Margaret Atwood Hexensaat: Roman

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Inhaltsangabe zu „Hexensaat: Roman“ von Margaret Atwood

Alles ist Illusion – Margaret Atwoods Verneigung vor dem großen Bühnenmagier William Shakespeare Felix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt. In ihrem brillanten Roman schafft die große kanadische Autorin Margaret Atwood mit der Figur des Theaterdirektors Felix ein würdiges Pendant zu Shakespeares Prospero aus „Der Sturm“, jenes Zauberers, der als ein Selbstporträt des alternden Barden aus Stratford-on-Avon gilt.

Das Theater im Theater – ein vollumfängliche gelungenes Doppelspiel!

— Mira20
Mira20

Beeindruckende Analyse von 'Der Sturm' in einem sehr eindrucksvollen Theaterstück gepackt

— Janinezachariae
Janinezachariae

Sehr gut geschrieben, manchmal aber ein kleines bisschen langatmig ...

— passionelibro
passionelibro

Eine brillante und meisterhafte Adaption zu Shakespeares "Der Sturm".

— milkshakee
milkshakee

Klassiker neu interpretiert, was hier super gelungen ist.

— YvisLeseecke
YvisLeseecke

Die große Margaret Atwood erweist sich Shakespeares als würdig: ihre Sturm-Adaption hat sowohl Saft als auch Kraft - und Geist und Witz dazu

— TochterAlice
TochterAlice

Giftiger Pesthauch - genial!

— miriamB
miriamB

Das Buch lässt mich etwas enttäuscht zurück. Atwood hat einige geniale Ansätze, aber bei der Umsetzung war mir Vision nicht klar.

— eulenmatz
eulenmatz

Eine wenig Affinität zu Shakespeare sollte man beim Lesen mitbringen - ansonsten ist es ein gutes Stück Literatur in dem es um Rache geht.

— Nespavanje
Nespavanje
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  • Das Theater im Theater – ein vollumfängliche gelungenes Doppelspiel!

    Hexensaat: Roman
    Mira20

    Mira20

    24. July 2017 um 11:51

    Um es vorweg zu nehmen: Ich bin kein Theaterfan und auch kein grosser Shakespearekenner, aber dieses Buch hat es mir angetan und nun lese ich tatsächlich „ Der Sturm“ von William Shakespeare!Deshalb finde ich, man muss kein Shakespearekenner sein um sich von diesem Buch packen zu lassen!Felix war ein Star in der Theaterszene, bis er 12 Jahren zuvor durch eine Täuschung und Intrigen von seinem einflussreichen Posten als künstlerischer Direktor des Makeshiweg-Theaterfestivals entlassen wurde. Er verschwindet völlig aus der Öffentlichkeit und nimmt sogar einen neuen Namen an. Neue Herausforderungen findet er als Lehrer in einer Justizvollzugsanstalt zum Programm Bildung durch Literatur. Hier führt er nun jedes Jahr mit viel Erfolg Shakespeare Stücke auf. Nun nach 12 Jahren erhält er die einmalige Chance mit seiner Theatergruppe „Den Sturm„ aufzuführen. Ein Doppelspiel beginnt, denn im Publikum sitzen seine ehemaligen Gegner.Brillant wie die Autorin das Bühnenstück zerlegt. Gemeinsam mit den Gefängnisinsassen der Theatergruppe lernt der Leser vieles über Shakespeares „Der Sturm“ und über die Möglichkeiten der Interpretationen. Das war absolut faszinierend. Aber auch das doppelte Spiel, das die Autorin einfädelt, ist absolut genial umgesetzt. Felix inszeniert nicht nur auf der Bühne der Sturm, nein, er erlebt Shakespeares Sturm im echten Leben mit all seinen Facetten.Als Leser fiebert man richtiggehend der Vorführung entgegen und wünscht Felix nur bestes Gelingen!Das Buch unterhält aber auch hervorragend, die Dialoge sind witzig und je weiter die Geschichte fortschreitet desto dynamischer wird sie. Meine einzige Kritik gilt deshalb auch der Vorgeschichte. Diese ist zwar sehr interessant in den Roman integriert und für das Verständnis auch notwendig, aber doch eher lang und ruhig geraten. Von mir erhält der Roman eine absolute Leseempfehlung!  

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  • Hexensaat

    Hexensaat: Roman
    thenight

    thenight

    18. July 2017 um 08:52

    Inhalt: Der exzentrische Theaterregisseur Felix ist der Star eines bedeutenden Festivals, seine Inszenierungen locken die Massen in die Vorstellungen. Bis nach dem Tod seiner Frau und dem kurz darauf folgenden Tod seiner kleinen Tochter, sein engster Vertrauter gegen ihn intrigiert und er noch vor der Uraufführung seines nächsten Stückes "der Sturm" von Shakespear entlassen wird. Mit diesem Stück wollte Felix den Tod seiner kleinen Tochter Miranda verarbeiten, sein Kind ein stückweit unsterblich werden lassen.12 Jahre später, in denen Felix allein in einer kleinen abgelegen Hütte lebt und mittlerweile als Schauspiellehrer unter dem Namen Mr. Duke, an einem Gefängnis arbeitet, bietet sich ihm die Gelegenheit zur Rache.Meine Meinung:Margaret Atwood schrieb dieses Buch im Rahmen eines Projekts, das der Verlag Hogarth Press anlässlich Shakespears 400. Geburtstag ins Leben gerufen hatte.Die deutsche Umsetzung realisiert der Knaus Verlag. Aufgabe der Autoren war es ein Stück des berühmten Schriftstellers zu adaptieren, es in die heutige Zeit zu holen.Meiner Meinung nach ist dies der Autorin hervorragend gelungen, sofern ich das beurteilen kann, denn leider muss ich zugeben das mir dieses Stück vollkommen unbekannt war. Eine Zusammenfassung des Stückes am Ende des Buches, half mir aber sehr.Felix Phillips, stand meiner Meinung nach zu Beginn des Buches am Rande des Wahnsinns und so erschien es mir logisch, das sein Vertrauter Tony die Gelegenheit ergriff um ihn aus seiner Position entfernen zu lassen, geschickt machte er sich Felix Kummer und Schmerz zunutze.Und auch im Laufe seines selbst gewählten Exils gesundete Felix nicht, sondern badete in Selbstmitleid. In seiner Vorstellung lebte seine Tochter mit ihm in der Hütte er ließ sie in seiner Vorstellung sogar älter werden. Erst die Arbeit mit den Häftlingen gab dem Regisseur neuen Halt.Margaret Atwood hat den Focus eindeutig auf Felix gelegt und so blieben die weiteren Protagonisten leider etwas blass. Nichts desto trotz bekommt Hexensaat eine absolute Leseempfehlung von mir. Es hat Spaß gemacht eine alte Geschichte in neuem Gewand zu lesen und bestimmt werde ich auch noch eine weitere Adaption lesen, vielleicht die eines Stückes das mir auch bekannt ist, die Auswahl ist ja groß genug: Jeanette Winterson  „Das Wintermärchen“ neu mit „Der weite Raum der Zeit“, Howard Jacobson „Der Kaufmann von Venedig“ neu mit „Shylock“, Anne Tyler  „Die Widerspenstige Zähmung“ neu (Herbst 2016), Margaret Atwood  „Der Sturm“ neu (Frühjahr 2017), Jo Nesbø  „Macbeth“ neu (Herbst 2017), Tracy Chevalier  „Othello“ neu (Frühjahr 2018), Edward St. Aubyn „König Lear“ neu (Herbst 2018), Gillian Flynn „Hamlet“ neu (Herbst 2018)

