Margarete van Marvik Albtraum

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Inhaltsangabe zu „Albtraum“ von Margarete van Marvik

Franziska wird im September 1957 unter unmenschlichen Voraussetzungen auf der schwäbischen Alb in Münsingen geboren.
Schon im Mutterleib kämpft sie um das nackte Überleben. Alle Versuche ihrer Mutter, sie im Mutterleib zu töten, scheitern. Franziska überlebt und wird geboren.
Kaum hat sie sich von den Strapazen und Misshandlungen der Mutter erholt, muss sie um ihr Sein und um ein wenig Zuneigung kämpfen. Ihr Trauma ist es, ihre Existenz gegenüber sich selbst und den Behörden nicht beweisen zu können. Es gelingt ihr, mit viel Disziplin, starkem Willen und Glück zu überleben.

Dieser Roman beruht hauptsächlich auf wahren Begebenheiten. Schonungslos wird das Leben von Franziska Schwarz beschrieben.
Namen von lebenden und toten Personen sind geändert.
Handlungsorte wurden vertauscht, um Identitäten zu schützen.
Die Autorin hat eigene und miterlebte reale Geschehnisse zusammengefügt. Um eine flüssige Handlung zu gewährleisten, wurden wenige fiktive Ereignisse hinzugefügt.

eine schockierende (wahre) Lebensgeschichte

— Caro_Lesemaus

Ein Einblick in einen herzbewegenden, trostlosen und schauderhaften Lebenslauf der Franziska S. - Mit folgenschweren Inhalten.

— opiateyouth

Erschreckend und ehrlich Zugleich!

— Shaaniel

Eine erschütternde Geschichte, die man nicht so einfach verdaut

— annas_zeilenzauber

Eine erschütternde und brutale Lebensgeschichte. Nichts für schwache Nerven.

— rewareni

Meine Gefühle fuhren Achterbahn........

— Schmusekatze69

Zum Teil schwierig zu lesen, sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil, dafür bewegend, schockierend, aufrüttelnd, nachdenklich machend

— Argentumverde

Schreibstil in Gegenwartsform nicht immer einfach zu lesen, aber das Buch hallt nach, es bewegt, schockiert, zeigt die bittere Wahrheit!

— Raven

ergreifende Lebensgeschichte der Franziska S.

— KarinG71

Erschütternder und fesselnder Roman, der auf Tatsachen beruht

— nellsche

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Tolles Cover, spannende Handlung, sprachlich ausgefeilt, Leseempfehlung!

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  • So schlimm kann kein Albtraum sein!

