Margaret Atwood The Handmaid's Tale

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Inhaltsangabe zu „The Handmaid's Tale“ von Margaret Atwood

Offred is a Handmaid in the Republic of Gilead. She has only one function: to breed. If she deviates, she will, like dissenters, be hanged at the wall or sent out to die slowly of radiation sickness. But even a repressive state cannot obliterate desire - neither Offred's nor that of the two men on which her future hangs.

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und zeigt, dass patriarchalische Strukturen in Krisenzeiten noch gewaltsamer sind als sonst.

— eelifant

Bedrückender & lesenswerter Klassiker der Science Fiction, der seit seiner Veröffentlichung nicht an Bedeutung und Relevanz eingebüßt hat.

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  • The Handmaid's Tale

    The Handmaid's Tale

    littleowl

    28. September 2017 um 08:04

    Meine Meinung Für mich sind Dystopien dann besonders wirkungsvoll und beklemmend, wenn sie so glaubwürdig wirken, dass man sie nicht einfach mit „wird ja eh nie passieren“ abtun kann. „The Handmaid’s Tale“ ist genau so ein Fall: Die Zukunftsvision, die Margaret Atwood erschafft, ist deshalb so erschreckend, weil die Grundlagen dafür in unserer aktuellen Situation durchaus vorhanden sind. Ich denke nicht, dass die Welt einmal so aussehen wird wie im Buch beschrieben, allerdings wird das alles so glaubhaft und authentisch geschildert, dass mir beim Lesen mehrmals Schauer über den Rücken gejagt sind. „The Handmaid’s Tale“ ist keine spaßige, actiongeladene Science Fiction-Story mit fancy technischen Geräten. Die Geschichte verdeutlicht, wozu simple Untätigkeit und mangelnde Zivilcourage führen können, wie schnell Demokratie und hart erkämpfte Rechte von einer Selbstverständlichkeit zum fernen Wunschtraum werden können. Die Autorin erzählt von alltäglicher Grausamkeit, Heuchelei und Machtspielchen, die alles andere als unrealistisch sind. Alles in allem eine Geschichte, die mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen wird. Ich habe jede Sekunde mit der Protagonistin mitgelitten und mich ihr von Anfang an verbunden gefühlt. Offred ist keine klassische Heldin, keine durchtrainierte Kämpferin, die aus Fenstern springt oder Wachen niederringt. Die Ich-Erzählerin hat Ängste und Sehnsüchte wie jeder von uns und versucht einfach, irgendwie mit ihrer Situation fertig zu werden. Viele Szenen sind gerade deshalb so herzzerreißend, weil sie in sachlichem, fast distanziertem Tonfall geschrieben sind. Nur einen kleinen Kritikpunkt habe ich: Der Roman gewährt einen Einblick in Offreds Leben, während sie im Haus des Commanders wohnt, hat aber nicht wirklich einen nennenswerten Spannungsbogen. Dank der kurzen Kapitel liest sich das Buch jedoch trotzdem sehr schnell weg. Fazit Ein beklemmendes, aufrüttelndes Buch, das jeder, wirklich jeder mindestens einmal gelesen haben sollte!

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  • The Handmaid's Tale von Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale

    nana_what_else

    28. August 2017 um 13:37

    We were the people who were not in the papers. We lived in the blank white spaces at the edge of print. It gave us more freedom. We lived in the gaps between the stories.Aus: The Handmaid's Tale von Margaret Atwood, Seiten 66-67. Textrechte: Penguin Vintage.Klappentext: The Republic of Gilead offers Offred only one option: to breed. If she deviates, she will, like all dissenters, be hanged at the wall or sent out to die slowly of radiation sickness. But even a repressive state cannot obliterate desire – neither Offred’s nor that of the two men on which her future hangs. [Textrechte: Penguin Vintage]Rezension: The Handmaid's Tale von Margaret Atwood ist der wohl schockierendste Roman, den ich je gelesen habe. Die stilistisch brillante Gratwanderung zwischen Fiktion und brutalem Realismus ließ mir das Atmen schwer fallen. Atwoods dystopische Schreckensvision handelt von wahrgewordenen Albträumen: sozialen Zusammenbrüchen, Machtspielchen, krankem Fanatismus, bitterem Hass, blindem Gehorsam und gefährlicher Gleichgültigkeit. Und dabei von so viel Liebe und Hoffnung, dass einem ganz schwindlig wird.My name isn't Offred, I have another name, which nobody uses now because it's forbidden. I tell myself it doesn't matter, your name is like your telephone number, useful only to others; but what I tell myself is wrong, it does matter. I keep the knowledge of this name like something hidden, some treasure I'll come back to dig up, one day.Aus: The Handmaid's Tale von Margaret Atwood, Seite 94. Textrechte: Penguin Vintage.Berichtet wird von einer Zukunft, die bereits vergangen ist, von einer christlich-fundamentalistisch geprägten Ära Amerikas, eines Amerikas mit streng hierarchischen Strukturen. Erzählt wird vom Leben in einer Zeit, in der Frauen keine Identität zugestanden wird, in der ihnen ihr Eigentum genommen wird und sie selber zu Eigentum werden: zu Offed, zu Ofglen, zu Ofwarren. Gilead ist ein Staat, in dem Andersdenkende eliminiert und Frauen wie Gebärmaschinen behandelt werden, ein Staat in dem zwischenmenschliche Nähe nur eines ist: gefährlich.The moment of betrayal is the worst, the moment when you know beyond any doubt that you've been betrayed: that some other human being has wished you that much evil. It was like being in an elevator cut loose at the top. Falling, falling, and not knowing when you will hit.Aus: The Handmaid's Tale von Margaret Atwood, Seite 203. Textrechte: Penguin Vintage.Nie zuvor hat mich das Lesen eines Romans zum Frösteln gebracht. Diese Dystopie hat geschafft, was so mancher Psycho-Thriller vergeblich versucht. Er hat jede meiner verborgenen Ängste hervorgekramt, hat individuelle Schicksale vorgestellt, die universelle Angstträume durchleben, die in keiner Realität vorstellbar erscheinen und doch scheinbar nur haarscharf an den Realitäten vergangener und gegenwärtiger Zeiten vorbeischrammen.Die Protagonistin Offred, die der Erzählung, diesem Mosaik an Schrecknissen, ihre Stimme leiht, erzählt von früher, der Zeit davor, lässt einen fühlen, wie schmerzlich man vermissen kann, wie schnell Hoffnung in einem totalitären Regime zum kostbaren Lebenselixier wird.Margaret Atwood ist ein sprachlich einzigartiger, kluger und ungemein bedrückender Roman gelungen, in dem sich ein (un)vorstellbares Gesellschaftspanorama entfaltet, das beim Leser/der Leserin jede Alarmglocke laut schrillen lässt.Every night when I go to bed I think, In the morning I will wake up in my own house and things will be back the way they were.It hasn't happened this morning, either.Aus: The Handmaid's Tale von Margaret Atwood, Seite 209. Textrechte: Penguin Vintage.Persönliches Fazit: 1985 geschrieben, wird Atwoods dystopischer Roman bereits heute als moderner Klassiker bezeichnet, eine Einschätzung, die ich nur teilen kann. Die vielen Themen, die in ihm verhandelt werden, sind von zeitloser Brisanz und Wichtigkeit, denn so unglaublich absurd, morbide und seelenlos einem das Erzählte erscheint, spiegelt es oft doch nur das wider, was man tagtäglich in den Nachrichten liest.

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  • a simply wonderful read that makes you think of what was and what could be

