Margaret Atwood The Handmaid's Tale

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Inhaltsangabe zu „The Handmaid's Tale“ von Margaret Atwood

Diese Interpretationshilfe in deutscher Sprache erleichtert den Einstieg in das Werk und vertieft das Textverständnis. Sie ermöglicht eine optimale Vorbereitung für das Abitur, für Klausuren und für den Unterricht. Mit Informationen zu Autor und Werk, einer ausführlichen Inhaltsangabe und einer systematischen Interpretation unter folgenden Gesichtspunkten: Figuren; Form und Erzählstruktur; Sprache und Symbole; Thematik; Interpretation von Schlüsselstellen.

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  • Große Literatur und ein erschreckender Blick in eine mögliche nahe Zukunft.

    The Handmaid's Tale
    Heldentenor

    Heldentenor

    17. June 2016 um 20:42

    Es ist immer wieder schön, wenn alle Empfehlungen, die man für ein Buch bekommen und gelesen hat, auch eintreten. So hier.Das Buch gehört ohne Zweifel zu den großen dystopischen Klassikern. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, deren einziger Zweck darin besteht, ein Kind zu empfangen und auszutragen. Die Handlung spielt in der nahen Zukunft, in den ehemaligen USA, die nunmehr von einer fanatischen, christlichen Sekte regiert werden. Diese hat die Macht durch Terroranschläge und die nachfolgende Aushebelung von Grundrechten an sich gerissen. Angesichts der heutige politischen erscheint diese angsteinflößende Entwicklung durchaus möglich. 

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  • Vision of a theocratic dictatorship

    The Handmaid's Tale
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    06. September 2013 um 22:05

    A dystopian classic by Canadian writer Margaret Atwood, which was published in 1985 and is rather unknown in Germany. Atwood called her book “speculative fiction”, meaning it could come true. Offred, a “Handmaid” tells her story about her life in the state of Gilead, formerly the United States. The Religious Right (Fundamental Christians) came to power by a coup. Women are stripped of their rights because the Bible is interpreted very strictly and considered the law. Women aren’t allowed to work, read and write, own any money or in case of the Handmaids even keep their name (Offred = of Fred). Depending on their social status and their ability to have a child, women are divided into different classes: the Wives ranking highest, the Handmaids with their duty to become pregnant, the Aunts who “train” and monitor the Handmaids, the Marthas who are house servants, the Econowives of low social status and the unwomen who are unwanted and discarded off to the “colonies”. Due to ecological pollution and natural disasters, many women are infertile. The Handmaids live in the houses of the new governing class: the Commanders and their Wives. They have to get pregnant by the Commander, carry the child to term and leave it to the Wife. Offred tells us what living is like for her, how she became a handmaid and what happened when she attempted to leave the country with her husband Luke and her daughter. She seems to describe everything very unemotional but then there are suddenly sentences that show us her resignation, despair and hopelessness. "There must have been a chandelier once. They've removed anything you could tie a rope to." She doesn’t dare to rebel against the system, she’s a “wimp” as her friend Moira would say. Yet Offred tries to act rebellious in small ways, because she feels so utterly powerless in her situation, as she and all the other women are. Although Margaret Atwood gives information to the reader only in bits and pieces at a time and we only learn about Gilead from Offred’s thoughts, I was curious to find everything out. She has a great writing style, I liked especially the many metaphors and comparisons. My main point of critique is the time setting of the novel. Atwood places it in the late 80’s or in the 90’s of the 20th century. I think it would have been better to leave the time frame unspecific for such a classic piece of literature.

