung dieser Zeit, entwickeln sich beide Schwestern komplett konträr. Iris, die Ältere, aus deren Sicht der Roman erzählt wird, muss früh in eine Ehe mit einem reichen Industriellen einwilligen, da es der väterlichen Fabrik finanziell schlecht geht. Laura ist die eher weltfremde, träumerische Tochter. Beide verlieben sich in den jungen Agitator Alex Thomas, den sie auf dem Dachboden des väterlichen Hauses vorerst vor den Häschern verstecken. Es ist die Zeit der Weltwirtschaftskrise, der Beginn der Gewerkschaften, beide Lager, Besitzer und Besitzlose, stehen sich unversöhnlich gegenüber. Iris trifft Alex nach ihrer Heirat wieder, eine Ehe die sie nicht erfüllt, ein Ehemann, zu dem sie keine Nähe hat. Das Treffen wird der Beginn einer Affäre: "War es Verrat oder war es ein Akt der Kühnheit? Vielleicht beides. Für beides braucht man keine Überlegung: diese Dinge ereignen sich in einem Augenblick, in einem Wimpernzucken. Das kann nur so sein, weil sie von uns bereits durchgespielt worden sind, immer und immer wieder, in Stille und Dunkelheit: in derartiger Stille, derartiger Dunkelheit, dass wir selbst nichts davon wissen. Blind, aber mit sicherem Schritt, treten wir vor wie in einen Tanz, den wir seit langem im Gedächtnis tragen." Doch der Anfang dieser Affäre, eine Affäre die hauptsächlich in Angst vor der Entdeckung an verschiedenen, verschwiegenen Orten passiert, wurde schon früh gelegt: "War das der Anfang, dieser Abend – auf der Anlegestelle von Avilion, während das Feuerwerk den Himmel verzauberte? Es ist schwer zu sagen. Anfänge sind plötzlich, aber auch heimtückisch. Sie schleichen sich von der Seite an einen an, sie verstecken sich in den Schatten, sie lauern unerkannt. Dann später, springen sie." Alex wird steckbrieflich gesucht, Iris ist die bekannte Ehefrau eines Industriellen. In ihren Liebesnestern erzählt Alex Iris Geschichten. Er verdient sein Geld durch das Schreiben von Science-Fiction-Geschichten, die damals noch als Schund gelten. Ihr erzählt er die sagenhafte Geschichte des blinden Mörders, der sich in sein Opfer verliebt. Diese Geschichten sind in die eigentliche Geschichte verschachtelt. Es ergeben sich drei Erzählebenen. Iris als alte Frau, die ihr Leben niederschreibt, Iris als aufwachsendes Mädchen, als junge Frau. Die Sage des blinden Mörders. Dazwischen werden noch Zeitungsartikel eingestreut. Was fiktiv ist, was wahr, verwischt in der Erzählung. Auch weiß der Leser nicht ganz genau, ob es nun wirklich Iris ist, die sich mit Alex trifft. Margaret Atwood hat einen zeitlosen Roman geschaffen, der insbesondere mit der detaillierten, besonnenen und exakten Sprache punktet. Herrlich ist ihr das Bild der älteren Iris gelungen, die verschroben und ironisch ihr eigenes Leben erzählt. Eine schrullige Eigenschaft von ihr ist das Lesen von an die Wand gekritzelten Nachrichten in öffentlichen Toiletten: "Wieso wollen wir uns selbst so unbedingt verewigen? Selbst wenn wir noch am Leben sind? Wir wollen unsere Existenz bestätigen wie Hunde, die an Feuerhydranten pinkeln. Wir stellen unsere gerahmten Fotos zur Schau, unsere pergamentenen Diplome, unsere versilberten Pokale: wir sticken unser Monogramm in die Wäsche, wir schnitzen unsere Namen in Bäume, wir kritzeln sie an Toilettenwände. Alles derselbe Impuls. Was erhoffen wir uns davon? Applaus, Neid, Respekt? Oder einfach nur Aufmerksamkeit, jede Art von Aufmerksamkeit die wir kriegen können." Auch ist ihr die Darstellung der Frau in den 20/30er Jahren sehr geglückt. Die Frauen, die zur Heirat gezwungen, die durchs Leben geschoben wurden. "Meine eigene Hand wurde ebenfalls ergriffen und kurz gedrückt. Dann mein Ellbogen. Auf diese Weise steuerten Männer Frauen damals herum – am Ellbogen – und auf diese Weise wurde auch ich am Ellbogen in den Imperial Room gesteuert." Die Spannung wird durch die immer wieder aufgebrochenen, verschobenen Plattformen der Erzählung aufgebaut und man ahnt, welches Geheimnis hinter dieser Lebensgeschichte steckt. Nebenbei baut Atwood noch eine Familiengeschichte auf, die ihren Anfang in den 20er Jahren nahm und bis in die heutige Zeit wirkt. Eine Geschichte voller verpasster Möglichkeiten, voller Dramatik. Nicht umsonst wurde 'Der blinde Mörder' im Jahre 2000 für den Booker Prize ausgezeichnet und ausserdem zu den besten 100 englischen Romanen im Magazin Time ausgezeichnet. Ein Must Read.      