    The Handmaid's Tale

    juliedro

    18. August 2017 um 23:41

    The novel explores theme of subjugated women the various means by which they gain individualism and independence. It is a dystopian novel offering a fresh perspective on what happened in society long ago, what still happens among some groups of people and what could be happening in a future where human kind would have problems to produce healthy offspring. Even though this novel was published the year I was born,with or without knowing this fact, it is timeless. You are not able to place it in a certain time frame,except in a possible future. It reminiscences on times past, where women were free to decide their present and future, as an anchor and element of comparison to the books present times, where subjugated women are property of their men owning them as their husband or as their keeper for a certain purpose : help in the house or ,as our main character, baby-maker. The other choices women could make would be a brothel, farmer or to work in the radioactive areas leading to certain death. Following certain events - that caused radioactivity or an escaped lab created virus that made men impotent (but apparently not all nations) - mankind reverted to certain practices used in the past. Women have restricted roles in society, they are used to breed, the ones that can, but need to be subjugated t the new beliefs as they have known another decadent,libertine lifestyle, whereas the new generations will be able to know a different society, not as the old but also not as restricted as the one unveiling before our eyes.Let's face it, even today women are seen as baby-makers. It is seen as normal for women to take care of children,even stay home for it. If they decide not to have children or can't, they are seen as rejects, abnormalities. Or at least interrogated about their choices, why not conform to "normality". What is normality? it is the one society creates. Throughout history there have always been rebels, and so there are some in this book as well. And we are left to wonder what happens to them. There is also one stark element that I had to notice- without a distraction and with too much time to think, the human mind either goes crazy or looks for ways to break free, rebel, be different. We are made to crave attention and to feel unique and appreciated for being us. Also, even though the society in this book is dominated by men, apparently, the women are educating and enforcing the lifestyle on the other women. There are ranks clearly depicted and even the wives...well, there is a saying, behind every powerful man, there is a powerful woman (pushing and/or supporting him). I loved the book, and will not offer spoilers here, just commenting on ideas provided by this intriguing book. It is a must read with a very interesting ending that encourages one to wonder what happened at the end,without leaving it frustratingly open.

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  • Beklemmend

    The Handmaid's Tale

    ichundelaine

    31. July 2017 um 20:19

    Liebe Margaret Atwood, ich kann es wirklich kaum glauben, dass ich dich erst dieses Jahr entdeckt habe! Auch dein zweites Buch hat mich komplett vom Hocker gerissen, gegruselt und fasziniert."Better never means better for everyone", he says. "It always means worse for some."Eine feministische Dystopie in einer Welt, die doch so bekannt vorkommt. Abtreibung ist eine Todsünde und Frauen werden gezwungen, ihre Rechte gegen (vermeintliche) Sicherheit einzutauschen. Der Prozess beginnt schleichend, so dass sich keine richtige Opposition bilden kann. Sie werden auf ihre traditionellen Aufgaben reduziert: Ehefrauen, Liebhaberinnen/Prostituierte, Köchinnen, Haushaltshilfen und wandelnde Gebärmütter."From each according to her ability; to each according to his needs."Die Geschichte folgt der nicht mehr ganz so jungen Offred, die als Maid bei Fred und seiner Frau in einer fast schon viktorianischen anmutenden Welt lebt. Ihre Aufgabe ist es, ein Kind für die Familie zu gebären, denn dies sichert ihre Existenz. In Rückblicken erfahren wir, dass sie mal ein anderes Leben geführt hat, ein Leben, dass unserem gar nicht mal unähnlich ist. Doch nachdem sie alles verloren hat, ist sie dazu verdammt, ihre rote Uniform zu tragen und ihre Funktion zu erfüllen. Doch es regt sich Unmut in ihr...Das ganze Setting ist unfassbar beklemmend. Man erfährt zwar keine genaueren Hintergründe für den emanzipatorischen Set-Back, aber viele Dinge und Entwicklungen lassen sich auch heute wieder beobachten (Abschaffung der legalen Abtreibung in einigen Ländern/ Bundesstaaten z.B.). Die Begebenheiten udn makaber anmutenden Rituale, die Offred beschreibt muten teilweise so absurd und krank an, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich die Serie dazu schauen könnte.Stilistisch ist das ganze wieder großartig verpackt. Man spürt es kaum, wie einem die Seiten um die Ohren fliegen und Atwood erzählt das ganze wie eine unfassbare Gruselgeschichte am Lagerfeuer, die zu wahr scheint um erfunden zu sein.Prädikat: UNBEDINGT LESEN!!!

