Margarete Stokowski

 4,6 Sterne bei 232 Bewertungen
Autorin von Untenrum frei, Die letzten Tage des Patriarchats und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Margarete Stokowski

Mit Liebe und Verstand für die Stellung der Frau: Margarete Stokowski wurde 1986 in Polen geboren und lebt seit 1988 in Berlin. Sie studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität und schrieb ihre Abschlussarbeit über Simone de Beauvoir. Seit 2009 betätigt sie sich als freie Autorin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Von 2012 bis 2015 erschien ihre Kolumne „Luft und Liebe“ bei der taz. Stokowski schreibt außerdem für Die Zeit, Missy Magazine und L-Mag. Ihre Kolumne „Oben und Unten“ erscheint seit 2015 wöchentlich bei Spiegel Online. Im Jahr 2016 erscheint ihr erstes Buch, „Untenrum frei“, in dem sie mit viel Mut zur Provokation über die noch immer nicht ausgeglichene Balance bei der Gleichstellung von Männern und Frauen schreibt.

Alle Bücher von Margarete Stokowski

Cover des Buches Untenrum frei (ISBN: 9783499631863)

Untenrum frei

 (157)
Erschienen am 24.04.2018
Cover des Buches Die letzten Tage des Patriarchats (ISBN: 9783498063634)

Die letzten Tage des Patriarchats

 (56)
Erschienen am 25.09.2018
Cover des Buches We are Feminists! (ISBN: 9783791385976)

We are Feminists!

 (19)
Erschienen am 04.11.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Margarete Stokowski

Cover des Buches Die letzten Tage des Patriarchats (ISBN: 9783498063634)W

Rezension zu "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski

Eine der stärksten und wichtigsten Stimmen für den Feminismus in Deutschland
wort_bildungvor 22 Tagen

Die letzten Tage des Patriarchats also. Schön wär’s, denke ich mir. Auch nach diesem Buch. Naja, auch wenn mich Stokowskis Worte - genau genommen nicht ihre Worte, sondern das, worum es darin geht - wieder einmal furchtbar aufgeregt, erschüttert, wach gerüttelt haben, ich kotzen könnte angesichts einer Gesellschaft, die sich scheinbar immer noch gegen Frauen und alle Menschen, die keine Cis-Männer sind, verschworen hat, machen sie mir auch irgendwie Mut. Nicht, weil der Weg zu Ende, das Ende erreicht ist, aber weil Veränderung stattfindet. Resignation ist keine Option.

„Die letzten Tage des Patriarchats“ ist eine Sammlung von Kolumnen und Essays, die Margarete Stokowski in den Jahren 2011 bis 2018 geschrieben und sowohl bei der taz als später auch bei Spiegel Online publiziert hat. Ein Buch also, das nicht nur das gesellschaftlich-politische Geschehen im Zeitverlauf reflektiert, sondern auch den schreiberisch-stilistischen Werdegang der Autorin widerspiegelt. Thematisiert werden hierbei beispielsweise der Umgang mit sexueller und sexualisierter Gewalt, Rollenbilder im Kontext der politischen Spektren oder auch der Umgang mit Körpern. Ein Motiv zieht sich - Überraschung - durch alle Texte: Diskriminierung, Diskriminierung… Hab ich schon Diskriminierung gesagt? Dabei ist Stokowski stets radikal und schonungslos, keine Gnade. Trotzdem aber auch immer mit einem Augenzwinkern.

Anders als ihr Debüt „Untenrum frei“ ist dieses Buch also kein kohärenter Text. Trotzdem war ich überrascht, wie sehr die Einzeltexte zusammen doch ein ganzheitliches Bild ergeben, das mich spätestens ab dem zweiten Drittel des Buches komplett abgeholt hat.

Ich fühle mich sehr bereichert und hoffe auf mehr Lesestoff von dieser starken Stimme des Feminismus.

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Cover des Buches Die letzten Tage des Patriarchats (ISBN: 9783498063634)Paperboats avatar

Rezension zu "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski

The struggle is real!
Paperboatvor einem Monat

„Die letzten Tage des Patriarchats“ ist eine Textsammlung von Kolumnen und Essays aus dem Zeitraum zwischen 2011 und 2018.