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  • Meine Rezension zu "Hexensaat"

    Hexensaat: Roman
    Belladonna

    Belladonna

    14. July 2017 um 08:25

    Beschreibung Felix lebt für das Theater und liebt seine Arbeit als Direktor und Regisseur bei dem Makeshiweg Theater Festival. Mit seine Aufführrugen die durch ihre Ausergewöhnlichkeit bestechen, zählt Felix zu den Stars der Theaterszene. Demnächst möchte er mit „Der Sturm“ ein Stück von Shakespeare auf die Bühne bringen, mit dem er gleichzeitig einen privaten Schicksalsschlag zu verarbeiten hofft. Durch seine rechte Hand Tony kann sich Felix rein auf die kreative Schaffensphase konzentrieren und bemerkt dabei die sich langsam anbahnende Katastrophe nicht. Durch eine hinterhältige Intrige wird Felix von seinem Posten enthoben und sein geplantes Stück auf Eis gelegt. Seiner Hoffnung beraubt zieht sich Felix vollkommen von der Gesellschaft zurück und beginnt ein einsames Dasein als Einsiedler. Jahre später bekommt Felix die Gelegenheit Rache an seinem Verräter zu nehmen… Meine Meinung Margaret Atwoods Roman „Hexensaat“ ist bereits das vierte Buch aus der Hogarth Shakespeare Reihe, in der zu Ehren seines 400. Todestages am 23. April 2016 einige seiner Werke im modernen Gewand erstrahlen. Kürzlich habe ich bereits mit „Die störrische Braut“ die neu erzählte Geschichte von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ gelesen und war von der frischen Komödie begeistert. Neugierig geworden, habe ich mir mit dem Roman„Hexensaat“ von Margaret Atwood die Adaption von Shakespeares „Der Sturm“ zur Hand genommen. Das Cover passt mit der Farbgestaltung rot und schwarz sehr gut zum düsteren und rachelüsternen Inhalt. Der Titel „Hexensaat“ sowie der Titel des adaptierten Werkes „Der Sturm“ finden sich auf Vorder- und Rückseite des Buchumschlages. "Es war sein Taj Mahal, ein überladenes Mausoleum zu Ehren eines geliebten Schattens, oder eine Urne, die mit Juwelen von unschätzbarem Wert besetzt war und doch nur Asche enthielt." (Seite 25) Zum ersten Mal habe ich nun ein Buch der großartigen Margaret Atwood gelesen und ich kann getrost unterstreichen, dass man sie tatsächlich in die Riege der großen Schriftsteller einreihen kann. Der mitreisende Erzählstil und ihre treffsichere, pointierte Sprache haben mich auf Anhieb für sich eingenommen. In ihrem Roman wird Shakespeares Werk „Der Sturm“ zu einem großen Bestandteil der Handlung, denn die Geschichte des Zauberers Prospero soll als Theaterstück aufgeführt werden und wird somit von allen Blickwinkeln durchleuchtet. Sehr gelungen fand ich die Auswahl des Gefängnisses als Kulisse und Felix einsamen Rückzugsort, der sich als perfektes Pendant zu Prosperos Insel entpuppt. Die Gefängnisinsassen stellen als Theaterschauspieler das passende Werkzeug bereit, um die Themen des Sturms aufzunehmen und in seine Einzelteile zu zerlegen. "Verloren auf hoher See, treibt er hierhin und dorthin. In einem fauligen Wrack, das selbst die Ratten schon verlassen haben." (Seite 172) Im Vordergrund steht zum Einen der fein gezeichnete und egozentrische Theaterregisseur Felix als moderner Prospero und zum Anderen das Theaterstück „Der Sturm“ als gespitzte Waffe für seine Rache. Felix polarisiert als Hauptprotagonist gegenüber den anderen Charakteren stark, so das diese bis zum Ende in seinem Schatten stehen. Leider waren sogar die kreativen und einfallsreichen Gefängnisschauspieler blass und boten nicht genügend Kontrast zu Felix. Star des Romans war für mich eindeutig die intensive Auseinandersetzung mit Shakespeares Werk und die interessanten Einblicke in den Entstehungsprozess eines Theaterstückes. "Man erfährt so viel Zurückweisung, so viele Enttäuschungen, so viele Fehlschläge. Man braucht ein eisernes Herz, eine Haut aus Stahl, die Willenskraft eines Tigers, noch mehr sogar als Frau." (Seite 180)Margaret Atwood ist es hervorragend gelungen sich mit den Kernstücken des Sturms auseinander zu setzen und diese in eine moderne und unterhaltsame Lektüre zu packen. Allerdings empfiehlt es sich die Geschichte und Charaktere aus Shakespeares „Der Sturm“ im Vorfeld zu kennen. Am besten man liest sich dafür die kurze Zusammenfassung am Ende des Romans durch oder hört sich das Hörbuch aus der Reihe „Shakespeare kurz und bündig“ an. "Aber wenn man die Leiter einmal erklommen hat, welchen Nutzen hat sie dann noch? Man tritt sie beiseite, wenn man nicht vorhat, sie wieder hinunterzusteigen." (Seite 221) Fazit Rache, Vergeltung, Liebe und Illusion machen Atwoods Roman zur perfekten Adaption eines Shakespeare Klassikers. --------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.07.2017

