Margaret Leroy

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Margaret LeroyFür immer, Vivienne
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Für immer, Vivienne
Für immer, Vivienne
 (6)
Erschienen am 12.08.2011
Margaret LeroyThe Drowning Girl
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The Drowning Girl
The Drowning Girl
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Erschienen am 15.05.2009
Margaret LeroyTrust
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Trust
Trust
 (0)
Erschienen am 07.01.2004
Margaret LeroyEine Frage des Vertrauens
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Eine Frage des Vertrauens
Margaret LeroyYes, My Darling Daughter
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Yes, My Darling Daughter
Yes, My Darling Daughter
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Erschienen am 02.03.2010
Margaret LeroyThe Perfect Mother
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The Perfect Mother
The Perfect Mother
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Erschienen am 19.02.2010
Margaret LeroyThe River House
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The River House
The River House
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Erschienen am 17.12.2010
Margaret LeroyThe Collaborator
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The Collaborator
The Collaborator
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Erschienen am 20.05.2011

Neue Rezensionen zu Margaret Leroy

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Buchdaisys avatar

Rezension zu "Für immer, Vivienne" von Margaret Leroy

Eine ergreifende Geschichte
Buchdaisyvor 10 Monaten

Ich bin gar nicht so erpicht auf Liebesromane. Aber ich mag Familiengeschichten. Dieses Buch ist irgendwie beides, aber auch noch mehr. Es beschreibt die Geschichte von Vivienne vor einem historischen Hintergrund, und das sehr gekonnt.
Vivienne, Mutter zweier Töchter, lebt auf der Kanalinsel Guernsey, als diese von deutschen Soldaten besetzt wird. Ungeachtet der Tatsache, dass er ein Feind ist, verliebt sie sich in Gunther. Diese Liebe wird sehr einfühlsam beschrieben. Man kann sich in alle Höhen und Tiefen direkt hineinversetzen. Lange stellt sich die Frage: Kann das gut ausgehen? Und bangt immer mit.
Auch die Umgebung und die handelnden Personen sind sehr gut beschrieben. Jedes einzelne Detail erschien vor meinem inneren Auge. Und doch ist da noch so viel zwischen den Zeilen...
Für mich war es ein bewegendes Buch, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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Ulenfluchts avatar

Rezension zu "Für immer, Vivienne" von Margaret Leroy

Das Leben ist eine Insel
Ulenfluchtvor einem Jahr

Guernsey, 2. Weltkrieg. Diese Stichworte sind ein Versprechen für spannende Geschichten voller Dramatik und auch Lokalkolorit, denn während der Besatzungszeit ist diese kleine Kanalinsel ein sehr besonderer Ort gewesen. Eine Idylle, über die das Schrecken hereinbricht und die doch im insulären Stillstand verharrt, was den Schrecken nur noch größer macht.

Vivienne ist die Frau eines britischen Soldaten und bleibt mit ihren zwei Töchtern auf der Insel. Die Deutschen kommen und mit ihnen bekommen sie trotz all des Schweigens eine Ahnung ihrer Schreckensherrschaft. Dennoch steckt Vivienne im Zwiespalt, denn statt nur Monstern in Menschengestalt begegnen ihr hinter der Fassade ihrer Uniformen Menschen. Sie zweifelt an der Einfachheit von Gut und Böse und gibt sich nur allzu menschlichen Gefühlen hin, die niemals den Regeln einer Ideologie oder eines Ideals folgen: Sie verliebt sich in Hauptmann Gunther Lehmann, während um sie herum die Welt, die sie kannte, zusammenbricht und trotzdem dieselbe bleibt.

Guernsey ist dem Spiel der Jahreszeiten unterworfen und die atmosphärischen Darstellungen der Insel sind sehr gelungen, ein poetisches Spiel mit Bildern, aus Worten geschaffen. Auch die Figuren haben Alleinstellungsmerkmale und wirken authentisch. Die Spannung ergibt sich nicht aus großen Ereignissen, sondern diesen kleinen Veränderungen und Geschehnissen, die einen doch so prägen, wenn sie das Gesamtbild mehrerer Jahre ergeben. Eine Schwachstelle ist, dass der Titel zwar im Original The Soldier‘s Wife heißt, sich also auf ihren Ehemann bezieht, dieser jedoch niemals Mittelpunkt von Viviennes Zerrissenheit ist. Dabei dürfte ein Ehebruch in diesen Zeiten keinesfalls undramatisch gewesen sein, auch für das eigene Gewissen.

Margaret Leroys Roman kommt leise daher und hat nichts mit dem anderen großen Guernsey-Roman unserer Zeit gemeinsam, Deine Juliet von Mary Ann Shaffer und Annie Barrows und auch nicht einen Hauch von Humor. So ist es ein eigenständiges Werk, das jedoch sicher nicht minder historisch korrekt und authentisch ist. Es ist ein Buch über das Leben von Frauen im Zweiten Weltkrieg, die ihren Weg finden müssen. Ein schönes, leises und melancholisches Buch, das den Schmerz der Zeit abbildet, aber immer auch den universellen Schmerz der Frau: Sehnsucht, Liebe, Menschlichkeit in einer Umgebung, die zu hart ist für das Stück Himmel auf Erden, nach dem sie sich sehnt.

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