Margarete Stokowskis Zeilen lesen sich ironisch, bissig, ehrlich, absolut unterhaltsam, dabei aber immer darauf bedacht, eine Message rüberzubringen. Während sie ihre Statements abgibt, lässt sie aber auch immer wieder die Stimmen der Kommentatoren ihrer Kolumnen zu Wort kommen, auch wenn sie – wie sie betont – das Lesen dieser üblicherweise zu vermeiden versucht. Wie schon in ihrem ersten Buch, „Untenrum frei“, rang mir „Die letzten Tage des Patriarchats“ immer wieder abwechselnd zustimmendes Nicken und lautes Kichern ab. Lehrreiche Unterhaltung – aber traurigerweise sind nach wie die aufgegriffenen Themen aktuell, und solange dies so ist, wünsche ich mir, dass Bücher wie dieses vielfach gelesen werden!

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Cover des Buches Untenrum frei (ISBN: 9783499631863)Saysways avatar

Rezension zu "Untenrum frei" von Margarete Stokowski

Rezension zu Untenrum frei von Margarete Stokowski
Sayswayvor 2 Monaten

Ich bin ehrlich, ich habe zuvor schon etwas von Feminismus gehört und konnte sicher auch etwas dazu sagen, aber richtig Ahnung hatte ich davon nicht.
Dieses Buch ist Aufklärung, die Wahrheit und leider auch harte Fakten, die wir vielleicht nicht hören wollen, aber müssen.
Der Schreibstil ist klasse, lässt sich flüssig und lädt zum Nachdenken ein. Ich habe das Buch in die Hand genommen und es verschlungen. Das Buch deckt Probleme auf von denen wir denken, wir hätten sie eigentlich schon hinter uns gelassen. Alltagssituationen werden geschildert und haben einen bestimmten Effekt: Oh, das stimmt, so habe ich darüber noch gar nicht nachgedacht.
Außerdem bekommt man viele Anreize über andere Bücher, welche passend zum Thema sind.
Das Buch war wirklich große Klasse und gerade auch "Anfängern" im Thema Feminismus, kann ich dieses Buch ans Herz legen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Viele Grüße 

Saysway.

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Gespräche aus der Community

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Deutschland hat 2019 100 Jahre Frauenwahlrecht gefeiert – für junge Frauen im Zeitalter von #metoo und #timesup unvorstellbar, dass Frauen erst seit etwas mehr als drei Generationen die vollen bürgerlichen Rechte innehaben! Grund genug, einen Blick zurück auf die Geschichte der internationalen Frauenbewegung zu werfen. 

»We are Feminists!« ist eine Hommage an die Frauen, die den Feminismus in über 150 Jahren geprägt haben – von Emmeline Pankhurst, Simone de Beauvoir  bis zu Chimamanda Ngozi Adichie und Michelle Obama. Mit einem klugen und mitreißenden Vorwort von Margarete Stokowski beginnt »We are Feminists!« und zeigt in chronologischer Reihenfolge, welche wichtigsten Ereignisse und Errungenschaften im Kampf um Frauenrechte nötig waren. Das Buch stellt aber auch diejenigen Frauen vor, die nicht in den gängigen Geschichtsbüchern vorkommen, obwohl sie bedeutende Schritte zur Weiterentwicklung unserer Freiheitsrechte eingeleitet haben.

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212 BeiträgeVerlosung beendet
War 2018 für euch ein tolles Lesejahr? Das LovelyBooks-Team hat so einige großartige Buchentdeckungen gemacht und deshalb möchten wir euch hier unsere Lesehighlights von insgesamt 18 Teammitgliedern vorstellen! Für uns gibt es nichts Schöneres als neue Bücher zu entdecken und lieben zu lernen - für euch auch?