    Albtraum

    Antek

    26. November 2017 um 19:04

    „Weil ich zu dem Zeitpunkt noch nicht genau gewusst habe, wie ich sie beseitigen soll. Egal was ich getan habe, die wollte nicht sterben.“, ist die Antwort von Anna, Franziskas Mutter, auf die Frage, warum sie deren Geburt nicht gemeldet hat. Unvorstellbare Worte aus dem Mund einer Mutter genauso unvorstellbar grausam wie Franziskas Schicksal.Von der Mutter nicht geliebt, misshandelt und mit Hunden und Katzen in den Anbau gesperrt, anschließend Kinderheim, dann auf die Straße geflüchtet, knapp einem Mord entgangen, mehr schlecht wie recht eine brutale Vergewaltigung überlebt und dann noch das Kind eines Mörders und Vergewaltigers im Bauch. Wie viel Leid kann ein Mensch allein ertragen? Franziska musste dies und „Alptraum“ ist der schonungslos offene Bericht davon.Die Geschichte beginnt kurz vor Franziskas achtzehntem Geburtstag. Sie freut sich so sehr, endlich volljährig, will sie ihre Geburtsurkunde und einen Pass beantragen, endlich eine eigene Identität finden. Kurz vorher ist sie aus einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche ausgerissen, dann nach Bruchsal getrampt und dort in einer Obdachlosenunterkunft untergeschlüpft. Genau dort beginnt dieser Roman. Dort wird sie unbeabsichtigt Zeugin eines Mordes, will helfen, wird selbst angegriffen und dann vom Mörder gejagt. Sie flüchtet und kommt dann bei einer älteren Frau namens Ruth unter. Dort erfährt man als Leser über Erinnerungen und Erzählungen von der schrecklichen Kindheit. Lebensbedingungen, bei denen man sich als Leser fragt, wie kann man so etwas überleben, im Stall auf einer Matratze, gefüttert mit Speiseresten, fern ab von Menschen, Liebe und Wärme. Hofft man dann mit Franziska, dass sie bei Ruth ein schützendes Nest gefunden hat, irrt man sich. Ruth deckt ihren Sohn, den Mörder und gibt ihm damit unbeabsichtigt eine Gelegenheit dazu Franziska brutal vergewaltigen zu können. Nach einem Krankenhausaufenthalt findet Franziska eine Stütze bei Schwester Gertrud, die sie wirklich toll unterstützt. Warum die aber so dringend darauf besteht, dass Franziska das Kind eines Mörders und Vergewaltigers selbst aufzieht und nicht zur Adoption frei zu geben soll, ist für mich nicht schlüssig. Soll noch ein unerwünschtes Kind bei einer gefühlskalten Mutter leben, oder bekommt Franziska ihr Leben für das Kind in den Griff? Leider endet die Geschichte an der Stelle, da hätte ich gerne noch mehr erfahren.Der Sprachstil liest sich leicht und flüssig. Die augenfreundliche, relativ große Schrift macht das Lesen zudem angenehm. Als Leser darf man sicher nicht zu zart besaitet sein, schonungslos offen werden Misshandlungen, Vergewaltigung und weiteres Leiden dargestellt. Emotional sicher ergreifend, allerdings habe  ich die Geschichte als sehr distanziert beschrieben empfunden. Vielleicht von der Autorin beabsichtigt, um das Leid für den Leser erträglicher zu machen. Mir persönlich wäre aber ein klein bisschen mehr Nähe lieber gewesen. So hatte ich mehr das Gefühl einen Bericht eines Mitarbeiters vom Jugendamt, oder den einer Sozialarbeiterin zu lesen.Alles in allem ein schockierender Bericht, der eine aufwühlende Lebensgeschichte erzählt, die jeden vorstellbaren Alptraum noch übersteigt und sicher bei mir noch eine Weile nachklingen wird.

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  • Leserunde zu "Albtraum" von Margarete van Marvik

    Albtraum

    Margarete-van-Marvik

    Das Leben der Franziska Schwarz Achtung! Albtraum ist nichts für schwache Nerven. Wer sich nur in Harmonie bewegt und kein Leid anderer ertragen kann, sollte dieses Buch nicht lesen. Dieses Buch beschreibt authentisch und real das Leben von Franziska. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, scheut sich nicht die Gemeinheiten, Brutalität und Aggressivität, mit der das Mädchen von kleinauf konfrontiert und maletriert wird, zu benennen.Alter: ab 17 Jahren

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    • 39
  • Wieviel kann ein Mensch ertragen?

    Albtraum

    Caro_Lesemaus

    23. November 2017 um 20:47

    Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Franziska Schwarz. Schon vor ihrer Geburt war sie nicht erwünscht und ihre Mutter setzte alles daran, sie sowohl davor als auch danach umzubringen. Sie sperrt sie in einen Schuppen, wo sie zwischen den Hunden aufwächst. Irgendwann wird sie befreit und lebt fortan im Kinderheim. Bis eines Tages ihre Mutter wieder auftaucht und verkündet, Franziska wieder mitzunehmen, da sie nun ihre Alkoholentziehungskur erfolgreich beendet habe. Franziska sieht nur einen Ausweg: Die sofortige Flucht. Nach einiger Zeit auf der Straße kommt sie bei einer netten älteren Frau unter. Doch das Glück währt nicht lange...Die Lebensgeschichte ist schockierend und berührend. Während des Lesens fragt man sich, ob ein Kind soviel Ablehnung und Mangel an menschlichem Kontakt überhaupt überleben kann. Offenbar ist Franziska eine Kämpfernatur. Sternabzug gibt es, weil ich Schwierigkeiten mit der Schriftsprache in Gegenwartsform hatte. Prinzipiell finde ich bei der Schilderung einer solchen wahren Begebenheit Umgangssprache angemessen, aber dann wäre das Schreiben aus der Ich-Perspektive vielleicht besser gewesen. Ich denke, dass ich mich dann auch besser in die Protagonistin hätte einfühlen können. So blieb doch immer eine Distanz. Andere finden es vielleicht aber genau richtig so, weil ihnen die Geschichte sonst zu nahe gehen würde. Ich habe kein Problem, beim Lesen auch mal zu weinen oder wütend zu werden und hätte daher mehr emotionale Nähe bevorzugt.Fazit:Nichts für Zartbesaitete! 

