Margaret Heckel

 3.3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von So regiert die Kanzlerin, Die Midlife-Boomer und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Margaret Heckel

So regiert die Kanzlerin

So regiert die Kanzlerin

 (3)
Erschienen am 03.12.2010
Die Midlife-Boomer

Die Midlife-Boomer

 (2)
Erschienen am 09.05.2012
Aus Erfahrung gut

Aus Erfahrung gut

 (1)
Erschienen am 11.09.2013
So regiert die Kanzlerin: Eine Reportage

So regiert die Kanzlerin: Eine Reportage

 (0)
Erschienen am 01.01.2012

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Rezension zu "So regiert die Kanzlerin" von Margaret Heckel

Zarin Merkel
Liebes_Buchvor 3 Jahren

"So regiert die Kanzlerin" begleitet Angela Merkel durch die Tage der Finanzkrise. Das Buch ist sehr einfach geschrieben und beschreibt nur den Ablauf. Das ist nicht schlecht, um die Krise aus der Sicht von Frau Merkel zu erleben. Da Politik verworren ist, fand ich den einfachen Aufbau sehr hilfreich. Trotzdem hat mich etwas verwundert, dass die Autorin "eine der profiliertesten Politikjournalisten/innen" sein soll, denn politische HIntergründe oder inhaltliche Erklärungen und Analysen gibt es nicht. Vielmehr erleben wir das strapaziöse Leben der Kanzlerin auf Reisen, am Telefon und in Zeitverschiebung. Die Politikjournalistin beschreibt uns, welche Kunstgemäle in welchem Büro hängen, wieviele Schritte es von der Limousine zum Lift sind und dass die Pralinen abgezählt werden. Manche Staatsoberhäupter tragen beim Treffen mit Frau Merkel keine Krawatte, das Verhältnis zu Herrn Seehofer ist schlecht und das Finanzministerium versteht seine Fonds nicht. Auch Angela Merkel versteht nicht alles in der Krise. So will sie ausgerechnet einen Experten der Hypo Real Estate zum Kommissionsleiter der Finanzmärkte machen... Doch die Autorin beschwört mangels politischer Inhalte immer wieder Merkels Status als Naturwissenschaftlerin. Mir wurde nicht ganz klar, was das soll. Irgendwie scheint die Journalistin zu glauben, Merkel besässe besondere Fähigkeiten, die andere Menschen, die keine Naturwissenschaftler sind, nicht haben. Bloss welche? Das erfahren wir in diesem Buch leider nicht. Angesichts der beherzten Flüchtlingspolitik der Kanzlerin bekommen viele Flosekln in dem Buch eine ganz neue Bedeutung. Etwa, wenn es heisst, Merkel wolle der Überalterung Deutschlands entgegenwirken. Da dachte ich bisher immer an Kinder und wunderte mich, dass nichts geschah. Auch Merkels Ehrgeiz, dass Deutschland bzw. die deutsche Kanzlerin im Ausland wieder etwas darstellen solle, wirkt jetzt merkwürdig. Bei der Wiedervereinigung hatte Deutschland doch versprochen, Europa nicht mehr beherrschen zu wollen.  Ist Frau Merkel ihre Handlungsfreiheit in der Finanzkrise zu Kopf gestiegen? Vor der Lektüre dieses Buches war mir nicht bewusst, dass Frau Merkels Ehrgeiz globaler Natur ist. Auf ihrem Schreibtisch steht ein Bild von Katharina der Grossen. Doch dass die Kanzlerin die Bodenhaftung verliert, braucht niemand zu fürchten. Immerhin lässt sie in Zeiten der Krise nur Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffelbrei servieren. Na dann...

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Rezension zu "Die Midlife-Boomer" von Margaret Heckel

Alles etwas gar schön geredet...
varietyvor 5 Jahren

In zehn Kapiteln erklärt die Autorin, wie sie zum Titel des Buches kam. Das ist zwar alles gut zu lesen und teilweise auch spannend (Leistungen des Gehirns, Glücklichsein im Alter, zweite Karriere ab 50), bezieht sich aber einerseits viel zu sehr auf Deutschland und bedingt durch beinahe 200 Fussnoten Zusatzlektüre, die man ohne PC nicht bewältigen kann. Ausserdem tönt vieles etwas gar schön und optimistisch.

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W

Rezension zu "Aus Erfahrung gut" von Margaret Heckel

Die Älteren als Zukunftspotential
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Viele Jahre waren wir daran gewöhnt, mit relativ hohen Arbeitslosenzahlen zu leben. Ich kann mich gut an Zeiten erinnern, wo man etwa von einer Lehrerschwemme sprach, und gut ausgebildete Frauen und Männer oft Jahre warten mussten, bis sie den Beruf auch ausüben konnten, von dem sie teilweise schon in ihrer Jugend träumten. Selbst in der Kirche sprach man Ende der achtziger Jahre von einer Pfarrerschwemme und ließ es zu, dass die besten eines Jahrgangs abwanderten in die Personalabteilungen  großer Firmen, wo sie mit ihrer hohen kommunikativen Kompetenz leicht und schnell Karriere machten. Heute werden wieder verzweifelt junge Menschen gesucht, die sich für den geistlichen Beruf interessieren könnten.

 

Hierbei steht die Kirche in der Konkurrenz mit vielen anderen Institutionen  und Branchen. Denn um die kleiner werdenden Schulabgängerjahrgänge reißen sich immer mehr Firmen, die unter zunehmendem Fachkräftemangel leiden. Dies ist ein demographisches Phänomen, das unsere Gesellschaft wohl noch lange im Griff haben wird.

 

Abhilfe, so zeigt Margaret Meckel in ihrem interessanten  Buch, schaffen in Ansätzen schon heute die Unternehmen und Betriebe, die begonnen haben, mit den überkommenen Altersbildern aufzuräumen und das Kapital ihrer älteren und erfahrenen Mitarbeiter neu zu schätzen lernen.

 

Margaret Meckel ist durch unser Land gereist und hat viele Firmen besucht, die mit älteren Arbeitnehmern gute Erfahrungen gemacht haben. Und sie hat neben vielen interessanten Beobachtungen und den Beschreibungen, welche Qualitäten ältere Mitarbeiter mitbringen und einbringen, festgestellt, dass es genau diese Firmen sind, die zu dem erfolgreichsten zählen.

 

Hier liegt also viel Zukunftspotential. Deshalb ist das Buch nicht nur eine Ermutigung für Menschen jenseits der 50, sondern auch eine Aufforderung an kleine und größere Unternehmer und Arbeitgeber, die Chancen zu nutzen und schon frühzeitig das Potential ihrer erfahrenen Mitarbeiter zu schätzen und sie an den Betrieb zu binden, sondern auch an die Politik, jene Flexibilität zu schaffen, die Betriebe und Arbeitnehmer brauchen, um auch jenseits der Altersgrenzen noch ihre Potentiale zum Wohle aller einzubringen.  

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