The Heart Goes Last

von Margaret Atwood 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
The Heart Goes Last
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Azalees avatar

Erschreckende Dystopie, die sich mit vielen Themen befasst, mich aber nicht immer fesseln konnte.

ichundelaines avatar

Mein erstes Atwood, es lässt mich sprachlos, aufgeregt und fragend zurück - unfassbar gut!

Alle 2 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "The Heart Goes Last"

One of the Best Books of the Year: The Boston Globe Stan and Charmaine, a young urban couple, have been hit by job loss and bankruptcy in the midst of a nationwide economic collapse. Forced to live in their third-hand Honda, where they are vulnerable to roving gangs, they think the gated community of Consilience may be the answer to their prayers. If they sign a life contract, they’ll get a job and a lovely house . . . for six months out of the year. On alternating months, residents must leave their homes and serve as inmates in the Positron prison system. At first, this seems worth it: they will have a roof over their heads and food on the table. But when a series of troubling events unfolds, Positron begins to look less like a prayer answered and more like a chilling prophecy fulfilled. The Heart Goes Last is a vivid, urgent vision of development and decay, freedom and surveillance, struggle and hope—and the timeless workings of the human heart.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781101912362
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Anchor
Erscheinungsdatum:09.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne1
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Azalees avatar
    Azaleevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Erschreckende Dystopie, die sich mit vielen Themen befasst, mich aber nicht immer fesseln konnte.
    Erschreckende Dystopie mit einer breiten Themenpalette

    Margaret Atwoods The heart goes last ist eine Dystopie, die durch ihre Auslöser erschreckend realistisch wird.
    Ihr Buch spielt nicht hunderte Jahre in der Zukunft auf fernen Planeten, ihre Vision ist nicht ausgelöst durch einen Krieg, ihre Protagonisten werden von Mitläufern zu unfreiwilligen Rebellen und haben sich geblendet von Werbung für das Leben in dieser Welt entschieden.
    Atwoods Roman spielt in den von der Weltwirtschaftskrise geplagten USA. Ihre Protagonisten Charmaine und Stan sind wie so viele unverschuldet in Armut geraten und leben nun in ihrem Auto.
    Die Idee einer schillernden Zukunft in Positron lockt sie an. Dort hat wieder jeder ein eigenes Haus, eine Arbeit, ein geregeltes Einkommen.
    Einziges Bedingung: man verbringt sein restliches Leben dort, Flucht ist nicht möglich.
    All diese Vorteile dürfen die Bewohner nur jeweils einen Monat genießen, dann müssen sie für einen Monat in die stadteigene Gefängnisanlage, um ihren Dienst an der Gesellschaft abzuleisten. Im Gefängnis warten die dreckigen Jobs, die "die da draußen" nicht machen wollen. Das Leben dort ist eintönig, ohne Abwechslung.
    Nach einem Monat Gefängnis geht es wiederum für einen Monat zurück in die Stadt wo das richtige Leben wartet.

    Die Idee dieser Zukunftsvision präsentiert sich für Charmaine und Stan zunächst sehr verlockend und auch ihre Motive sind nachvollziehbar. Nach und nach zeigen sich die Schattenseiten.
    Charmaine macht einen verhängnissvollen Fehler, der dazu führt, dass beide ihr gewohntes Leben in Positron verlieren und auch um ihre gemeinsame Zukunft bangen müssen. Unfreiwillig werden die beiden zu Hoffnungsträgern für einige wenige Eingeweihte. Warum diese Aufgabe ausgerechnet an Stan und Charmaine hängen bleibt, wird im Buch gut und nachvollziehbar ausgeführt.
    Bis die Geschichte mich wirklich fesseln konnte, hat es aber etwas gedauert. Das liegt wohl daran, dass die Handlung etwas braucht, bis sie an Fahrt aufnimmt.

    Je weiter der Roman voranschreitet, desto detaillierter arbeitet Atwood diese Zukunftsvision aus. Es geht längst nicht mehr nur um das Leben in der Stadt, sondern auch darum, wie das Leben außerhalb von dort beeinflusst wird. So ist dann auch kein wirkliches Happy-End möglich, denn zu viele Leute sind daran beteiligt.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, vor allem Stan fand ich sympathisch. Charmaine dagegen war mir oft zu naiv und ich konnte nicht wirklich verstehen, warum sie so bereitwillig alles tut, was man von ihr verlangt.

    Atwoods Englisch ist zumeist gut verständlich, wenngleich es an manchen Stellen etwas schwieriger ist. Das Buch ist nicht in typischem Schulenglisch geschrieben, sondern enthält immer wieder dialektale Färbungen.

    Kommentieren0
    51
    Teilen
    ichundelaines avatar
    ichundelainevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein erstes Atwood, es lässt mich sprachlos, aufgeregt und fragend zurück - unfassbar gut!
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks