Margaret Atwood The Handmaid's Tale (Vintage Classics)

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Inhaltsangabe zu „The Handmaid's Tale (Vintage Classics)“ von Margaret Atwood

Offred is a Handmaid in the Republic of Gilead. She has only one function: to breed. If she deviates, she will, like dissenters, be hanged at the wall or sent out to die slowly of radiation sickness. But even a repressive state cannot obliterate desire - neither Offred's nor that of the two men on which her future hangs.

The novel explores theme of subjugated women the various means by which they gain individualism and independence.

— juliedro
juliedro

Erschütternd und erschreckend realistisch. Mein erster Roman von Atwood, aber mit Sicherheit nicht mein letzter.

— -Leselust-
-Leselust-

Beängstigend aktuell, beklemmend und großartig geschrieben! MEHR ATWOOD!!!

— ichundelaine
ichundelaine

So spannend und aktuell, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. - Großartig!

— JuliB
JuliB

Eine Gesellschaft, die auf ein patriarchiales, archaisches System setzt, u.a. wegen Angst vor Terror/Islamismus- aktueller denn je!

— blonde_bibliophile
blonde_bibliophile
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  • a simply wonderful read that makes you think of what was and what could be

    The Handmaid's Tale (Vintage Classics)
    juliedro

    juliedro

    18. August 2017 um 23:41

    The novel explores theme of subjugated women the various means by which they gain individualism and independence. It is a dystopian novel offering a fresh perspective on what happened in society long ago, what still happens among some groups of people and what could be happening in a future where human kind would have problems to produce healthy offspring. Even though this novel was published the year I was born,with or without knowing this fact, it is timeless. You are not able to place it in a certain time frame,except in a possible future. It reminiscences on times past, where women were free to decide their present and future, as an anchor and element of comparison to the books present times, where subjugated women are property of their men owning them as their husband or as their keeper for a certain purpose : help in the house or ,as our main character, baby-maker. The other choices women could make would be a brothel, farmer or to work in the radioactive areas leading to certain death. Following certain events - that caused radioactivity or an escaped lab created virus that made men impotent (but apparently not all nations) - mankind reverted to certain practices used in the past. Women have restricted roles in society, they are used to breed, the ones that can, but need to be subjugated t the new beliefs as they have known another decadent,libertine lifestyle, whereas the new generations will be able to know a different society, not as the old but also not as restricted as the one unveiling before our eyes.Let's face it, even today women are seen as baby-makers. It is seen as normal for women to take care of children,even stay home for it. If they decide not to have children or can't, they are seen as rejects, abnormalities. Or at least interrogated about their choices, why not conform to "normality". What is normality? it is the one society creates. Throughout history there have always been rebels, and so there are some in this book as well. And we are left to wonder what happens to them. There is also one stark element that I had to notice- without a distraction and with too much time to think, the human mind either goes crazy or looks for ways to break free, rebel, be different. We are made to crave attention and to feel unique and appreciated for being us. Also, even though the society in this book is dominated by men, apparently, the women are educating and enforcing the lifestyle on the other women. There are ranks clearly depicted and even the wives...well, there is a saying, behind every powerful man, there is a powerful woman (pushing and/or supporting him). I loved the book, and will not offer spoilers here, just commenting on ideas provided by this intriguing book. It is a must read with a very interesting ending that encourages one to wonder what happened at the end,without leaving it frustratingly open.

