Margarete Bertschik Zeit der Kornblumen

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Inhaltsangabe zu „Zeit der Kornblumen“ von Margarete Bertschik

September 1915. Auf den Schlachtfeldern Europas tobt der Erste Weltkrieg, als in einem kleinen norddeutschen Dorf das Mädchen Marie Sophia Hoffstede zur Welt kommt. In den ärmlichen Verhältnissen, in die sie hineingeboren wird, muss Marie als Zweitälteste von zehn Geschwistern schon früh Verantwortung übernehmen, bevor sie sich nach einer viel zu kurzen Schulzeit als Magd bei einem Großbauern verdingt. Heimlich schreibt Marie Gedichte. Doch für ihre große Begabung ist in diesem harten Leben kein Platz, schon gar nicht, als sie selbst Mutter wird und als Bäuerin auf einer kleinen Siedlerstelle eine achtköpfige Familie zu versorgen hat. Es sollen vier weitere Jahrzehnte vergehen, bis Marie, zum größten Befremden ihrer erwachsenen Kinder und der Dorfgemeinschaft, einen Entschluss fasst …

Packend geschriebene Lebensgeschichte einer Bäuerin, die den Mut findet, ihren Traum zu verwirklichen.

— orfe1975

Berührende Lebensgeschichte einer Bäuerin, die einen Neuanfang wagt!

— mabuerele

Nie aufhören neugierig zu sein, auch im Alter kann man noch was lernen.

— Archimedes

Am Ende Taschentücher bereithalten! Ein sehr authentisches und eindrückliches Buch! Empfehle ich gerne weiter!

— angi_stumpf

Interessante Geschichte über die Höhen und Tiefen eines 92 Jahre andauernden Lebens einer Frau, die ihren Weg und sich selbst gefunden hat.

— calimero8169

Tolle Familiengeschichte mit dem Werdegang der Frau in die Emanzipation!

— MsChili

Facettenreiche Lebensgeschichte der 92 jährigen Marie Hoffstede

— heidi_59

Stöbern in Romane

Der Weihnachtswald

Tolles Weihnachtsbuch! Die Geschichte ist romantisch und verzaubert schön.

lesefant04

Das Herz des Henry Quantum

Meiner Meinung nach sehr emotionslos und überhaupt nicht packend

snekiiic

Leere Herzen

Tolles Cover, spannende Handlung, sprachlich ausgefeilt, Leseempfehlung!

dasannalein

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  • Das bewegte Leben der Marie Hoffstede