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  • Tolle Umsetzung

    Hexensaat: Roman
    raven1711

    raven1711

    30. June 2017 um 09:43

    Rezension Margaret Atwood - Hexensaat Klappentext:Felix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt.Meinung:Ich bin ja ein großer Fan von Margaret Atwood. Dementsprechend gespannt war ich auf ihre Umsetzung von Shakespeares „Der Sturm“. Dieses Stück war mir selber weniger geläufig. Doch obwohl mir der Stoff unbekannt war, hatte ich keine Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen.Denn der Regisseur Felix erleidet hier eine Schmach, an der er sich an denen, die ihm diese zugeführt haben, rächen möchte. Er wird Theaterleiter in einem Gefängnis und inszeniert dort mit den Gefangenen Shakespeares Stück, als seine Peiniger wieder auf den Plan treten, um so Rache an Ihnen üben zu können.Margaret Atwood hat wieder gezeigt, dass sie eine großartige Schriftstellerin ist. Nicht nur ist es ihr gelungen, den Stoff in einem modernen Gewand zu präsentieren. Sie hat auch die Sprache Shakespeares gekonnt eingefangen und sie ihren Protagonisten geschickt in den Mund gelegt, ohne überzogen oder altmodisch zu wirken. Immer wieder wird auf das klassische Stück und die Handlung verwiesen und dem Leser zeigen sich somit die Parallelen zum aktuellen Geschehen.Auch die Protagonisten sind spannend ausgearbeitet, werden den ihnen zugedachten Rollen gerecht und runden diesen Roman gekonnt ab. Am Ende des Romans gibt es dann nochmal eine Zusammenfassung des originalen Bühnenstücks, das den Leser dazu verleitet, sich mit der Umsetzung Atwoods auseinanderzusetzen und die Parallelen zu finden. Fazit:Eine großartige Umsetzung eines klassischen Stücks. Gekonnt verwebt Atwood hier ihre moderne Variante mit dem Original und sorgt für Frische in diesem etwas unbekannteren Stück von Shakespeare.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Das richtige Buch für Shakespeare - Fans

    Hexensaat: Roman
    Janinezachariae

    Janinezachariae

    29. June 2017 um 23:19

    Dieses Buch hat mir wirklich gefallen. In dieser Shakespeare – Neuerzählung von ‘Der Sturm’ inszeniert Margaret Atwood eindrucksvoll das Stück ‘Der Sturm’ und geht dabei so detailliert und gewissenhaft vor, dass ich es unheimlich genossen habe – endlich mal eine genaue Analyse und Interpretation eines William Shakespeare Stückes. Dabei fängt das Buch direkt mit einem Teil einer Aufführung an, die man erst am Ende zu lesen bekommt, denn Felix Phillipps, einst ein erfolgreicher Theaterregisseur, sinnt nach Rache und was eignet sich da besser als eine Aufführung, die er zusammen mit einigen Gefängnisinsassen aufführt? Aber von vorne: Felix ist ein Opfer einer Intrige geworden und seiner Position bei einem Theater-Festival geraubt, unmittelbar nachdem seine Tochter gestorben war. Felix zieht sich ins Exil zurück, voller Trauer und Kummer, Selbstvorwürfen und auf Rache gesinnt. Viele Jahre später arbeitet er, getarnt als Mr Duke, in einem Gefängnis bei einem Theater-Projekt und nimmt Werke von William Shakespeare dran – jedes Jahr ein anderes. Bis er endlich zu seinem “Der Sturm” kommt, was er damals nicht mehr zustande bekam, da der Komplott ihn daran gehindert hatte. Doch nun bekommt er seine Chance – auch für seine Rache. ** Dieses Werk hat mir sehr gefallen, zumindest was die Szenen im Gefängnis angeht. Denn diese waren eindrucksvoll und sehr liebevoll erzählt. Man spürt, wie viel ‘Der Sturm’ Margaret Atwood bedeutet und ich bin so froh, dass sie es im Gefängnis spielen lässt, denn die Insassen sind clever, intelligent und sehr einfallsreich. Sie analysieren, thematisieren und nehmen das komplette Stück auseinander. ** Was mir gar nicht gefallen hat, ist die Fahrlässigkeit die man der Tochter entgegengebracht hat als sie mit drei Jahren gestorben ist. Dazu habe ich mich im Video ausführlich ausgelassen, weshalb ich es hier nur kurz erwähnen werde. **

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  • Von Shakespeare & Company gäbe es 'Standing Ovations'

    Hexensaat: Roman
    Federfee

    Federfee

    28. June 2017 um 10:23

    Ich schicke voraus: mir gibt Shakespeare nichts und ich kann ein Theaterstück nicht wie einen Roman lesen, sondern muss es auf der Bühne sehen. Warum dann eine Adaption von Shakespeares 'Sturm' lesen? Weil sie von der großartigen Margaret Atwood geschrieben wurde. Und ich wurde nicht enttäuscht.Wer einfach nur einen gut geschriebenen Roman lesen will, bitte schön. Wer mehr möchte, tiefere Ebenen, der wird auch das finden. In diesem Roman steckt so viel, dass ein zweites oder gar drittes Lesen weitere bereichernde Entdeckungen bringen wird.Felix, ein avantgardistischer Theaterregisseur, wird von seinem Partner Anthony grob und bösartig ausgebootet und aus dem Theaterbetrieb gedrängt. Entlassen. Nun steht er da, der alternde Mann, seine Frau ist gestorben und die Tochter kurz danach mit drei Jahren. Der Schmerz ist noch lange nicht verarbeitet und ausgerechnet in einer Neufassung vom 'Sturm' wollte er seine Tochter Miranda wieder aufleben lassen."Und was den Gipfel seiner Möglichkeiten anbetraf: Der Gipfel ist immer gefährlich. Vom Gipfel aus kann der Weg nur abwärts führen." (HC 20)Er verschwindet ohne sich von irgendjemand zu verabschieden, verwischt planvoll seine Spuren und fristet jahrelang sein Dasein in einer primitiven Hütte irgendwo auf dem Land. Er hat nur noch zwei Ambitionen: seine 'Sturm'-Inszenierung zurückzubekommen und RACHE.Eine Aufgabe gibt seinem Leben ein wenig Sinn: er arbeitet als Mr Duke mit Strafgefangenen sehr erfolgreich an der Umsetzung von Theaterstücken von Shakespeare, wobei es primär um die Verbesserung der Lese- und Schreibfähigkeiten geht. Mit großem pädagogischen Geschick bringt er die 'schweren Jungs' dazu, sich für Shakespeares Theater zu begeistern. Schon mit seiner Einführungsrede in den Kurs hat er 'die Truppe' am Haken. Nur wenige springen wieder ab und die Aufführungen - nicht live, sondern auf Video - sind jedes Mal ein großer Erfolg.Wunderbar, wie er die Strafgefangenen begeistern kann. Nur ein Beispiel: Sie dürfen zwar fluchen, jedoch ausschließlich mit den von Shakespeare in dem jeweiligen Stück gebrauchten Wörtern. Die sind auch nicht ohne (Bastard, Hexenbalg), aber oft lustig (Kauz und Kröte über euch) und müssen erst mal erlesen und aufgeschrieben werden. Felix' Kontrahenten – Anthony und die anderen Beteiligten – sind inzwischen skrupellos die Karriereleiter weiter hoch geklettert. Felix hält sich über das Internet auf dem Laufenden:"Er hatte beobachtet, wie Tony Sals Beispiel gefolgt und in der Bundespolitik untergeschlüpft war, wo die Ernte reichhaltiger und die Veranstaltungen prestigeträchtiger waren." (HC 78)Klar, dass Margaret Atwood diese Chance zu kritischen Anmerkungen zu Politikern nicht ungenutzt hat verstreichen lassen. Als die Minister vorhaben, das Gefängnis zu besuchen und sich die ungewöhnliche Theatermethode anzuschauen, ergibt sich nach so vielen Jahren für Felix eine Möglichkeit, seine Rachegedanken in die Tat umzusetzen.Es bleibt spannend: Wird er es schaffen, sich zu rächen? Was wird er machen? Wie schlimm wird es werden? Wird er seine Trauer um seine Tochter überwinden? Wird auch dieses Theaterstück ein Erfolg?Die Antworten sind im Buch zu finden, das quasi ein Theaterstück im Roman beinhaltet, so wie Felix über einen Schauspieler sagt: "Ein Hochstapler, der einen Schauspieler spielt. Ein doppelter Irrealis." (HC 199).Die Sprache ist zwar einfach, aber hat es trotzdem in sich. Da fallen so schöne Sätze wie: "Der Fußboden ist grau, aus einem Belag, der wie Granit aussehen möchte, es aber nicht schafft." (HC 86)Man muss den 'Sturm' von Shakespeare nicht gelesen haben. Wer will, findet hinten im Buch eine inhaltliche Zusammenfassung.Nicht zuletzt ein Wort zum Cover, zum Schutzumschlag, der in seiner vorwiegend schwarzen Gestaltung sehr auffällig wirkt. Ich finde immer, eine liebevolle Gestaltung hat auch Erwähnung verdient, hier besonders die inneren Seiten, die raffiniert mit schwarz-weiß-roten Müsterchen versehen sind, Bildchen in Wiederholung, toll gemacht.Kurz: ich bin begeistert und habe dieses Buch mit großem Genuss gelesen.Wer mehr über das Shakespeare-Projekt wissen möchte: http://shakespeare-projekt.de/