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  • Der Report der Magd

    The Handmaid's Tale

    JuliB

    05. July 2017 um 13:14

    The Handmaid's Tale ist definitiv eines der spannendsten Bücher, die ich 2017 gelesen habe. Aufgrund der vielen guten Rezensionen und der Aktualität, die in dem ganzen Plot steckt, habe ich  zu meiner ebook Version gegriffen und konnte kaum aufhören zu lesen. 1987 geschrieben hat dieses Buch nichts an Spannung oder Schockmomenten eingebüßt und der Report der Magd ist mit der Geschichte keineswegs Dystopie mehr. Die Unterdrückung der Frau im Patriarchat, die Degradierung zur Gebärmaschine, Verrat und Folter bis hin zur Hinrichtung bei Nichterfüllung der Aufgaben oder schlimmer, Verrat in einer Gesellschaft ähnlich denen, die es schon immer gegeben hat und heute noch gibt. Geschichte schreibt sich nicht neu, sondern sie wiederholt sich. Margaret Atwood hat das mit diesem Roman auf beklemmend eindrucksvolle Weise schildern können. 5 von 5 Sternen 

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  • Margaret Atwood - The Handmaid's Tale

    The Handmaid's Tale

    miss_mesmerized

    28. May 2017 um 06:14

    Irgendwann in einer unbestimmten Zukunft, in der Republik Gilead. Offred kommt in das Haus des Commanders Fred und seiner Frau Serena Joy. Offred ist eine sogenannte „Handmaid“, ihre einzige Chance zu überleben nachdem ihre Hochzeit mit Luke für ungültig erklärt wurde und ihre einzige Alternative die Kolonien gewesen wären. Die Aufgaben der Handmaids sind ebenso wie die der anderen Gruppen, etwa der Marthas oder Aunts, genau definiert und ihre Kleidung lässt sie schon von weitem als zugehörig erkennen: ein roter Mantel, der alle weiblichen Formen verhüllt, dazu eine weiße Haube, die verhindert, dass man den Handmaids, die den Blick nach unten zu richten haben, ins Gesicht sehen kann. Wie ihre Namen bereits andeuten sind die Besitztum eines Kommandanten und erfüllen die wesentlichen Aufgaben, denen die Ehefrauen nicht nachkommen können oder wollen: Geliebte und Mutter der Kinder. Die Neuverfilmung des Stoffes war Anlass nun endlich zu dem Klassiker des Dystopien zu greifen. Wie auch andere bekannte Werke des Genres, etwas George Orwells „1984“ oder Aldous Huxleys „Brave New World“ liegt über dem gesamten Roman eine bedrückende Atmosphäre, die die Verzweiflung und Aussichtslosigkeit der Menschen in diesem Staat verdeutlicht. In Gilead gibt es eine klare Rangordnung, die vorgeblich auf biblischen Grundlagen herrscht: Frauen sind Besitztum der Männer und weitgehend frei von Rechten. Wertvoll sind sie dann, wenn sie gebärfähig sind. Allen sozialen Gruppen sind Farben zugeordnet, die leicht erkennen lassen, wer zu welcher Klasse gehört. Individualität gibt es nicht mehr, viele Frauen verlieren sogar ihren Namen und werden nur noch über ihre Funktion benannt: Martha oder Of-Fred/Of-Glen, die Frau, die Fred/Glen gehört.Die Geschichte Offreds ist geprägt auch von Rückblicken, sie kann sich noch an die Zeit vor Errichtung der Republik erinnern, als sie mit Luke verheiratete war und mit ihm auch eine Tochter hatte. Dann ihre Zeit der Umerziehung und Vorbereitung auf die Rolle der Handmaid. So kontrastiert und charakterisiert Atwood den neuen Staat, der vor allem für Frauen ein herber Rückschritt bedeutet. Viele Szenen lesen sich nur mit Schrecken, etwa Offreds erste Begegnung mit dem Commander oder die öffentlichen Hinrichtungen. Es gibt Versuche, das System zu unterwandern, diese sind jedoch gefährlich und nicht immer erfolgreich, lediglich der Epilog macht Hoffnung, spielt dieser in der Nach-Gilead Zeit, zu der die Republik offenbar schon nicht mehr existiert. Viel kann man zu diesem Roman schreiben, viel ist geschrieben worden. Unzählige Anspielungen auf die Realität der 1980er Jahre – nicht nur in den USA, sondern auch in Ländern, in denen islamistische Herrscher die Frauen aus der Öffentlichkeit verbannten wie dem Iran – lassen sich in dem Text finden, der jedoch auch 2017 kein bisschen von seinem Schrecken verloren hat. Für mich aufgrund der spezifisch feministischen Perspektive ein besonders beachtenswerter Roman des Genres. 