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Marina_Nordbreze empfiehlt "Mein italienischer Vater" von Anika Landsteiner
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"Kollaps - Das Imperium der Ströme" von John Scalzi war ganz klar mein Science Fiction Lesehighlight 2018. Ich habe nicht nur eine neue Reihe entdeckt, auf deren Fortsetzung ich mich schon sehr freue, sondern auch einen für mich neuen Autor mit einer spannenden Backlist (z.B. "Der wilde Planet"). In Kollaps beherrscht die menschliche Zivilisation mehrere weit entfernte Systeme, die über eine Art Wurmloch (genannt Ströme), verbunden sind, ohne wirklich zu begreifen, warum es diese Ströme gibt und wie sie funktionieren. Als plötzlich klar wird, dass die Ströme nicht so stabil und gottgegeben sind, wie jahrtausendelang angenommen, steht die gesamte Menschheit vor dem Ende.

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Kein Buch vermochte es in diesem Jahr, mich so zu verzaubern und zugleich auch emotional zu ergreifen, wie "Heute schon für morgen träumen". Unvergleichlich erzählt Lori Nelson Spielman hier eine bezaubernde, berührende und vor allem lebensbejahende Geschichte über Schicksal, Hoffnung und die wahre Liebe. Taschentücher bereithalten!

Daniliesing empfiehlt "Stille" von Erling Kagge
Ich gebe es zu, ich tue mich sehr schwer damit, einfach mal einen Moment still dazusitzen und die Ruhe zu genießen. Ständig schwirrt mir irgendwas im Kopf herum, was ich noch tun oder erledigen könnte. Aber dann kam Erling Kagge mit seinem Buch "Stille: Ein Wegweiser" daher und die 33 Gedanken des Autors zum Thema Stille haben mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Allein beim Lesen des Buches fühlt man sich bereits ruhiger und entspannter. Nachdem mich Erling Kagge mit diesem kleinen Buch so für sich eingenommen hat, versuche ich immer mehr die ruhigen Momente im oft stressigen Alltag zu finden und zu schaffen. Denn Stille und auch Langeweile müssen nichts Negatives sein: ganz im Gegenteil! Sie machen den Kopf frei für neue Ideen und bringen Entspannung sowie neue Kraft!

markusros empfielt "Als das Leben unsere Träume fand" von Luca Di Fulvio
Ein gelungener historischer Roman, in dem es zwei Sizilianer und eine polnische Jüdin in sehr jungen Jahren nach Buenos Aires verschlägt – und da ich sowohl Süditalien als auch Südamerika faszinierend finde, hatte der Roman schon mal gute Chancen bei mir. Einige detaillierte Beschreibungen von Gewaltverbrechen passen nicht so in die Adventszeit, aber geben ein klares und hartes Bild jener Zeit, wenn man nicht privilegiertes Mitglied der Oberschicht war. Für mich 5 Sterne!

Cari_f empfielt "Der Report der Magd" von Margaret Atwood
"Der Report der Magd" hat mich mit spielerischer Leichtigkeit aus einer schweren Leseflaute katapultiert. Die Geschichte von Desfred in einer Welt, in der Frauen jegliche Freiheit genommen wurde, habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Nicht nur die erschreckende Aktualität im Kontext der #metoo-Bewegung, sondern auch der Schreibstil von Margaret Atwood haben mich sehr gefesselt. Eine klare Lese-Empfehlung!

Malista empfiehlt "Frauen, die Blumen kaufen" von Vanessa Montfort
Ein Roman und zugleich ein herrlicher Reiseführer zu wunderbaren Plätzen in Madrid. Geistreiche, witzige und sehr unterschiedliche Protagonisten lassen den Leser lachen, hadern und weinen. Für mich ein Buch, das alles hat, um einfach 'abzutauchen'.


doceten empfiehlt "Regen" von W. Somerset Maugham
"Regen" war meine erste Begegnung mit W. Somerset Maugham und wird nicht meine letzte bleiben. Meisterlich beschreibt Maugham die menschlichen Abgründe und Eitelkeiten seiner britischen Mitbürger, die sich unter vermeintlich weniger kultivierten Zivilistationen eingerichtet haben, und wirft so einen kritschen Blick hinter die goldene Fassade des kolonialen Empires. Selten habe ich einen so intensiven Eindruck einer anderen Welt in einer anderen Zeit erhalten - und dafür gab es 5 Sterne!