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  • "Der blinde Mörder" von Margaret Atwood

    Der blinde Mörder
    Alexandra_Luchs

    Alexandra_Luchs

    19. March 2015 um 19:52

    Wohlbehütet wachsen die Schwestern Iris und Laura als Töchter eines wohlhabenden Knopffabrikanten im Norden Kanadas auf. Doch wo einst Privatlehrer und feine Gesellschaften ihr Leben bestimmen, kommt die Familie durch die große Depression mehr und mehr in finanzielle Bedrängnis. Um das Auskommen der Familie zu sichern, wird Iris an einen reichen Fabrikanten verheiratet und krankt ihr Leben lang an dieser Entscheidung. Eigentlich sind nämlich beide Schwestern dem Charme und den Geschichten des Gewerkschaftsagitators Alex verfallen. Die Handlung von „Der blinde Mörder“ lässt sich unheimlich schwer beschreiben. Das liegt daran, dass Margaret Atwood in diesem Roman eine Vielzahl von Erzählsträngen und Ebenen verwebt und so eine unglaubliche thematische Tiefe schafft. In der ich-Perspektive berichtet Laura, inzwischen hochbetagt, von ihrem Leben. Ihre Erzählungen führen uns dann immer elegant in eine neue Rückblende auf ihr Leben. So wechseln wir zwischen der Kindheit und dem Alter von Laura, lernen ihre Schwester und auch Alex Thomas kennen. Später bekommen wir zusätzlich noch die Liebesaffäre von einer jungen (unbenannten) Frau und Alex geschildert. Diese Treffen sind häufig die Einleitungen zur „Geschichte in der Geschichte“, denn Alex erzählt seiner Geliebten die Geschichte vom titelgebenden blinden Mörder. Um zeitliche Lücken in all diesen Erzählsträngen zu schließen oder einen anderen Blick auf die Protagonisten zu werfen, gibt es zusätzlich verschiedenste Zeitungsartikel zur Kommentierung des Geschehens. Diese wilde Mischung hat mich ziemlich begeistert. Ich muss aber auch zugeben, dass sie das Lesen dieses Romans teilweise recht anstrengend macht. Denn obwohl alles schon komplex und verzweigt beginnt, steigert sich dies im Verlauf der Handlung noch immer weiter. Große Pausen im Leseverlauf sollte man da besser nicht machen. An sich sind aber alle Teile der Erzählung so stark, dass ich kaum entscheiden konnte, welche Zeitebene /welcher Erzählstrang mir am Besten gefällt. Wieder besonders sind außerdem die Protagonisten (und Antagonisten) in Margaret Atwoods Geschichte. Die Charaktere sind fast schon Archetypen verschiedener sozialer Schichten oder verschiedener Weltsichten innerhalb der Handlung. So sympathisch mir dabei die betagte Iris war, so anstrengend und abstoßend wurde ihr erzwungener Ehemann beschrieben. Iris verkörpert ganz Liberalismus und Freiheitsdrang, ihr Ehemann die alten Werte und  patriarchalischen Vorstellungen. Wirklich toll. In dieser Geschichte gibt es außerdem kaum Nebencharaktere. Weite Strecken der Handlung beschränken sich rein auf die wichtigsten Protagonisten. Und obwohl immer wieder einzelne Nebenfiguren die Handlung streifen, sind sie völlig nebensächlich und mehr Mittel zum Zweck. Insgesamt habe ich mir unter “Der blinde Mörder” eine etwas mysteriösere, düsterere Geschichte vorgestellt. Das Buch ist aber mehr ein Gesellschaftsroman und per se wesentlich ruhiger in der Handlung. Dadurch kann ich „Der blinde Mörder“ nicht direkt mit der MaddAddam Trilogie vergleichen. Beide Bücher sind dafür auch thematisch und strukturell zu unterschiedlich. Die spannende Mischung der verschiedenen Erzählebenen dieses Buches hat mich wirklich überzeugt, manchmal wurde es dadurch aber auch ein bisschen anstrengend den Überblick zu behalten.

