Margaret George Ich, Heinrich VIII.

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Inhaltsangabe zu „Ich, Heinrich VIII.“ von Margaret George

Er regierte England (1509-1547) und Irland und war ein stolzer Waliser. Er hatte sechs Frauen und ließ zwei davon köpfen; er brach mit der römischen Kirche, weil sie ihm die Scheidung verweigerte, und gründete die anglikanische; er ließ seinen Freund Thomas Morus hinrichten und wünschte sich verzweifelt einen Thronfolger. Als machtbessesener, selbstherrlicher Monarch ist Heinrich VIII. in die Geschichte eingegangen. Doch er hatte noch ganz andere Seiten. Margaret George zeichnet das Bild eines Mannes voller Widersprüche, doch mit großer charismatischer Ausstrahlung, der mehrere Sprachen spricht, mit den Humanisten verkehrt, sich aber auch für das Glücksspiel, den Tanz und die Jagd begeistert.

Ein spannender Einblick in das Denken und Wirken von Heinrich dem VIII. und in sein wechselhaftes Leben.

— NenSie
NenSie

Biografie in Tagebuchform. Gut zu lesen, spannend, einfühlsam und dennoch "lehrreich". Absolute Leseempfehlung!

— moffeli
moffeli

Wunderbar erzählte ganze Geschichte über einen sehr bekannten König, von dem ich bisher aber tatsächlich nur wenig kannte.

— Maki7
Maki7

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  • Tolle Historien_Biografie

    Ich, Heinrich VIII.
    jackdeck

    jackdeck

    12. July 2017 um 17:03

    Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit das Buch Heinrich VIII in einem einwöchigen Urlaub zu lesen und konnte meinem Lesedrang daher freien Lauf lassen. Es wäre eine Qual gewesen, hätte ich das Buch über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder aus der Hand geben müssen. Heinrich VIII war auch mir vorab nur als machthungriges, zügelloses und frauenfeindliches Monster bekannt. Um so überraschter war ich, daß sich Seite um Seite zunächst Verständnis und letztlich sogar echte Sympathie zu dem großen Tudor König entwickelte. Margaret George beschreibt in ihrem Roman fesseld das Leben eines zweitgeborenen, mehr oder weniger nutzlosen Sohnes, für den das Schicksal Höheres vorgesehen hatte. Ein Mann, der eine tiefkatholische Erziehung genoß um eine klerikale Karriere zu machen und dann 17jährig England regierte. Die Geschichte eines Mannes, dessen Leben durch Leistungsdruck, Selbsstzweifel und Einsamkeit geprägt war und der letztlich in Selbstmitleid zerfloß. 

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  • Roman und Weltgeschichte

