Vom Winde verweht

von Margaret Mitchell 
4,4 Sterne bei702 Bewertungen
Vom Winde verweht
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (611):
kerstin71s avatar

Das Buch ist schon was älter, aber die Geschichte immer noch wunderschön mit einer starken Heldin. Absolut zeitlos.

Kritisch (27):
A

Dramtatisch und romantisch, aber auch dramatisch schwierig geschrieben.

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Inhaltsangabe zu "Vom Winde verweht"

Keine andere Liebesgeschichte hat das Publikum auf der ganzen Welt so mitgerissen wie diese große Saga um die verwöhnte Scarlett O'Hara und ihren zynischen Verehrer Rhett Butler.Mit einzigartiger Intensität zeichnet Margaret Mitchell nach, wie eine große Liebe zerbricht und lässt gleichzeitig eine längst vergangene Epoche lebendig werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548269337
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1120 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:01.12.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2008 bei Hoffmann und Campe erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    ambramueller99vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Dramtatisch und romantisch, aber auch dramatisch schwierig geschrieben.
    Dramtatisch und romantisch, aber auch dramatisch schwierig geschrieben.

    Mir war das Buch zu kompliziert.

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    A
    Adamoevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sollte man einfach gelesen habe! Rhett, oh Rhett!
    Romantik, Dramatik!

    Scarlett O`Hara, die Diva schlecht hin. In diesem Buch vereinen sich Dramatik und Romantik zu einer wunderbaren Symbiose. 
    Die kindliche Bessenheit Scarletts, die sich mit voller Leidenschaft an die Liebe zu Ashley klammert. Im Kampf mit der Liebe zu ihrer Schwester Melanie, die die Frau von Ashley wird. Ihr unbezähmbarer irischer Stolz und Hochmut, und das wichtigste: die unbändige Leidenschaftliche, aber oft unterdrückte Liebe, zu Rhett. Rhett...oh Rhett. 
    Dieses Buch hat mich lachen,schreien und weinen lassen. Meine Fingernägel wurden abgekaut und die Schokolade vergessen. Ein Klassiker an den mich meine Mutter sehr früh herangeführt hat und dadurch ein fast unnatürliches Bild der großen Liebe in meinem Kopf gepflanzt hat. Hoffnungslose Romantik eben. 
    An alle Frauen: Lest es aber hofft nicht zu sehr!
    An alle Männer: Lest es und gebt euch Mühe ein bisschen Rhett zu sein! :-) 



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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Klassiker, ein Wälzer, ein Buch, das ich immer wieder lesen kann-eine großartige Geschichte
    Das Buch ist pures Kopf Kino

    Ein Klassiker, ein Wälzer, ein Buch, das ich immer wieder lesen kann, ein Buch, das 1937 den Pulitzerpreis gewonnen hat - eine großartige Geschichte.
    In dem Leben von „Scarlett O´ Hara“ dreht sich alles um Kleider, Verehrer, ihr Aussehen. Sie lebt auf Tara, einer Plantage in den Südstaaten der USA. Die Geschichte beginnt 1861. Doch dann zerbricht diese schöne Welt der Äußerlichkeiten als der Krieg beginnt und auch Tara und damit Scarlett nicht verschonen wird.
    Scarlett, jung, schön, eingebildet, selbstbewusst, selbstsüchtig, ich denke, so kann man sie charakterisieren. Rhett, eine Figur, ebenso selbstbewusst, vielleicht auch ebenso selbstsüchtig. Die beiden umkreisen sich in dieser Geschichte, immer wieder treffen sie aufeinander. Eigentlich heißt es nur Gegensätze ziehen sich an, bei diesen beiden ist es eher das Gegenteil. Sie sind mir als Figuren anfangs nicht wirklich sympathisch. Aber sie werden im Laufe der Geschichte lebendig. Als Leser habe ich das Gefühl wirklich hautnah dabei zu sein, diese Geschichte und die Geschichte rund um Tara, die Bewohner, Rhett, den Krieg Nord gegen Südstaaten, wirklich mitzuerleben.
    Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen. Es ist intensiv, detailreich beschrieben. Es entführt mich als Leser mitten in die Zeit Südstaaten gegen Nordstaaten der USA, den Wideraufbau von Atlanta, Scarlett Veränderungen, ihre Gedankenwelt, ihr Leben. Ich finde sie als Figur sehr gelungen. Ihre Entwicklung, die ich als Leser miterleben kann. Ihre Kraft, ihr Durchsetzungsvermögen und immer wieder diese Liebe zu Ashley.
    Die Geschichte ist einerseits ein sehr gelungener historischer Roman, eine Geschichte einer starken Frau und ihrer persönlichen Entwicklung, aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Die Szenen des Krieges, die Gewalt, die Korruption, aber auch der schwere Weg des Wideraufbaus, die Situation der ehemaligen Sklaven, die Gesellschaft, auch das ist Thema in dieser Geschichte.
    Der Stil ist sehr gut zu lesen, ein wenig anspruchsvoll, aber dennoch zum Verschlingen einladend.
    Das Buch ist pures Kopf Kino und es lässt sich immer wieder zur Hand nehmen und es lädt den Leser ein in diese Welt der Südstaaten, der Gentlemen, der Gesellschaften einzutauchen- nicht nur für romantische Leser geeignet. Absolute Leseempfehlung.