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    • 3
  • Albtraum - Margarete van Marvik

    Albtraum

    opiateyouth

    21. November 2017 um 21:58

    Albtraum - Margarete van Marvik (Eine wahre Begebenheit) Das Leben der Franziska Schwarz beginnt bereits erschütternd und bedenklich im Mutterleib der Anna S. - eine egozentrische, empathielose, erniedrigende Einzelgängerin, die keinen Wert auf die das Leben ihrer Tochter setzt. Auf der schwäbischen Alb in Münsingen kommt Franziska nun zur Welt. Seit Tag eins muss sie schreckliche, unvorstellbare Qualen der Mutter einstecken, die von Grausamkeit kaum zu übertreffen sind. Zwischen Müll, Dreck und ihrer Alkoholkranken Mutter, kämpft sie in ihren so jungen Jahren schon ums nackte Überleben. Asta, die Hündin im Haus, scheint Franziskas einziges Glück bis zu ihrer Befreiung zu sein. Sie wird ihrer Mutter dem Himmel sei Dank entrissen und in ein Kinderheim verlagert, dort wo sie sich langsam, aber doch von den schrecklichen Ereignissen, die sie schwer traumatisiert haben erholt. Nach einigen Jahren, von einem für Franziska schönes Leben, sollte der Fluch weitergehen und der Albtraum in dem sie lebt, scheint sie erneut einzuholen und ab sofort auch überhaupt kein Ende mehr zunehmen. Anna befand sich in der Zeit, in der Franziska in einem Heim verbrachte, in einer Entzugsklinik und deutet Besserung ihres Zustandes an. Also bekommt sie die Genehmigung, ihre Tochter wieder zu sich aufzunehmen. Als Franziska dies erfährt, weiß sie nur eines - es hilft nur Flucht! Zwischen aussichtslosen, deprimierenden und grauenvollen Zeiten muss sie sich nun weiterhin durchschlagen, denn nicht nur Anna sollte ihr junges Leben beschweren. Franziska - das Kind, das wohl vom Unglück übersät worden ist.-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Albtraum - Margarete van MarvikVon Rediroma - VerlagTaschenbuch 11,95€eBook 2,99€Seitenanzahl: 226Fazit: Ich bin wieder mal geschockt und verägert zugleich, was diese grausame Menschheit zu bieten hatte. Wer dieses Buch lesen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass in diesem Buch rein gar keine Rücksicht auf sensible Herzen genommen wurde und einfach nur schonungslos über ein hartes, trauriges Leben berichtet, weshalb dieses Werk meinerseits eine hohe Anerkennung bekommt.Denn Schweigen ist Mord! 