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  • The Handmaid's Tale

    The Handmaid's Tale
    Marcus_Krug

    Marcus_Krug

    27. July 2013 um 20:10

    Der dystopische Roman "The Handmaid's Tale" aus dem Jahre 1985 ist eine düstere und depressiv stimmende Geschichte, die aus der Sicht von Offred erzählt wird. Sie beschriebt das Leben einer sogenannten "Magd" in der Republik Gilead. Gilead ist auf dem Gebiet der heutigen USA angesiedelt. Nach einem Putsch, bei dem der Präsident und nahezu alle Kongressabgeordneten getötet wurden, übernimmt die konservative Rechte das Ruder. Man ruft eine theokratische Republik aus, die sich auf die frühen Passagen des alten Testamentes beruft. Frauen ist es fortan verboten, zu arbeiten, zu lesen oder zu wählen. Ehen, bei denen ein Partner mehrfach verheiratet war, werden annulliert. Frauen, die nicht verheiratet sind bzw. deren Ehen annulliert wurden, werden je nach Brauchbarkeit entweder in die sogenannten Kolonien abgeschoben oder in den Rachel und Leah Zentren in Bezug auf die neue Ideologie umerzogen. Da nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe Unfruchtbarkeit weit verbreite ist und nur wenige Frauen in der Lage sind Kinder zu bekommen, wird der Wert bzw. die Brauchbarkeit einer Frau an ihrer Fruchtbarkeit gemessen. Offred hat mit ihrem Mann Luke eine Tochter. Da jedoch Luke in zweiter Ehe mit Offred verheiratet ist, wurde die Ehe für nichtig erklärt, Offred verliert ihren ganzen Besitz. Auf der Flucht nach Kanada wird die Familie gefasst und getrennt. Offred landet, ob ihrer Fruchtbarkeit, in einem der Rachel und Leah Zentren und wird dort umerzogen und zur Magd ausgebildet. Die Aufgabe einer Magd besteht darin, einem unfruchtbaren Paar aus der Elite Gileads zu einem Kind zu verhelfen. Offred wird einem Commander namens Fred zugeteilt. Daher leitet sich im übrigen auch ihre Bezeichnung bzw. ihr Name ab. Offred, Of-Fred, zu deutsch "Des-Fred". Offred erinnert sich an ihren richtigen Namen, erwähnt ihn jedoch nie. In einer monatlich Zeremonien bei der das Ehepaar und die Magd involviert sind, wird versucht ein Kind zu zeugen. Dabei sitzt die Ehefrau und hält die Hände der Magd,die zwischen ihren Beinen liegt. Von vorn versucht nun der Ehemann in einem gefühls- und emotionslosen Akt die Magd zu schwängern. (Die Zeremonie geht auf eine Stelle im alten Testament, in der Rachel Jacob bittet, doch mit der Magd Leah zu schlafen, auf dass sie dem Paar ein Kind schenken möge.) Hat eine Magd für einen Commander ein Kind zur Welt gebracht, wird sie einem anderen Commander zugeteilt und erhält somit auch einen anderen Namen. Offred gewährt dem Leser Einblick in das Leben im Hause des Commanders, berichtet von dessen Frau Serena Joy, den geheimen Abenden im Zimmer des Commanders. In Rückblenden erzahlt sie vom Leben vor Gilead, von ihrer Mutter und Moira. Aber auch zeigt sie uns wie es im Rachel und Leah Zentrum zuging. Margaret Atwood beschriebt in ihrem Buch eine äußerst frauenfeindliche Welt. Der Roman entstand Anfang der achtziger Jahre und stellt eine Reaktion auf den Aufstieg der christlichen Fundamentalisten in den USA dar. Diese hatten sich Ende der Siebziger und Anfang der achtziger Jahre auf die Fahnen geschrieben, wieder traditionelle Werte in der Gesellschaft durchzusetzen - als starke Reaktion auf den Frauenrechtsbewegung und auch der "Sexuellen Revolution" der sechziger und siebziger Jahre. Frau Atwood erforscht hier die sogenannte Rückgängigmachung all dessen in einem religiös fundamentalistischen Staat. Offred wird nicht als Heldin dargestellt, sondern eher als intelligente Beobachterin, die einen manchmal recht dunklen Humor an den Tag legt, was aber ihre ganzen Beschreibungen erträglich macht. Dennoch durchziehen die schreckliche psychische und physische Last des Lebens in Gilead trotzdem ihre Geschichte. Atwood schafft es eine dunkle Atmosphäre (und dadurch eine (An-)Spannung) zu erzeugen, die einen bisweilen niederzudrücken vermag. Nichtsdestotrotz ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen!

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  • Rezension zu "The Handmaid's Tale" von Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale
    Kasapamese

    Kasapamese

    30. June 2011 um 22:57

    Ich mag Dystopien, ja. In dieser hier geht es um Offred, die als Handmaid arbeiten muss, Sie ist eine der wenigen Frauen, die noch frunchtbar ist und muss daher einem Commander als moegliche Leihmutter dienen. Freier Wille spielt da keine Rolle. Das Buch wirkt wie eine Art Tagebuch. Es mischen sich immer wieder Beschreibungen aus der Vergangenheit und der Jetzt-Zeit. Ich fand besonders interessant, dass das Buch genau zur Uebergangszeit zwischen alter Zeit und duesterer zukunft spielt. Offred ist noch in Freiheit aufgewachsen und muss jetzt aber unter ganz kontrollierten Umstaenden leben.