    Kommentare: 6
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    Karen_Langes avatar
    Karen_Langevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ob Buch oder Film, beides ist sehr schon gemacht.
    Ein Klassiker, der immer wieder fasziniert

    Ich glaube, dass bestimmt die meisten Menschen schon diese traurige Geschichte gelesen haben. Wer kennt bestimmt auch nicht den Film? Ich habe beides genossen.
    Diese interessante Geschichte über den Bürgerkrieg, der Liebe und auch den Verlust des geliebten Kindes konnte nur Trauer, Hass und Liebe hervorbringen.
    Ein Klassiker, den jeder einmal gelesen haben muss, der in eine Gefühlswelt eintauchen möchte.

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    nasas avatar
    nasavor einem Jahr
    Vom Winde verweht


    Jedes Jahr wage ich mich an einen Klassiker, denn ich finde es gibt so schöne Bücher die sich einfach lohnen gelesen zu werden. Eines dieser Bücher lag schon länger bei mir rum und nun habe ich es endlich geschafft es zu lesen. Vom Winde verweht ist eindeutig ein Buch was sich lohnt zu lesen. Es ist ein Buch der Weltliteratur. Margaret Mitchell schreibt zeitlos. Man kann sich gut in die Geschichte rund um Scarlett und Rhett reinfühlen. Es ist herrlich kitschig und spannend zugleich. 


    Da ich den Film kenne und auch schon mehrfach gesehen habe kam mir natürlich vieles bekannt vor. Aber es lohnt sich das Buch zu lesen, denn im Film gibt es aufgrund der Komplexität einiges was nicht so erzählt wird. Aber beides ist für sich wunderbar.


    Scarlett ist jung und vom Leben verwöhnt worden. Sie lebt auf der Baumwollplantage ihrer Eltern Tara und lebt im Reichtum und wird von Verehrern umringt. Doch der Bürgerkrieg scheint alles zu vernichten wofür Scarlett lebt und ihr Herz schlägt. In all ihren Lebenslagen tritt immer wieder der selbe Mann in Erscheinung: Rhett Butler. Er ist ein charismatischer Dandy der durch seine Art eher gemieden wird als in der gehobenen Gesellschaft willkommen geheißen. Trotzdem entwickelt sich eine große Liebe zwischen Scarlett und Rhett doch durch den Stolz und den Eigensinn beider gibt es auch viele Hindernisse. 


    Ein Klassiker den man gelesen haben muss. Margaret Mitchell ist eine grandiose Autorin die mit ihrem einzigen Buch ein Stück Weltliteratur geschaffen hat.

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    Mimabanos avatar
    Mimabanovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Immer wieder gerne gelesen 👍...
    Gone with the wind 🌫🌪🌬

    Mein Exemplar des Buches ist so alt das es nicht mal eine ISBN-Nummer hat.Leider habe ich es in die Bibliothek mit einem anderen Cover stellen müssen weil meines nicht existiert.Sogar die Schrift ist etwas anders als die heutige.Aber nicht diese uralte Schnörkelschrift.Die Geschichte ist natürlich ein Klassiker und von Frau Mitchel brillant erzählt.Der amerikanische Süden ist für mich schon immer interessant gewesen und speziell natürlich in den Bürgerkriegszeiten und auch die Zeit danach.Natürlich steht im Mittelpunkt Scarlett und ihr eigener Charakter.Rhett kommt mir im Film deutlich mehr vor als im Buch.Leider sind beide Schauspieler sehr früh gestorben.Das Buch ist natürlich sehr vielfältig und auch weitreichender als der Film und ist wirklich sehr zu empfehlen da es sehr starke Emotionen auslöst.

    Kommentare: 1
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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor 2 Jahren
    Viel mehr als nur eine Liebesgeschichte

    Wenn man sich auf meinem Blog umschaut, braucht man nicht lange, um festzustellen, dass Klassiker nicht ganz so meins sind. Doch einer stand schon eine Weile auf meiner to-read-Liste. Die Geschichte rund um Scarlett O’Hara und Rhett Butler sollte einfach einmal im Leben gelesen werden. Und nicht nur, weil sich dieses Buch einfach auf jeder Liste aus dem Internet findet, auf der irgendwelche Bücher aufgereiht sind, die man eben vor dem Tod gelesen haben sollte. Doch dieses Buch lohnt sich zudem auch wirklich.

    Die junge Scarlett O’Hara ist es gewohnt, dass die Welt sich um sie dreht. Die Jungs reißen sich darum, auf den Bällen mit ihr zu tanzen und beim Essen neben ihr sitzen zu dürfen. Ihren Vater kann sie ebenfalls mit Leichtigkeit um den Finger wickeln und die Schwarzen auf der Baumwollplantage scheucht sie nach Belieben durch die Gegend. Genervt ist sie nur von dem ständigen Geschwätz der Männer vom Krieg, der scheinbar kurz bevorsteht. Für Scarlett ist ein möglicher Krieg weit weg. Bis zu dem Tag, an dem plötzlich tatsächlich zu den Waffen gerufen wird.

    Scarlett landet dann in Atlanta bei Verwandten, gemeinsam mit Melanie. Ausgerechnet mit der Frau, die mit ihrem geliebten Ashley verheiratet ist. Und plötzlich ist das Leben nicht mehr so wie sie es kannte. Nachdem sie aus Trotz heraus einen Mann geheiratet hatte, der direkt zu Beginn des Krieges fällt, muss sie ihr Dasein fortan als Witwe fristen. Bunte Kleider sind tabu, genauso wie Tanz und Gesellschaft. Doch auch wenn die junge Halb-Irin es nicht für möglich gehalten hat, kommt es noch schlimmer. Plötzlich leidet sie Hunger und das kennt sie gar nicht.

    Die Geschichte der Scarlett O’Hara wird wahrscheinlich allgemein bekannt sein. Viele kennen den Film (den ich übrigens auch noch nicht gesehen habe). Bevor ich zum Buch gegriffen habe, dachte ich immer, dass es sich bei Vom Winde verweht um eine unglaublich kitschige Liebesgeschichte handelt, in der das Liebespaar durch äußere Widrigkeiten immer wieder voneinander getrennt wird. Und Scarlett und Rhett sind tatsächlich zum Großteil des Buches getrennt, doch es kam ganz anders als ich dachte.

    Margaret Mitchell hat einen Epos geschrieben! Über ein Jahrzehnt hinweg begleitet man Scarlett, die von einem jungen sprunghaften Mädchen zu einer starken Frau heranreift. Man ist quasi hautnah dabei, wie sie den ersten Mann im Krieg verliert, den zweiten bei einer nächtlichen Aktion des Ku-Klux-Clans, den dritten auf wahrscheinlich tragischste Weise und drei Kinder bekommt. All das mit dem Hintergrund eines Bürgerkrieges, der mal mehr mal weniger ihr Leben bestimmt. Scarlett erlebt gemeinsam mit dem Leser Freude und Leid, Trauer und Hoffnung, Liebe und Zurückweisung.

