Margaret Wilcox

 3.3 Sterne bei 6 Bewertungen

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Nur mit dir, mein Kind

Nur mit dir, mein Kind

 (6)
Erschienen am 01.01.2009

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Rezension zu "Nur mit dir, mein Kind" von Margaret Wilcox

Rezension zu "Nur mit dir, mein Kind" von Margaret Wilcox
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

In "Nur mit dir, mein Kind" schreibt Margaret Wilcox über ihre Ehe mit dem Libyer Hadi und ihre Versuche, ihre von ihm entführte Tochter wieder zu sehen.

Als die Australierin Margaret Wilcox in den 70er Jahren beruflich in Libyen ist, verliebt sie sich in Hadi. Sie verlieben sich, heiraten, bekommen ein Kind.
Kurz davor müssen sie aufgrund Gaddafis Machtübernahme aus Libyen fliehen. Die Zeit um die Geburt verbringen sie in Australien, dann geht ihre gemeinsame Lebensreise weiter nach Spanien. Nach einer kurzen Zeit in Marbella werden sie in Málaga heimisch.
Doch für Margaret will sich das wirkliche Glück nicht einstellen. Hadi überwacht jeden ihrer Schritte, erlaubt ihr nicht, zu arbeiten oder Freunde außerhalb des Hauses zu treffen. Isoliert von Freunden und Familie wird Margaret immer unglücklicher, und während einer Geschäftsreise von Hadi beschließt sie, mit der 3jährigen Tochter Tanya zu fliehen. Scheidungen waren zu der Zeit in Spanien legal nicht möglich, Margaret sah keinen anderen Ausweg aus ihrer Lage.
Über London möchte Margaret nach Australien fliehen, zu ihrer Familie. Doch Hadi kommt ihr zuvor, spürt sie in London auf und entführt das Kind.
Lange Zeit hat Margaret keinerlei Anhaltspunkte, wo sich Mann oder Kind befinden könnte. Sie schaltet verschiedene internationale Stellen ein, wendet sich an die Presse, an Gerichte, an Privatdetektive. So beginnt eine 14jährige Odyssee, in der Margaret verzweifelt versucht, ihr Kind wiederzufinden.

Margaret Wilcoxs Geschichte geht einem wirklich zu Herzen, man fühlt und leidet mit ihr. Trotz allem konnte ich mich für das Buch nicht so wirklich erwärmen. Sie erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form, und doch blieb mir die Autorin irgendwie fremd.
Das Buch ist flüssig zu lesen, aber auch den Sprachstil fand ich etwas seltsam. Vielleicht lag es auch daran, dass die Geschichte hauptsächlich wie eine Nacherzählung, mit wenig wörtlicher Rede, geschrieben ist.

In meinen Augen ein unterhaltsames Buch über das durchaus dramatische Schicksal einer Mutter, das man jedoch nicht unbedingt gelesen haben muss...

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