    Ich, Heinrich VIII.
    lievke14

    lievke14

    „Ich, Heinrich der Achte“ von Margaret George ist eine Biographie in Romanstil geschrieben. Ich habe dieses Buch bereits vor einigen Jahren gelesen, da ich durch eine Dokumentation auf die Person des wohl bekanntesten Tudor-Königs aufmerksam geworden bin und unbedingt mehr aus dessen Leben erfahren wollte. Er war eine der schillerndsten Personen in der Geschichte, ein Ekel und Tyrann und vor allem bekannt durch seine sechs Ehefrauen, von denen er zwei auf das Schaffott schickte. Heinrich der Achte galt als despotischer und selbstherrlicher König, der viele seine Entscheidungen aus einer Laune heraus traf. Sein Volk fürchtete seine Willkür; die Herrscher Europas seinen Ehrgeiz bzw. sein Machtstreben. Aber über diesen Menschen gibt es noch so viel mehr zu berichten. Der später mächtigste Mann Englands und Oberhaupt der neugegründeten anglikanischen Kirche war als junger Mensch sehr fortschrittlich und verfolgte mit großem Interesse sämtliche damals bekannte Wissenschaften. Er war zudem äußerst sportlich und musikalisch begabt. Zudem schien er als junger Mann tatsächlich recht umgänglich zu sein und beherrschte mehrere Sprachen. In dieser Biographie beschreibt Margaret George sehr ausführlich das Leben Heinrichs, beginnend mit seiner Kindheit/Jugend, der Thronbesteigung und sein Wirken als König im 15./16. Jahrhundert. Beleuchtet werden dabei zum einen sein politischer Aufstieg, die Ausweitung seiner Macht innerhalb Europas, seine Jahre währende Auseinandersetzung mit Frankreich, seine Fehde mit der römisch-katholischen Kirche und dem daraus folgenden Bruch mit dem Papst und natürlich die Beziehung zu seinen Ehefrauen. Die Geschichte wird hierbei aus der Sicht Heinrichs erzählt, der sozusagen einen Abriss über sein Leben gibt. Mit dieser Form der Erzählweise wird der Mensch Heinrich in den Vordergrund gerückt und man lernt als Leser seine Sicht auf die Dinge kennen und entwickelt Verständnis für seine Motive. Alles in allem ist dieser Roman eine interessante Lektüre über einen Mann, der in beinahe jeder Hinsicht prägend für die Geschichte und Entwicklung seines Landes war. Wer sich nicht vor dicken Wälzern fürchtet und historische Schinken liebt, für den ist „Ich, Heinrich der Achte“ genau das Richtige.

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    • 7
  • Ich, Heinrich VIII.

    Ich, Heinrich VIII.
    FabAusten

    FabAusten

    Vielleicht der berühmteste König von England. Bestimmt aber der berüchtigste Herrscher der Insel. Das war Henry VIII. Nachfolger seines Vaters, dem ersten König aus dem Hause Tudor nach den blutigen Rosenkriegen zwischen dem Hause York und dem Hause Lancaster. Am bekanntesten ist Henry wohl für die Anzahl seiner Ehefrauen und seine mehr oder weniger blutigen Trennungen von ihnen. Er ließ sie jedoch nicht alle umbringen, wie es manchmal kolportiert wird. Es ist bewundernswert, dass die Autorin sich diesem Leben so umfassend gewidmet hat, es erforscht und niedergeschrieben hat. Und es ist umso erstaunlicher, dass sie es über eine solch hohe Seitenzahl schafft, eine interessante, spannende und kurzweilige Geschichte zu kreieren. Die Sprache trägt ihren Teil dazu bei, denn obwohl sie einen leicht altertümlichen Klang hat, birgt sie eine gewisse Modernität und ermöglicht ein temporeiches Lesen. Margaret George versucht, den Dingen aus Henrys Sicht eine Bedeutung zu geben. Sie wählt dafür die Form des Tagebuchs, in dem sie ihn von den Geschehnissen seines Lebens und seiner Regierungszeit erzählen lässt. Heinrich wird all seiner Legenden entledigt und als Mensch gezeigt. Als Mann, der hofft, glaubt, liebt, irrt, kämpft, scheitert, seine Macht ausübt und gleichzeitig häufig ohnmächtig ist. Kommentiert wird das alles von seinem Hofnarren Will, der angeblich nach dem Tod des Königs das Tagebuch an sich genommen hat. Er relativiert manch subjektive Wahrnehmung seines Herrn oder kommentiert die Begebenheiten als unbeteiligter Beobachter. Entsprechend dem Stilmittel des Tagebuchs lernt der Leser in erster Linie Heinrichs Charakter kennen. Sehr eindrucksvoll wird seine Entwicklung gezeigt. Anfangs ist er der zweitgeborene Sohn, vom Schicksal nicht dazu bestimmt, die Königswürde zu erben. Doch schließlich folgt er seinem Vater auf den Thron und wandelt sich vom selbstbewussten Herrscher bis zu einem alten, kranken Mann, der unter Verfolgungswahn leidet. Allerdings wird nicht klar, warum er so sehr davon besessen war, jede Frau, die ihm gefiel, ehelichen zu müssen. Anscheinend musste er sie nur sehen, um sich in sie zu verlieben und sie um ihre Hand zu bitten. Und das in einer Zeit als es für Könige üblich war, eine oder mehrere Mätressen zu haben. Sollte er doch ein Romantiker gewesen sein? Die übrigen Figuren werden durch Henrys Blick wahrgenommen, ihre Beweggründe durch ihn erklärt. Dies führt dazu, dass sie ein wenig entrückt wirken und der Leser keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbaut. Nichtsdestotrotz werden alle Personen nicht als historische Statuen gezeigt, sondern als Menschen, die sich wie die Leute heutzutage mit den Grundthemen wie Liebe, Hass, Krankheit, Eifersucht usw. beschäftigen . Selbstverständlich bleibt der Roman Margaret Georges Interpretation der Geschichte, die lediglich eine Annäherung an den Monarchen und seine Biographie sein kann. Allerdings ist es eine prächtige und glaubwürdige Erzählung voller Sinneseindrücke. Es gelingt auf sehr bildhafte Weise die Atmosphäre am Hofe, das damalige Leben und auch die Jahreszeiten einzufangen. Wenn sich auch die letzten Kapitel etwas ziehen, fliegen die Seiten generell überraschend rasch dahin und bieten eine absolut lebendige Geschichtsstunde.