    Mitchells Schreibstil ist einzigartig. Über 1000 Seiten widmet sie der Südstaatlerin und den Menschen in ihrer Umgebung. Und dabei war es nicht ein einziges Mal langweilig. Und das obwohl an vielen Stellen die Handlung etwas stehen bleibt und Margaret Mitchell die äußeren Umstände betrachtet und dem Leser näher bringt. Immer wieder spielt auch die Gesellschaft, die sich nach dem Krieg bildet eine Rolle oder auch einige politische Umstände fließen in die Geschichte mit ein. Dadurch verfolgt man nicht nur die eigentliche Geschichte, denn die eigentliche Handlung wird in ein Gesamtbild eingebaut, was der Autorin unglaublich gut gelungen ist.

    Scarlett O’Hara ist wohl das selbstsüchtigste Wesen, das jemals unter Gottes Sonne gewandelt ist. Sie denkt immer zuerst an sich, kann mit dem Begriff der ‚Nächstenliebe‘ so gar nichts anfangen und erst, wenn es ihr gut geht, denkt sie an ihre Handlungen und deren Auswirkungen. Und trotzdem fesselt einen die Geschichte von Vom Winde verweht. Das Buch beleuchtet vielleicht nicht alle Seiten eines Problems, doch es zeigt Probleme und Konflikte auf. Definitiv ein Buch, das man lesen sollte.


    © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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    ritzelmeierbabettes avatar
    ritzelmeierbabettevor 2 Jahren
    Welche Frau schwärmt hier nicht?

    Scarlett....ach ja....was soll man mehr sagen? Natürlich Rhett....und die Verfilmung...schwärm....ein grandioses Werk ;) ;)

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    j125s avatar
    j125vor 2 Jahren
    Großartige Unterhaltung

    Inhalt:
    Scarlett O’Hara wächst behütet auf Tara, der Baumwollplantage ihres Vaters, heran. Arbeit, Not und Hunger kennt sie nicht, denn in ihrem Leben dreht sich alles um den nächsten Ball und ihre zahlreichen Verehrer. Als der Krieg ausbricht, sieht Scarlett sich mit bisher unbekannten Problemen konfrontiert, doch ihre Starrköpfigkeit und nicht zuletzt der berühmt und vor allem berüchtigte Rhett Butler, bringen sie auch durch schlechte Zeiten.

    Meine Meinung:

    Meine Mutter liebt diesen Klassiker, was allein schon meine Neugier geweckt hat. Außerdem weiß jeder, dass die Verfilmung unglaublich berühmt ist, aber viele wissen vermutlich nicht worum es überhaupt geht. Ich jedenfalls nicht, weshalb ich diesen Klassiker unbedingt entdecken wollte.

    Meine Inhaltsbeschreibung wird der vielschichtigen Handlung nicht gerecht, zumal der Zeitraum mehr als 10 Jahre umfasst. Wie soll man da einigermaßen den Inhalt zusammenfassen können, sodass jeder entscheiden kann, ob das Buch etwas für einen ist, oder nicht?

    Im Mittelpunkt des ganzen Buches steht klar Scarlett O’Hara. Zu Beginn der Geschichte ist sie 16 Jahre alt und damit im besten Heiratsalter. Am Ende ist sie 28. Es gab nur wenige Szenen, wenn ich recht überlege, eigentlich nur eine einzige, in der mir Scarlett sympathisch war. Ja, richtig gelesen. Etwa 910 von 916 Seiten, mochte ich Scarlett nicht. Sie ist ekelhaft zu ihren Mitmenschen, eifersüchtig, besitzergreifend, hinterhältig, neidisch und launisch. Außerdem misst sie mit zweierlei Maß. Was für sie gilt, gilt noch lang nicht für andere Menschen. Andere vor den Kopf stoßen, das kann sie. Aber Kritik an ihrem Handeln? Wo gibt es denn so was?