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  • Große Literatur und ein erschreckender Blick in eine mögliche nahe Zukunft.

    The Handmaid's Tale

    Heldentenor

    17. June 2016 um 20:42

    Es ist immer wieder schön, wenn alle Empfehlungen, die man für ein Buch bekommen und gelesen hat, auch eintreten. So hier.Das Buch gehört ohne Zweifel zu den großen dystopischen Klassikern. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, deren einziger Zweck darin besteht, ein Kind zu empfangen und auszutragen. Die Handlung spielt in der nahen Zukunft, in den ehemaligen USA, die nunmehr von einer fanatischen, christlichen Sekte regiert werden. Diese hat die Macht durch Terroranschläge und die nachfolgende Aushebelung von Grundrechten an sich gerissen. Angesichts der heutige politischen erscheint diese angsteinflößende Entwicklung durchaus möglich. 

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  • Vision of a theocratic dictatorship

    The Handmaid's Tale

    Schlehenfee

    06. September 2013 um 22:05

    A dystopian classic by Canadian writer Margaret Atwood, which was published in 1985 and is rather unknown in Germany. Atwood called her book “speculative fiction”, meaning it could come true. Offred, a “Handmaid” tells her story about her life in the state of Gilead, formerly the United States. The Religious Right (Fundamental Christians) came to power by a coup. Women are stripped of their rights because the Bible is interpreted very strictly and considered the law. Women aren’t allowed to work, read and write, own any money or in case of the Handmaids even keep their name (Offred = of Fred). Depending on their social status and their ability to have a child, women are divided into different classes: the Wives ranking highest, the Handmaids with their duty to become pregnant, the Aunts who “train” and monitor the Handmaids, the Marthas who are house servants, the Econowives of low social status and the unwomen who are unwanted and discarded off to the “colonies”. Due to ecological pollution and natural disasters, many women are infertile. The Handmaids live in the houses of the new governing class: the Commanders and their Wives. They have to get pregnant by the Commander, carry the child to term and leave it to the Wife. Offred tells us what living is like for her, how she became a handmaid and what happened when she attempted to leave the country with her husband Luke and her daughter. She seems to describe everything very unemotional but then there are suddenly sentences that show us her resignation, despair and hopelessness. "There must have been a chandelier once. They've removed anything you could tie a rope to." She doesn’t dare to rebel against the system, she’s a “wimp” as her friend Moira would say. Yet Offred tries to act rebellious in small ways, because she feels so utterly powerless in her situation, as she and all the other women are. Although Margaret Atwood gives information to the reader only in bits and pieces at a time and we only learn about Gilead from Offred’s thoughts, I was curious to find everything out. She has a great writing style, I liked especially the many metaphors and comparisons. My main point of critique is the time setting of the novel. Atwood places it in the late 80’s or in the 90’s of the 20th century. I think it would have been better to leave the time frame unspecific for such a classic piece of literature.