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    • 10
  • Wie ein echtes Tagebuch

    Ich, Heinrich VIII.
    Maki7

    Maki7

    Prolog: Bloody Mary sitzt auf dem Thron. Sie vernichtet alles, was an ihren Vater Heinrich VIII erinnert. Sein ehemaliger Hofnarr Will ist alt und krank und im Besitz Heinrich Tagebuchs. Um es in Sicherheit zu wissen, sendet er dieses an Heinrichs und Mary Boleyns gemeinsame uneheliche Tochter Catherine Carey, die in Basel im Exil lebt. Tagebuch: Er ist schon alt, krank und fett als Will ihn auf die Idee bringt seine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Heinrichs erste Erinnerung reicht bis zu seinem dritten Lebensjahr zurück als er zu einem Ritter des Bathordens und zum Herzog von York ernannt wurde. Da beginnt er seine Lebensgeschichte.  Er war der Zweitgeborene, quasi der Sohn auf der Ersatzbank und nicht wirklich für den Thron vorgesehen, weswegen seine Erziehung ganz anders verlief als die seines Bruders, besonders bei einem sehr geizigen Vater war das kein Vergnügen. Er wurde nach Arthurs Tod zum Thronerben und nach dem Tod seines Vaters Heinrich VII zum König. Er war ein junger, abenteuerlustiger, intelligenter, begabter und zunächst ein sehr beliebter König. Er heiratete zuerst Kathrina von Aragón, mit der er trotz acht Schwangerschaften nur eine überlebende Tochter hatte. Dann Anne Boleyn wegen der er sich mit Rom überwarf, dann Jane Seymour mit der er endlich seinen lang ersehnten Thronfolger bekam, dann Anna von Kleve die hässliche Freundin, danach die dümmliche und untreue Catherine Howard und zuletzt die verwitwete Catherine Parr. Er ist aber auch sehr religiös und gottesfürchtig (wie fast alle damals) und glaubt nur Gottes Willen durchzuführen (wie fast jeder damals). Meinung Ich hab das Buch immer wieder in die Finger genommen, konnte mich aber doch nicht durchringen es endlich anzufangen. Der Gedanke an über 1200 Seiten hat die Lust nicht grad gesteigert. Aber irgendwann musste ich anfangen und vor ein paar Tagen war es endlich soweit, ich kam endlich weiter als bis zu Buchdeckel und ich war gleich fasziniert.  Die Geschichte hatte mich sofort in ihren Bann gezogen, wahrscheinlich gerade deshalb, weil er mit seiner Kindheit anfing und über die habe ich bisher nie nachgedacht. Ich habe Heinrich nie als Kind gesehen sondern immer als den König, der sich von der ersten Frau scheiden und die Zweite köpfen liess, die Dritte starb ihm nach kurzer Zeit weg, die Vierte gefiel ihm nicht und wurde geschieden, die Fünfte wurde wieder geköpft und die Sechste überlebte ihn.  Beim lesen musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass es kein echtes Tagebuch ist, weil es sehr echt rüberkam. Und wo Heinrich etwas zu sehr geprahlt oder die Wahrheit verdreht hat, hat Will mit seinen Kommentaren dafür gesorgt, dass die Kirche im Dorf bleibt oder die Geschichte aus einer anderen Perspektive erzählt. Hier und da hat der gute Heinrich es auch etwas in die Länge gezogen, manches hätte er ruhig kürzer erzählen können, Stichworte hätten auch gereicht, aber er war eben sehr gründlich.  Wenn man die Serie kennt, ist die zweite Hälfte des Buchs vertraut, trotzdem fand ich es sehr spannend, völlig in die damalige Zeit einzutauchen, mit allen Details und Gebräuchen. Es ist sehr gut recherchiert und glaubwürdig erzählt. Weshalb ich es nur empfehlen kann.

