Margaret Skjelbred

 3.8 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Lerchenherzen, Die Perlenkönigin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Margaret Skjelbred

Die Perlenkönigin

Die Perlenkönigin

 (6)
Erschienen am 01.01.2006
Windgesang

Windgesang

 (4)
Erschienen am 01.03.2004
Elfenecho

Elfenecho

 (4)
Erschienen am 01.04.2003
Die Vestfold-Saga

Die Vestfold-Saga

 (0)
Erschienen am 21.06.2011

Neue Rezensionen zu Margaret Skjelbred

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Galina86s avatar

Rezension zu "Lerchenherzen" von Margaret Skjelbred

Gefühlvoll, aber mit einigen Längen
Galina86vor 3 Jahren

Da es zu diesem Buch noch keine Rezension gibt, versuche ich mal die erste zu schreiben. Ich finde es irgendwie auch nicht so einfach, dieses Buch zu beschreiben.

Die Geschichte spielt in Norwegen, wo auch die Autorin herkommt. Es fängt weit vor dem zweiten Weltkrieg an und endet auch weit nach dem zweiten Weltkrieg. Es gibt einige Längen, aber auch spannendere Abschnitte. Ich fand die Handlung sehr lebensnah und passend zu der Zeit, in der es spielt.

Den Schreibstil fand ich toll, was aber auch immer etwas von der Übersetzung abhängig ist, wenn man ein Buch nicht in der Originalsprache liest.

Etwas, was ich zuerst etwas verwirrend fand, das aber im Nachhinein Sinn ergibt: Es ist so als ob die Autorin mit einem spricht. Später versteht man, welche Rolle die erzählende Person in der Geschichte spielt und wem sie die Geschichte erzählt.

Fazit: Trotz der Längen ein empfehlenswertes Buch. Etwas traurig, aber wie aus dem Leben gegriffen.

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Martin-Martials avatar

Rezension zu "Lerchenherzen" von Margaret Skjelbred

Familienroman
Martin-Martialvor 5 Jahren

Ein schönes Familienroman, in Norwegen. Mit Geburten und Todesfällen, an sich ganz schön! Aber nicht weltbewegendes!

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Ulenfluchts avatar

Rezension zu "Windgesang" von Margaret Skjelbred

Eine Geschichte im Wind verweht
Ulenfluchtvor 5 Jahren

"Mein Vater ist ein Ton im Wind." Wie oft man das in diesem Roman liest und wie schön es immer wieder klingt! Deswegen hatte ich es gekauft. Ich erwartete Poesie, Melancholie, Zerbrechlichkeit. Und genau das habe ich auch bekommen. Dennoch hat mich das Buch etwas überrascht und ich weiß noch nicht, ob positiv oder negativ. Das liegt einmal an dem irreführenden Klappentext, der den Fokus auf die Geschichte von Solfried, der jungen Witwe legt, die sich wieder verliebt, und einmal daran, dass es sich um einen Teil einer Trilogie handelt, was das Lesen erschwert. Die Konstellationen der Personen wird nur mühsam deutlich und statt sich in den schönen aber meistens gar nicht kitschigen Szenen der Erzählung zu verlieren, verbringt man nicht wenige Momente damit, im Kopf einen Stammbaum zu malen und Verbindungen zu knüpfen.

Am Anfang deutete sich an, dass es um Solfried und Eric geht, aber danach geht um den depressiven Lars, Solfrieds Schwiegervater und eine verbotene Liebe während des Krieges, dann wieder geht es um die Einsiedlerin Evine und schließlich um die unglücklich verheiratete Inger. Den Rahmen bilden kleine Passagen, die Solfrieds dreijährigem Jakob in den Mund gelegt werden, die zwar schön sind, aber nicht zu einem Kind passen. Wobei man überlegen kann, ob das nicht gewollt ist. Man könnte auch überlegen, ob diese Einschübe und das Kind überhaupt eine Funktion haben. Soll Jakob als Ergebnis der Liebe diese als Ganzes darstellen? Ihre Zerbrechlichkeit, die Trauer, die sie mit sich bringt? Die Jugend, die sie verspricht aber auch gefährdet? Die Flüchtigkeit, die der Ton in der Flasche bedeutet? Das steht zu vermuten, aber genauere Hinweise findet man nicht.

Statt die Geschichte von Solfried und Eric erhält man also ein unerwartetes, umfassendes Bild der Liebe, die sich in den Geschichten der Dorfbewohner zeigt. Alles ist sehr zart erzählt, sehr ausgefeilt, sodass es nicht ins Kitschige gerät. Die Autorin schafft es auch, eine subtile, leise Spannung aufzubauen, die sich gut einfügt und dem Buch einen schönen Bogen gibt. Ein schönes kleines Buch, von dem ich mir aber ein bisschen mehr Handlung versprochen hätte und ein bisschen mehr Richtung.

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