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    • 3
  • Shakespeare reloaded

    Hexensaat: Roman
    Doryzz

    Doryzz

    24. May 2017 um 23:13

    Dem Theaterregisseur Felix wird auf ziemlich unkollegiale Weise ohne Vorankündigung und mit fragwürdigem Grund die Stellung gekündigt. Er ist zutiefst verletzt und zieht sich daraufhin in fast einsiedlerischer Manier in eine abgelegene Hütte zurück. Lediglich seine verstorbene Tochter Miranda leistet ihm in seiner Fantasie Gesellschaft. Nach etwa zwölf Jahren erfährt Felix von einem Job als Bildungsbeauftragter an der örtlichen Justizvollzugsanstalt, bewirbt sich und bekommt die Stelle. Nun kann er wieder als Regisseur tätig sein und arbeitet zusammen mit den Häftlingen erfolgreich Inszenierungen für Shakespeare-Dramen aus. Als der Besuch zweier Minister angekündigt wird, die sich ein Bild von der Arbeit der Theatertruppe machen wollen, stellt Felix fest, dass es sich bei den Besuchern um genau die zwei Männer handelt, die ihm zwölf Jahre zuvor seinen Job genommen haben. Felix sieht die Chance gekommen sich zu rächen, und er beschließt, das mittels des Stückes „Der Sturm“ in die Tat umzusetzen. „Hexensaat“ ist kein Mainstream-Roman nach dem üblichen Schema. Shakespeares Stück spielt die wesentliche Rolle – das Covermotiv ist nicht ohne Hintergedanken auf der Rückseite nochmals mit dem Titel „Der Sturm“ abgebildet. Margaret Atwood erzählt die Geschichte des Regisseurs mit viel Situationskomik und beginnt mit einem geschickten Schachzug, indem sie die Aufführung des Gefängnisensembles im Prolog vorwegnimmt und an der spannendsten Stelle abbricht. Damit weckt sie beim Leser Neugier und Erwartungen und lässt reichlich Platz für Spekulationen. Der Schwerpunkt wird bald deutlich, denn besonders in Bezug auf Felix lassen sich viele Gemeinsamkeiten mit Shakespeares Helden entdecken. Seinen Charakter lernt man im Verlauf der Handlung hinreichend gut kennen, doch sein ganz persönliches Schicksal stellt über weite Strecken nur die Rahmenhandlung dar. Auch den Darstellern, die nicht nur als Schauspieler sondern auch als Menschen interessant sind, wird bedeutend weniger Aufmerksamkeit gewidmet. Sie bleiben als Charaktere weitgehend oberflächlich. Ebenso geht die Handlung abseits der Theaterthematik zu wenig in die Tiefe.  Auf „Hexensaat“ muss man sich einlassen, sowohl in stilistischer als auch inhaltlicher Hinsicht. „Der Sturm“ wird auf unkonventionelle Art neu inszeniert und eröffnet dabei ganz neue Sichtweisen. Es ist sozusagen eine Interpretationshilfe auf sehr unterhaltsame Art, die den Wunsch erweckt, auch andere Stücke auf diese Weise kennen zu lernen. Doch wie erlebt jemand das Buch, der sich nicht für Shakespeare oder für das Theater interessiert? Der es einfach deshalb liest, weil er Atwood-Fan ist? Wenn man den „Sturm“ in der Originalfassung nicht kennt, könnte es schwierig werden (daher sei hier auf die Inhaltsangabe am Ende von „Hexensaat“ verwiesen), aber vielleicht macht für einige Leser gerade das den Reiz aus. Für meinen Geschmack war es nicht zu viel Shakespeare, aber definitiv zu wenig vom Ensemble und der Handlung um Felix. Für das Shakespeare-Projekt beim Knaus Verlag ist das Buch auf jeden Fall ein Gewinn.

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  • Klassiker neu interpretiert, was hier super gelungen ist.