    Zeit der Kornblumen

    orfe1975

    Cover:Das Cover mit den strahlenden Blautönen der Kornblumen leuchtet einem direkt entgegen und man möchte den Strauß am liebsten direkt greifen. Es ist ein echter Eyecatcher trotz seiner Schlichtheit. Zusammen mit dem blau farbigen Titel vermittelt wirkt es zwar schlicht, aber passend zum beschriebenen Inhalt und macht neugierig auf die Geschichte.Inhalt:Beschrieben wird das Leben der Marie Sophia Hoffstede, ein Mädchen, das in einem kleinen Dorf in Norddeutschland Ende des ersten Weltkrieges zur Welt kommt. Als Tochter eines Bauern und eine von vielen Geschwistern bleibt ihr kaum die Wahl, ihrer Neigung zu Büchern und Dichtung auszuleben. Harte Arbeit auf Bauernhöfen und Gründung einer Familie sind für sie als selbstverständlich vorgesehen. Erst nach vielen Jahren ist die Zeit für sie gekommen, sie fasst einen Entschluss, der in der damaligen Zeit zunächst Empörung und Unverständnis in ihrem familiären Umfeld entfacht. Doch sie geht ihren Weg und lebt ein zweites Mal auf.Mein Eindruck:Mir hat von vorneherein die klare Struktur des Romans sehr gut gefallen: zu Beginn steht dick die Jahreszahl, sodass man sich gleich zeitmäßig orientieren kann. Darüber rechts in einer Ecke steht immer ein Vers in drei Zeilen als "Appetizer" mit einem zum Kapitel passenden Natureindruck. Eingangstext eines jeden Kapitels ist immer die Beschreibung eines Fotos von Marie und anschließend folgt dann wie ein Heranzoomen die Geschichte hinter dem Bild. Bei der Fotobeschreibung musste ich automatisch an die Blindensprache im TV denken, bei dem auch alles so deutlich beschrieben wird, bis ins kleinste Detail. Als Leser fühlt man sich dadurch sofort vertraut mit Marie und hat den Eindruck, rückblickend ihr Familienalbum durchzublättern.Interessant ist auch der Erzählstil der Handlung. Die Geschichte Maries wird eingerahmt von einem Prolog und einem Epilog, bei der der Leser direkt an Maries Gedanken teilhat und die beide in der Gegenwartsform geschrieben sind. Dagegen wird das Leben, auf das sie zurückblickt, passenderweise im Vergangenheitsstil und abwechselnd aus Sicht verschiedener anderer Personen wie z. B. ihrer Mutter, ihres Stiefvaters, ihrer Tochter etc. und nur ab und zu aus ihren Gedanken heraus erzählt. Dies gepaart mit der Tatsache dass die Geschichte nicht streng chronologisch, sondern mit ein paar Zeitsprüngen aufwartet, führten zu einem angenehmen Spannungsaufbau im Buch. Der erste Zeitsprung (in die Zukunft) kam unerwartet, da man diese Erzählweise nicht gewohnt ist, aber es machte neugierig, wie es wohl dazu gekommen ist. Die Orientierung wurde stets durch die Jahreszahlen gewährleistet und so las sich das Buch spannend bis zum Schluss. Die Autorin versteht es auch sehr gut, die Vergangenheit in ihren Details sehr gut zum Leben zu erwecken. Zum einen beschreibt sie die Orte und Landschaften sehr intensiv, dass man sich umgehend in das Szenario hineinversetzt fühlt. Zum anderen schafft sie es auch den Zeitgeist sehr gut und nachvollziehbar einzufangen mithilfe ihrer realistisch wirkenden Charaktere und ihre detaillierten Beschreibungen. Ich hatte das Gefühl, die Biographie einer Person vor mir zu haben, die tatsächlich gelebt hat, obwohl die Figur der Marie rein fiktiv ist. Ihr Leben ist stark an das typische Leben eines Mädchens vom Lande zu Zeiten nach dem ersten Weltkrieg angelehnt und doch schafft sie später einen Ausbruch aus dem konventionalen Umfeld und macht Hoffnung und Mut, dass man sein scheinbar vorbestimmtes Leben auch selbst in die Hand nehmen und ändern kann.Der Roman hat mich gut unterhalten und gleichzeitig sehr bewegt und ich denke, hier werden viele die Geschichte ihrer Mütter oder Großmütter wiederfinden und dadurch ein Stück weit besser nachvollziehen können. Gleichzeitig ist es ein Eintauchen in eine Zeit, das auch nachhaltig für die heutige Zeit eine Botschaft bereithält, über die es sich nachzudenken lohnt: Es ist nie zu spät, sein Leben zu ändern und seinen Traum zu verwirklichen.Fazit:Packend geschriebene Lebensgeschichte einer Bäuerin, die den Mut findet, ihren Traum zu verwirklichen.

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    • 2
  • Leserunde zu "Zeit der Kornblumen" von Margarete Bertschik

    Zeit der Kornblumen

    Mahebe

    Liebe Lovelybooks-Leserinnen und -Leser! Hiermit lade ich euch herzlich ein zu einer Leserunde mit meinem Buch "Zeit der Kornblumen". Zum Inhalt des Romans: Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als an den Rändern der wenig befahrenen Landstraßen blaue Lupinen wuchsen, in solcher Fülle, dass man sie zu Fronleichnam in größen Büscheln zum Schmücken der Altäre entlang der Prozessionsweg benutzte? Und an die Kornblumen, die, oft durchsetzt mit dem Rot der Klatschmohns, im Sommer jeden Getreiderand mit ihrem leuchtenden Blau säumten, sehr zum Ärger der Bauern, die in ihnen nur lästiges Unkraut sehen konnten? Wisst ihr noch, wie ein Heuerlingshaus aussah? Und was es bedeutete, beim Bauern in Stellung zu sein? Begleitet meine Romanheldin Marie Hoffstede auf ihrem Lebensweg, der durch das 20. Jahrhundert bis in unsere moderne Zeit führt. Schaut mit ihr auf das harte bäuerliche Leben der Menschen hier im ländlichen Norddeutschland, und verfolgt, wie sich die polischen Ereignisse dieses bewegten Jahrhunderts in ihrem Alltag spiegeln. Erlebt mit, wie Marie ihre Liebe zum geschriebenen Wort pflegt, zuerst im Geheimen, weil Bücher in der harten Arbeitswelt auf dem Lande keine Rolle spielen dann aber offen in einem mutigen Schritt der Emanzipation, der ihrem Leben eine Wendung gibt ...

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    • 204
  • Rezension zu Zeit der Kornblumen

