Margaret Rogerson

 4,1 Sterne bei 376 Bewertungen
Autor*in von Rabenprinz, Der dunkelste aller Zauber und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Wenn Margaret Rogerson nicht gerade schreibt, trifft man sie beim Malen, Lesen, Gaming, Puddingkochen oder auf der Suche nach Kröten und Pilzen im Wald an. Zu ihren Hobbys zählen außerdem das Sammeln seltsamer Schals und der Konsum von mehr Dokumentarfilmen als sozial akzeptabel wäre (das behaupten zumindest einige). Derzeit lebt sie im Norden von Cincinnati, Ohio.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Margaret Rogerson

Cover des Buches Der dunkelste aller Zauber (ISBN: 9783570316009)

Der dunkelste aller Zauber

(109)
Erschienen am 13.03.2024
Cover des Buches Rabenprinz (ISBN: 9783570314937)

Rabenprinz

(122)
Erschienen am 09.05.2022
Cover des Buches Die Geheimnisse von Thorn Manor (ISBN: 9783641307707)

Die Geheimnisse von Thorn Manor

(7)
Erschienen am 01.04.2024
Cover des Buches Sorcery of Thorns (ISBN: 9781481497619)

Sorcery of Thorns

(58)
Erschienen am 04.06.2019
Cover des Buches An Enchantment of Ravens (ISBN: 9781481497596)

An Enchantment of Ravens

(32)
Erschienen am 25.09.2018

Neue Rezensionen zu Margaret Rogerson

Düster und voller Magie.

Du hast mal Lust auf eine außergewöhnliche und richtig düstere Fantasy Geschichte ohne Romance? Dann schaut euch doch mal Vespertine genauer an. 


Die Geschichte handelt von Artemisia, die als Kind von einem bösen Geist besessen war und deren sehnlichster Wunsch es ist, eine Graue Schwester (Nonne) zu werden. Deren Aufgabe ist es, die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits übergehen zu lassen. Doch der Konvent wird angegriffen und Artemisia erweckt ausversehen einen alten, bösartigen Wiedergänger, der sie auch sofort wieder besetzt. Zusammen mit ihrem neuen Gast, muss Artemisia ein uraltes und düsteres Geheimnis über die Vespertinen, der dunklen Magie und der Heiligen aufdecken. 


Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, denn es ist sehr komplex und man muss richtig am Ball bleiben, um den Faden nicht zu verlieren. Aber einmal drin in der Geschichte, konnte sie mich richtig faszinieren. Das Worldbuilding ist toll, richtig düster und voller dunkler Magie, perfekt für die Herbst Jahreszeit. Eine Geschichte voller Geister, Heiliger und Wiedergänger. 


Artemisia ist eine eher menschenscheue Person, was absolut in das Setting passt. Und durch den Wiedergänger wird die ganze Geschichte mit Humor aufgelockert, was mir sehr gut gefallen hat. 


Das Buch ist richtig spannend und hat auch viel Action und trotzdem gibt es ein paar Längen, die mich fast verloren hatten, aber ich bin dran geblieben und am Ende hat es mich richtig überzeugt. Das Finale war dann trotzdem fast zu schnell abgehandelt. 


Es ist ein Einzelband und doch zeigt der Epilog Potential für einen zweiten Teil. Ich bin gespannt, ob die Autorin nicht doch noch was schreiben möchte. 


Wir haben hier mal keine Liebesgeschichte und keinen Spice, was für mich mal eine gelungene Abwechslung war. 


Also alles in allem ein toller, düsterer und magischer Einzelband, den ich weiterempfehlen kann.

eine eindrucksvolle und ungewöhnliche Fantasy-Geschichte

In Vespertine schafft Margaret Rogerson eine Welt, die voller Magie und Dunkelheit steckt und dabei auf außergewöhnlich kreative Weise durch Nonnen, Kleriker und den Glauben an Heilige bevölkert ist. Nach meinem ersten positiven Eindruck von Der dunkelste aller Zauber war ich gespannt, wie Rogerson die düsteren Themen diesmal aufgreifen würde, und wurde nicht enttäuscht. Der Einstieg in den Schreibstil war allerdings eine kleine Herausforderung, da sich der Lesefluss stellenweise eher langsam gestaltete, was ein intensiveres Eintauchen in die Geschichte erforderte.