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  • Horror der Realität

    Albtraum

    Shaaniel

    19. November 2017 um 22:23

    Horror der Realität! Ganz ohne irgendwelche Verschönerungen und Lügenmärchen.......Dieses Buch lege ich ich jedem ans Herz, es zeigt ohne etwas zu verharmlosen, was jeden Tag in unserer Welt passiert!Margarete van Marvik Schafft es mit deutlichen, klaren Sätzen ihre Leser in den Bann zu ziehen und Sie sorgt für vieles schlaflose Stunden und einer anhaltenden Gänsehaut. Ich bin sehr dankbar das ich dieses Buch lesen und Rezensieren durfte! Zur Protagonistin des Buches, Franziska möchte ich noch sagen: Kann man wissen was man im Leben tun soll, wenn man niemals gelebt hat?! 'Ich wünsche dieser Person, die meiner Meinung nach, stellvertretend für alle Kinder, Frauen und Männer dieser Welt alles erdenklich Gute! Seit ihr auf der Suche nach einer Geschichte, die das Leben schreibt, so empfehle ich dieses Buch. DAS Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen und das auch nur weil ich den Einband, nicht passend und sehr schwer zu lesen, da kaum Knickbar, finde. Ich freue mich schon auf viele weitere Bücher von dir liebe Margarete! Ganz lieben Gruß Sonja 

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  • Albtraum

    Albtraum

    abetterway

    25. September 2017 um 19:11

    Inhalt:"Franziska wird im September 1957 unter unmenschlichen Voraussetzungen auf der schwäbischen Alb in Münsingen geboren. Schon im Mutterleib kämpft sie um das nackte Überleben. Alle Versuche ihrer Mutter, sie im Mutterleib zu töten, scheitern. Franziska überlebt und wird geboren. Kaum hat sie sich von den Strapazen und Misshandlungen der Mutter erholt, muss sie um ihr Sein und um ein wenig Zuneigung kämpfen. Ihr Trauma ist es, ihre Existenz gegenüber sich selbst und den Behörden nicht beweisen zu können. Es gelingt ihr, mit viel Disziplin, starkem Willen und Glück zu überleben."Meinung:Der Inhalt des Buches ist erschreckend und ich schwer verdaulich. Gar nicht vorzustellen was Franziska erleben musste und wie es ihr ergangen ist, In einer gewissen form ist das Buch verstörend. Fazit:Ein Buch welches zum nachdenken anregt...der Inahlt ist schwer verdaulich.

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  • Ein Leben, welches man nicht mal seinem schlimmsten Feind wünscht...

    Albtraum

    SweetSmile

    05. September 2017 um 23:36

    Zum Inhalt:  Franziska wird im September 1957 unter unmenschlichen Voraussetzungen auf der schwäbischen Alb in Münsingen geboren. Schon im Mutterleib kämpft sie um das nackte Überleben. Alle Versuche ihrer Mutter, sie im Mutterleib zu töten, scheitern. Franziska überlebt und wird geboren. Kaum hat sie sich von den Strapazen und Misshandlungen der Mutter erholt, muss sie um ihr Sein und um ein wenig Zuneigung kämpfen. Ihr Trauma ist es, ihre Existenz gegenüber sich selbst und den Behörden nicht beweisen zu können. Es gelingt ihr, mit viel Disziplin, starkem Willen und Glück zu überleben.   persönliche Wertung:  Ein Buch, auf welches ich wegen des Covers aufmerksam geworden bin. Ich habe schon immer gern Bücher gelesen, die sich um Erfahrungsberichte handeln.  Die junge Frau, die auf dem Cover abgebildet ist, sieht so traurig aus, dass ich einfach wissen musste, was ihr zugestoßen ist. Leider bin ich nicht wirklich gut in diese Geschichte gestartet. Der Schreibstil ist absolut nicht nach meinem Geschmack. Trotzdem habe ich weiter gelesen, mit der Hoffnung, dass ich mich vielleicht daran gewöhne und doch noch einen Zugang zur Geschichte finde. Leider war dies in dem Fall für mich nicht so. Während des gesamten Buches hat mir die Verbindung zur Geschichte und auch zur Protagonistin gefehlt... Ich bin eigentlich ein sehr emotionaler Mensch und weine sehr oft mit und um Buchcharakter. Dieses Buch hat mich emotional aber gar nicht gepackt. Die Geschichte ist wirklich gruselig und Franziska passieren so viele schreckliche Dinge, dass ich sehr irritiert war, dass es mich so gar nicht berührt hat. Und so leid mir das tut, dies ist für mich ein riesiger Minuspunkt in einem Buch mit solch einer Geschichte. Die Dinge, die dieser jungen Frau passieren sind einfach nur zum Fürchten. Ich kann gar nicht so richtig glauben, dass es so etwas zu dieser Zeit in Deutschland gegeben haben soll. Ich bewundere, dass Franziska nicht irgendwann aufgegeben hat - sie ist eine Kämpferin. Es ist so erschütternd, dass manche Menschen einfach kein Glück in ihrem Leben haben. Es ist so schwierig Vertrauen aufzubauen, wenn man in seinem Leben immer wieder enttäuscht wurde. Die junge Frau von der dieses Buch handelt hat meinen größten Respekt, auch wenn ich mir vom Buch bedeutend mehr erwartet hätte!   Fazit: Für mich durch den viel zu sachlichen Stil leider eine Enttäuschung. Nach meinem Empfinden wird der Schreibstil dieser Geschichte absolut nicht gerecht! Sehr schade.