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  • Rezension zu "The Handmaid's Tale" von Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale
    Stony

    Stony

    01. March 2010 um 19:22

    Atwoods dystopischer Roman spielt in der nahen Zukunft in der Republik Gilead, einem religiös-fundamentalistischen Staat auf dem Territorium der heutigen USA. Die hier porträtierte Gesellschaft ist der Alptraum jeder Feministin. Frauen haben eigentlich nichts zu melden, sie sind nur "Ehefrau ihres Mannes" "Haushälterin" oder eben "Handmaid = zum gebären da". Frauen sind das Eigentum der Männer und haben so gut wie keine Rechte, nur Funktionen. Die Geschichte dreht sich um eine dieser Handmaids und ihren Lebensweg. Es wird viel mit Rückblenden gearbeiten und es gibt auch sehr viele Metaphern.Die Farbsemantik spielt auch eine große Rolle, aber lest selbst (: Ich habe es freiwillig im Englisch-LK für eine Buchvorstellung gelesen! Noch mehr Spaß hätte es mir gemacht, wenn ich nebenbei nicht permanent Stellen rausschreiben und genau analysieren hätte müssen (: Aber trotzdem war das Thema fesselnd und gar nicht so unrealistisch, wenn man mal darüber nachdenkt. ..

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  • Rezension zu "The Handmaid's Tale" von Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2010 um 23:02

    Der Report einer Magd. So zumindest lautet der Titel dieses Buchs von Margaret Atwood auf deutsch und ähnlich wie im Englischen "The Handmaid's Tale" wird vor allem eines durch die Art der Präsentation gleich klar: Es handelt sich hier um eine Erzählung, es ist eine Geschichte, das wird die Magd Offred, der richtigen Namen wir nicht erfahren, im Buch immer wieder sagen. Auch betont sie öfters, dass sie Dinge hinzuerfunden hat, dass sie sich bestimmte Abläufe so oder so vorstellen würde. Dinge, die passiert sind und eben so, wie Offred es uns erzählt, passiert sein könnten. Vor allem wird dadurch ein Punkt innerhalb der Geschichte interessant: Offred lebt Mitte der 80er Jahre in einer matriarchalen Republik, die sich vom "normalen" Leben verabschiedet hat und für die große Masse vor allem eines bereit hält: Informationsmangel. Coffred wohnt als immer in rot gekleidete Magd, die dafür zuständig ist, zu gebären, im Haus des Commanders und seiner Frau. In der Republik von Gilead, von der Coffred in einem immerwährend traurigen Ton spricht, haben Frauen nunmehr eine gewisse Funktion zu erfüllen. Die Strukturen sind vordergründig an biblischen Bildern orientiert, doch das Lesen, die Schrift ist in Gilead strengstens verboten und so ist für die Bürger dieser Republik letztlich nicht nachvollziehbar, wie das System letztlich funktioniert. Eines ist jedoch vollkommen klar und das zeigt sich durch Offreds Aussprüche und Schilderungen zur Genüge: das Selbst, die eigene Wahrnehmung versinken in einem Einheitsbrei der ewigen, unpersönlichen Funktionserfüllung. Alles, wonach die Ich-Erzählerin sich sehnt, ist, ihren eigenen Namen nicht zu vergessen, ihre Vergangenheit, ihr Leben vor Gilead in Träumen auferstehen zu lassen, sei es im Schlaf oder in der Flucht vor der bitteren Realität. Ein Abend jedoch scheint einen Wandel in ihrem Leben zu bedeuten: Der Commander ruft sie in sein Arbeitszimmer. "He wanted me to play Scrabble with him, and kiss him as if I meant it. This is one of the most bizarre things that's happened to me, ever. Context is all." "Nevertheless it hurts me to tell it over, over again. [...] But I keep on going with this sad and hungry and sordid, this limping and lutilated story, because after all I want you to hear it, as I will hear yours too if I ever get the chance, if I meet you or if you escape, in the future or in Heaven or in prison or underground, some other place. By telling you anything at all I'm at least believing in you, I believe you're there, I believe you into being. Because I'm telling you this story I will your existence. I tell, therefore you are." (to be continued)

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