    Hexensaat: Roman
    YvisLeseecke

    YvisLeseecke

    22. May 2017 um 21:27

    Meine Meinung:Ich muss tatsächlich sagen, dass ich schon immer etwas von der Autorin lesen wollte. Daher habe ich die Gunst der Stunde genutzt und dieses Buch angefragt. Was soll ich sagen, das Buch konnte mich zu 100% überzeugen. Es fängt mit dem tollen Schreibstil an. Die Autorin schafft es, in kurzen knappen Sätzen und Kapiteln, Emotionen und Bilder zu schaffen. Das Buch war an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Die Spannungsbögen sind perfekt gesetzt. Unsere Hauptcharaktere war sehr gut ausgearbeitet und man konnte sich super in Ihn und vor allem seine Gedanken hineinversetzten. Bei den Nebencharakteren, vor allem den Gefängnisinsassen hätte ich ruhig noch ein bisschen Tiefe haben können. Die Geschichte war aber das, was mich am Ende restlos überzeugte. Ich kenne „Der Sturm“ von Shakespeare leider nicht. Aber ich fand es einfach grandios wie dieses Original Stück Beschrieben wurde und in die Gefängnis-Situation eingearbeitet wurde. Wie unser Hauptcharakter mit den einzelnen Szenen arbeitet und welch Intelligenz in ihm steckt, für jeden die passende Rolle zu finden. Diese Interpretationen der Charakter und die Übertragungen auf die „realen“ Personen die er nur zur Verfügung hat waren einfach toll. Die Umsetzung von einen Klassiker ins Moderne, ohne das es langweilig geworden ist, ist hier sehr gut gelungen. Es war an keiner Stelle für mich vorhersehbar und durchgehend spannend Fazit: Klassiker neu interpretiert, was hier super gelungen ist.

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  • Unsterblicher Shakespeare

    Hexensaat: Roman
    UlrikeG-K

    UlrikeG-K

    21. May 2017 um 01:08

    Das Hogarth Shakespeare Projekt wurde im Jahr 2016 anlässlich des 400sten Todestages des großen Dichters ins Leben gerufen und gibt namhaften Autoren die Möglichkeit, unterschiedliche Shakespeare-Stücke, die jeder frei wählen kann, neu zu interpretieren.Die kanadische Autorin Margaret Atwood, der man schon lange den Literatur Nobelpreis wünscht, nimmt sich des Alterswerk des Barden "Der Sturm" an und bringt es dem Leser von heute auf ihre einzigartige, unnachahmliche Art nahe!Wir begegnen Felix, einem ebenso leidenschaftlichen und begnadeten wie exzentrischen Theaterregisseur, der kurz vor der Aufführung des Stückes "Der Sturm" steht. Fulminant soll es werden, unvergesslich, etwas Nie-Dagewesenes, mit dem er seinen Ruhm festigen und in die Nachwelt eingehen möchte.Doch es kommt nicht dazu! Felix fällt einer Intrige zum Opfer, verliert seinen Posten beim örtlichen Festival und geht, wie weiland Shakespeares Held Prospero, geschlagen und ohne Hoffnung in die Verbannung.Alleine mit sich und seinen Geistern wartet er, - Tag für Tag, Jahr für Jahr. Worauf? Auf Vergeltung, auf Rache - auch hier bleibt Margaret Atwood auf Prosperos Spuren.Gleichzeitig kämpft Felix darum, in der selbstgewählten Abgeschiedenheit nicht den Verstand zu verlieren; er folgt einem sich auferlegten strukturierten Tagesablauf und bleibt seinen Widersachern, die inzwischen dank des Verrats, den sie an ihm geübt hatten, Karriere gemacht haben, mit Hilfe des Computers, den er sich zulegt, auf den Fersen.Schließlich bekommt er die Möglichkeit, die Stelle des Lehrers im Rahmen des Programms Bildung-durch-Literatur an einer nahegelegenen Justizvollzugsanstalt anzutreten. Er tut in dieser Funktion das, was er am besten kann: er versucht, den Häftlingen Shakespeare nahezubringen und mit ihnen einige seiner Stücke einzuüben und schließlich aufzuführen. Sehr zur Begeisterung der "Schauspieler"!Er bleibt in Übung, könnte man fast sagen.Und tatsächlich, nach zwölf langen Jahren, ergibt sich dank seiner Arbeit im Gefängnis - auch hier an Shakespeares Prospero angelehnt - die langersehnte Gelegenheit, seinen Feinden gegenüberzutreten und endlich seine Rache zu nehmen.Als Mittel zum Zweck dient ihm SEIN Stück, "Der Sturm", das er damals nicht zur Aufführung bringen durfte! Und er selbst ist Prospero, der große Zauberer, der Fadenzieher im Hintergrund! Er wird seinen großen Auftritt haben! Wird sein klug ausgeklügelter Plan gelingen?Die Handlung, die Margaret Atwood konzipiert, um ihre eigene Auffassung des Shakespeare-Stückes dem Leser zu vermitteln, fesselt diesen von Beginn an!Atwood erweist sich einmal mehr als die großartige Erzählerin und Meisterin der Sprache als die sie bekannt ist und zu Recht gepriesen wird.Ihrem Einfallsreichtum und ihrer Fabulierkunst sind scheinbar keine Grenzen gesetzt.Und obwohl sie ein mehr als 400 Jahre altes Stück in die heutige Zeit transferiert, nimmt sie ihm nichts von seinem Zauber, nichts von seiner Faszination und Spannung. Im Gegenteil, möchte man fast sagen!Denn es gelingt ihr, den "Sturm" für den Leser von heute an Reiz gewinnen, ihn mit Staunen feststellen zu lassen, wie aktuell das Geschehen um Prospero in seinem Exil auf der Insel, in dem vielfach das griechische Korfu vermutet wird, doch immer noch ist!Grandios, wie die Kanadierin uns Shakespeare durch ihren Regisseur Felix und seine Schauspieltruppe in der Haftanstalt erklärt! Er gibt ihnen, im Hintergrund lenkend, die Möglichkeit, das Stück auf ihre eigene, erfrischende und immer originelle Art zu verstehen und auf der "Bühne" umzusetzen, wobei sie alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel und Ausdrucksformen nutzen, Talente entfalten und so an Selbstvertrauen gewinnen können.Ein genialer Pädagoge und genauer Kenner der menschlichen Natur ist Felix fürwahr!  Selbst standhaft traditionelle Shakespeareanhänger und Kenner mögen das eine oder andere Mal verblüfft sein über die profunden, komplexen Gedanken, die sich die Schauspieler auf ihre unkonventionelle, ab und an sogar etwas naive Herangehensweise über das Stück an sich und seine Charaktere machen!Für diejenigen unter den Lesern, die mit Shakespeare gar nicht oder kaum vertraut sind, mag "Hexensaat" ein Interesse an dem Barden aus Stratford-upon-Avon und seinen zeitlosen Stücken voller Tiefe und Weisheit wecken, das sie ihre Scheu vor dem großen Dramatiker verlieren lässt und ihnen vielleicht sogar Lust darauf macht, das eine oder andere Stück auf ihre Leseliste zu setzen.Ich selbst habe den "Sturm" vor dem Beginn der Lektüre des vorliegenden Romans wieder-gelesen. Eine gute Entscheidung, wie ich schon bald feststellte, denn ich bin mir sicher, dass Margaret Atwoods "Hexensaat", eine Adaption eben dieses Stückes, um einiges besser verstanden und gewürdigt werden kann, wenn man das Original vor seinem geistigen Auge hat.Man findet die wichtigsten Personen um Prospero im Roman wieder, ja, man erkennt sie nicht nur, sondern sieht sie gleichzeitig aus einem neuen, ungewohnten, höchst originellen Blickwinkel, was das Lesevergnügen steigert.Als lebenslange Anhängerin des Barden empfand ich dennoch, oder gerade deswegen, die Lektüre von "Hexensaat" als enorme Bereicherung - und mehr als einmal wünschte ich mir dabei, dass Margaret Atwood sich weiterer Shakespeare-Stücke annehmen möge, um sie für den Leser des 21. Jahrhundert ebenso gekonnt aufzubereiten wie sie es mit dem "Sturm" bravourös unter Beweis gestellt hat! 