Artemisia, die Hauptfigur, ist eine junge Novizin der Grauen Schwestern und erfüllt eine wichtige, jedoch düstere Aufgabe: die Toten zu reinigen und zu bewachen, damit ihre Geister nicht zurückkehren und die Lebenden heimsuchen. Diese einzigartige Rolle verleiht der Figur eine unheimliche Tiefe, und ihre Geschichte entfaltet sich in einer Atmosphäre voller Geister und böser Kräfte, die stets gegenwärtig sind. Rogersons Magie- und Weltgestaltung faszinieren besonders durch die Integration von magischen Reliquien und einer Geisterhierarchie, die der Welt eine geheimnisvolle Komplexität verleiht und die düstere Szenerie gekonnt unterstützt.


Besonders spannend ist die Dynamik zwischen Artemisia und dem Geist des Wiedergängers, der in ihr lebt und sarkastische Kommentare zu ihrer Umgebung abgibt. Diese zynische Stimme verleiht der Geschichte Humor und erinnert dabei an Figuren aus Jonathan Strouds Bartimäus-Reihe, was für amüsante Dialoge sorgt. Diese Beziehung zwischen Mensch und Geist wird von Rogerson gelungen inszeniert und zeigt Artemisia als eigenwillige, tief verletzte Protagonistin, die im Verlauf der Handlung eine starke Entwicklung durchmacht.


Die Story verläuft abwechslungsreich und bietet einige Höhepunkte, die spannend und atmosphärisch sind. Doch leider verliert das Ende durch seine abrupte Auflösung etwas an Wirkung. Ein ausgedehnterer Showdown hätte das Potenzial des Finales noch besser zur Geltung gebracht. Außerdem bleibt die Tür für eine mögliche Fortsetzung offen, obwohl keine Fortsetzung geplant ist. Die fehlende Romanze in der Geschichte ist bemerkenswert und bietet eine willkommene Abwechslung im Vergleich zu anderen Jugendromanen, auch wenn das Fehlen einer emotionalen Bindung stellenweise etwas Leere hinterlässt.


Die Welt von Vespertine ist faszinierend und perfekt für die dunklen Herbst- und Wintermonate. Die düstere und atmosphärische Gestaltung des Settings passt wunderbar zur Geschichte und verleiht ihr eine mystische Qualität. Artemisia selbst wirkt aufgrund ihrer Erfahrungen mit Geistern und ihrer sozialen Unsicherheit wie eine ungewöhnliche Heldin, die mit der Zeit lernt, Menschen zu vertrauen. Trotz einiger verworrener Passagen in der Handlung und einer gewissen Langatmigkeit an manchen Stellen entfaltet Vespertine eine faszinierende, gruselige Tiefe, die sicher nicht nur Fans von Geistergeschichten fesseln wird.


Vespertine – Das Geheimnis der dunklen Priesterin bietet insgesamt eine eindrucksvolle und ungewöhnliche Fantasy-Geschichte, die sich durch ihre besondere Atmosphäre und ihren bitter-süßen Humor auszeichnet. Die düstere Welt, die Rogerson erschafft, ist detailreich und faszinierend, was das Buch für Fans von unheimlichen Abenteuern zu einem wertvollen Lesestoff macht.

Unterhaltsame Dark Fantasy

In Vespertine begegnet man der Nonne Artemisia, die einen uralten Dämonengeist an sich gebunden hat, nachdem ihr Kloster von Untoten und Geistern überrannt wurde. Dieser Geist - der Wiedergänger - ist immer in ihrem Kopf, redet mit ihr, hilft ihr, zu überleben oder hat ein paar (hilfreiche wie unhilfreiche) Ratschläge parat. Anfangs hat sie Angst, er könnte sie übermächtigen, doch schon bald freunden sie sich an. Ich mochte diese internen Dialoge sehr gern, der Wiedergänger ist sarkastisch und brüsk, aber offenbart nach und nach seine menschliche und emotionale Seite. Was ich auch mochte, war der Fokus auf Handlung und diese Beziehung, die Geschichte kommt komplett ohne jede Romance aus. 

Aber leider hatte ich oft den Eindruck, es wird eher erzählt, als mir gezeigt. Artemisia soll als Charakter durch ihre Art oft anecken und andere abstoßen - ähnlich wie Wednesday Addams. Das wurde einfach so festgelegt, aber ich könnte nicht genau definieren, was ihre menschenunkompatiblen Eigenschaften sind. Gleichzeitig hatte ich oft den Eindruck, es würden mir noch mehr Infos zur Welt fehlen. Aber vielleicht wäre das für einen Einzelband auch zu viel. 

Insgesamt war die Handlung spannend, aber einiges entwickelte sich für mich zu schnell und manchmal hat mir der rote Faden gefehlt. Ich wusste zwischendrin nicht, was eigentlich Artemisias Ziel ist. Aber trotzdem las es sich gut weg, weil der Schreibstil recht angenehm und einfach ist.

Das große Wow-Gefühl blieb aus, aber es war trotzdem unterhaltsam.

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