Heinrich VIII. - Mein Leben

von Margaret George 
4,5 Sterne bei63 Bewertungen
Heinrich VIII. - Mein Leben
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CJCats avatar

Mit diesem Buch begann meine Liebe zu historischen Romanen!!!!!!!!Interessant geschrieben. Die Idee mit den Anmerkungen des Hofnarrens , fan...

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Inhaltsangabe zu "Heinrich VIII. - Mein Leben"

Er hatte sechs Frauen und ließ zwei von ihnen köpfen; er brach mit dem Papst, der ihm die Scheidung von Katharina von Aragon verweigerte, und er gründete die englische Staatskirche, zu deren Oberhaupt er sich erklärte; er ließ seinen Freund Thomas Moore, den Lordkanzler und Humanisten, hinrichten und wünschte sich verzweifelt einen Thronerben: Heinrich VIII., Englands faszinierendster König und Vater von Elisabeth I. Als selbstherrlicher, machtbesessener Monarch ist er in die Geschichte eingegangen - der Mensch ist fast verschwunden hinter den Schichten historischer Festschreibungen und blutrünstiger Legenden aus fünf Jahrhunderten. Die amerikanische Autorin Margaret George läßt Heinrich selbst zu Wort kommen. Angeregt von seinem Hofnarren Will Somers, schreibt der König seine Erinnerungen nieder und erzählt von seinen Erlebnissen und Empfindungen, von den Motiven seines Handelns; sein Lebensbericht wird von Somers kritisch, ja respektlos kommentiert. Margaret George entwirft in ihrem monumentalen Roman, einer brillianten Mischung aus Tatsachenkenntnis und dichterischen Einfühlung, das fesselnde Bild eines bedeutenden Herrschers des Abendlandes, eines Mannes von außerordentlicher Ausstrahlung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442097463
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1334 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.11.1991

Rezensionen und Bewertungen

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor einem Monat
    Über das Leben des König Heinrichs VIII

    Er hatte sechs Frauen und ließ zwei von ihnen köpfen; er brach mit dem Papst, der ihm die Scheidung von Katharina von Aragon verweigerte, und er gründete die englische Staatskirche, zu deren Oberhaupt er sich erklärte; er ließ seinen Freund Thomas Moore, den Lordkanzler und Humanisten, hinrichten und wünschte sich verzweifelt einen Thronerben: Heinrich VIII., Englands faszinierendster König und Vater von Elisabeth I. 

    Dieser Roman ist der zweite aus der Feder von Margaret George, den ich bisher gelesen habe. Wie auch das erste Buch, hat mich die Lebensgeschichte von Heinrich VIII in Bann gezogen.

    Die Autorin versteht es, dem Leser historische Persönlichkeiten näher zu bringen, indem sie eine wunderbare Mischung aus eigenen Ideen und historischen Fakten verwendet, die ihre Handelnden schnell realistisch und liebenswert erscheinen lassen. Sogar der englische König Heinrich, welcher hauptsächlich bekannt für seine sechs Ehen, die fast alle tragisch endeten, und seinen Jähzorn, der heutzutage diversen Krankheiten zugeschrieben wird, erscheint in diesem Buch sympathisch und freundlich. 

    Der gesamte Roman ist in Form eines Tagebuchs geschrieben, welches der König selbst verfasst hat. Unterbrochen wird die Geschichte von Anmerkungen und teilweise spitzen Kommentaren seines einstigen Hofnarren Will. 
    Dass zwischen den nachweisbaren geschichtlichen Tatsachen viele eigene Gedanken der Autorin verstrickt sind, fällt beim Lesen überhaupt nicht auf, wie ich finde. Es scheint fast so, als lese man wirklich das geheime Tagebuch eines Regenten. Dies gibt dem Buch eine besondere Note.
    Jetzt, nachdem ich den Roman ausgelesen habe, bleibt fast das Gefühl, als hätte man den König tatsächlich durch sein Leben begleitet.

    Mit einer tollen Wortgewandtheit und wunderbarem Ausdruck, hat die Autorin hier das Portrait eines interessanten Mannes gezeichnet, der die Geschichte seines Landes, eines Königreichs geprägt hat. 

    Mir hat dieser historische Roman ausgesprochen gut gefallen, daher vergebe ich fünf Sterne. 

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    M
    mh3mariavor 8 Jahren
    Rezension zu "Heinrich VIII. Mein Leben" von Margaret George

    Bei diesem Roman, welcher stolze 1333 Seiten umfasst, beschreibt Margaret George das Leben von dem englischen König Heinrich VIII. Dies geschieht in Form eines Tagebuches, welches Heinrich am Ende seines Lebens selbst verfasst hat. Sein Hofnarr Will Somers hat dieses Tagebuch um einige Kommentare erweitert um den Leser auch eine andere Sicht auf den König zu geben.

    Ich hab mich vorher nicht mit dem Thema beschäftigt und bin nur mit dem Wissen an das Buch, dass Heinrich VIII ein sehr blutrünstiger, machthungriger König war. So konnte ich ihn auf eine eigene Art und Weise kennenlernen.

    Zunächst ist er „nur“ der Zweitgeborene, für den die Rangfolge weder Macht noch Ruhm vorsieht. Doch durch den Tod seines älteren Bruders rückt er nach und wird schließlich König von England. Zunächst noch unsicher und unerfahren, lässt er sich von seinen Beratern unterstützen und leiten. Bis er das Selbstbewusstsein hat und immer eigenwilliger über sein Land herrscht.

    Im Bezug auf Frauen wirkt er sehr einfach gestrikt. Sie muss hübsch sein und ihn verzaubern und schon ist er verheiratet. Das immerhin sechs mal. Mit jeder Frau an seiner Seite verändert er sich auch ein wenig. Am Anfang konnte ich sein Vorgehen noch verstehen. Selbst die Hinrichtung seiner zweiten Frau Anne Boleyn ist aus damaliger Sicht verständlich und man könnte sogar fast Mitleid mit Heinrich haben. Aber in den letzten Kapiteln wurde er mir immer unsympathischer, was sicher auch an seinem fortschreitendem Verfolgungswahn lag. Seine Wandlung von einem sich schnell verliebenden jungen Mann zu einem König der in allem einen Feind sieht, wird ziemlich deutlich und gefällt mir sehr gut.

    Meine Neugier ist auf jeden Fall geweckt und ich bereue es jetzt, dass ich mir die Fernsehserie „Die Tudors“ nicht angesehen habe.

    Den Roman kann ich euch empfehlen, wenn ihr Interesse an der europäischen Geschichte habt, aber auch wenn ihr mal besseren Einblick in die Gedanken eines Königs bekommen wollt.

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    Ennilains avatar
    Ennilainvor 8 Jahren
    Rezension zu "Heinrich VIII. Mein Leben" von Margaret George

    Er hatte 6 Ehefrauen, 2 davon lies er hinrichten. Für die Liebe brach er mit dem Papst. König Heinrich VIII. ist wohl eine der interessantesten Persönlichkeiten des englischen Königshauses. In ihrem Roman "Ich, Heinrich VIII" beschreibt Margaret George in über 1200 Seiten das Leben des Heinrich Tudor.
    Das Buch ist als Heinrichs privates Tagebuch aufgezogen und enthält Kommentare von seinem treuen Hofnarren Will. Das Buch ist sehr gut recherchiert und gibt einen umfassenden Einblick in die damalige Zeit. Besonders beleuchtet wird natürlich das Liebesleben des Königs, denn gerade dadurch ist er ja bekannt geworden. Spannend fand ich auch die Schilderung von Heinrichs Verhältnis zu Gott und der Kirche und dessen Entwicklung.
    Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, welches ich allen, die sich für dieses Thema interessieren, nur weiterempfehlen kann.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Heinrich VIII. Mein Leben" von Margaret George

    Ich habe schon mehrere Bücher über Henry XIII gelesen und dieses war klar das Highlight.
    Ein sehr ausführliches Buch über eine faszinierende Persönlichkeit. Stellenweise ergriff mich eine gewisse Lesemüdigkeit, daher hatte ich auch einen Moment länger an dem Buch zu lesen, was aber nicht an der Erzählweise lag.

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    Hummel1977s avatar
    Hummel1977vor 9 Jahren
    Rezension zu "Heinrich VIII. Mein Leben" von Margaret George

    Ein toller Roman der einen tief in die Zeiten und das Leben von Heinrich VIII führt. Spannend geschrieben und trotz der dickes des "Wälzers" nie langweilig. Mir hat's die Zeit im Krankenhaus deutlich verkürzt und angenehmer gemacht. Wer gerne historische Romane mit einem geschichtlichen Hintergrund mag: ran an dieses Buch!!!

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    CJCats avatar
    CJCatvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Mit diesem Buch begann meine Liebe zu historischen Romanen!!!!!!!!Interessant geschrieben. Die Idee mit den Anmerkungen des Hofnarrens , fan...
    K
    Korinna
    Ein LovelyBooks-Nutzer
    franzalfonss avatar
    franzalfons
    cloudys avatar
    cloudy

    Gespräche aus der Community zum Buch

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