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  • Shakespeare in Kanada

    Hexensaat: Roman
    TochterAlice

    TochterAlice

    19. May 2017 um 19:23

    Theaterdirektor Felix, Leiter des arrivierten Theaterfestivals am Makeshiweg, ist außer sich! Nach Jahren erfolgreicher Arbeit wurde ihm durch seinen Mitarbeiter Tony, der als eine Art Manager fungiert und dem er voll vertraut, ja, den er selbst in Amt und Würden gebracht hat, seine Stellung untergraben, auf die heimtückischste und perfideste Art, die er sich überhaupt vorstellen kann. Beziehungsweise gerade nicht, denn dann hätte er das Unglück ja kommen sehen. Nein, nachdem er Frau und Tochter auf tragischste Weise kurz nacheinander verloren hat, war er außer sich und konnte nur weiterleben, indem er sich auf die Arbeit konzentrierte, seine Position für etwas wirklich Gewaltiges nutzte: DIE Inszenierung von Shakespeares "Sturm".Und dies wurde nun ausgerechnet durch seinen einzigen Vertrauten zunichte gemacht, der sich nun selbst den Direktorenposten gesichert hat - nicht ohne Hilfe von Sal O'Nally, seines Zeichens Minister für Kultur- und Denkmalpflege, einem ehemaligen Klassenkameraden von Felix - unnötig zu sagen, dass ihre Sichtweisen der Kultur von jeher differierten.Felix ist nun am Ende seiner Kräfte und sinnt auf Rache- Er schafft sich in einem einsamen Häuschen seine Insel, in der er gedanklich stets seine Tochter Miranda an seiner Seite hat - bis sich ihm viele Jahre später tatsächlich eine Möglichkeit bietet, seinen Sturm zu inszenieren. Auf sehr unkonventionelle Art und Weise, zudem gibt es ihm die Möglichkeit, Rache zu üben, ebenfalls nicht gerade klassisch - dafür aber mit Klasse und dazu überaus stilvoll.In diesem herrlichen Buch habe ich geschwelgt. Aus jedem Satz sprang mir beim Lesen die Freude entgegen, die Margaret Atwood beim Schreiben verspürt haben muss, genauso wie Brigitte Heinrich beim Verfassen der ebenfalls großartigen Übersetzung!  Einfach genial, die Handlung des "Sturms" neu zu gestalten und dabei das klassische Werk selbst als Mittel, nämlich als Teil der Handlung einzusetzen! Und es offenbart sich eine weitere Begabung der Autorin - nach dieser Lektüre bin ich sicher, dass aus ihr auch eine geniale Regisseurin hätte werden können!Atwood vermag es, Shakespeare in die Gegenwart zu transportieren, dem Sujet seine Eigenheiten, seinen Shakespearismus zu lassen, aber auch etwas Eigenes einzubringen, etwas, aus dem mit jedem Wort eine Hommage an Shakespeare spricht! Ein wahrer sinnlicher Genuss ist dieses Buch, einer, den sich jeder Literatur- und Theaterfreund gönnen sollte - einfach köstlich!Die große Margaret Atwood erweist sich Shakespeares als würdig: ihre Sturm-Adaption hat sowohl Saft als auch Kraft - und Geist und Witz noch dazu..

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    • 3
  • Hexensaat

    Hexensaat: Roman
    miriamB

    miriamB

    18. May 2017 um 21:18

    M Atwoods brillanter Roman ist eine einzige Verneigung vor dem großen Bühnenmagier Shakespeare. Mit der Figur des Theaterdirektors Felix hat die Grande Dame der kanadischen Literatur ein würdiges Pendant zu Shakespeares Prospero aus Der Sturm geschaffen, jenes Zauberers, der als Selbstporträt des alternden Barden aus Stratford-upon-Avon gilt. Soweit der Umschlagtext.Felix – ein begnadeter Theaterdirektor – möchte bei dem Festival in Makeshiweg Shakespeares „Sturm“ inszenieren mit sich selbst in der Rolle des Prospero. Dazu kommt es aber nicht mehr: eine Intrige seines engsten Mitarbeiters Tony führt dazu, dass Felix seine Arbeit verliert und sich völlig zurückzieht. Er verbringt lange Jahre vereinsamt in einer abgelegenen, schäbigen Hütte, sinnt auf Rache, verfolgt die Erfolge seiner Widersacher (Genial der Begriff: Schnüffelkobold Google!), lebt in einer Phantasiewelt mit seiner Tochter Miranda, die bereits im Alter von 3 Jahren verstorben ist. 12 Jahre später bekommt er die Möglichkeit Shakespeares Sturm zu inszenieren – im Rahmen eines Bildungsprogrammes in einem Gefängnis. Dort nennt er sich dann übrigens logischerweise Mr. Duke. Und durch Zufall bekommt er auch die Möglichkeit zur Rache. Und darum geht es doch in Shakespeares Sturm: um Rache. Aber eben auch um Vergebung. Und seine Rache ist eines Theatermenschen würdig.M. Atwood erzählt uns Shakespeares Sturm neu: in einem akutellen Umfeld, in moderner Sprache – und trotzdem ist es Shakespeare. Denn sie schafft es, uns dieses Werk gleich mehrfach näher zu bringen: einerseits erlebt ja Felix das Schicksal des Prospero – Verrat und Verbannung. Andererseits inszeniert Felix dieses Stück mit den Gefangenen. Er erarbeitet das Werk mit den Häftlingen und der Leser lernt mit: Ariel, Prospero, Miranda und alle anderen werden lebendig dargestellt, in Frage gestellt und neu interpretiert. Man lernt sie neu und anders kennen und  vor allem - wenn das nicht schon vorher der Fall war - schätzen. Giftiger Pesthauch! – Shakespeare ist zwar schon 401 Jahre tot, aber immer noch wirklich aktuell!Das Buch ist spannend, modern und auch informativ – eine wirklich gelungene Umsetzung im Rahmen des Hogarth Shakespeare Projekt. Man muss Shakespeares Sturm nicht unbedingt kennen, aber es erhöht den Genuss und die Spekulationslust!  Eine 100%ig gelungene Hommage an Shakespeare und ein interessanter Lesegenuss!