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  • The Handmaid's Tale

    The Handmaid's Tale

    Marcus_Krug

    27. July 2013 um 20:10

    Der dystopische Roman "The Handmaid's Tale" aus dem Jahre 1985 ist eine düstere und depressiv stimmende Geschichte, die aus der Sicht von Offred erzählt wird. Sie beschriebt das Leben einer sogenannten "Magd" in der Republik Gilead. Gilead ist auf dem Gebiet der heutigen USA angesiedelt. Nach einem Putsch, bei dem der Präsident und nahezu alle Kongressabgeordneten getötet wurden, übernimmt die konservative Rechte das Ruder. Man ruft eine theokratische Republik aus, die sich auf die frühen Passagen des alten Testamentes beruft. Frauen ist es fortan verboten, zu arbeiten, zu lesen oder zu wählen. Ehen, bei denen ein Partner mehrfach verheiratet war, werden annulliert. Frauen, die nicht verheiratet sind bzw. deren Ehen annulliert wurden, werden je nach Brauchbarkeit entweder in die sogenannten Kolonien abgeschoben oder in den Rachel und Leah Zentren in Bezug auf die neue Ideologie umerzogen. Da nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe Unfruchtbarkeit weit verbreite ist und nur wenige Frauen in der Lage sind Kinder zu bekommen, wird der Wert bzw. die Brauchbarkeit einer Frau an ihrer Fruchtbarkeit gemessen. Offred hat mit ihrem Mann Luke eine Tochter. Da jedoch Luke in zweiter Ehe mit Offred verheiratet ist, wurde die Ehe für nichtig erklärt, Offred verliert ihren ganzen Besitz. Auf der Flucht nach Kanada wird die Familie gefasst und getrennt. Offred landet, ob ihrer Fruchtbarkeit, in einem der Rachel und Leah Zentren und wird dort umerzogen und zur Magd ausgebildet. Die Aufgabe einer Magd besteht darin, einem unfruchtbaren Paar aus der Elite Gileads zu einem Kind zu verhelfen. Offred wird einem Commander namens Fred zugeteilt. Daher leitet sich im übrigen auch ihre Bezeichnung bzw. ihr Name ab. Offred, Of-Fred, zu deutsch "Des-Fred". Offred erinnert sich an ihren richtigen Namen, erwähnt ihn jedoch nie. In einer monatlich Zeremonien bei der das Ehepaar und die Magd involviert sind, wird versucht ein Kind zu zeugen. Dabei sitzt die Ehefrau und hält die Hände der Magd,die zwischen ihren Beinen liegt. Von vorn versucht nun der Ehemann in einem gefühls- und emotionslosen Akt die Magd zu schwängern. (Die Zeremonie geht auf eine Stelle im alten Testament, in der Rachel Jacob bittet, doch mit der Magd Leah zu schlafen, auf dass sie dem Paar ein Kind schenken möge.) Hat eine Magd für einen Commander ein Kind zur Welt gebracht, wird sie einem anderen Commander zugeteilt und erhält somit auch einen anderen Namen. Offred gewährt dem Leser Einblick in das Leben im Hause des Commanders, berichtet von dessen Frau Serena Joy, den geheimen Abenden im Zimmer des Commanders. In Rückblenden erzahlt sie vom Leben vor Gilead, von ihrer Mutter und Moira. Aber auch zeigt sie uns wie es im Rachel und Leah Zentrum zuging. Margaret Atwood beschriebt in ihrem Buch eine äußerst frauenfeindliche Welt. Der Roman entstand Anfang der achtziger Jahre und stellt eine Reaktion auf den Aufstieg der christlichen Fundamentalisten in den USA dar. Diese hatten sich Ende der Siebziger und Anfang der achtziger Jahre auf die Fahnen geschrieben, wieder traditionelle Werte in der Gesellschaft durchzusetzen - als starke Reaktion auf den Frauenrechtsbewegung und auch der "Sexuellen Revolution" der sechziger und siebziger Jahre. Frau Atwood erforscht hier die sogenannte Rückgängigmachung all dessen in einem religiös fundamentalistischen Staat. Offred wird nicht als Heldin dargestellt, sondern eher als intelligente Beobachterin, die einen manchmal recht dunklen Humor an den Tag legt, was aber ihre ganzen Beschreibungen erträglich macht. Dennoch durchziehen die schreckliche psychische und physische Last des Lebens in Gilead trotzdem ihre Geschichte. Atwood schafft es eine dunkle Atmosphäre (und dadurch eine (An-)Spannung) zu erzeugen, die einen bisweilen niederzudrücken vermag. Nichtsdestotrotz ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen!

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  • Rezension zu "The Handmaid's Tale" von Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale

    Kasapamese

    30. June 2011 um 22:57

    Ich mag Dystopien, ja. In dieser hier geht es um Offred, die als Handmaid arbeiten muss, Sie ist eine der wenigen Frauen, die noch frunchtbar ist und muss daher einem Commander als moegliche Leihmutter dienen. Freier Wille spielt da keine Rolle. Das Buch wirkt wie eine Art Tagebuch. Es mischen sich immer wieder Beschreibungen aus der Vergangenheit und der Jetzt-Zeit. Ich fand besonders interessant, dass das Buch genau zur Uebergangszeit zwischen alter Zeit und duesterer zukunft spielt. Offred ist noch in Freiheit aufgewachsen und muss jetzt aber unter ganz kontrollierten Umstaenden leben.

