Margaret Craven Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen

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Inhaltsangabe zu „Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen“ von Margaret Craven

Mark Brian, ein todkranker junger Geistlicher, wird als Seelsorger in ein entlegenes Indianerdorf an der Westküste Kanadas geschickt. Inmitten der Wildnis lernt er, im Gleichklang mit der Natur zu leben und den Tod als Einmünden in diese Harmonie zu begreifen.

Wundervolles, tiefsinniges, nachdenkliches, schönes Buch das sehr bedeutend ist und einen mit einem unbeschreiblichen Gefühl zurücklässt ♥

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Kein Buch für Zwischendurch, ein Buch für's Leben ..

— sonnja
sonnja

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  • Das Wesentliche

    Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen
    sonnja

    sonnja

    15. August 2014 um 09:35

    Der Bischof schickt einen jungen Geistlichen in seinen schwierigsten Pfarrbezirk - abgelegene Indianerdörfer an der Westküste Kanadas - mit dem Wusch, dass er in kurzer Zeit lernt, was Leben bedeutet. Denn der junge Geistliche ist totkrank. Wundervolle Landschaftsbeschreibungen machen diese fremde und wohl auch vergangene Welt lebendig und zeichnen ein Bild des Lebens. Ein Bild von Einsamkeit und Gemeinschaft, Tradition und Fortschritt, Leben und Tod. Ein Bild, in dem man das Wesentliche des Lebens finden kann.

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  • Balsam für die Seele

    Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2013 um 11:32

    Mit Mark Brian, dem jungen todkranken Geistlichen, reist man in das Dorf der Indianer, in dem ursprüngliche Werte an der Tagesordnung stehen. Mitten in der Natur, fernab der modernen Zivilisation, findet Mark in den einfachsten Handlungen des Alltags zu seinem Seelenfrieden. Die ruhige Erzählweise vermittelt den sanften Humor, die zarte Freundschaft und die Freude, lässt einem aber auch die Trauer und den Schmerz spüren.

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  • Bewegendes und nachdenklich machendes Büchlein

    Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen
    leserin

    leserin

    17. May 2013 um 13:47

    Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen ist ein stilles und angenehm zu lesendes Büchlein. Der junge Vikar Mark Brian wird als Seelsorger in das kleine Indianerdorf Kingcome, Kanada, eingesetzt. Aufgrund einer vorausgehenden Gesundheitsuntersuchung wurde eine tödliche Krankheit(2-3 Jahre Lebenszeit) festgestellt, von der jedoch nur der Bischof wußte. Mark wird vom Ureinwohner Jim begleitet. Das Dorf ist nur mit Motorboot und Kanu erreichbar. Der Vikar wird anfangs mit Skepsis und Distanz begrüßt. Im Lauf der Zeit können sich die Einwohner mit dem Vikar "erwärmen", da er auch ihre eigenen Rituale neben den christlichen Bräuchen gelten läßt. In diesem 150 Seiten-Buch kann der Leser Höhen und Tiefen, viel indianische Kultur, Umgang mit Tod, alltägliches Leben miterleben und erfahren. Es ist ein sehr melancholisches und schönes Buch. Absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen" von Margaret Craven

    Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen
    Ferrante

    Ferrante

    28. August 2011 um 13:39

    Ein Fund als Mängelexemplar in der Wühlkiste. Ich stehe ja auf ein bisschen ältere Texte, und kam mir der dünne Roman, der im Original in Kanada in den 1960ern veröffentlicht wurde, um später in den USA ein Riesenbestseller zu werden, gerade recht. Erzählt wird ruhig und unprätentiös eine kleine Geschichte vom Sterben. Das Sterben der alten indianischen Kultur, die ein junger Vikar vorfindet, der in Kanada zu einem indianischen Seelsorger wird, und das Sterben des Vikars selbst. Er ist unheilbar krank, ohne das zu wissen, und lernt bei den Indianern, im ruhigen Rythmus und Gleichgewicht mit der Natur und dem Schicksal zu leben. Ein mit sehr dezenten Strichen erzählter Roman, dessen Botschaft sich zwischen den Zeilen ergibt. Die Ruhe des Textes strahlte schließlich auch auf mich selbst aus. Ein Kleinod, das es neu zu entdecken gibt.

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  • Rezension zu "Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen" von Margaret Craven

    Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2011 um 10:17

    Eine sehr schöne, aber auch bewegende Geschichte!

  • Rezension zu "Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen" von Margaret Craven

    Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2010 um 13:12

    „Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen.“ von Margaret Craven, ein kurzer Roman über den Tod des Menschen und der Kulturen. Erstmals erschienen 1967. Ein junger Priester, Mark Brian, wird in ein einsames kanadisches Indianerdorf entsendet um dort der Gemeindepriester zu werden. Was er dabei nicht weiß, weil es ihm der Bischof verschweigt, ist, dass er bald sterben wird. In diesem Dorf sind ihm, dem kritischen jungen Mann, noch drei Jahre gewährt und in dieser Zeit wird Mark erwachsen, wächst in die Dorfgemeinschaft hinein und lernt zu leben... und zu sterben. Was wie eines dieser Erkenntniserzählungen wirkt, betrachtet man den Klappentext, ist in Wahrheit kein esoterisches Machwerk, auch keine Bibelerzählung oder etwas ähnliches. Margaret Craven beschreibt den Stamm, den sie selbst erlebt hat und erzählt eine Geschichte über den Tod ohne unnötige Sentimentalitäten. Dabei läuft das Wachstum des Priesters parallel zur sterbenden Kultur der Indianer, es liest sich wie ein Bericht mit schönen, klaren Beschreibungen der Natur, kleinen Beschreibungen des alltäglichen Lebens unter den Indianern und oft amüsanten, aber immer ehrlichen Einblicken in ihrer Kultur. Es ist kein romantisches Bild das man zu lesen bekommt, sondern ein sehr reales und echtes. Das Buch hat mich ernsthaft überrascht weil es vom Konzept her eine ähnlichen verherrlichenden, hehren Blick auf das Sterben versprach wie ich ihn zuletzt bei Mitch Albom zu lesen bekam und von dem ich nur sehr wenig angetan war. Doch dieses Buch war ganz anders und wirkt auf mich nun, ein, zwei Tage nach dem Lesen, wie ein Kleinod. Die wunderbar klare Sprache hat mich gleich zu Anfang in den Bann geschlagen, zudem ist das ganze von einem leichten, spöttischen Humor durchzogen, der aber niemals laut und höhnisch wird. Sterben ist in der Welt dieses Buches etwas so völlig natürliches und nicht in einem Moment fürchtet man sich davor... und selbst das Sterben der Indianischen Kultur, das Craven thematisiert wird nicht als Drama behandelt, sondern als einfach und unumgänglich. Traurig für die Betroffenen, aber nicht zu ändern... wichtig nur, dass nicht gänzlich vergessen wird wer man ist. Ein wunderbares, schmales Bändchen mit einer Geschichte, die beeindruckt und ihm Kopf sitzen bleibt.

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