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  • Meine Meinung zu "Albtraum" von Margarete van Marvik

    Albtraum

    annas_zeilenzauber

    15. August 2017 um 19:22

    Titel: Albtraum Seiten: 226 Preis: 11,95 Euro Inhalt: Die ersten Jahre ihres Lebens verbringt Franziska ohne jegliche Zuneigung. Ihre Mutter misshandelt sie und lässt sie unter unvorstellbaren Bedingungen leben. Doch eines Tages bekommt Franziska Hilfe und lebt von nun an in einem Kinderheim, während ihre Mutter ihre Strafe absitzen muss. Als ihre Mutter jedoch wieder auf freiem Fuß ist und das Recht hat Franziska wieder zu bekommen, flieht die junge Jugendliche aus dem Heim und lebt von diesem Zeitpunkt an auf der Straße. Essen und Schlafmöglichkeiten gibt es kaum welche und Franziska muss wohl oder übel in eine Obdachlosenunterkunft gehen. Dort erlebt sie aber etwas Grausames! Vor ihren Augen wird ein Mann ermordet und der Täter flieht. Franziska weiß sich nicht besser zu helfen und versteckt sich eine Zeit lang vor dem Mörder. Doch er spürt sie auf und vergewaltigt sie. Dies macht ihr die Zukunft sehr schwer, da sie dadurch ein Kind von ihm erwartet und in schwere Depressionen fällt.   Meine Meinung: Vor weg möchte ich mich herzlich dafür bedanken, dieses Buch in einer Leserunde gelesen zu haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht! Als ich das Buch aus meinem Briefkasten gezogen habe, war mir noch nicht bewusst, was sich hinter diesem Cover versteckt. Natürlich war mir klar, dass es sich um eine Art Thriller handelt, aber wie heftig dieser ist und dass es wirklich in der Realität geschehen ist, war mir nicht bewusst. Von außen gefällt mir das Buch sehr gut. Das glänzende Cover hat was und lässt das Buch schön schimmern. Man kann außerdem durch die Farbe und die abgebildete Person sehen, dass es sich bei diesem Buch nicht um eine Liebesgeschichte handelt. Das Buch ist gut strukturiert und man kann es sehr flüssig und leicht lesen. Der Schreibstil konnte mich also überzeugen, obwohl ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, dass die Sätze ein wenig abgehackt sind. Das hat aber insgesamt nichts an meinem Leseverhalten geändert. Inhaltlich kann ich sagen, dass es wirklich erschreckend ist, dass jemand so etwas durchmachen musste. Alleine schon, dass Franziska von ihrer Mutter misshandelt wurde ist schon schlimm genug, aber das sie dann noch so viele Schicksalsschläge erleidet, ist wirklich unvorstellbar. So ein Leben wünsche ich keinem und ich hoffe, dass die "echte" Franziska später dann doch noch den richtigen Weg für ihr Leben finden konnte. Das Buch lässt einen wirklich darüber nachdenken, auf was für einer Welt wir leben. Es gibt so viel Elend und die meisten Menschen sehen dies überhaupt nicht. Es ist wichtig, sich für andere Menschen einzusetzen und ihnen mit aller Kraft zu helfen. Ich kann "Albtraum" also jedem empfehlen, der dazu bereit ist, nicht nur Gutes in einem Buch zu lesen, sondern auch mal die schlechte Seite der Welt zu erkennen. Ich sage nur, seit offen für alles und lest das Buch.    