    Zeit der Kornblumen

    Elektronikerin

    16. March 2016 um 20:11

    Klapptext: September 1915. Auf den Schlachtfeldern Europas tobt der Erste Weltkrieg, als in einem kleinen norddeutschen Dorf das Mädchen Marie Sophia Hoffstede zur Welt kommt. In den ärmlichen Verhältnissen, in die sie hineingeboren wird, muss Marie als Zweitälteste von zehn Geschwistern, schon früh Verantwortung übernehmen, bevor sie sich nach einer viel zu kurzen Schulzeit als Magd bei einem Grossbauern verdingt. Heimlich schreibt Marie Gedichte. Doch für ihre grosse Begabung ist in diesem harten Leben kein Platz, schon gar nicht, als sie selbst Mutter wird und als Bäuerin auf einer kleinen Siedlerstelle eine achtköpfige Familie versorgen hat. Es sollen vier weitere Jahrzehnte vergehen, bis Marie, zum grössten Befremden ihrer erwachsenen Kinder und der Dorfgemeinschaft, einen Entschluss fasst.... Meine Meinung: Die Geschichte von Marie ist sehr authentisch und gefühlvoll geschrieben. Die Kapitel waren in die Lebensabschnitte von Marie unterteilt. Manche Leser haben sie gestört, dass es nicht chronologisch gewesen ist, sondern mal ist sie schon erwachsen und dann im nächsten Kapitel ist sie wieder eine Jugendliche. Mich hat das nicht gestört, sondern ich fand es belebend und ich finde das macht auch den Charm dieses Buches aus. Jedes Kapitel begann mit einer Beschreibung eines Fotos von Marie und einem kleinen Gedicht. Der Schreibstil dieses Buch empfand ich als sehr fliessend und gefühlsvoll. Man konnte gut mit der Protagonistin mitfühlen und man verstand auch ihre Handlungsweisen. Fazit: Ein gelungen Roman über eine starke und unabhängige Frau, welche ihre Leidenschaft nie aufgegeben hat.

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  • Zwei Leben in einem

    Zeit der Kornblumen

    mabuerele

    „...Ihr aufmerksamer Blick ist auf das riesige altmodische Fotoalbum mit dem groben Textileinband gerichtet, das aufgeschlagen auf ihrem Schoß liegt und dessen schwarze Kartonseiten sie behutsam umblättert...“ Obiges Zitat stammt aus dem Prolog des Buches. Ich habe es ausgewählt, weil sich die Fotos wie ein roter Faden durch das Buch ziehen. Im Prolog lerne ich Marie Sophia geborene Hoffstede im hohen Alter an ihrem letzten Lebenstag kennen. Im Epilog schließlich wird sich ihr Lebenslauf vollendet haben. Dazwischen liegen Stationen eines ungewöhnlichen Lebens. Marie wurde im Jahre 1915 als zweitälteste Tochter einer Bauernfamilie geboren, die einen Heuerhof bewirtschaftete. Das Mädchen fällt durch seine Wissbegierde auf. Doch als sie heiratet, bleibt sie Bäuerin, wenn auch nun auf eigenem Hof. Nach dem Tode ihres Mannes entschließt sich Marie im Jahre 1978 zu einem radikalen Neubeginn. Sie verlässt ihr Dorf und zieht nach Oldenburg. Dort wird sie Stammgast in der Bibliothek. Die Autorin hat ein berührendes Lebensbild gezeichnet. Das Buch lässt sich zügig lesen. Ein Grund dafür sind die kurzen Kapitel und der besondere Aufbau des Buches. Das Jahr 1978 bedeutet auch für die Gestaltung des Buches einen besonderen Einschnitt. Nach dem Prolog kommen zwei Kapitel zu Maries Kindheit. Danach folgt das Leben von Marie im Jahr 1978 in Oldenburg. Nun wechseln immer zwei Kapitel im dörflichen Leben mit einem Kapitel von Maries späteren Jahren. Alle Kapitel beginnen mit einem kurzen Gedicht von drei Versen. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Marie schon als Kind Gedichte geschrieben hat. Danach folgt in kursivem Schriftstil die Beschreibung eines Fotos. Jahreszahl und abgebildete Personen sowie Aufnahmeort werden darunter angegeben. Das Foto leitet die nun folgende Episode aus Maries Leben ein. Die Autorin hat besondere Höhepunkte der persönlichen Lebensgeschichte ausgewählt. Mit berührenden Worten werden Freude und Trauer, Hoffnung und Neubeginn geschildert. Die gesellschaftlichen Veränderungen werden zwar marginal erwähnt, zeigen sich aber insbesondere in dem Verhalten der Familie. Krieg, Niedergang der Heuerhöfe mit zunehmender Technik in der Landwirtschaft und die Möglichkeit, dass auch Mädchen höhere Bildung erhalten können, sind nur einige der gestreiften Themen. Die Autorin beherrscht den Umgang mit der Sprache. Schöne Metapher, gekonnte Beschreibung von Land und Leuten und inhaltsreiche Dialoge gehören zum Inhalt des Buches. Einer der Höhepunkte für mich ist der Besuch von Marie bei ihrer Tochter Michaela, die in Braunschweig. studiert. Für Marie ist es die Reise in eine unbekannte Welt, und Michaela begreift, dass ihre Mutter eine stille Sehnsucht hat, die über das Leben auf dem Hof hinausgeht. Das Cover mit den Kornblumen wirkt ansprechend. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Maries Leben steht dafür, dass es nie zu spät ist, einen Weg einzuschlagen, sich seine Träume zu erfüllen und zu lernen.

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    • 7

    KruemelGizmo

    16. March 2016 um 19:25
  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • "Wenn Bilder eine Geschichte erzählen"

    Zeit der Kornblumen

    heidi_59

    Zeit der Kornblumen Margarete Bertschik -= Klappentext =- September 1915. Auf den Schlachtfeldern Europas tobt der Erste Weltkrieg, als in einem kleinen norddeutschen Dorf das Mädchen Marie Sophia Hoffstede zur Welt kommt. In den ärmlichen Verhältnissen, in die sie hineingeboren wird, muss Marie als Zweitälteste von zehn Geschwistern schon früh Verantwortung übernehmen, bevor sie sich nach einer viel zu kurzen Schulzeit als Magd bei einem Großbauern verdingt. Heimlich schreibt Marie Gedichte. Doch für ihre große Begabung ist in diesem harten Leben kein Platz, schon gar nicht, als sie selbst Mutter wird und als Bäuerin auf einer kleinen Siedlerstelle eine achtköpfige Familie zu versorgen hat. Es sollen vier weitere Jahrzehnte vergehen, bis Marie, zum größten Befremden ihrer erwachsenen Kinder und der Dorfgemeinschaft, einen Entschluss fasst … -= Leseeindrücke =- Ich lerne Marie im hohen Alter von 92 Jahren kennen und besuche sie in ihrem Zimmer , im Seniorenheim , in dem sie seit einigen Jahren lebt . Das Wohnschlafzimmer ist einfach aber liebevoll und individuell eingerichtet . Der wunderschöne alte Schreibtisch aus massiven Buchenholz , ist voll mit beschriebenen Zetteln , Stiften und Schreibpapier , welche von Maries Leidenschaft als Dichterin zeugt . Sie sitzt in ihrem geliebten alten Ohrensessel davor . Auf ihren Schoß liegt ein sehr dickes Fotoalbum , dem man ansieht , das es sehr alt sein muss . Ihre knotig dünnen Finger streichen liebevoll über die vergilbten Fotos . Das Seidenpapier zwischen den Albenseiten knistert und die Bilder erzählen uns die Geschichte von Marie Sophia Hoffstede , die im September 1915 in einem kleinem Dorf in Norddeutschland , in ärmlichen Verhältnissen , als Zweitälteste von zehn Geschwistern geboren wird . Wir lernen Maria Sophia Hoffstede kennen und begleiten sie für ein langes und erfülltes Leben , von 1915 bis im Jahre 2007 . -= Fazit =- Die Autorin Margarete Bertschik hat mit “Zeit der Kornblumen” einen sehr schönen und vielfältigen Roman geschrieben . Es ist die Lebensgeschichte von Maria Sophia Hoffstede , welche der Leser in Abschnitten , über einen Zeitraum von 92 Jahren begleiten darf . Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen . Der detailreiche Erzählstil , ist der Zeit angepasst und wird bildhaft dargestellt . Er bringt den Leser direkt in die Familien , mit ihren oftmals von Hunger , Sorgen und Nöten geprägten, anstrengenden Leben. Eine Reise , mit allen Facetten eines zweiundneunzig jährigen Leben . Schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl ,ein weiteres Familienmitglied zu sein und teilte mit den gut und auch authentisch gezeichneten Protagonisten die Erlebnisse eines langen , erfüllten und ereignisreichen Weges . Die Entwicklung der Frauen bzw. der Mädchen , hin zur Selbständig - und Unabhängigkeit , sowie ihre Rechte zur Selbstbestimmung , wird anhand der langjährigen Erzählung von Maries Familie, sehr schön dargestellt . Margarete Bertschik ist mit ihrem Roman “Zeit der Kornblumen” , eine schöne und authentische Familiengeschichte gelungen , die ich sehr gerne gelesen habe . Für mich ein schöner und intensiver Familienroman , dem ich gerne 4 Sterne geben und allen interessierten Lesern ans Herz legen möchte . heidi_59 Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe :08.06.2015, Aktuelle Ausgabe : 08.06.2015, Verlag : Books on Demand, ISBN: 9783734799556, Flexibler Einband 220 Seiten, Sprache: Deutsch

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    • 13
  • Zeit der Kornblumen - Abschnitte des Lebens mit Fotos erzählt

    Zeit der Kornblumen

    Lese_gerne

    Marie Hoffstede wird im Jahr 1915 in Norddeutschland geboren. Ihre Eltern bewirtschaften einen Bauernhof. Marie ist von zehn Kindern das zweitälteste und wird kurz nach der Schulzeit als Magd bei einem Großbauern arbeiten. Als sie ein paar Jahre später ihren zukünftigen Mann Johannes kennenlernen wird, wird sie zusammen mit ihm auf den Hof seiner Eltern ziehen. Sie bekommt sechs Kinder und ihr Leben ist von vorherein geprägt. Bis sie im mittleren Altern einen Entschluss fast... ********************* Das Buch beginnt, wie Marie im hohen Alter ein Fotoalbum durchblättert und sich an verschiedene Stationen ihres Lebens erinnert. Schöne, lustige, traurige aber auch herzliche Momente. Jedes Kapitel wird mit der Beschreibung eines Fotos eingeleitet. Es wird beschrieben was bzw. welche Personen auf dem Foto zu sehen sind und wie es entstanden ist. Dazu auch die Jahreszahl von der das Kapitel dann nach der Beschreibung des Fotos handeln wird. Die Geschichte wird nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt sondern so wie sich Marie gerade an die Bilder erinnert. Marie wurde in eine zwölfköpfige Bauernfamilie hineingeboren. Ihr Vater kam vom ersten Weltkrieg nicht mehr zurück und die Mutter wird ein zweites Mal heiraten. Der Stiefvater ist den älteren Geschwistern aus der ersten Ehe der Mutter gegenüber sehr herzlich. Doch Maries Leben ist schon vorbestimmt. Sie liest gerne und ist sehr an Literatur interessiert. Selbst verfasst sie bei jeder Gelegenheit Gedichte. Doch sie wird nie über ein Leben im Dorf auf einen Bauernhof hinauskommen. ************************** Die Geschichte zeigt uns, wie viele Möglichkeiten uns heutzutage offen stehen, die es für Menschen vor 100 Jahren nicht gab. Ein Mädchen kam nie über die gewöhnliche Schulbildung hinaus, die oft zu kurz war. Es war bestimmt, dass sie bald heiratet und selbst eine Großfamilie mit mindestens fünf oder sechs Kindern bekommt. Wer vom Hof kam heiratete auch wieder bei einem Hof ein und wurde Bäuerin. Keiner wurde gefragt ob diese Lebensweise seinen Vorstellungen vom Leben entspricht. Marie hätte so gerne ein anderes Leben geführt doch diese Möglichkeit war ihr einfach nicht gegönnt. ************************** Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Bei manchen Szenen wurde ich auch ein bißchen traurig, da auch Marie - wie so oft im Leben - nicht von Schicksalsschlägen verschont blieb. Gerade die nicht chronologische Reihenfolge der verschiedenen Kapiteln verleiht dem Buch das gewisse Etwas und macht es zu etwas Besonderem.

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    • 3
  • Eine alte berühmte Lyrikerin ist geboren

    Zeit der Kornblumen

    Archimedes

    " Zeit der Kornblumen" von Margarete Bertschik, erschienen im Books on Demund Verlag, ein Roman im Taschenbuchformat auf 220 Seiten.Die Geschichte beginnt im Jahr 1915 und erzählt die schlimme Zeit zwischen starken Hunger und sehr viel harter Arbeit. Marie, als Zweitälteste, verantwortlich für ihre jüngeren Geschwister, wirft der Tod ihrer kleineren Schwester Leni fast aus der Bahn. Sie lief vor das Auto des Tierarztes, nur weil sie das Kaninchen wieder einfangen wollte. Harte Jahre beginnen für Marie, als sie eine Stelle als Magd antritt. Bei einem Ostertanzfest lernt sie Johannes kennen. Wenige Zeit später heiraten sie und das erste Kind lässt nicht lange auf sich warten. Sie entbindet , während ihr Mann an der Front kämpft. Ein gesundes Mädchen erblickt das Licht der Welt- Regina Anna Hermine. Fünf weitere Kinder folgen. Nach langjähriger Kriegsgefangenheit kommt Johannes nach Hause und sie schmieden gemeinsam den Plan, einen eigenen Hof zu betreiben, nicht hier auf dem Dorf, sondern im weit entfernten Ostfriesland. Nur Johannes Vater Karl muss noch darüber schlafen. Die Familie beginnt gemeinsam einen Neuanfang. Doch auf Marie warten noch viele schwierige Aufgaben. Fazit:Toller Roman, brauchte zwar meine Zeit, bis ich in der Geschichte war, aber dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, auch Dank des flüssigen Schreibstils. Mich macht das Geschriebene auch nachdenklich- was für eine schreckliche Zeit damals und auch heute wieder! Vielen Dank für die Leserunde und die sehr nette Signatur im Buch. Zum Schluss hatte ich feuchte Augen. Der Titel passte genau zu dem Roman. Kornblumen sind sehr schöne Blumen, leider fast ausgerottet, selten blühen bei uns noch einige am Wegesrand.

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    • 2
  • Sehr authentisch und eindrücklich ...