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  • Beklemmend

    The Handmaid's Tale (Vintage Classics)
    ichundelaine

    ichundelaine

    31. July 2017 um 20:19

    Liebe Margaret Atwood, ich kann es wirklich kaum glauben, dass ich dich erst dieses Jahr entdeckt habe! Auch dein zweites Buch hat mich komplett vom Hocker gerissen, gegruselt und fasziniert."Better never means better for everyone", he says. "It always means worse for some."Eine feministische Dystopie in einer Welt, die doch so bekannt vorkommt. Abtreibung ist eine Todsünde und Frauen werden gezwungen, ihre Rechte gegen (vermeintliche) Sicherheit einzutauschen. Der Prozess beginnt schleichend, so dass sich keine richtige Opposition bilden kann. Sie werden auf ihre traditionellen Aufgaben reduziert: Ehefrauen, Liebhaberinnen/Prostituierte, Köchinnen, Haushaltshilfen und wandelnde Gebärmütter."From each according to her ability; to each according to his needs."Die Geschichte folgt der nicht mehr ganz so jungen Offred, die als Maid bei Fred und seiner Frau in einer fast schon viktorianischen anmutenden Welt lebt. Ihre Aufgabe ist es, ein Kind für die Familie zu gebären, denn dies sichert ihre Existenz. In Rückblicken erfahren wir, dass sie mal ein anderes Leben geführt hat, ein Leben, dass unserem gar nicht mal unähnlich ist. Doch nachdem sie alles verloren hat, ist sie dazu verdammt, ihre rote Uniform zu tragen und ihre Funktion zu erfüllen. Doch es regt sich Unmut in ihr...Das ganze Setting ist unfassbar beklemmend. Man erfährt zwar keine genaueren Hintergründe für den emanzipatorischen Set-Back, aber viele Dinge und Entwicklungen lassen sich auch heute wieder beobachten (Abschaffung der legalen Abtreibung in einigen Ländern/ Bundesstaaten z.B.). Die Begebenheiten udn makaber anmutenden Rituale, die Offred beschreibt muten teilweise so absurd und krank an, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich die Serie dazu schauen könnte.Stilistisch ist das ganze wieder großartig verpackt. Man spürt es kaum, wie einem die Seiten um die Ohren fliegen und Atwood erzählt das ganze wie eine unfassbare Gruselgeschichte am Lagerfeuer, die zu wahr scheint um erfunden zu sein.Prädikat: UNBEDINGT LESEN!!!

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  • Der Report der Magd

    The Handmaid's Tale (Vintage Classics)
    JuliB

    JuliB

    05. July 2017 um 13:14

    The Handmaid's Tale ist definitiv eines der spannendsten Bücher, die ich 2017 gelesen habe. Aufgrund der vielen guten Rezensionen und der Aktualität, die in dem ganzen Plot steckt, habe ich  zu meiner ebook Version gegriffen und konnte kaum aufhören zu lesen. 1987 geschrieben hat dieses Buch nichts an Spannung oder Schockmomenten eingebüßt und der Report der Magd ist mit der Geschichte keineswegs Dystopie mehr. Die Unterdrückung der Frau im Patriarchat, die Degradierung zur Gebärmaschine, Verrat und Folter bis hin zur Hinrichtung bei Nichterfüllung der Aufgaben oder schlimmer, Verrat in einer Gesellschaft ähnlich denen, die es schon immer gegeben hat und heute noch gibt. Geschichte schreibt sich nicht neu, sondern sie wiederholt sich. Margaret Atwood hat das mit diesem Roman auf beklemmend eindrucksvolle Weise schildern können. 5 von 5 Sternen 

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  • LovelyBooks Challenge Buchpreise 2017

    Widerfahrnis
    Ginevra

    Ginevra

    Challenge Buchpreise Liebe Lovelybookerinnen und Lovelybooker, lest auch Ihr gerne anspruchsvolle, womöglich sogar preisgekrönte Bücher? Interessiert Ihr Euch für die Long- und Shortlists diverser Buchpreise? Habt Ihr Lust, gemeinsam unterschiedliche Literatur- Preisträger kennenzulernen und sich hier darüber auszutauschen? Dann ist diese Challenge genau das Richtige für Dich! Hier die Regeln: Es gelten Bücher, die mindestens einmal auf einer Long- oder Shortlist für einen renommierten Buchpreis aufgetaucht sind, oder diesen sogar gewonnen haben.  Bei Preisen für das Gesamtwerk eines Künstlers/ einer Künstlerin gilt jedes Buch aus dem Gesamtwerk, auch nach der Preisverleihung erschienene Werke. Ganz wichtig: das Erscheinungsjahr ist dabei egal!  Hier werden einige Buchpreise vorgeschlagen, aber da es beinahe unzählige gibt, wird es Unterrubriken nach Genre geben. Es ist dabei egal, wieviele Bücher pro Liste gelesen werden. Wichtig ist in erster Linie der Austausch – und der Spass! Du darfst Dir ein persönliches Ziel setzen: 5, 10, 15 oder 20 Bücher! Wie funktioniert es praktisch? 1. Melde dich bitte mit einem Sammelbeitrag unter der entsprechenden Rubrik an! Der Sammelbeitrag wird in der Teilnehmerliste verlinkt, so dass Du ihn schnell wiederfindest. 2. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich natürlich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. 3. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und poste den link dazu in Deinem Sammelbeitrag. 4. Bitte beachten: Die Liste der Buchpreise erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, für alle weiteren Buchpreise gibt es die Rubrik „Sonstige“. 5. Anregungen findest Du u. a. auf folgenden links: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Literaturpreisen www.literaturpreisgewinner.de http://www.deutscher-buchpreis.de/ http://themanbookerprize.com/ http://academie-goncourt.fr/ http://www.norden.org/en/nordic-council/nordic-council-prizes/nordisk-raads-litteraturpris Hier noch ein interessanter link für verschiedene Krimipreise: http://www.das-syndikat.com/krimipreise.html Nimmst du die Herausforderung an?Ich freue mich auf viele Anmeldungen! TeilnehmerInnen (ist hier eigentlich auch ein Mann dabei??): Bellis-Perennisblack_horse Buchraettin Buecherwurm corsicana dia78 erinrosewell Ginevra Gruenente gst Gwendolina Harlequin Jary krimielse leselea lizzie123 marpije miss_mesmerized Orisha schokoloko29 Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi wandablue Wedma