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  • Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen

    Albtraum

    Emmas_Bookhouse

    12. August 2017 um 09:15

    Albtraum – Margarete von MarvikVon Rediroma – verlagTaschenbuch 11,95 €eBook 2,99 €Seiten: 226In diesem Buch geht es um Franziska, die so viel Schmerz und leid in ihrem Leben erlebt das man sich selbst fragt, wie viel kann eine menschliche Seele verkraften.Es fängt schon in ihrer frühsten Kindheit an und zieht sich durch ihr ganzes Leben. Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und bin froh dabei gewesen zu sein, denn sonst wäre es an mir vorbeigegangen. Ich musste sehr oft schlucken bei diesem Buch denn es erzählt alles so hautnah als wäre man selbst dabei gewesen. Margarete von Marvik hat es geschafft mich zu fesseln und mich wütend und traurig zugleich zu machen. Wenn ich es richtig verstanden habe beruht das Buch auf einer wahren Begebenheit und das macht es nochmal schlimmer. Ja wir wissen alle das sowas passiert in unserer Gesellschaft nur wenn man nicht direkt betroffen ist, denkt man darüber auch nicht so viel nach, das sieht jetzt nach diesem Buch anders aus. Wer Bücher über Erfahrungen gern liest sollte hier zugreifen, man leidet mitunter selbst richtig mit und möchte am liebsten Franziska in den Arm nehmen und drückenMein besonderer Dank geht an Margarete von Marvik das ich an der Leserunde teilnehmen konnteIch gebe 4 von 5 Sternen, weil ich manchmal das Kapitelende so abrupt fand

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  • Franziskas Albtraum

    Albtraum

    rewareni

    28. July 2017 um 14:06

    Das traurige und erschütternde Leben von Franziska Schwarz beginnt schon als Ungeborenes im Leib ihrer Mutter Anna. Jeder Versuch das Kind bereits vor der Geburt zu töten scheitert und so wird Franziska als ungeliebtes und gehasstes Kind von Anna von Beginn an gequält, misshandelt und ihrem Schicksal selbst überlassen. Sowohl körperlich als auch geistig vernachlässigt wird sie mit 8 Jahren zufällig entdeckt und in ein Kinderheim gebracht, wo sie das erste Mal in ihrem Leben so etwas wie Liebe und Zuneigung erfährt. Nach ein paar Jahren flüchtet sie aus dem Kinderheim und sie lebt jahrelang auf der Straße. Zeugin eines Mordes, ihre Vergewaltigung, Einweisung in eine Psychiatrie sind danach nur einige Stationen ihres verpfuschten Lebens. Franziska kämpft ständig mit ihren inneren Dämonen und ein Leben in Frieden scheint für sie unmöglich zu sein. Trotz vieler Schicksalsschläge und Menschen, die sich immer wieder für sie einsetzen und daran glauben, dass es auch für sie irgendwann ein glückliches und selbstbestimmendes Leben geben kann, will es Franziska letztendlich schaffen ihren Weg zu gehen. Die Autorin Margarete-van-Marvik hat mit dem Roman ,,Albtraum´´ einen Roman geschrieben, der authentisch und real vom Leben der Hauptperson erzählt. Der Titel des Buches ist sehr passend, denn nach den brutalen und grausamen Schilderungen der Misshandlungen und Quälereien, kann man durchaus Albträume bekommen. Da die Autorin in ihrer Jugend selbst einige Jahre auf der Straße gelebt hat, spürt man, dass sie zu dieser Geschichte eine besondere Beziehung hat. Sie beschreibt viele Szenen sehr eindringlich und bildhaft, dass man als Leser oft nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Für mich war ein wenig für den Lesefluss der Schreibstil hinderlich. In der Gegenwart geschrieben habe ich immer wieder das Gefühl gehabt, ich würde einem Erzähler zuhorchen und so ist für mich immer eine unsichtbare Distanz zwischen den Personen und mir vorhanden gewesen und ich konnte, trotz der ganzen Tragik, keine wirkliche Nähe aufbauen. Vielleicht ist aber für die Autorin dieser Schreibstil gerade der richtige gewesen, damit sie auch ihre eigene Geschichte aufarbeiten konnte. Der Roman ist nichts für Menschen, die eine heile Welt Geschichte suchen, denn die wird man hier nicht finden. Margarete-van-Marvik zeigt schonungslos wie brutal die Welt, gerade für Kinder sein kann, die keine Lobby hinter sich haben und schutzlos den Erwachsenen ausgeliefert sind. Ein starkes Buch von einer starken Frau!  