    Zeit der Kornblumen

    angi_stumpf

    Die Geschichte: Quasi im Zeitraffer dürfen wir Marie Hoffstede auf ihrem langen Lebensweg begleiten. Geboren wurde sie im Jahr 1915 in den Wirren des Ersten Weltkriegs, als Tochter einfacher Bauern mit neun Geschwistern war ihr Lebensweg praktisch vorbestimmt. Doch Marie hat eine heimliche Leidenschaft: sie schreibt Gedichte, füllt im Lauf der Jahre viele kleine Heftchen mit ihren Zeilen. Im harten Alltag haben solche “Spinnereien” natürlich keinen Platz, erst recht nicht, als Marie selbst Mutter wird und einen kleinen Bauernhof zu versorgen hat. Erst im Alter von fast sechzig Jahren wird Marie bewusst, dass sie etwas ändern muss in ihrem Leben. Sie wagt einen kühnen Schritt, der nicht nur in der kleinen Dorfgemeinschaft, sondern auch bei einigen ihrer Kinder auf Missfallen stößt … Meine Meinung: Marie ist eine starke Frau, die sich den Zwängen des Lebens jahrzehntelang unterordnet. Ihre große Leidenschaft ist die Philosophie, sie hat ein feines Gespür für die richtigen Worte und fasst ihre alltäglichen Gedanken und Überlegungen in Gedichtform. Marie betrachtet die zahlreichen Heftchen, die sie im Laufe ihres Lebens füllt, als ihre persönlichen Tagebücher. Niemals könnte sie sich vorstellen, dass ihre Zeilen die Öffentlichkeit berühren und interessieren könnten … Marie ist eine sehr sympathische Protagonistin, in deren Gefühlswelt man sich bestens hineinversetzen kann. Ich habe richtig mitgelitten, wenn sie Verluste verkraften musste und habe mich mit ihr gefreut, als sie schöne Momente erleben durfte. Am Anfang des Buches lernen wir Marie als bereits 92-jährige alte Dame kennen. In Rückblicken dürfen wir sie dann in verschiedenen Abschnitten ihres langen Lebens begleiten. Die Reisen in die Vergangenheit erfolgen nicht chronologisch, sondern eher ungeordnet, was für eine gewisse Neugier beim Lesen sorgt. Das karge und arbeitsreiche Landleben wird dabei sehr ausführlich und eindrücklich geschildert, auch die Zeiten des Krieges spielen natürlich eine große Rolle. Ältere Leser werden vieles wiedererkennen, jüngere Leser werden sich wahrscheinlich an so manche Erzählung der Großeltern erinnern. Alles wirkt absolut authentisch und glaubwürdig, als wäre es eine echte Biografie. Die Autorin schildert nicht nur den Alltag sehr anschaulich, sondern sie verdeutlicht auch die Zwänge der jeweiligen Zeit, die Einstellung der Menschen und die Einschränkungen, die damit für jeden Einzelnen möglicherweise verbunden waren, vor allem für die Frauen. Umso schöner ist es zu lesen, dass Marie einen anderen Weg geht, wenn auch eher spät im Leben. Sie beobachtet schon immer sehr genau, was in den Menschen vorgeht und später in den Medien auch das Weltgeschehen. Sie sorgt sich um die Umwelt und ist in vielen Dingen eine sehr moderne Frau, die für ihre Überzeugungen einsteht. Ihre Verwandlung von der angepassten “Mutter” zu dieser selbstbewussten Frau, die ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche endlich auslebt, ist sehr gut nachvollziehbar und wunderbar zu lesen. Es gibt in diesem Buch sehr viele emotionale Momente, die meinen Taschentuchverbrauch gesteigert haben, aber es gibt auch schöne, heitere Szenen. Das Ganze liest sich wirklich sehr lebensnah und es weckt bei älteren Lesern sicher viele Erinnerungen. Außerdem regt die Geschichte zum Nachdenken an über den Sinn des Seins und wie viel wir uns selbst wert sind. Leben wir das Leben, das wir uns wünschen – oder leben wir nur nach den Vorstellungen anderer? Eine kluge Lektüre, die je nach Leser sicher sehr verschiedenste Gefühle und Gedanken auslösen wird, aber bestimmt nicht ohne Nachhall verklingt. Fazit: Ein sehr eindrückliches, emotionales Buch über das bewegte Leben einer starken Frau … ich empfehle es gerne weiter!

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    • 2
  • "Zeit der Kornblumen" von Margarete Bertschik