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  • Die Geschichte zweier Schwestern

    Der blinde Mörder
    NiWa

    NiWa

    Die betagte Iris blickt auf ihr Leben zurück. Damit spart sie weder mit Sarkasmus noch Kritik und schon gar nicht mit den Unannehmlichkeiten des Alterns.  Iris und ihre jüngere Schwester Laura wuchsen als Töchter eines reichen Knopffabrikanten in Kanada auf. Bis die Wirtschaftskrise auch über diese Fabrik ihren dunklen Schatten warf. Da wird Iris an den ambitionierten und wohlhabenden Richard verheiratet, der sich auch sofort um die jüngere Schwester Laura kümmert.  Doch Laura beging mit 25 Jahren Selbstmord, woraufhin ihr das Buch „Der blinde Mörder“ postum zu großer Berühmtheit verhalf.  Aber war sie wirklich die Autorin? Und was geschah einst hinter der Fassade?  Hierbei handelt es sich nur um den Grundzug der Hauptgeschichte. Tatsächlich wartet Margaret Atwood mit 4 Erzählsträngen auf, die sogar unabhängig voneinander spannend und interessant zu lesen wären. Kaum ein Genre wird dabei ausgespart. Der Leser bekommt einen Familienepos, Science Fiction, eine Liebesgeschichte mit einer Portion Zeitgeschichte geliefert und darf sich trotz dieser gewagten Komplexität an einem mitreissenden Roman erfreuen.  Abgerundet wird dieses Werk durch Margaret Atwoods fesselnden Schreibstil. Während sie den Protagonisten pralles Leben einhaucht, lässt sie den Leser durch fantasievolle Welten reisen, nur um ihn anschließend umso härter auf den Boden der Tatsachen knallen zu lassen.  Teilweise hatte das Buch aber seine Längen, was wohl an den komplexen Handlungen liegt.  Wer sich also gleichzeitig in die 30er-Jahre, auf fremde Planeten und düstere Familiengeschichten begeben will, ist mit Margaret Atwoods „Der blinde Mörder“ gut beraten.

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    • 2
  • Rezension zu "Der blinde Mörder"