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  • Leserunde zu "Albtraum" von Margarete van Marvik

    Albtraum

    Margarete-van-Marvik

    Achtung! Albtraum ist nichts für schwache Nerven. Wer sich nur in Harmonie bewegt und kein Leid anderer ertragen kann, sollte dieses Buch nicht lesen. Dieses Buch beschreibt authentisch und real das Leben von Franziska. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, scheut sich nicht die Gemeinheiten, Brutalität und Aggressivität, mit der das Mädchen von kleinauf konfrontiert und maletriert wird, zu benennen.

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    • 84
  • Schockierende Geschichte, die zum Nachdenken anregt.........

    Albtraum

    Schmusekatze69

    19. March 2017 um 15:24

    In diesem Buch geht es um die wahre Geschichte von Franziska. 1957 wird sie unter widrigen Umständen, von einer unmenschlichen Mutter, in ein kalte kühle Welt, hineingeboren. Eigentlich sollte sie nie diese Welt erblicken, da ihre Mutter alles tat, um sie im Mutterleib schon zu töten. Aber ihr Lebenswille war stärker. Fortan erfährt sie nur Ablehnung, wird elende misshandelt, bekommt werde Liebe noch Wärme, kaum was zu essen.Für die Behörden existiert sie nicht, da sie nie gemeldet wurde.Durch Zufall kann sie der Hölle entfliehen, aber die nächste geht auf. Ihr ganzes Leben ist und bleibt eine Hölle.Fazit:Ich glaube, man kann bei diesem Buch nicht sagen, hee, das war ein tolles Buch. Nein, dazu ist das Thema viel zu extrem. Das Buch behandelt ein schwieriges Thema, was oft verschwiegen wird, nie ans Licht kommt, aber halt in unserer Zeit passiert. Mit meinen Gefühlen ging es auf und ab, mich hat das Buch sehr gefesselt, aber auch wütend und sehr traurig gemacht, Ein glückliches Ende, wie man es sich wünscht, gibt es hier nicht, aber würde auch nicht passen. 5 Sterne sollten alles sagen und ich möchte das Buch jeden ans Herz legen.

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  • Ein wahrlich erschütternder Albtraum