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  • Mehr Interpretation als neue Adaption

    Hexensaat: Roman
    eulenmatz

    eulenmatz

    17. May 2017 um 13:56

    INHALT: Felix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt. MEINUNG: Dies ist bereits das dritte Buch, welches ich nun aus dem Hogarth Shakespeare Projekt gelesen habe. In diesem geht es um Shakespeares „Der Sturm“. Man muss das Stück nicht kennen, aber es sehr hilfreich, wenn man weiß worum es geht und auch die Personen kennt. Eine Zusammenfassung des Stücks befindet sich hinten. Das finde es etwas unglücklich, denn man sollte da ruhig vorher lesen, um zumindest einen groben Überblick zu haben. Atwood Interpretation ist in meinen Augen anders als z.B. Die störrische Braut oder Der weite Raum der Zeit, denn hier spielt das Stück eine zentrale Rolle, welches Felix als Regisseur in einer Theatergruppe im Gefängnis auf die Bühne bringen will, nachdem ihm diese Möglichkeit durch eine Intrige genommen worden ist. Atwood bettet damit die Handlung des Sturms nur zum Teil in eine neue Geschichte. Es ist ein bisschen wie Der Sturm in Der Sturm, denn die äußere Handlung um Felix und d, der viele Parallelen von Prospero aus dem Stück aufweist, und der Personenkreis ähneln sehr den Shakespeareschen Stück, aber auch der Inhalt beschäftigt in Form der Inszenierung mit dem Stück. In meinen Augen ein ziemlicher Clou, aber leider nicht so ganz ausgereift. Das erste Drittel wird relativ schnell erzählt. 12 Jahren vergehen nach Felixs Rauswurf und er leckt weitab seines alten Lebens seine Wunden und trauert um den Verlust seiner Tochter, Miranda, benannt nach der Miranda, der Tochter von Prospero. Es ist während des gesamten Romans sehr deutlich spürbar, dass er sie nicht loslassen kann. Genauso wenig wie von dem Groll den er gegen seinen Rauswurf hegt. Felix sinnt auf Rache und diese Möglichkeit kommt mit der Stelle als Lehrer für Theater in besagten Gefängnis. Durch einen Zufall ergibt sich für Felix im Rahmen seiner Tätigkeit im Gefängnis eine Möglichkeit Rache zu nehmen. Dazu soll diesmal Der Sturm inszeniert werden. Felix beginnt das Stück mit seiner Gruppe aufzuarbeiten und zu inszenieren. Dieser Teil hat mir gut gefallen, denn hier wird sich intensiv mit Personen und der Handlung auseinander gesetzt und geben tiefe Einblicke. Atwood baut auch immer wieder einige Textstellen ein und lässt den Akteuren aber auch Freiraum für neue, moderne Interpretationen. Es liest sich fast wie ein Interpretationsleitfaden in Romanform. Die von Felix geplante Rache nimmt nur einen kleinen Teil und recht schnell vorüber. Aus dem Grund gibt es auch keine große Wendungen und Spannungsmomente. Ich fand Felix‘ inszenierte Rache allerdings relativ absurd und habe mich gewundert, dass er damit auch noch durchkommt. Dieser Punkt liegt definitiv nicht im Fokus des Geschehens, ist aber gleichzeitig der Dreh- und Angelpunkt, um Felix‘ verstehen zu können. Das Ende ließ mich zufrieden zurück. FAZIT: Mir ist abschließend nicht so ganz klar, was Margaret Atwood mit diesem Roman für einen Weg einschlagen. Es ist definitiv eine Hommage an Shakespeares Stück Der Sturm und setzt sich damit auch ausführlich auseinander. Nur hätte ich mir hier mehr Rahmenhandlung gewünscht. Vielleicht wären ein paar mehr Seiten gut gewesen. Vieles erschien mir zeitlich sehr gerafft. Trotzdem ein Lese-Tipp für Fans von Shakespeare oder solche, die seine Stück abseits der sehr bekannten kennenlernen wollen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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  • Unglaublich gelungene und interessante Adaption

