Margaret Mazzantini

 4.1 Sterne bei 115 Bewertungen
Autorin von Geh nicht fort, Das Meer am Morgen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Margaret Mazzantini

Margaret Mazzantini wird am 27.10.1961 in Dublin geboren. Sie ist die Tochter des Schriftstellers Carlo Mattantini und einer irischen Malerin. Als Schauspielerin ist sie an verschiedenen Theater und Fernsehproduktionen beteiligt. Die größte Aufmerksamkeit aber erreicht sie mit der Veröffentlichung ihrer Roman. Ihr erster Roman Il catino di zinco (dt.: Die Zinkwanne) schafft es 1994 unter die Finalisten des Premio Campiello. Non ti muovere (dt.: Geh nicht fort) gewinnt 2002 den Premio Strega und wird 2004 von ihrem Mann verfilmt. Mit ihrem Mann, den sie 1987 heiratete, und vier Kindern lebt sie heute in Rom.

Alle Bücher von Margaret Mazzantini

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Geh nicht fort

Geh nicht fort

 (28)
Erschienen am 08.03.2018
Das schönste Wort der Welt

Das schönste Wort der Welt

 (24)
Erschienen am 19.11.2015
Das Meer am Morgen

Das Meer am Morgen

 (26)
Erschienen am 02.10.2013
Herrlichkeit

Herrlichkeit

 (15)
Erschienen am 14.02.2018
Niemand rettet sich allein

Niemand rettet sich allein

 (8)
Erschienen am 05.11.2014
Die Zinkwanne

Die Zinkwanne

 (5)
Erschienen am 07.08.2006
Am Ende der Straße

Am Ende der Straße

 (3)
Erschienen am 25.07.2005
Manola

Manola

 (1)
Erschienen am 01.01.2000

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Neue Rezensionen zu Margaret Mazzantini

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Petra54s avatar

Rezension zu "Herrlichkeit" von Margaret Mazzantini

leider hat mich die Geschichte überhaupt nicht gepackt
Petra54vor 2 Monaten

Dieses Buch (wunderbarer, fester Einband) kaufte ich, weil mich „Geh nicht fort“ der gleichen Autorin so beeindruckte. Doch es war ein Fehlgriff, denn bis zur Seite 47 las ich in winzig kleiner Schrift mit unangenehm engen Abständen Aufzählungen über Stimmungsschwankungen eines pubertierenden Jungen. Ich nehme an, dass sich die Geschichte zwar entwickeln wird – allein: Mir fehlt die Geduld und auch das Verständnis für ungeschickte spannungsfreie Erzählung.

Mit diesem Buch werde ich eine Ausnahme machen und es nicht wie verdient im Müll entsorgen, weil es so schön wie ein Gemälde ist.

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Petra54s avatar

Rezension zu "Geh nicht fort" von Margaret Mazzantini

eine äußerst spannende und ungewöhnliche Liebesgeschichte, sehr heftig
Petra54vor 2 Monaten

Die 15-jährige Tochter des erfolgreichen Chirurgen Timoteo verunglückt mit ihrem Motorroller und verletzt sich schwer. Während der sechsstündigen Operation überdenkt er sein Leben.


Timo ist mit einer schönen und selbstbewussten Frau verheiratet. Eines Tages vergewaltigt er eine Unbekannte. Nach der Tat ekelt er sich vor sich selbst und auch vor dieser mageren, primitiven und sehr hässlichen Frau. Er sucht sie erneut auf, um sich zu entschuldigen. Doch er fällt wiederholt grob über sie her, verschwindet und kommt zurück. Immer wieder – bis er merkt, dass er nicht von dieser Fremden lassen kann, dass er sich in sie verliebte.

Diese dunkle Geschichte fesselte mich sofort und ließ mich bis zum Schluss zwischen Abscheu und Fassungslosigkeit auch FÜR Timo und seine Liebe hoffen und bangen.


Elke Heidenreich sagt dazu: „Und wir wissen wieder, dass keine Wunden größer sind als die, die die Liebe reißt.“

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Little_Kunoichis avatar

Rezension zu "Herrlichkeit" von Margaret Mazzantini

Herzschmerz in Perfektion!
Little_Kunoichivor 10 Monaten

"Alle Liebesbeziehungen entstehen aus einem Mangel, wir geben uns jemanden hin, der es versteht, sich in diesem freien, schmerzlichen Raum einzurichten und daraus zu machen, was er will, der uns Gutes tut oder uns zerstört."

Margaret Mazzantinis Roman handelt von einer außergewöhnlichen, fast schon obsessiven Liebe. Voller Pathos erzählt sie von der Kraft, die dieser innewohnt, verschweigt dabei aber nicht, dass diese Kraft auch destruktive Elemente beinhaltet. Und genau diese differenzierte Sichtweise macht "Herrlichkeit" zu einem sehr besonderen Lesegenuss.

Ich muss gestehen, Mazzantinis "Herrlichkeit" hat sich mir erst langsam erschlossen. Die blumige Süße ihrer Metaphern hat mich anfänglich irritiert. Doch die Geschichte um Guido und Costantino entfaltet einen ungeheuren Sog. Eindrücklich und beklemmend erzählt sie von dieser tiefen Verbindung, die so lebensbestimmend ist.

„Zwei Schritte vom Paradies entfernt – und einen von der Hölle“

Die rar gesäten, fragilen Momente der Herrlichkeit erschaffen zauberschöne Szenen. Es sind emotionale Eruptionen, welche für einen kurzen Augenblick die Schwere der Unmöglichkeit durchbrechen. Guido und Costantino bewegen sich in einem Spannungsfeld aus innerer Nähe und selbst erzwungener Distanz. Die Angst zu sich selbst zu stehen, ist groß. Sie kämpfen mit den Dämonen der Vergangenheit und dem Korsett der Konventionen.

Margaret Mazzantini macht uns schmerzhaft bewusst, wie sehr das Leben von äußern Faktoren abhängig ist. Sie inszeniert – mit bemerkenswerter Sensibilität – ein opulentes Drama. Eine Liebe die im Verborgenen wurzelt. Ein romantisches Ideal das sich auch von Schweigen und Projektionen nährt. Wie zerstörerisch dieses Schweigen jedoch sein kann, offenbart sie uns am Ende ihrer wundervoll anrührenden Geschichte.

"Der Mut erwägt immer eine Ungehörigkeit, einen Fehler, der auf dich einstürzt und dich zu einer neuen Wahrheit führt."


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Margaret Mazzantini wurde am 27. Oktober 1961 in Dublin (Irland) geboren.

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