Margaret Millar Banshee die Todesfee

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Inhaltsangabe zu „Banshee die Todesfee“ von Margaret Millar

Die achtjährige Annamay ist die kleine Prinzessin, der ihr Vater einen 'Palast' unten am Fluß baut. Dort begegnet sie so geheimnisvollen Gestalten wie Mr. Cassandra, der nur mit einem weißen Laken bekleidet als 'Prophet' herumläuft. Eines Tages verschwindet Annamay. Nach Monaten werden ihre Gebeine gefunden, trotzdem behauptet ihre zehnjährige Cousine Dru, sie sei noch am Leben ...

Langsam und ruhig wird alles aufgeklärt. Leider etwas zu wenig Action und Spannung für meinen Geschmack.

— lesefreude_book

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  • Banshee die Todesfee - Margaret Millar

    Banshee die Todesfee

    lesefreude_book

    15. July 2015 um 19:54

    Das Cover mit der Puppe, die einen mit ihren strahlenden blauen Augen durchdringen anstarrt hat es mir sofort angetan. Auch den Titel fand ich sehr vielsprechend. Leider kommt besagt Todesfee nicht in dem Ausmaß vor in dem ich persönlich es mir gewünscht hätte. Die achtjährige Annamay ist die kleine Prinzessin ihres Vaters. Deshalb hat er ihr im Garten am Fluss auch extra einen kleinen Palast bauen lassen. In ihrem Palast verbringt Annamay viel Zeit mit ihrer Cousine Dru. Rund um den Palast und am Fluss begegnet sie geheimnisvollen, seltsamen und schrägen Menschen aus der Nachbarschaft wie beispielsweise Mrs. Cassandra, den nackten, sonnenbadenden Mr. Cunningham oder auch einen Propheten im weißen Kleid. Als Annamay eines Tages spurlos verschwindet, werden Monate später nur noch ihre Knochen gefunden. Was ist passiert? Und hat vielleicht einer der Nachbarn daran Schuld? Annamays Vater und Pater Michael gehen der Sache gemeinsam auf den Grund. „Banshee die Todesfee“ ist ein sehr ruhiges Buch. Sachlich und teils sehr nüchtern wird der Sache auf den Grund gegangen. Die Autorin kommt ohne Blut und Grausamkeiten aus und schafft es dennoch den Leser in seinen Bann zu ziehen. Immer wieder wird Annamays Schönheit herausgestrichen und man hat oft das Gefühl, dass den Menschen nur deshalb ihr Schicksal so nahe geht. Die Gesellschaft und Umgebung in der Annamay aufwächst erinnert ein bisschen an Dornröschen. Das gut behütete Mädchen, das von allem Bösen ferngehalten werden soll und dem schließlich doch ein Unglück wiederfährt. So beinhaltet der Roman auch etwas an Gesellschaftskritik. Obwohl das englisch Original 1983 und die deutsche Übersetzung bereits 1987 erschienen ist, hat der Krimi noch nichts an Aktualität verloren. Lediglich die Rollen der Frauen und die Beschreibung der Umgebungen deuten auf ein etwas älteres Buch hin. Fazit: Trotz der vielen positiven Worte hat Margaret Millar nicht so richtig meinen Geschmack getroffen. Mir persönlich ist alles etwas zu ruhig und Schritt für Schritt ermittelt. Liebhaber von Krimis ohne viel Geschrei und Aufregung kommen hingegen bestimmt auf ihre Kosten.

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  • Rezension zu "Banshee die Todesfee" von Margaret Millar

    Banshee die Todesfee

    Wortklauber

    11. September 2008 um 19:17

    Märchen, Detektivgeschichte, knallharter Krimi, mysteriöser Thriller und psychologischer Roman - so beschreibt Amazon den Roman. Und tatsächlich hat das Buch von allem etwas! Die achtjährige Annamay ist die kleine Prinzessin ihrer Eltern und ihres Großvaters. Ein Freund der Familie hat ihr sogar - im verkleinerten Maßstab - ein echtes Schloss auf dem Grundstück ihrer Eltern, nahe der Avocadoplantage, gebaut. Eines Tages verschwindet das Mädchen. Alle Ermittlungen laufen ins Leere. Dann findet man ihre Überreste, mittlerweile sind nur noch Knochen übrig ... Der Vater, getrieben von Rachgefühlen und der quälenden Frage, was geschehen ist, tut sich mit dem Pfarrer des Ortes zusammen, gemeinsam betreiben sie ihre eigenen Nachforschungen. Dabei begegnen ihnen eine Menge (bestenfalls) seltsamer Menschen: der Großvater des Mädchens, vom Sohn nicht mehr ganz ernst genommen, aus der Bahn geworfen durch den Tod seiner Enkelin; die Nachbarin (wobei man das nicht "Tür an Tür" verstehen darf; in dem Roman haben die meisten Personal, bewohnen also auch entsprechende Häuser), die noch immer bei ihrem über 50jährigen Sohn zusammen wohnt; der Sohn, der ihr nicht ohne Grund versprochen hat, niemals etwas mit einer Frau zu haben; eine andere Nachbarin; die ehemals ein Bordell betrieben hat und jetzt - geistig verwirrt (aber äußerst amüsant ;-)) - ihre Memoiren einer verhinderten Schriftstellerin diktiert; eine merkwürdige Gestalt im weißen Talar, der Leuten die Zukunft voraussagt, ob sie wollen oder nicht ... Eigentlich hat da jeder zweite eine Macke :-) - allerdings weiß man nicht, wie stark "anders" sie sind. Sind sie nur schrullig? Oder nicht mal schrullig, sondern eigentlich doch sehr weise und nur nicht mehr so, wie die jüngeren Leute sie haben wollen? Ein Buch über Gewissensbisse, über verdrängte Erlebnisse und Veranlagungen, über "anders sein", auch über das Altwerden und Altsein, und auch darüber, wie man Kinder absichtlich oder unabsichtlich so verletzt, dass sie sich selbst nicht mehr leiden können ... Und auch durchaus streckenweise sehr humorvoll und komisch, was sich schon allein aus den Charakteren der Figuren ergibt. Der Roman ist 1983 erschienen, eine der Figuren fährt einen Porsche ... - mir kam die Schreibe sehr viel "weiter zurück" vor. Für mich hatte er so einen "Der lange heiße Sommer/Die Katze auf dem heißen Blechdach"- (die Filme) Touch. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, hat mir der Roman sehr gut gefallen, da er auch seine ganz eigene Schreibe hat. Für mich war's kein 08/15-Krimi, sondern ein sehr geschickt komponiertes Ganzes, welches sich erst enthüllt, wenn man (jenseits der von der Autorin gelegten Fallen und falschen Fährten) versteht, welche Rollen die Personen tatsächlich beim Tode des Mädchens gespielt haben - oder auch nicht.

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