Margaret Millar Liebe Mutter, es geht mir gut ...

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Inhaltsangabe zu „Liebe Mutter, es geht mir gut ...“ von Margaret Millar

Helen Clarvoe, die ebenso reich ist wie labil, lebt allein in einer kalifornischen Stadt. Zuerst glaubt sie, das Opfer irgendeines anonymen Irren zu sein, aber bald muss sie erkennen, dass die drohende Stimme am Telephon niemand anderem gehört als ihrer ehemaligen Kindheitsfreundin Evelyn Merrick – Evelyn, die all das verkörperte, was Helen hätte sein wollen.
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    Liebe Mutter, es geht mir gut ...

    monde

    14. October 2016 um 15:42

    Nichts ist, wie es scheint … Ich finde sie genial, die kanadische Schriftstellerin Margaret Millar. Das vorweg. Millars preisgekrönter Krimi: „Liebe Mutter, es geht mir gut“ fiel mir plötzlich wieder in die Hand, nach vielen Jahren. Die Geschichte entfaltet sich langsam, und beginnt mit der verklemmt wirkenden Helen Clarvoe, die sehr wohlhabend ist, sich in einem abgewrackten Hotel eingemietet hat und hier seit Monaten lebt. Eine fade blasse Frau um die Dreißig. Helen verlässt ihr Apartment nie. Einkäufe erledigen andere für sie. Es scheint, dass nur das Telefon ihr Kontakt zur Außenwelt ist. Klingt harmlos. Aber jede Zeile wird von einem drohenden Unterton begleitet, zwingt so zum Weiterlesen. Bald aber macht Helen einen gewaltigen Schritt, sie ruft ihren Vermögensverwalter Mr. Blackshear an, er muss ihr helfen, soll ins Hotel kommen, und eine Evelyn Merrick finden. Diese Evelyn rief sie an. Tat sehr vertraut, stellte sich als Jugendfreundin vor und wusste Dinge über Helen, die eigentlich keiner wusste. Nur Helen kann sich nicht an sie erinnern. Außerdem fehlt ihr plötzlich Geld, obwohl doch niemand ihr Apartment betritt. Der steif-förmliche Mr. Blackshear überwindet sich, nach jener Evelyn zu forschen, um der total aufgelösten Helen zu helfen. Je mehr er sich in Helen hineinversetzt, umso mehr ist er davon überzeugt, ihr helfen zu müssen. Zu Helens Familie gehört der hübsche Douglas, ihr Bruder, der sich mit Fotografie beschäftigt. Sagt seine Mutter. Aber er beschäftigt sich mit etwas ganz anderem. Er lebt bei der Mutter, die ihn abgöttisch liebt und harsch kommandiert. Und die Mutter mag ihre Tochter Helen nicht. Aber sie schwärmt von jener mysteriösen Evelyn. Eveyln ruft sie alle an. Sie weiß so viele intime Details von anderen und schreit sie ins Telefon. Immer von einem anderen Apparat aus, die in den Bars der Stadt zur Einrichtung gehören. Mit dem hübschen Douglas geschieht Schreckliches. Und Helen ist verschwunden. Nur Evelyn Merrick weiß, wo sie ist. Am Telefon erzählt sie Eigenartiges über die Puffs in der Stadt. Endlich stößt Mr. Blackshaer auf Evelyn. Das soll die Frau sein, die alle bis aufs Messer bedrängt? Die Lösung der Geschichte lässt mich aus allen Wolken fallen. Unaufgeregt, schnörkellos steuert Margaret Millar auf ein wahnwitziges Ende zu. Nichts ist, wie es scheint. Margaret Millar, 1915 in Kitchener, Ontario geboren, gestorben 1994 in Santa Barbara, Kalifornien. Für „Liebe Mutter, es geht mir gut“ bekam Millar 1956 den Edgar Allan Poe Award.

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