    Zeit der Kornblumen

    calimero8169

    Inhalt: September 1915. Auf den Schlachtfeldern Europas tobt der Erste Weltkrieg, als in einem kleinen norddeutschen Dorf das Mädchen Marie Sophia Hoffstede zur Welt kommt. In den ärmlichen Verhältnissen, in die sie hineingeboren wird, muss Marie als zweitälteste von zehn Geschwistern schon früh Verantwortung übernehmen, bevor sie sich nach einer viel zu kurzen Schulzeit als Magd bei einem Großbauern verdingt. Heimlich schreibt Marie Gedichte. Doch für ihre große Begabung ist in diesem harten Leben kein Platz, schon gar nicht, als sie selbst Mutter wird und als Bauerin auf einer kleinen Siedlerstelle eine achtköpfige Familie zu versorgen hat. Es sollen vier weitere Jahrzehnte vergehen, bis Marie, zum großen Befremden ihrer erwachsenen Kinder und der Dorfgemeinschaft, einen Entschluss fast... Eindruck: Margarete Bertschik nimmt uns mit auf entbehrungsreiche Reise durch das Leben der Marie. Armut, harte Arbeit, die Trennung, Jungen dürfen - Mädchen dürfen nicht, begleitet Marie durch die Kindheit, Jugend und auch noch als verheiratete Frau. Waren Mädchen doch dazu da, den Ehemann und den Haushalt zu versorgen und vor allem um Kinder zu gebären, damit das Land wächst, durften Jungen doch eine gute Schulbildung und Ausbildung anstreben. Von ihrer lyrischen Begabung begleitet, geht Marie den ihr vorgezeichneten Weg. Doch als ihre Kinder erwachsen sind und ihre eigenen Leben haben, nimmt Marie ihre Chance wahr und beginnt ein völlig neues Leben - sie findet sich selbst und auch ein zweites Mal die große Liebe. 92 lange Jahre kann sie auf ein entbehrungsreiches, hartes aber dennoch wohl zufriedenes Leben zurückblicken. Sehr schön gemacht sind die Kapitelanfänge. Jeweils ein wunderschöner Dreizeiler und die Beschreibung einer Fotografie. Durch die Erklärung um was es sich auf den Fotografien handelt, bekommt man einen kleinen Einblick, was in dem Kapital auf einen zukommt. Fazit: Interessante, aufschlussreiche und ein wenig lehrreiche Geschichte, die dem Leser die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit vor Augen führt, aber auch überdenken lässt, ob er sich nicht wieder ein wenig mehr auf die wesentlichen Dinge - nämlich die Familie besinnen sollte. Das stetige Streben nach mehr blockiert und unterdrückt das Gefühl für ein wirklich emotional funktionierendes Familienleben - denn letztendlich ist es auch heute nicht ganz einfach, eine Familie durch zu bringen.

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    • 3
  • Wunderschöne und berührende Lebensgeschichte einer starken Frau

    Zeit der Kornblumen

    yari

    Im September 1915 wütet der 1. Weltkrieg, als in einem kleinen Dorf in Norddeutschland die kleine Marie Sophia Hoffstede zur Welt kommt. In ärmliche Verhältnisse hineingeboren, muss Marie als das zweitälteste von zehn Geschwistern schon früh Verantwortung übernehmen. Nach der viel zu kurzen Schulzeit, arbeitet sie bei einem Großbauern als Magd. Dies ist keine leichte Arbeit, und Marie schreibt in der knapp bemessenen Freizeit Gedichte. Dies ist ihre große Begabung, doch auch in den kommenden Jahren bleibt dafür kaum Zeit, denn als Mutter und Bäuerin hat sie Familie und Hof zu versorgen. Erst als mehr als vier Jahrzehnte vergangen sind, fasst Marie einen Entschluss, der sie befreit, und ihre erwachsenen Kindern und die Dorfgemeinschaft voller Befremden zurücklässt. "Zeit der Kornblumen" erzählt in einer wunderschönen und bildhaften Sprache vom Leben der Marie Hoffstede, einer starken, mutigen und fleißigen Frau, die ihre Bedürfnisse zurückstellt, und erst im mittleren Lebensalter ihre Leidenschaft ausleben darf. Man lernt Marie als alte Dame, in einem Seniorenheim lebend, kennen, als sie alte Fotoalben anschaut und auf ihr Leben zurückblickt. Die Kapitel, die von Maries Leben erzählen sind in der Chronologie durchbrochen, gerade so wie Marie sich an verschiedene Stationen ihres Lebens erinnert. Sehr schön ist, dass jedem Kapitel eine Beschreibung einer Fotografie vorangestellt ist, sei es Marie mit ihrer Freundin oder auch später Marie mit iher Familie. Marie hatte wahrlich kein leichtes Leben als Halbwaise, da ihr Vater im 1. Weltkrieg gefallen ist. Obwohl der Stiefvater, ein Bauer, sie und ihrer Geschwister herzlich aufnimmt, merkt man schon früh, dass Marie eine andere Bestimmung hat. Sie liebt Bücher und Gedichte über alles, und so schreibt sie auch während ihrer Dienstzeit als Magd selbst Gedichte. Doch pflichtbewusst und gewissenhaft wie Marie ist, bleibt das ihre geheime Leidenschaft, stehen doch Familie und Hof für sie an erster Stelle. Deswegen finde ich es so wundervoll und berührend, dass sie als Mitfünfzigerin nach dem Tod ihres Mannes noch einmal einen Neuanfang wagt, und das alte Leben hinter sich lässt. "Zeit der Kornblumen" hat mir auch deswegen so gut gefallen, weil er deutlich macht, wie beschwerlich früher das Leben war, und dass Mädchen der höhere Bildungsweg verwehrt war, und sie ihr Leben nicht selbstbestimmt leben konnten. Dieser Roman hat mir sehr schöne und intensive Lesestunden beschert, da man sowohl von den schönen Erinnerungen in Maries Leben erfuhr, aber auch von den Schicksalsschlägen. Für diese wunderschöne und beeindruckende Lebensgeschichte vergebe ich fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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    • 5