    Albtraum

    trollchen

    10. March 2017 um 20:57

    AlbtraumIch durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Re Di Roma-Verlag für das Leseexemplar. Herausgeber ist Re Di Roma-Verlag (23. Oktober 2015) du hat 220 erschütternde Seiten. Kurzinhalt: Franziska wird im September 1957 unter unmenschlichen Voraussetzungen auf der schwäbischen Alb in Münsingen geboren.Schon im Mutterleib kämpft sie um das nackte Überleben. Alle Versuche ihrer Mutter, sie im Mutterleib zu töten, scheitern. Franziska überlebt und wird geboren.Kaum hat sie sich von den Strapazen und Misshandlungen der Mutter erholt, muss sie um ihr Sein und um ein wenig Zuneigung kämpfen. Ihr Trauma ist es, ihre Existenz gegenüber sich selbst und den Behörden nicht beweisen zu können. Es gelingt ihr, mit viel Disziplin, starkem Willen und Glück zu überleben.Meine Meinung: Das das Buch fast auf wahren Begebenheiten beruht, macht mich das Buch einfach traurig und es macht mich wütend, dass es in einem so fortschrittlichem Land wie Deutschland solche abartigen Menschen gibt. Denen es noch nicht mal in den Sinn kommt, dass sie vielleicht etwas falsch machen würden. Mich lässt die Geschichte sehr ratlos zurück und ich bin bloß froh, dass es dann doch noch andere gute Menschen gibt, die auch anderen Menschen helfen, die in eine Notlage geraten sind, ob nun mit Schuld oder ohne. Der Schreibstil ist klar und sehr deutlich ohne irgendwelche Schnörkel, die Kapitel sind auch relativ kurz. Und das Thema ist auch so unbegreiflich, dass man immer wieder weiterlesen muss, wie es mit Franziska weitergeht. Ich hatte oft eine traurige und sehr wütende Leseweise, aber die mir auch einen Gänsehautfaktor beschert hat. Das Thema des Buches ist schon sehr harter Tobak und man hat schwer zu knabbern am Inhalt, aber es ist definitiv ein Buch, was ich immer wieder lesen würde. Das Ende passt wunderbar zu dieser Geschichte, die fast wahr ist, auch wenn es kein HappyEnd gibt, aber dies hätte gar nicht gepasst. Mein Fazit: Ein wortgewaltiges, starkes Buch, welches mich fassungslos zurück gelassen hat, dass es so was in unserer Gesellschaft noch gibt und dass noch zu viele wegschauen. 5 Sterne und hoffentlich bald ein neues Buch von der Autorin, die auch sehr sympathisch war!

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    • 2
  • Leserunde zu "Albtraum" von Margarete van Marvik

    Albtraum

    Margarete-van-Marvik

    Liebe Lovely Leser/innen, Heute möchte ich euch einen Roman nach einer wahren Begebenheit vorstellen.   Achtung! Albtraum ist nichts für schwache Nerven.  Wer sich nur in Harmonie bewegt und kein Leid anderer ertragen kann, sollte dieses Buch nicht lesen. Dieses Buch beschreibt authentisch und real das Leben von Franziska. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, scheut sich nicht die Gemeinheiten, Brutalität und Aggressivität, mit der das Mädchen von kleinauf konfrontiert und maletriert wird, zu benennen.

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    • 120
  • Mutig, schonungslos und aufrüttelnd

    Albtraum

    Argentumverde

    07. March 2017 um 23:15

    Die junge Franziska überlebt nur dank einer Hündin, denn ihre psychisch kranke und alkoholabhängige Mutter will sie nicht, wollte sie schon vor der Geburt nicht. Als sie nach Jahren gefunden wird und in ein Heim gebracht, scheint es einen Lichtblick für sie zugeben. Aber nur für einen kurzen Moment, denn sie erwartet noch viel mehr und immer schlimmeres als zuvor. Den Leser erwartet eine Lebensgeschichte wie man sie nicht hören oder lesen möchte. Franziska Schicksal erschüttert, schockiert und rüttelt auf. Ihr Leidensweg ist lang und lässt niemanden kalt. Noch intensiver wird dieses Buch allerdings durch das Wissen, dass die Autorin hier ihre eigenen Erlebnisse verarbeitet. Eine Autorin die mehr Stärke und Kraft zeigt, als ihr Schicksal jemals vermuten lässt. Auch wenn der Schreibstil eher distanziert und den Leser nicht ganz so eng an Franziskas Leben teilhaben lässt wie es möglich wäre, so ist dies keine Kritik an der Autorin. Denn ohne diese Distanz wäre vielleicht weder das Buch entstanden noch wäre man als Leser fähig die Ereignisse so gut zu verkraften. Mein Fazit: Ein Buch, das jeder lesen sollte, es aber nur dann tun darf, wenn er bereit ist sich mit der Schattenseite unserer Gesellschaft und einer gnadenlosen Realität zu stellen. Mein Respekt gilt der Autorin, die mit ihrer Geschichte aufrüttelt und die Menschen daran erinnert, dass das Elend auch bei uns nebenan wohnen kann.

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