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  • Rezension zu "The Handmaid's Tale" von Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale

    Stony

    01. March 2010 um 19:22

    Atwoods dystopischer Roman spielt in der nahen Zukunft in der Republik Gilead, einem religiös-fundamentalistischen Staat auf dem Territorium der heutigen USA. Die hier porträtierte Gesellschaft ist der Alptraum jeder Feministin. Frauen haben eigentlich nichts zu melden, sie sind nur "Ehefrau ihres Mannes" "Haushälterin" oder eben "Handmaid = zum gebären da". Frauen sind das Eigentum der Männer und haben so gut wie keine Rechte, nur Funktionen. Die Geschichte dreht sich um eine dieser Handmaids und ihren Lebensweg. Es wird viel mit Rückblenden gearbeiten und es gibt auch sehr viele Metaphern.Die Farbsemantik spielt auch eine große Rolle, aber lest selbst (: Ich habe es freiwillig im Englisch-LK für eine Buchvorstellung gelesen! Noch mehr Spaß hätte es mir gemacht, wenn ich nebenbei nicht permanent Stellen rausschreiben und genau analysieren hätte müssen (: Aber trotzdem war das Thema fesselnd und gar nicht so unrealistisch, wenn man mal darüber nachdenkt. ..

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  • Rezension zu "The Handmaid's Tale" von Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2010 um 23:02

    Der Report einer Magd. So zumindest lautet der Titel dieses Buchs von Margaret Atwood auf deutsch und ähnlich wie im Englischen "The Handmaid's Tale" wird vor allem eines durch die Art der Präsentation gleich klar: Es handelt sich hier um eine Erzählung, es ist eine Geschichte, das wird die Magd Offred, der richtigen Namen wir nicht erfahren, im Buch immer wieder sagen. Auch betont sie öfters, dass sie Dinge hinzuerfunden hat, dass sie sich bestimmte Abläufe so oder so vorstellen würde. Dinge, die passiert sind und eben so, wie Offred es uns erzählt, passiert sein könnten. Vor allem wird dadurch ein Punkt innerhalb der Geschichte interessant: Offred lebt Mitte der 80er Jahre in einer matriarchalen Republik, die sich vom "normalen" Leben verabschiedet hat und für die große Masse vor allem eines bereit hält: Informationsmangel. Coffred wohnt als immer in rot gekleidete Magd, die dafür zuständig ist, zu gebären, im Haus des Commanders und seiner Frau. In der Republik von Gilead, von der Coffred in einem immerwährend traurigen Ton spricht, haben Frauen nunmehr eine gewisse Funktion zu erfüllen. Die Strukturen sind vordergründig an biblischen Bildern orientiert, doch das Lesen, die Schrift ist in Gilead strengstens verboten und so ist für die Bürger dieser Republik letztlich nicht nachvollziehbar, wie das System letztlich funktioniert. Eines ist jedoch vollkommen klar und das zeigt sich durch Offreds Aussprüche und Schilderungen zur Genüge: das Selbst, die eigene Wahrnehmung versinken in einem Einheitsbrei der ewigen, unpersönlichen Funktionserfüllung. Alles, wonach die Ich-Erzählerin sich sehnt, ist, ihren eigenen Namen nicht zu vergessen, ihre Vergangenheit, ihr Leben vor Gilead in Träumen auferstehen zu lassen, sei es im Schlaf oder in der Flucht vor der bitteren Realität. Ein Abend jedoch scheint einen Wandel in ihrem Leben zu bedeuten: Der Commander ruft sie in sein Arbeitszimmer. "He wanted me to play Scrabble with him, and kiss him as if I meant it. This is one of the most bizarre things that's happened to me, ever. Context is all." "Nevertheless it hurts me to tell it over, over again. [...] But I keep on going with this sad and hungry and sordid, this limping and lutilated story, because after all I want you to hear it, as I will hear yours too if I ever get the chance, if I meet you or if you escape, in the future or in Heaven or in prison or underground, some other place. By telling you anything at all I'm at least believing in you, I believe you're there, I believe you into being. Because I'm telling you this story I will your existence. I tell, therefore you are." (to be continued)

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