    Auch wenn er manchmal über weite Passagen nicht auftaucht, ist der zweite wichtige Charakter wohl Rhett Butler. Er hat mich nicht ganz so genervt wie Scarlett, aber einen positiven Moment konnte er mir auch nicht entlocken. Er liebt es, andere Leute im Allgemeinen und Scarlett im Besonderen vor den Kopf zu stoßen und in Rage zu bringen. Piesacken würde meine Mutter das nennen. Was gibt es noch über ihn zu sagen? Arrogant, rücksichtslos und in der Lage seine Meinung so anzupassen, dass es ihm Vorteile bringt. Heute Demokrat, morgen Republikaner, heute gegen Krieg, morgen an der Front.

    Trotz der mehr als unsympathischen Charaktere hatte ich unglaublich viel Freude an dem Buch. Ich hätte auch niemandem abgenommen, dass man die Charaktere so wenig, ein Buch dafür umso mehr lieben könnte, aber es geht. Die Handlung hat mich gefesselt, auch wenn mir so oft Entscheidungen nicht gefallen haben und ich den Protagonisten tausend Mal die Leviten hätte lesen wollen. Die Kapitel waren mir definitiv zu lang, manchmal kam ich mit den ganzen Missen durcheinander und mangels Geschichtskenntnissen war es für mich nicht leicht zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, aber … es hat mir gefallen.

    Ich wollte wissen, was Scarlett sich wieder einfallen lässt, um ihre Familie durchzubringen. Wie schafft sie es, sich wieder unbeliebt zu machen und tut sie vielleicht doch mal etwas, womit sie bei mir punkten kann? Auch der ganze Rahmen der Handlung, war für mich sehr spannend. Der Sezessionskrieg, der in Folge der Nachkriegszeit entstehende Ku-Klux-Klan, die Sklaverei. Gerade letzteres war für mich spannend und gleichzeitig schwierig zu lesen. Die Sklaven auf Tara wurden eigentlich ziemlich gut behandelt, aber mich hat das Geschwätz von „den dummen Niggern“ dann doch manchmal gestört. Wobei es damals natürlich eine andere Zeit war und mit den heutigen rassistischen Aussagen nicht viel gemeinsam hat.

    Auf den letzten 100 Seiten passiert dann noch einiges und obwohl das Ende im Nachhinein total passend ist, ist es wie ein Schlag vor die Brust. Das ganze Hin und Her, Auf und Ab für so was?

    Fazit:
    Es nicht in wenige Worte zu fassen (sorry!), weshalb mich das Buch so unterhalten hat. Die Charaktere sind wirklich unsympathisch, aber bei dieser vielfältigen, spannenden Handlung, macht das nichts aus. Denn trotz ihrer schlechten Eigenschaften, weiß Scarlett den Leser an ihre Geschichte zu fesseln. Wer keine Angst vor dicken Büchern und Klassikern hat, sollte unbedingt das Buch lesen. Der Stil ist auch nicht so schwer verständlich, wie die Bezeichnung Klassiker es vielleicht andeuten möchte.

    Reiheninformation:
    Es gibt eine autorisierte Fortsetzung des Romans, welche unter dem Titel "Scarlett" erschienen ist. Autorin ist Alexandra Ripley.

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    E
    Elysettavor 2 Jahren
    Gewaltig!

    Zu recht ein Klassiker. Kann es nur als gewaltig beschreiben, da ich während des Lesens so ziemlich jede Gefühlsregung durchlebt habe! Ich habe mit einer Schnulze gerechnet, aber es ist soviel mehr! Neben dem geschichtlichen Aspekt, und wie eine Nation untergeht und wieder aufersteht, lernt man Abgründe menschlicher Natur kennen und empfindet am Ende trotzdem noch Mitleid, wenn der Protagonistin endlich ihre Fehler klar werden! V.a. der Stolz der Südstaatler hat mich beeindruckt und Melanie mit all ihrer Stärke! Das Buch hat mich in vielerlei Hinsicht sehr bewegt!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KatharinaJs avatar
    Da sich dieser Klassiker schon ewig auf meinem SUB befindet - und ich bis jetzt nur Gutes gehört habe - möchte ich mit euch im Sommer eine Leserunde starten.
    Lasst uns die 1.120 Seiten angehen, schmökern, diskutieren und austauschen! :o)

    Ich freue mich auf eine schöne Leserunde mit euch!

    Hikaris avatar
    Letzter Beitrag von  Hikarivor 5 Jahren
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