SandraKath empfiehlt "Wolkenschloss" von Kerstin Gier
Kerstin Giers Bücher zeichnen sich stets durch viel Humor und eine tolle Geschichte aus, doch "Wolkenschloss" hat mich dieses Jahr ganz besonders begeistert. Als ich das Buch zugeklappt habe, wollte ich am liebsten sofort wieder von vorne beginnen. Es schadet der Geschichte nicht im Geringsten, dass sie ein wenig braucht, bis die Handlung Fahrt aufnimmt, denn das Lesen fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen und am liebsten möchte man selbst sofort ins Wolkenschloss einziehen. Neben den tollen Figuren und dem gemütlichen Setting zeichnet sich der Jugendroman aber auch durch ein spannendes Finale aus, das man garantiert nicht kommen sieht!

TanjaMaFi empfiehlt "Die Herzen der Männer" von Nickolas Butler
Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert hat. „Die Herzen der Männer“ erzählt davon, was Herzen bewegt, von unbändiger Wut über tiefe Trauer bis zur größten Hingabe. Und wir fühlen mit den Männern in diesem Buch - möchten mit ihnen lachen und weinen, lieben und hassen!

aba empfiehlt "Im Grab schaust du nach oben" von Jörg Maurer
Lange habe ich überlegen müssen, bis ich mich endgültig für ein Lieblingsbuch des Jahres 2018 entscheiden konnte. Am Ende kamen zwei Bücher in die ganz engere Wahl: "Löwen wecken" und "Im Grab schaust du nach oben". Zwei ganz unterschiedliche Genres. Mit seinem 2017 erschienenen "Im Grab schaust du nach oben" hat schließlich Maurer das Rennen gemacht. Letztendlich weil ich es vor ein paar Tagen zu Ende gelesen habe... Jörg Maurer ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren! Mit seinen Büchern um den Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein begeistert er mich - eigentlich keine echte Krimileserin - seit Jahren. In "Im Grab schaust du nach oben" zeigt Maurer noch einmal, dass er nicht nur ein guter Geschichtenschreiber ist, sondern auch, dass er weiß, wie er den Leser auf hohem Niveau unterhalten und mit originellen Einfällen und Wendungen überraschen kann. Maurer? Immer wieder!

sarah_elise empfiehlt "Nordwasser" von Ian McGuire
Wie viel Meer steckt im Menschen? Ian McGuire nimmt uns in seinem Buch "Nordwasser" mit auf die Seereise einer englischen Walflangflotte Mitte des 19. Jahrhunderts ins arktische Eismeer. Die See ist wie das Leben - bisweilen trügerisch schön, doch im tiefsten Inneren eiskalt, unberechenbar, barbarisch und zerstörerisch. Und so ist auch der Mensch, den hier am Ende der Welt bestialische, animalische Urinstinkte leiten, um ein Überleben zu sichern. Für jeden einzelnen Seefahrer geht das Leben auf dem alten brüchigen Kahn mit einem steten Kampf zwischen Moral und Profit einher. Aufgrund der schonungslos ehrlichen Erzählweise über das tiefste Wesen des Lebens, des Meeres und des Menschen, der vielschichtigen und spitzzüngig präzisen Erzählweise ist "Nordwasser" aus dem mare Verlag mein Buch des Jahres.

Lariluna empfiehlt "Die letzten Tage des Patriarchats" von Margarete Stokowski
Margarete Stokowskis neues Buch stand seit Bekanntgabe des Erscheinungstermins auf meiner Leseliste – die Autorin ist einfach eine der stärksten deutschsprachigen Stimmen insbesondere zum Thema Feminismus. "Die letzten Tage des Patriarchats" ist eine Auswahl ihrer Kolumnen für die taz und Spiegel Online aus den letzten Jahren und zeigt, dass Stokowski zu allen möglichen Themen des aktuellen Weltgeschehens etwas Lesenswertes (!) zu sagen hat.
Wer also nicht ohnehin schon seit Jahren jede Woche ihre Kolumnen liest, dem öffnet sich mit diesem Buch eine Fundgrube an Texten zu feministischen, gesellschaftlichen und politischen Themen aller Art. Der Effekt des Ganzen ist dann - neben hoffentlich viel Nachdenken - eine verrückte Mischung aus lautem Auflachen angesichts der zahlreichen Absurditäten, die die Autorin beschreibt, und leise vor sich hin Fluchen angesichts der Misere, in der unsere Gesellschaft noch immer steckt.