    yari

    07. March 2016 um 22:45
  • Ein Leben im 20. Jahrhundert

    Zeit der Kornblumen

    leserattebremen

    Marie Hofstedde wird auf einem kleinen Bauernhof während des Ersten Weltkriegs geboren. Als Tochter eines Bauern erlebt sie schon in jungen Jahren die harte Arbeit auf dem Hof und geht später als Magd zu einem Großbauern, bevor sie einen Bauernsohn aus der Umgebung heiratet. Erst nach dessen Tod hat sie den Mut, sich ihre Träume zu erfüllen und ein neues Leben zu wagen. Margarete Bertschick beschreibt in ihrem Roman „Zeit der Kornblumen“ das Leben von Marie Hofstedde von ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod mit 92 Jahren. Die Beschreibungen der Personen und der Umgebung sind dabei sehr liebevoll gestaltet und es ist interessant, Marie durch ein ganzes Jahrhundert zu begleiten. Durch Zeitsprünge erhöht die Autorin die Spannung, da man Maries Leben nicht chronologisch folgt, sondern immer einmal wieder in die Zukunft springt. Leider empfand ich das Buch davon abgesehen nicht als besonders spannend oder mitreißend. Zwar erfährt man einiges über Marie und ihrer Familie, eine wirkliche Beziehung zu ihr konnte ich beim Lesen jedoch nicht aufbauen. Sie führt ein Leben, wie es für die Zeit in der sie geboren wurde absolut typisch war und passt sich im Laufe der Zeit den moderneren Vorstellungen an. Dennoch fehlte mir etwas Besonderes, etwas Außergewöhnliches, was Maries Geschichte erzählenswert macht. Warum sie und nicht eine der vielen anderen Frauen, die das gleiche erlebt haben? Wer sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessiert, bekommt mit diesem Roman am Leben von Marie Hofstedde erläutert einen schönen und flüssig geschriebenen Überblick, was die historischen Geschehnisse für die Menschen bedeuteten. Wirklich begeistern konnte mich das Buch jedoch leider nicht. 

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    • 3
  • Zeit der Kornblumen - eine interessante Lebensgeschichte im Verlauf der Jahre

    Zeit der Kornblumen

    MsChili

    Ich durfte das Buch in einer Leserunde als Gewinn mitlesen. Mir gefällt das einfach gehaltene Cover gut und der Klappentext macht neugierig. Die Schriftgröße ist angenehm zu lesen und mit 220 Seiten ist es auch nicht zu dick. Der Schreibstil der Autorin Margarete Bertschik ist flüssig und zu lesen. Hatte eine andere Vorstellung von der Geschichte, da man meint, man geht mit der Hauptprotagonistin Marie von Jahr zu Jahr. Die Autorin hat es aber viel besser umgesetzt! Durch Fotobeschreibungen und kleine Gedichte wird man an die Zeit bzw. das Kapitel hingeführt, und man reist quer durch die Zeiten! Durch diese Einführungen kommt man auch nicht durcheinander, mir persönlich hat es Lust auf mehr gemacht! Man beginnt mit der Gegenwart und kann Marie sozusagen über die Schulter schauen, wie sie an ihr Leben zurück denkt und dabei ein altes Fotoalbum durchblättert. Man durchlebt gemeinsam das vergangene Leben, die harten Zeiten und kann richtig mitfühlen. Teils hätte ich sogar gerne noch mehr erfahren. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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    • 3

    calimero8169

    07. March 2016 um 15:57
  • Buchverlosung zu "Zeit der Kornblumen" von Margarete Bertschik

    Zeit der Kornblumen

    Mahebe

    Hallo liebe Leseratten von lovelybooks! Im Rahmen einer Leserunde verlose ich 10 Exemplare meines Buches "Zeit der Kornblumen".   Wer hat Lust, mit mir zusammen meinen Debutroman zu lesen, ihn zu kommentieren und auseinanderzunehmen? Es ist die Geschichte einer Frau, die es erst sehr spät in ihrem Leben schafft, sich aus den Zwängen von Geburt und Herkunft zu befreien und ihrem außergewöhnlichem Talent zum Durchbruch zu verhelfen. Bewerbt euch, dann schicke ich euch ein signiertes Exemplar zu. Ich freue mich jetzt schon auf eure Meinungen zu dem Buch. Mit ganz herzlichem Gruß, Margarete Bertschik PS Diese Buchverlosung findet ergänzend zur Leserunde zu "Zeit der Kornblumen" statt, nicht zusätzlich. Es stehen also insgesamt 10 Exemplare des Buches zur Verfügung.

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