Margaret Forster Mein Leben in Häusern

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben in Häusern“ von Margaret Forster

Frisch verheiratet und arm wie eine Kirchenmaus lebt Margaret Forster mit ihrem Mann auf engem Raum zur Untermiete. Der Vermieter ist ein exzentrischer alter Herr mit Geräuschphobie. Für Verliebte ein lästiger Zustand – und so kauft das junge Paar ein heruntergekommenes, aber immerhin bezahlbares Haus und lässt sich nicht beirren: renoviert mit Hingabe und akzeptiert die Tatsache, dass auch noch eine rücksichtslose Mieterin mit Faible für betörendes Rosenduftspray dort wohnt – auf Lebenszeit. Es wird schon besser werden! Und es wird besser, mit jedem Haus ein bisschen mehr. In ihrem neuen, liebevoll erzählten Buch lädt Margaret Forster zu einer besonderen Reise ein. Sie führt in die Häuser, in denen sie lebte und wo ihre berühmten Romane entstanden. Am Ende ist sie sicher: Es spielt keine Rolle, wie die Kissen auf dem Sofa arrangiert sind, damit aus einem Haus ein Zuhause wird.

Ein sehr ungewöhnliches Buch!

— Mone80
Mone80

ein sehr außergewöhnliches Buch

— Binchen84
Binchen84

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  • [Rezension] Mein Leben in Häusern

    Mein Leben in Häusern
    Mone80

    Mone80

    29. March 2016 um 09:09

    "Ich fing an, unser Haus so zu behandeln, wie viele Teenager es tun - als einen Ort, wo man baden konnte und ein gutes Essen bekam, [...] Ein Haus war ein Ort der materiellen Bequemlichkeiten, und das allein zählte."(Seite 53) Ich bin eigentlich nicht so mit den riesigen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Irgendwie konnte ich mir auch nicht so recht vorstellen, was mich erwarten würde. Die Autorin ist mir schon bekannt gewesen und es waren das Cover und auch der Titel, die mich zu diesem Buch hingezogen haben. Margaret Forster beschreibt ihr Leben, aber auf eine so ganz andere Art, so wie es eigentlich noch keiner vor ihr getan hat. Sie beschreibt die Häuser in denen sie gelebt hat. Dabei ist sie entweder Feuer und Flamme und voller Liebe oder sie hasst sie regelrecht. Dies wird besonders in ihrer Kindheit deutlich, wo sie sich auch für ihr Heim schämt und sich ausmalt, wie es wäre, in einem anderen, besseren Haus zu leben. "Aber so lebte ich mein Leben, in Fantasievorstellungen und Tagträumen. Die ganze Zeit. Das Haus, in dem ich wohnte, versuchte ständig, mich in der Wirklichkeit festzunageln, aber ich wehrte mich und entschwebte." (Seite 30) Die Häuser in denen sie lebte, beschreibt Margaret Forster mit vielen Details. Man geht mit ihr durch die Räume, lernt Mitbewohner kennen und kann sich alles sehr gut vorstellen. Es macht zeitweise viel Spaß durch diese Häuser zu gehen, doch es gibt auch Zeiten, wo es mir einfach zu viel war. Dann brauchte ich auch eine Pause von dem Buch, weil das Verhältnis der Autorin zu den Häusern doch sehr speziell ist. So habe ich noch nie mein zu Hause gesehen. Vor jedem neuen zu Hause gibt es eine kleine Zeichnung des Hauses in schwarz-weiß, welche doch immer sehr treffend sind und man eine Vorstellung bekommt, wie es von außen ausschaut. "Mein Leben in Häusern" ist eine sehr spezielle Biographie, die auf der einen Seite viel Spaß bringt und einen anderen Blick auf sein zu Hause gibt, aber auf der anderen Seite ist es auch schon ungewöhnlich, über solch intensive Beziehungen zu seinen Heimstätten zu lesen. Ich finde, man kann dieses Buch schlecht bewerten. Wer Spannung braucht wird hier mit dem Buch nicht glücklich werden. Man begibt sich auf eine Reise durch verschiedene Häuser, spürt den Reiz den ein Haus ausübt oder auch die Antipathie. Der Schreibstil ist passend zu dem Buch, ohne viel Aufregung und in einer sehr schönen erzählenden Form. Ab und zu ist es ein Buch zum Schmunzeln, ab und zu entweicht auch eine Träne dem Augenwinkel. Mit Margaret Forster bin ich durch viele Häuser gereist, habe die Vorzüge kennengelernt und mich ihrer Fantasie versucht hinzugeben. Und für mich steht fest, mein zu Hause ist dort, wo ich mich wohlfühle und das habe ich gefunden. Ganz ohne Umwege.

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  • ein sehr außergewöhnliches Buch

    Mein Leben in Häusern
    Binchen84

    Binchen84

    25. December 2015 um 19:22

    Inhalt: Frisch verheiratet und arm wie eine Kirchenmaus lebt Margaret Forster mit ihrem Mann auf engem Raum zur Untermiete. Der Vermieter ist ein exzentrischer alter Herr mit Geräuschphobie. Für Verliebte ein lästiger Zustand – und so kauft das junge Paar ein heruntergekommenes, aber immerhin bezahlbares Haus und lässt sich nicht beirren: renoviert mit Hingabe und akzeptiert die Tatsache, dass auch noch eine rücksichtslose Mieterin mit Faible für betörendes Rosenduftspray dort wohnt – auf Lebenszeit. Es wird schon besser werden! Und es wird besser, mit jedem Haus ein bisschen mehr. In ihrem neuen, liebevoll erzählten Buch lädt Margaret Forster zu einer besonderen Reise ein. Sie führt in die Häuser, in denen sie lebte und wo ihre berühmten Romane entstanden. Am Ende ist sie sicher: Es spielt keine Rolle, wie die Kissen auf dem Sofa arrangiert sind, damit aus einem Haus ein Zuhause wird.(Quelle: Arche Verlag) Über die Autorin: MARGARET FORSTER, 1938 in Carlisle geboren, studierte Geschichte in Oxford. Sie hat zahlreiche Romane und mehrere Biografien veröffentlicht. Bei Arche erschienen zuletzt: Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild (2006),Miranda (2007), Isa & May (2011) und Das dunkle Kind (2014). Margaret Forster wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.Sie ist verheiratet, hat drei Kinder, vier Enkelkinder und lebt in London und im Lake District. (Quelle: Arche Verlag) Meine Meinung: Bei diesem Buch muss ich ehrlich gesagt zugeben, dass es mir ein bisschen schwer fällt eine Rezension zu schreiben.  Margaret Forster erzählt hier über ihr Leben in den verschiedenen Häusern in denen sie gewohnt hat. Allerdings stehen die Häuser hier im Vordergrund, ihr Leben spielt eher eine kleine Nebenrolle. Sie versucht zu verdeutlichen, was die Häuser oder Wohnungen in denen wir leben über uns und unser Leben aussagen und wie uns dadurch andere Menschen eventuell wahrnehmen.  Die Familie Forster kauft immer wieder neue Häuser, verkaufen die Alten und versuchen für sich das perfekte Haus zu finden, stellen aber schnell fest, dass dies nicht so einfach ist und es nicht nur auf architektonische Aspekte ankommt. Vielmehr kommt es darauf an, was wir in dem Haus/der Wohnung sehen und wie wir uns damit verbinden können und dort fühlen.  Je nachdem in welchen Haus oder in welcher Wohnung die Familie gerade lebt, erzählt Margaret entweder mit viel Liebe oder mit Hass. Man spürt richtig, dass es für sie wie eine Lebensaufgabe ist, das richtige Haus zu finden.  Die Handlung spielt in den 1960er Jahren und es ist schon seltsam zu lesen, was damals ein Haus kostete. Hauptsächlich bewegen wir uns mit der Familie in England aber sie machen auch einen Abstecher an die Algarve - kehren aber nach über einem Jahr wieder zurück.  Margaret Forster hat hier ein einzigartiges Werk geschaffen, da es sich nicht wirklich in ein Genre zuordnen lässt. Es mischt sich aus Biografie, Roman und meiner Meinung nach ein bisschen Sachbuch.  Wer bei diesem Buch "Mein Leben in Häusern" darauf hofft einen spannenden Roman zu finden, den muss ich leider enttäuschen. Spannung ist hier fehl am Platz, es ist einfach ein Buch, dass man zwischendurch lesen kann.  Fazit: Ein sehr außergewöhnliches Buch, das den Blick auf das eigene Heim ändert und auch ein bisschen zum Nachdenken anregt. 

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