Margaret Mazzantini Am Ende der Straße

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Inhaltsangabe zu „Am Ende der Straße“ von Margaret Mazzantini

Zorro, ein nachdenklicher und wachsamer Mann, schaut tagtäglich den Menschen und ihrem Leben zu. Er beobachtet, wie sie mit angestrengter Miene an ihm vorbeihasten, ihn bewusst ignorieren oder verlogen mitleidig auf ihn herunterschauen. Mit leiser Verachtung, aber auch feinem Humor grübelt er über die Werte der heutigen Gesellschaft und lässt seinen eigenen Lebensweg Revue passieren. Ein ergreifend authentischer, schonungsloser Einblick in das Leben eines Mannes, der sich auch als Obdachloser seine Würde bewahrt hat.

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  • Rezension zu "Am Ende der Straße" von Margaret Mazzantini

    Am Ende der Straße
    Duffy

    Duffy

    03. November 2011 um 18:27

    Dieses kleine Buch wächst beim Lesen. Der Obdachlose Zorro sieht die "normalen" Menschen Tag für Tag an sich vorübergehen und vergleicht sein Leben und die Weisheit der Straße mit denen, in deren Situation er bis vor kurzem selbst noch gesteckt hat - eine gutbürgerliche Existenz. Er reflektiert diesen einen Vorfall, der sein Leben aus der Bahn geworfen hat und findet sich ab mit dem, was er als seinen kleinen persönlichen Frieden empfindet. Ist man einmal aus dem Dilemma heraus, schon wieder eine Obdachlosengeschichte lesen zu sollen, nimmt Mazzantini mit grobem Raster den Kern der Geschichte aus allen Klischees heraus und schafft es so, auf fast zu kurzen 90 Seiten ein Stück Leben mit den nur notwendigsten, aber prägnantesten Eckdaten zu versehen und es als hinreissendes und fast rührendes Drama mit kommödiantischem Einschlag zu präsentieren. Eine überzeugende Arbeit und kein Wort zuviel.

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