Margaret Skjelbred Windgesang

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Inhaltsangabe zu „Windgesang“ von Margaret Skjelbred

Vestfold, das ist mehr als nur ein Küstenstreifen mit Möwengeschrei, Inseln und Schären links von der E 18, Vestfold ist auch ein lebendiges Fleckchen Erde mit Wäldern, Höfen und kleinen staubigen Straßen im Landesinnern – und mit Menschen, die freundschaftlich oder durch familiäre Bande über die Jahrzehnte zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sind. Es ist Sommer, und der kleine Jakob ist dreieinhalb. Seine Mutter Solfrid hat ganz jung bereits den größten Schmerz erfahren: ihr über alles geliebter Mann starb, noch ehe er seinen Sohn Jakob kennenlernen konnte. Lange Zeit hatte Solfrid sich in ihrem Schneckenhaus vergraben, lange Zeit teilte sie die Trauer nur mit ihrem Sohn. Doch in diesem Sommer sorgt ein junger Mann aus Amerika für Verwirrung in der Vestfoldsiedlung: Eric ist der Traum aller Mädchen, doch er verliebt sich in Solfrid mit ihrem kleinen Jungen. Nach Jahren des Dunkels und der Traurigkeit erlebt Solfrid seltsame Gefühle, und es braucht lange, bis sie erkennt, dass ihre Verwirrung Ausdruck von Verliebtheit ist ...

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  • Eine Geschichte im Wind verweht

    Windgesang
    Ulenflucht

    Ulenflucht

    27. January 2014 um 20:21

    "Mein Vater ist ein Ton im Wind." Wie oft man das in diesem Roman liest und wie schön es immer wieder klingt! Deswegen hatte ich es gekauft. Ich erwartete Poesie, Melancholie, Zerbrechlichkeit. Und genau das habe ich auch bekommen. Dennoch hat mich das Buch etwas überrascht und ich weiß noch nicht, ob positiv oder negativ. Das liegt einmal an dem irreführenden Klappentext, der den Fokus auf die Geschichte von Solfried, der jungen Witwe legt, die sich wieder verliebt, und einmal daran, dass es sich um einen Teil einer Trilogie handelt, was das Lesen erschwert. Die Konstellationen der Personen wird nur mühsam deutlich und statt sich in den schönen aber meistens gar nicht kitschigen Szenen der Erzählung zu verlieren, verbringt man nicht wenige Momente damit, im Kopf einen Stammbaum zu malen und Verbindungen zu knüpfen. Am Anfang deutete sich an, dass es um Solfried und Eric geht, aber danach geht um den depressiven Lars, Solfrieds Schwiegervater und eine verbotene Liebe während des Krieges, dann wieder geht es um die Einsiedlerin Evine und schließlich um die unglücklich verheiratete Inger. Den Rahmen bilden kleine Passagen, die Solfrieds dreijährigem Jakob in den Mund gelegt werden, die zwar schön sind, aber nicht zu einem Kind passen. Wobei man überlegen kann, ob das nicht gewollt ist. Man könnte auch überlegen, ob diese Einschübe und das Kind überhaupt eine Funktion haben. Soll Jakob als Ergebnis der Liebe diese als Ganzes darstellen? Ihre Zerbrechlichkeit, die Trauer, die sie mit sich bringt? Die Jugend, die sie verspricht aber auch gefährdet? Die Flüchtigkeit, die der Ton in der Flasche bedeutet? Das steht zu vermuten, aber genauere Hinweise findet man nicht. Statt die Geschichte von Solfried und Eric erhält man also ein unerwartetes, umfassendes Bild der Liebe, die sich in den Geschichten der Dorfbewohner zeigt. Alles ist sehr zart erzählt, sehr ausgefeilt, sodass es nicht ins Kitschige gerät. Die Autorin schafft es auch, eine subtile, leise Spannung aufzubauen, die sich gut einfügt und dem Buch einen schönen Bogen gibt. Ein schönes kleines Buch, von dem ich mir aber ein bisschen mehr Handlung versprochen hätte und ein bisschen mehr Richtung.

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