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    • 7
  • Rezension zu "Ich, Heinrich VIII." von Margaret George

    Ich, Heinrich VIII.
    Zitronenfalter

    Zitronenfalter

    13. November 2012 um 20:40

    Heinrich ist der zweitgeborene Sohn und sein Leben war dazu bestimmt, Priester zu werden. Durch den Tod seines kränklichen Bruders Arthur wird Heinrich König von England und heiratet dessen Witwe. König Heinrich entwickelt sich zu einem sehr charismatischen König. Er schart Künstler, Musikanten und Gelehrte um sich. Heinrich der VIII war sehr gebildet, galt als fortschrittlich war aber sehr grausam. Wer seine Gunst verlor wurde hingerichtet. Ob Freund, ob Feind, selbst vor seinen Ehefrauen machte er nicht halt. Ich, Heinrich der VIII ist eines meiner Lieblingsbücher.

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  • Rezension zu "Ich, Heinrich VIII." von Margaret George

    Ich, Heinrich VIII.
    hanna_lorelei

    hanna_lorelei

    29. May 2012 um 23:50

    Die Biografie von Heinrich dem VIII, bekannt durch seine 6 Frauen (eingegangen in die Geschichte mit dem Merkkreim: geschiedene, geköpft, gestorben, geschieden geköpft, überlebt..) lässt sich trotz 1230 seiten schnell elsen. heinrich wird nicht als das frauenschlachtende monster dargestellt, wie man vielleicht est denkt, sondern als feinfühliger mann, der einfach nur sein glück suchen wollte, sich aber (sehr shcnell) in etwas hineinsteigert und sich in eigenen wünschen und ängsten verliert. ein menschlicher charakter wird gezeigt, der könig von england ist und ein faszinierend lebenswerk aufbaut. george schriebt furchtabr schöne biografien, mit viel recherchearbeit, historischer treue und einem wunderbaren feinsinn, einen mensch als mensch darzustellen, von ganz neuen blickwinkeln zu überzeugen und das besondere a der geschichte herauszukitzeln.

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  • Rezension zu "Ich, Heinrich VIII." von Margaret George

    Ich, Heinrich VIII.
    criwie

    criwie

    09. April 2012 um 13:53

    Die Geschichte eines Mannes, die die Weltgeschichte bewegt hat. Heinrich VIII hat mit seinem Leben und Wirken den Lauf der Geschichte maßgeblich beeinflusst, obwohl er eigentlich nie König werden sollte. Doch hinter dem berühmten Monarchen steckt doch nur ein Mann. Er verliebt sich, wird betrogen und betrügt. Dieses Buch stellt ihn als Mann dar, der viel bewegt hat, aber dabei große Fehler beging. Wie bei jedem Monarch haben viele versucht etwas von seiner Macht ab zubekommen. Das Buch "Ich Heinrich VIII" zeigt neue Seiten an dem sonst nur als brutal dargestellten Menschen. Es birgt vieles Interessantes und ist daher sehr empfehlenswert. Leider gibt es Passagen, die ruhig hätten kürzer ausfallen können. Daher ist es auch mir nicht immer leicht gefallen "dran zubleiben". Aber es lohnt sich, um einen Eindruck der damaligen Zustände zu bekommen. Man lernt verstehen, warum Heinrich so gelebt und gehandelt hat.

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  • Rezension zu "Ich, Heinrich VIII." von Margaret George

    Ich, Heinrich VIII.
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. April 2010 um 12:09

    Ein paar Seiten weniger wären mehr gewesen. Aber sonst gutes Buch.

  • Rezension zu "Ich, Heinrich VIII." von Margaret George

    Ich, Heinrich VIII.
    Sabine Buxbaum

    Sabine Buxbaum

    17. August 2009 um 18:12

    Er war der zweite Sohn Heinrich VII und eigentlich wäre ihm der Weg eines Geistlichen bestimmt gewesen. Durch den frühen Tod seines Bruders sichert sich Heinrich durch die Ehe mit Katharina von Aragon den Thron. Er wurde ein beliebter König, der in jungen Jahren dem Volk wohlgefallen war. Dann lernt er Anne Boleyn kennen, eine junge Frau aus einer ehrgeizigen Familie. Aus Liebe zu dieser Frau lässt er sich scheiden, spaltet seine Bande zu Rom, erklärt sich selbst zum Oberhaupt der Kirche, lässt alle hinrichten, die sich gegen die Verbindung zu Anne Boleyn stellen, sogar seine engsten Freunde. Nachdem Anne Boleyn keinen männlichen Thronerben gebären kann, lässt Heinrich sie köpfen, unter dem Vorwand, sie hätte ihn betrogen. Er heiratet erneut. Jane Seymour schaffte es, einen männlichen Thronerben zu Welt zu setzen, stirbt aber wenige Tage später an Kindbettfieber. Die nächste Ehefrau Anna von Kleve entsprach nicht Heinrichs Vorstellungen. Sie war ihm zu unattraktiv. Er trennte sich sofort von ihr. Dann verliebt sich Heinrich in Cathrine Howard, die jedoch auch ihren Kopf verliert aufgrund von Untreue. Die letzte Ehefrau sollte Katharina Parr werden, die Heinrich letztendlich überlebt. Heinrich VIII war ein autoritärer Herrscher, der fast alles erreichte, was er sich wünschte und durch die Hinrichtung von Menschen, die er liebte einen zwiespältigen Charakter trägt.

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  • Rezension zu "Ich, Heinrich VIII." von Margaret George

    Ich, Heinrich VIII.
    Jens65

    Jens65

    22. June 2008 um 00:17

    Das Leben von Heinrich dem VIII. war trotz gelegentlicher Streitigkeiten mit dem französischen bzw. dem König des Heiligen Römischen Reiches nicht so sehr von kriegerischen Ereignissen geprägt, sondern vielmehr von seinem Bruch mit dem Papst, der gleichzeitigen, allgegenwärtigen Reformation sowie von privaten Schicksalsschlägen, an denen er jedoch selbst nicht ganz schuldlos war. Hiervon erzählt diese Autobiographie in Romanform, der ein vermeintliches Tagebuch zugrunde liegen soll und die durch gelegentliche Ergänzungen seines eng vertrauten Hofnarren und engen Freundes Will Somers zumindest hin und wieder einen etwas objektiveren Eindruck hinterlässt. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und ist dabei auch noch richtig spannend. Aufgrund der 1300 Seiten liegt es etwas schwer in der Hand und sollte an einem gemütlichen kuscheligen Plätzchen gelesen werden.

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