E-Tuna empfiehlt "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers
Selten begeisterte mich ein Fantasy-Buch so sehr. Eine Stadt voller Bücher, Antiquariate egal, wohin das Auge blickt, versteckte Buch-Katakomben, mit kilometerlangen Regalen. Dichter, Autoren, Wesen die alle Aphorismen eines bestimmten Autors auswendig können. Walter Moers erschafft hier eine wunderbare Welt der Literatur, so wunderbar, dass ich mir oft gewünscht habe einfach in das Buch eintauchen und die Welt besuchen zu können. Ich würde wohl nie wieder zurückkommen. Es geht um einen Dichter, der auf der Suche nach dem Autor der besten Geschichte der Welt ist. Nicht ahnend, in was für Gefahren er sich damit begibt. Die Reise, auf die Walter Moers den Leser einlädt, ist ein einmaliges Leseerlebnis und sollte von jedem gelesen werden, der behauptet Bücher zu lieben! Zamonien (Das fiktive Land, in dem die Geschichte spielt) ist mit seinen Wesen, seinen Orten und seinen Bräuchen wohl das faszinierenste Land, dass je von einem Autor kreiert wurde. Hier lernt der Leser, dass man tatsächlich kein Buch nach dem Umschlag beurteilen sollte.

MontyTitan empfiehlt "Geschichte der griechischen Philosophie" von Luciano De Crescenzo
Die Zeitreise ins alte Griechenland liefert mir auch auf die heutige Zeit anwendbare Lebensweisheiten und Perspektiven. Luciano De Crescenzo schafft es wieder perfekt, komplexe Gedanken in einfachen Worten spannend zu erzählen.


Desireep empfiehlt "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells
Benedict Wells erzählt mit einer so sanften und doch eindringlichen Art eine Geschichte – über Familie und das Erwachsenwerden, über Verlust und die große Liebe – die einen zutiefst berührt. Die vielschichtig gezeichneten Charaktere sind liebenswert menschlich und schon nach wenigen Seiten, glaubt man ihnen schon "oft" begegnet zu sein. Ein Buch über das man nachdenkt, über das man lachen und weinen kann. Ein ganz außergewöhnlicher Roman von einem großartigen Autor.

JohannaLuisa empfiehlt "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
Es gibt nur wenige Bücher, die mich so berührt, aufgewühlt und beeindruckt haben wie "Ein wenig Leben". Eine Geschichte von so einer Intensität ist mir selten begegnet. Mit diesem besonderen Roman über Trauma, Gewalt, Freundschaft und Liebe hat Hanya Yanagihara ein Meisterwerk geschaffen, bei dem ich trotz stolzer 960 Seiten gehofft habe, dass es nie zu Ende geht. Mein absolutes Buchhighlight des Jahres!

VeraBaer empfiehlt "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier
Als der Vater von Patrice und Patricia einen Mord begeht, entschließen sich die beiden entfremdeten Zwillinge, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Hintergründe der Tat werden zwischen den beiden briefwechsel-artig aufgeschlüsselt, von den Ambitionen und Enttäuschungen des Vaters bis zu den Beziehungen der Kinder zu ihren Eltern und zueinander.
Ein Roman, der dem zugrundeliegenden Mord nur einen Randplatz zugesteht und mit den Empfindungen und Gedanken seiner Figuren ein detailliert schattiertes Bild zeichnet.


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827 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Margarete Stokowski wurde am 14. April 1986 in Zabrze (Polen) geboren.

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