Margaret Forster Isa & May

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Inhaltsangabe zu „Isa & May“ von Margaret Forster

Margaret Forster ist die »Königin des Familienromans« BrigitteDie 29jährige Isamay hat seit ihrer Geburt ein besonders enges Verhältnis zu ihren Großmüttern. Beide wetteifern um die Zuneigung ihrer Enkelin, und beide könnten verschiedener nicht sein. Die eine, ganz Dame, empfängt Isamay am liebsten zu einem Glas Sherry vor dem Kamin, die andere kann in ihrer überheizten Reihenhausküche gar nicht oft genug Besuch von ihrer Enkelin bekommen. Und während Isamay an ihrer Masterarbeit über berühmte Großmütter in der Geschichte und deren Einfluss auf ihre Enkelinnen schreibt, wagt sie sich immer weiter in die Welt ihrer eigenen Großmütter vor, entdeckt lang gehütete Geheimnisse, um am Ende ihrem eigenen Leben eine ganz neue Richtung zu geben.

Die Geschichte läuft so vor sich hin, hat keinen richtigen Höhepunkt und mit Isamay, der Hauptfigur, bin ich auch nicht richtig warm geworde

— Anja_Lev
Anja_Lev

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  • Familienbande

    Isa & May
    serendipity3012

    serendipity3012

    14. June 2015 um 11:17

    Familienbande Isamay ist Ende 20, sie hat ein paar Jahre das Leben genossen, im Ausland gelebt, bevor sie ein Studium begann, das sie jetzt mit einer Masterarbeit über berühmte Großmütter und ihre Bedeutung für ihre Enkelinnen beenden möchte. Interessant ist das Thema für sie vor allem, da sie selbst ein sehr inniges, wenn auch nicht immer einfaches Verhältnis zu ihren eigenen Großmüttern hat: Isa und May waren beide Namenspatinnen für die Enkelin. Die beiden alten Damen sind denkbar unterschiedlich und konkurrieren um die Gunst Isamays, und stehen sich gegenseitig eher taxierend gegenüber, wenn auch nicht feindselig. Bei Isa macht man stets einen Termin, um sie zu besuchen, sie legt großen Wert auf Etikette. May ist da schon eher der Typ Großmutter, wie man ihn sich vorstellt, immer bereit, die Enkelin in der einfachen Wohnung zu empfangen, aber es ist schwierig, es ihr recht zu machen. Isamay, oder auch Issy, wie sie genannt wird, erwartet ein Kind von ihrem Lebensgefährten, der von Familie nichts wissen will – weder von der, die Issy mit ihm gründen möchte, noch von der, aus der er stammt, Issy weiß so gut wie nichts über Ians Angehörige, er hält sich bedeckt, versteht sich als Einzelgänger und misst Blutsverwandtschaft keine Bedeutung zu. Issy muss herausfinden, was sie will: Möchte sie das Kind, im Zweifel auch ohne Ian, bekommen? Außerdem entdeckt Isamay, dass es in ihrer eigenen Familiengeschichte einige Leerstellen gibt, dass die Großmütter ihre Geheimnisse haben, denen sie zu gern näher auf den Grund gehen würde. Sie stößt dabei aber auf Widerstand. "Isa und May" lebt von seinen Frauenfiguren, von der Erzählerin Isamay, die sich gerade an einem wichtigen Punkt in ihrem Leben befindet, und den beiden Großmüttern, die Margaret Forster mit genauem Blick zeichnet, deutlich macht, was Issy mit den Jahren verstanden hat, dass beide ein Leben vor ihrer Geburt hatten, dass die Rolle der Großmutter nur eine ist, die die Frauen in ihrem Leben ausgefüllt haben. Obwohl Issy mit Ende 20 eigentlich schon erwachsen ist, ist die Zeit, in der der Roman spielt, eine, in der sie noch einmal eine Menge lernt, über sich, ihre Familie und, ganz allgemein gesprochen, den Lauf der Dinge. „Isa und May“ ist eine stimmungsvolle Geschichte über Entscheidungen, ungelöste Rätsel und Familienbande. „Oh Gott, wie pathetisch war es doch, alt zu sein, alt und eifersüchtig; was für eine Mischung. Ich hatte gedacht, hässliche Gefühle wie diese gehörten nur den Jungen, hatte gedacht, Eifersucht sei eine Gefühlsregung, die wir irgendwann hinter uns lassen. Wie dumm. Vielleicht hält sie ja bis zum Tod an, bis der Sieg des einen Rivalen über den anderen endgültig besiegelt ist.“ S. 71

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  • Isa & May

    Isa & May
    Samtpfote

    Samtpfote

    18. April 2013 um 10:57

    Beschreibung: Die 29-jährige Isamay erforscht die Rolle und Bedeutung berühmter Großmütter der Weltgeschichte. Dabei wandelt sie auf den Spuren von Sarah -Bernhardt, George Sand oder Queen Victoria, die es am Ende ihres Lebens nicht nur auf 41 Enkel brachte, sondern auch als »Großmutter Europas« galt. Im Zuge ihrer Nachforschungen stellt sich für Isamay allerdings immer mehr die Frage nach ihren eigenen Großmüttern, Isa und May, zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: May wohnt in einem kleinen Reihenhaus, wo sie sich gern von ihrer Enkelin überraschen lässt, um in der überheizten Küche lange Gespräche zu führen. Mit Isa hingegen muss erst ein Termin vereinbart werden, damit sie ihre Enkelin auf ein Glas Sherry am Kamin empfängt. Schritt für Schritt wagt sich Isamay in die Welten ihrer Großmütter vor - um am Ende lang gehütete Geheimnisse zu lüften und ihrem eigenen Leben eine entschieden neue Richtung zu verleihen. Inhalt: Isamay, deren Namen sich aus den beiden Namen ihrer Grossmütter zusammen setzt, schreibt mühevoll an ihrer Masterarbeit über berühmte Grossmütter der Weltgeschichte und deren Einfluss auf ihre Enkelinnen und Enkel und die Hierarchie innerhalb ihrer Familien. Es scheint jedoch so, als würde sie diese Arbeit nie zu Ende bringen, weil sie noch nicht einmal ein Konzept hat und selber nicht genau weiss, welche Fragestellung sie eigentlich untersuchen möchte. Ihre Tutorin Claudia macht es  ihr auch nicht immer leicht, da sie fast Unmögliches von ihr zu erwarten scheint und doch immer alles besser weiss. Isamays Mutter, selbst eine Wissenschaftlerin, und ihr Vater unterstützen Isamay sehr in ihrer Arbeit, ihren Grossmüttern wäre es jedoch lieber, wenn sie endlich einen "richtigen" Beruf erlernen und das viele Lesen sein lassen würde. Doch Isamay ist momentan zufrieden mit ihrem Leben und dazu kommt noch, dass sie mit dem intelligenten Ian zusammen lebt, mit welchem sie den Rest ihres Lebens verbringen will. Doch während sie sich zunehmend in ihren Recherchen und Fragestellungen verliert, bemerkt sie, dass sie immer noch nichts über Ians Vergangenheit und seine Familie weiss. Auf Fragen reagiert er abweisend und so lässt sie es vorerst bleiben. Als jedoch an Grossmutter Isas achtzigstem Geburtstag plötzlich zwei entfernte Cousinen auftauchen und eine Geburtsurkunde von Isas Bruder gefunden haben wollen, realisiert Isamay, dass sie über ihre eigene Familie auch nicht alles weiss. Sie beginnt Fragen zu stellen und selber zu recherchieren und schlittert mehr und mehr in Geschichten hinein, die sie nicht versteht, die sie aber unbedingt klären will. Die Zeit spielt jedoch gegen sie, denn ihre Masterarbeit geht vor und als dann auch noch das erwartete Missgeschick passiert, scheint Isamay komplett den Kopf zu verlieren. Meine Meinung: Familiengeschichten gegenüber bin ich meistens ziemlich skeptisch. Es ist mir schon so oft passiert, dass ich mich in haltlosen Geschichten und Verstrickungen wieder gefunden habe, die an den Haaren herbei gezogen und unglaublich konstruiert daher kamen. Dieses Buch hat mich jedoch sehr positiv überrascht. Die Geschichte selber verfügt über einen wunderbar logischen Aufbau und beschreibt die unterschiedlichen Personen sehr gehaltvoll und lebensnah. Die Auflösungen am Schluss waren von mir teilweise erwartet, aber so gut eingearbeitet, dass ich die Geschichte nur loben kann. Der Autorin Margaret Forster ist eine glaubhafte Familiengeschichte voller Tiefe und Gehalt gelungen. Zudem liest sich das Buch sehr gut und erklärt jegliche komplexen Strukturen verständlich. Nur am Anfang ging es mir ein bisschen zu lange, bis ich erfuhr, um was es jetzt eigentlich genau in dem Buch geht. Zusätzliche Infos: Autorin: Margaret Forster Fester Einband: 445 Seiten Verlag: Arche Sprache: Deutsch Originalsprache: Englisch Übersetzt von: Saskia Bontjes van Beek ISBN 978-3-7160-2638-0

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  • Rezension zu "Isa & May" von Margaret Forster

    Isa & May
    hexhex

    hexhex

    15. October 2011 um 20:03

    Isamay ist Ende 20 und schreibt an ihrer Masterarbeit. Ihr Thema ist die Frage, welche Rolle und Bedeutung die Großmütter auf die Entwicklung ihrer Enkel haben. Dazu recherchiert sie bei bekannten Persönlichkeiten wie George Sand, Margaret Mead, Sarah Bernhardt oder der Queen Victoria. Ihre eigenen beiden Großmütter spielen eine große Rolle in ihrem Leben und so landet sie bei ihren Recherchen auch immer wieder bei Isa und May. Die beiden sind sehr unterschiedlich, die eine liebevoll und so wie man sich eine Großmutter vorstellt, die andere sehr distanziert und überlegen. Während sie an ihrer Arbeit schreibt, erfährt sie einige überraschende Dinge über ihre Familie, denen sie nachgeht. Die Beziehung zu ihrem Freund wird anfangs nur nebenbei erwähnt, intensiviert sich aber am Ende des Buches. Ich mag Margaret Forster sehr gerne und mir hat auch dieses Buch wieder gefallen. Allerdings hatte Isamay anfangs große Schwierigkeiten mit ihrer Masterarbeit, sie wußte nicht so richtig, wie sie sich dem Thema nähern sollte und verzettelt sich daher sehr. Ich weiß nicht, ob das die Intention des Buches war, aber ich war mindestens genauso verwirrt wie die Protagonistin. Ob das gewollt war? Das Buch ist eine großartige Liebesgeschichte an die beiden Großmütter. Man wurde direkt ein wenig traurig, dass die eigenen Omas schon lange nicht mehr sind und man viele nette Gespräche verpaßt hat. Der Autorin, die ja auch der Großmutter-Generation angehört, ist es trotz ihres Alters sehr gut gelungen, sich in die Rolle der 30jährigen Enkelin hineinzuversetzen. Das hat mich manchmal sehr überrascht. Das Ende hätte einige der Geheimnisse intensiver lüften können, realistischer war es aber so.

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