    Hexensaat: Roman
    buchmagie88

    buchmagie88

    15. May 2017 um 19:48

    Den Theatermacher Felix kann man schon fast als einen Exzentriker bezeichnen. Aber der Erfolg gibt ihm Recht. Mit zahlreichen mutigen und innovativen Inszenierungen hat er sich einen Namen in der Szene erarbeitet. Nun will er sein Meisterstück auf die Bühne bringen. William Shakespeare's "Der Sturm" soll Felix endgültig auf den Thron der Theaterregisseure bringen. Doch kurz vor der Premiere legt sein eigentlich treuer Assistent Tony seinen perfiden Plan offen und nimmt Felix seinen Posten weg. Tief getroffen zieht er sich zurück und verliert sich in Erinnerungen an seine Vergangenheit und an seine Leidenschaft: Shakespeare's Sturm, dieses wundersame Werk voller Magie, Täuschung und Illusion, sollte ihn nicht nur dazu verhelfen noch berühmter zu werden, sondern auch eine private Tragödie zu vergessen. Felix, in seiner selbst auferlegten Isolation, sinnt immer mehr auf Rache an seinen einst treusten Mitarbeiter und zwölf Jahre später bekommt er die Gelegenheit, als ein unverhoffter Zufall seinen Feind in seine Nähe bringt...Bei den vielen Büchern, die ich bereits gelesen habe, war ich immer der Meinung, dass ich die meisten Erzählformen kennen würde. Margaret Atwood's "Hexensaat" hat mich in der letzten Woche eines Besseren belehrt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es tatsächlich der erste Roman war, den ich von der Autorin gelesen habe. Da sich "Hexensaat" aber nahtlos zu meinen bisherigen Highlights des laufenden Jahres gesellt, wird es ganz sicher nicht der letzte Roman von Margaret Atwood gewesen sein. Dabei muss ich gestehen, dass sich der Sturm am Anfang des Romans eher wie ein laues Lüftchen angefühlt hat. Ein etwas in die Jahre gekommener Theatermacher, der den Höhepunkt seiner Karriere mit seinem Karriereende verwechselt hat, und nun, aufgrund einer gemeinen Intrige, sich aus der Welt zurückzieht und seine selbst auferlegte Einsamkeit mit einer extra Portion Selbstmitleid würzt. Das klang erst einmal nicht nach einer Ausgangssituation, die noch viel für den Rest der Geschichte verspricht. Doch weit gefehlt. Das laue Lüftchen des ersten Leseeindrucks wurde schnell zu einem rauen Wind und dann zu einem tosenden Sturm, bei dem ich den Protagonisten Felix und seiner Schöpferin Margaret Atwood schon während des Lesens mehrmals applaudieren wollte. Verzeiht mir die Sturm Metaphern, aber so lässt es sich einfach am besten beschreiben."Hexensaat" ist eine Hommage, eine Verneigung vor dem großen William Shakespeare. Die Handlung und die Figuren des Stücks "Der Sturm" werden in "Hexensaat" nicht nur auf moderne Art und Weise neu interpretiert, sondern in liebevoller Kleinarbeit in die Handlung des Romans eingeflochten. Es ist schon erstaunlich, wenn eine Autorin es schafft ein Theaterstück in einem Roman so lebendig werden zu lassen, dass man das Rauschen des Meeres und den tosenden Sturm beinahe hören kann. Shakespeare's Werk ist in "Hexensaat" an jeder Ecke so präsent. "Der Sturm" steht hier wieder auf, versprüht seinen Zauber auf die Handlung, auf die Figuren und vor allem auf die Leser, um sich dann mit tosendem Applaus verabschieden zu lassen. Man muss das Stück zudem nicht kennen, um "Hexensaat" zu lesen. Ich kannte es auch nicht. Ich würde sogar so weit gehen, um zu behaupten, dass es sogar besser ist es nicht zu kennen, weil man Margaret Atwood's Buch am Ende der Geschichte, bei einer kurzen Zusammenfassung von "Der Sturm", noch einmal einen Extraapplaus spendiert. Auch wenn ich meine Anfangsschwierigkeiten hatte, konnte mich "Hexensaat" schlussendlich mehr als begeistern. Wer besondere Geschichten liebt, die sich, gerade in der Erzählweise, vom Rest unterscheiden, der ist mit diesem Buch gut bedient. Und für Shakespeare Fans ist Felix Geschichte sowieso ein Muss. 

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  • Leserunde zu "Der Report der Magd" von Margaret Atwood

    Der Report der Magd
    Piper_Verlag

    Piper_Verlag

    Piper liest Atwood – lest mit! #LiesAtwood Margaret Atwoods »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Die Dystopie erfährt in Zeiten von Trump und der Diskussion um Fake News neue Aktualität. Atwoods Roman wird momentan online und offline so viel diskutiert wie kaum ein anderes Buch. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Buch durch den US-Serienstart von The Handmaid’s Tale, der Verfilmung des dystopischen Romans, mit Elisabeth Moss und Alexis Bledel in den Hauptrollen.Gründe genug, um den Klassiker selbst einmal oder noch einmal zur Hand zu nehmen, dachte sich das Piper-Team. Daher nehmen wir unsere Neuauflage von »Report der Magd« zum Anlass um uns gemeinsam mit euch hier in der Leserunde über das Buch auszutauschen.Mehr zum Buch:Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Dienerin Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ... Mit »Der Report der Magd« hat sich Margaret Atwood in die Nachfolge von Aldous Huxley und George Orwell hineingeschrieben. – Der SpiegelMehr zur Autorin:Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis und dem Pen-Pinter-Preis. Margaret Atwood lebt in Toronto.>>> Hier geht es zur LeseprobeHabt Ihr Lust bekommen Margaret Atwood für Euch neu oder wieder zu entdecken? Dann macht mit bei unserer Leserunde zu »Der Report der Magd«! Wir lesen in der Zeit vom 15.05.2017 bis 29.05.2017 und laden Euch herzlich zum Mitlesen, Diskutieren und Austauschen hier in der Leserunde und unter dem Hashtag #LiesAtwood ein!

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    • 124
    Buchraettin

    Buchraettin

    12. May 2017 um 15:41
  • Der Sturm

    Hexensaat: Roman
    MelE

    MelE

    10. May 2017 um 06:26

    "Hexensaat" ist ein Roman, der sich mit Shakespeares Prospero dem Zauberer aus "Der Sturm" beschäftigt. Was eigentlich als ein Rachefeldzug geplant war, wirkt auf ich letztendlich wie eine großartige Umsetzung der Grundidee Shakespeares. Felix wird durch eine Intrige inmitten seinem beruflichen Höhepunkt aus seinem geplanten Projekt entfernt. Das, was er dann zaubert, wird für die Leserschaft interessant und hochkarätig. "Hexensaat" ist ein Roman, der nicht einfach zu lesen ist und dennoch durch den Schreibstil ganz tief in mir arbeitete. Für mich als Laien war es eine Offenbarung Shakespeare kennen zu lernen und mich mit "Der Sturm" zu beschäftigen. Ein Theaterprojekt in einem Gefängnis zu inszenieren ist eine geniale Grundidee, denn es beinhaltet dadurch eine gewisse Situationskomik, die nur durch das Original nicht zustande gekommen wäre. Felix ist ein gebrochener Mann, der zuerst Frau und dann Kind verliert und um sich selbst nicht zu verlieren, sucht er sich Beschäftigung. Als kreativer Kopf braucht er dies, um nicht den Verstand zu verlieren. Mich hat beeindruckt, wie er  trotz aller Rückschläge immer wieder neu ins Leben findet. Es dauert seine Zeit und oftmals erscheint Felix als depressiv, was seinem Projekt, welches er dann in die Wege leiten kann nicht im Wege steht. Es erscheint auch für ihn Hilfe zu sein, sich nicht der Trauer allein hinzugeben. Natürlich sind es auch Menschen, die ihn auf seinen Weg weisen, wenn auch unbewusst, aber Rachegedanken fördern Kreativität eventuell auch.Der Vergleich zum Original "Der Sturm" ist deutlich zu erkennen und gibt dem Roman die nötige Würze. Es erscheint letztendlich glaubwürdig und bietet mir als Leserin ein gelungenes Abtauchen in Shakespeares Welt, die ich letztendlich auch genießen konnte. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da "Hexensaat" interessant und unserer modernen Zeit komplett angepasst worden ist und dadurch auch begeistern konnte. 

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