Margarete von Schwarzkopf

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Der Moormann, Das Filmbuch Momo und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Schattenhöhle

Neu erschienen am 20.09.2018 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Margarete von Schwarzkopf

Der Moormann

Der Moormann

 (5)
Erschienen am 12.10.2017
Sonntagsgedichte

Sonntagsgedichte

 (1)
Erschienen am 01.04.2007
Der Traum vom Weltreich

Der Traum vom Weltreich

 (0)
Erschienen am 13.05.2014
Das Schwert des römischen Verräters

Das Schwert des römischen Verräters

 (0)
Erschienen am 30.08.2010
Schattenhöhle

Schattenhöhle

 (0)
Erschienen am 20.09.2018
Sonntagsgedichte

Sonntagsgedichte

 (0)
Erschienen am 01.03.2007
Das Filmbuch Momo

Das Filmbuch Momo

 (2)
Erschienen am 01.11.1988

Neue Rezensionen zu Margarete von Schwarzkopf

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gaby2707s avatar

Rezension zu "Der Moormann" von Margarete von Schwarzkopf

Das Geheimnis des Moores
gaby2707vor 5 Monaten

Die Geschichte ist in zwei Zeit- und Erzählstränge aufgeteilt:

Margarete von Schwarzkopf erzählt immer abwechselnd die Geschichte ab 1788 von Geograph und Kartenzeichner Reginald Fitzgibbon, der für den englischen König Georg III. die Moorlandschaften in Norddeutschland kartografieren soll.

Und von der Kunsthistorikerin Anna Bentrop, die von Anke Kück im fiktives Moordorf Bresterholz ein kleines Häuschen gemietet hat und hier in den nächsten 2 Monaten an einem einem Katalog für die große Kartenausstellung der hannoverschen Leibnitz-Bibliothek arbeiten will.

Beide versuchen auf ihre Weise hinter das Geheimnis des Moormannes und seines Schatzes zu kommen.


Mit ihrem leichten und flüssigen Schreib- und Erzählstil lässt mich Margarete von Schwarzkopf an den Tagebuchaufzeichnungen von Reginald Fitzgibbon teilhaben. Genauso bin ich bei den Recherchen von Anna Bentrop dabei. