Margaret George

 4.3 Sterne bei 345 Bewertungen
Autor von Maria Stuart, Ich, Heinrich VIII. und weiteren Büchern.

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Ich, Heinrich VIII.

Ich, Heinrich VIII.

 (78)
Erschienen am 09.10.2009
Heinrich VIII. - Mein Leben

Heinrich VIII. - Mein Leben

 (63)
Erschienen am 01.11.1991
Kleopatra

Kleopatra

 (47)
Erschienen am 24.02.2004
Maria Magdalena

Maria Magdalena

 (17)
Erschienen am 15.10.2009
Helena, genannt die Schöne

Helena, genannt die Schöne

 (13)
Erschienen am 13.11.2007
Ich, Heinrich VIII.: Historischer Roman

Ich, Heinrich VIII.: Historischer Roman

 (8)
Erschienen am 19.04.2013

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tragalibross avatar

Rezension zu "Heinrich VIII. - Mein Leben" von Margaret George

Über das Leben des König Heinrichs VIII
tragalibrosvor 3 Monaten

Er hatte sechs Frauen und ließ zwei von ihnen köpfen; er brach mit dem Papst, der ihm die Scheidung von Katharina von Aragon verweigerte, und er gründete die englische Staatskirche, zu deren Oberhaupt er sich erklärte; er ließ seinen Freund Thomas Moore, den Lordkanzler und Humanisten, hinrichten und wünschte sich verzweifelt einen Thronerben: Heinrich VIII., Englands faszinierendster König und Vater von Elisabeth I. 

Dieser Roman ist der zweite aus der Feder von Margaret George, den ich bisher gelesen habe. Wie auch das erste Buch, hat mich die Lebensgeschichte von Heinrich VIII in Bann gezogen.

Die Autorin versteht es, dem Leser historische Persönlichkeiten näher zu bringen, indem sie eine wunderbare Mischung aus eigenen Ideen und historischen Fakten verwendet, die ihre Handelnden schnell realistisch und liebenswert erscheinen lassen. Sogar der englische König Heinrich, welcher hauptsächlich bekannt für seine sechs Ehen, die fast alle tragisch endeten, und seinen Jähzorn, der heutzutage diversen Krankheiten zugeschrieben wird, erscheint in diesem Buch sympathisch und freundlich. 

Der gesamte Roman ist in Form eines Tagebuchs geschrieben, welches der König selbst verfasst hat. Unterbrochen wird die Geschichte von Anmerkungen und teilweise spitzen Kommentaren seines einstigen Hofnarren Will. 
Dass zwischen den nachweisbaren geschichtlichen Tatsachen viele eigene Gedanken der Autorin verstrickt sind, fällt beim Lesen überhaupt nicht auf, wie ich finde. Es scheint fast so, als lese man wirklich das geheime Tagebuch eines Regenten. Dies gibt dem Buch eine besondere Note.
Jetzt, nachdem ich den Roman ausgelesen habe, bleibt fast das Gefühl, als hätte man den König tatsächlich durch sein Leben begleitet.

Mit einer tollen Wortgewandtheit und wunderbarem Ausdruck, hat die Autorin hier das Portrait eines interessanten Mannes gezeichnet, der die Geschichte seines Landes, eines Königreichs geprägt hat. 

Mir hat dieser historische Roman ausgesprochen gut gefallen, daher vergebe ich fünf Sterne. 

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Rezension zu "Kleopatra" von Margaret George

Kleopatra
jackdeckvor einem Jahr

Wir alle wissen, dass Cleopatra sowohl mit Julius Caesar als auch mit Marcus Antonius verbandelt war und mit beiden Kinder hatte. Aber wussten wir auch, dass sie nicht ägyptischer sondern griechischer Herkunft war? Eine brilliante Strategin, Taktikerin, Staatsfrau und Sprachgenie? Natürlich wird Cleopatra hier nicht die maliziöse Verführerin zweier Staatsmänner dargestellt, sondern als kühl überlegende Regentin, die zum Wohle ihres Volkes handelt.
Margaret George versteht es auch in diesem Roman, Geschichte lebendig werden zu lassen, die - in diesem Fall- wenig belegten historischen Fakten zu einem meisterhaften Werk zu verschmelzen. Nachdem ich schon zwei Werke von Margaret George gelesen hatte (Maria Stuart und Heinrich IIX.) habe ich einfach mal nachgesehen, was sie sonst noch geschrieben hat, weil sie für mich was Biografien angeht eine bemerkenswerte Schriftstellerin ist! Aus Fakten und Geschehnissen der Vergangenheit schafft sie es, aus der Ich-Perspektive die betreffende Person einzigartig darzustellen und die Bücher lesen sich einfach und flüssig, obwohl es doch anspruchsvolle Lektüre ist. Natürlich ist dieses Buch genau wie das Zeitalter absolut nicht mit den Büchern über M.Stuart bzw. Heinrich zu vergleichen. Dies hier ist sicherlich noch wesentlich anspruchsvoller, da es schließlich auch viel weiter zurückreicht und es gibt viel was von dieser Zeit noch übrig ist, jedoch wenig was über Kleopatra weiß. Ganz zu schweigen davon, dass man gar nicht weiß, ob das was zu dieser Zeit niedergeschrieben wurde Wahrheit ist oder Lüge. Doch wenn man dieses Buch liest, erfährt man nicht nur das einzigartige Leben von Kleopatra und all die Tatsachen die man wirklich weiß, sondern man lernt viel über Ägypten, das Zeitalter allgemein, die Kriege und auch natürlich Rom und seine Zeit.

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jackdecks avatar

Rezension zu "Maria Magdalena" von Margaret George

Maria Magdalena
jackdeckvor einem Jahr

Auch dieses Buch von Margaret George ist wieder ein umfangreicher biographischer Roman, gut recherchiert und spannend.
Maria wächst in der kleinen Fischerstadt Magdala in Galiläa auf. Bei einer Pilgerreise findet sie als Kind eine kleine Figur, die sie fasziniert mitnimmt, obwohl sie weiß, dass es gläubigen Juden verboten ist, Götzenbilder (oder überhaupt Abbilder von Menschen) zu besitzen.
Die Jahre vergehen, Maria heiratet und bekommt nach langem Warten die ersehnte Tochter. Doch immer wieder wird sie von seltsamen Visionen heimgesucht und hört in sich widerstreitende, quälende Stimmen. Nach mehreren gescheiterten Geisteraustreibungen zieht sie sich in die Wüste zurück, in der Hoffnung, dort geheilt zu werden.
Der gesamte Roman wird aus Marias Sicht in der Ich-Version wiedergegeben. Ihre ruhige Art nimmt den Leser gefangen, wie sie Schritt für Schritt ihr Leben schildert, welche Verluste sie erlitten hat und ihre Erfolge. Nie kommt ein böses Wort über ihre Lippen oder lässt sich von Gefühlen beherrschen, wie Wut oder Rache, obwohl sie dazu, z. B. als sie von ihrer Familie verstoßen wurde oder Judas Verrat an Jesus, allen Grund dazu gehabt hätte. Ironie und Sarkasmus sucht man vergeblich. Nie verurteilt Maria einen Menschen, sondern überlässt es dem Leser, sich eine Meinung zu bilden. Das Ergebnis ist atemberaubend und kann in seiner klaren Einfachheit den Leser besser von der Bedeutsamkeit des Jesus von Nazareth überzeugen als eine engstirnig-dogmatische Abhandlung.

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