    Der blinde Mörder
    Thaila

    Thaila

    Atwoods Roman Der blinde Mörder beginnt mit dem Satz: "Zehn Tage nach Kriegsende lenkte meine Schwester Laura ein Auto von einer Brücke." Diese Tat ist der Dreh- und Angelpunkt des Romans, denn es ist der Angelpunkt im Leben von Iris, der Ich Erzählerin, die im Roman die Geschichte ihres Lebens erzählt. Geboren ist sie nach dem Ersten Weltkrieg, als Tochter eines wohlhabenden Fabrikbesitzers. Ihre Kindheit ist nicht leicht, die Mutter stirbt früh, der Vater ist von seinen Erlebnissen im Krieg seelisch schwer verwundet. Um so wichtiger ist ihre kleinere Schwester, mit der sie eine fast symbiotische Beziehung verbindet. Mit der Weltwirtschaftskrise verarmt die Familie und Iris ist gezwungen einen sehr viel älteren Mann zu heiraten, in der Hoffnung damit die Fabrik retten zu können. Die Ehe ist jedoch lieblos. Erst nach und nach gelingt es Iris sich zu emanzipieren und hinter die Fassaden des scheinbar perfekten Privat- und Finanzlebens ihres Mannes zu schauen. Iris erzählt ihr Leben nicht strigent, sondern es werden die verschlungenen Erinnerungen einer alten Frau wiedergegeben. Ganz am Anfang schon wird klar, dass es in dieser Familie Geheimnisse mit tödlicher Wirkung gibt. Denn nicht nur Laura nimmt sich das Leben, auch Iris Mann stirbt auf mystheriöse Art, die gemeinsame Tochter stirbt unter Alkoholeinfluss. Von Anfang an ist klar, dass es hier um ein zerbrochenes Leben geht, um eines, dass fürchterlich schief gelaufen ist. Trotzdem ist dieser Roman nicht nur deprimierend, sondern Iris strahlt Lebensmut,Kraft und einen bissigen Humor aus, die sie zu einer faszinierenden Protagonistin machen. Durchzogen ist der Roman mit Erzählungen von Laura über eine geheime Liebesaffäre und Science-Fiction-Fragmenten. Das Ganze entwickelt erst nach und nach einen Sinn. Obwohl dieses Buch sperrig und lang ist, hat mich schon lange kein Roman mehr so in den Bann gezogen, so einen Lesesog entfaltet, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Margaret Atwood ist eine ganz große Meisterin ihres Faches und dieses Buch, für den sie den Booker Preis erhielt, gehört zu ihren Besten!

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    • 2
  • hin und her gerissen

    Der blinde Mörder
    sumsidie

    sumsidie

    Ach, ich bin hin und her gerissen zu diesem Buch, weil ich beim Lesen viel Freude hatte, aber am Ende enttäuscht war. Iris und Laura wachsen als Töchter des Besitzers einer Knopffabrik am Anfang des 20. Jahrhunderts in einer ländlichen Gegend Amerikas sehr behütet auf. Da es wenig sozial Gleichgestellte gibt, bleiben sie oft unter sich. Iris, die ältere der beiden Schwestern, schreibt als alte Dame ihre Erinnerungen über ihre Jugend auf. Und diese zwei Personen wollen für mich so gar nicht zusammen passen. Die renitente Alte, die etwas zynisch ist und ihren eigenen Kopf hat, und die junge Iris, die sich einfach nur vom Schicksal treiben lassen zu scheint. Und auch wenn zwischen ihrer Jungend und dem Selbstmord ihrer Schwester, welcher der große Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist, einiges passiert, sehe ich nicht wie die beiden Persönlichkeiten zusammenkommen. Und das ist ja eigentlich das Thema des Buches, die prägenden Jahre werden von der Protagonistin beschrieben, aber die Verbindung zu ihrer gealterten Persönlichkeit wird trotzdem nicht hergestellt. Schade, das war am Ende wirklich eine große Enttäuschung. Und auch sonst, fand ich die Ursache des Selbstmordes der Schwester am Ende einfach nur unbglaubwürdig ins Leben der Schwestern eingebettet.

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    • 3
  • Rezension zu "Der blinde Mörder" von Margaret Atwood

    Der blinde Mörder
    literat

    literat

    03. February 2011 um 11:30

    Dieses Buch habe ich gestern ausgelesen und zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher erklärt. Wobei der Anfang doch etwas dröge war, ich dachte schon, dieses Buch enttäuscht mich. Aber die Autorin ist einfach eine Meisterin ihres Fachs. Sie geht virtuos mit Worten um. Und der Stil des Buchs, mit der sehr persönlichen, subjektiven Erzählung der alten Iris zu ihren Familienverhältnissen und den eingeschobenen Zeitungsartikeln, die dem Leser dann eine etwas andere Sicht der Dinge erlauben und dann noch die Erzählung der jungen Iris (wobei der Leser davon ausgeht, daß es sich um die Geschichte ihrer Schwester Laura handelt) gekoppelt mit der Erzählung von Alex "Der blinde Mörder". Das klingt jetzt alles etwas verwirrend, wenn ich das so schreibe - aber ich bin echt begeistert. Das Buch ist ein Meisterwerk!!! Zur Geschichte möchte ich gar nicht viel schrieben, die sollte sich jeder selbst erschließen, ich finde es übrigens auch toll, daß der Text auf dem Buchumschlag sehr knapp gehalten wurde.

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