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  • Margaret Atwood - The Handmaid's Tale

    The Handmaid's Tale (Vintage Classics)
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    28. May 2017 um 06:14

    Irgendwann in einer unbestimmten Zukunft, in der Republik Gilead. Offred kommt in das Haus des Commanders Fred und seiner Frau Serena Joy. Offred ist eine sogenannte „Handmaid“, ihre einzige Chance zu überleben nachdem ihre Hochzeit mit Luke für ungültig erklärt wurde und ihre einzige Alternative die Kolonien gewesen wären. Die Aufgaben der Handmaids sind ebenso wie die der anderen Gruppen, etwa der Marthas oder Aunts, genau definiert und ihre Kleidung lässt sie schon von weitem als zugehörig erkennen: ein roter Mantel, der alle weiblichen Formen verhüllt, dazu eine weiße Haube, die verhindert, dass man den Handmaids, die den Blick nach unten zu richten haben, ins Gesicht sehen kann. Wie ihre Namen bereits andeuten sind die Besitztum eines Kommandanten und erfüllen die wesentlichen Aufgaben, denen die Ehefrauen nicht nachkommen können oder wollen: Geliebte und Mutter der Kinder. Die Neuverfilmung des Stoffes war Anlass nun endlich zu dem Klassiker des Dystopien zu greifen. Wie auch andere bekannte Werke des Genres, etwas George Orwells „1984“ oder Aldous Huxleys „Brave New World“ liegt über dem gesamten Roman eine bedrückende Atmosphäre, die die Verzweiflung und Aussichtslosigkeit der Menschen in diesem Staat verdeutlicht. In Gilead gibt es eine klare Rangordnung, die vorgeblich auf biblischen Grundlagen herrscht: Frauen sind Besitztum der Männer und weitgehend frei von Rechten. Wertvoll sind sie dann, wenn sie gebärfähig sind. Allen sozialen Gruppen sind Farben zugeordnet, die leicht erkennen lassen, wer zu welcher Klasse gehört. Individualität gibt es nicht mehr, viele Frauen verlieren sogar ihren Namen und werden nur noch über ihre Funktion benannt: Martha oder Of-Fred/Of-Glen, die Frau, die Fred/Glen gehört.Die Geschichte Offreds ist geprägt auch von Rückblicken, sie kann sich noch an die Zeit vor Errichtung der Republik erinnern, als sie mit Luke verheiratete war und mit ihm auch eine Tochter hatte. Dann ihre Zeit der Umerziehung und Vorbereitung auf die Rolle der Handmaid. So kontrastiert und charakterisiert Atwood den neuen Staat, der vor allem für Frauen ein herber Rückschritt bedeutet. Viele Szenen lesen sich nur mit Schrecken, etwa Offreds erste Begegnung mit dem Commander oder die öffentlichen Hinrichtungen. Es gibt Versuche, das System zu unterwandern, diese sind jedoch gefährlich und nicht immer erfolgreich, lediglich der Epilog macht Hoffnung, spielt dieser in der Nach-Gilead Zeit, zu der die Republik offenbar schon nicht mehr existiert. Viel kann man zu diesem Roman schreiben, viel ist geschrieben worden. Unzählige Anspielungen auf die Realität der 1980er Jahre – nicht nur in den USA, sondern auch in Ländern, in denen islamistische Herrscher die Frauen aus der Öffentlichkeit verbannten wie dem Iran – lassen sich in dem Text finden, der jedoch auch 2017 kein bisschen von seinem Schrecken verloren hat. Für mich aufgrund der spezifisch feministischen Perspektive ein besonders beachtenswerter Roman des Genres. 

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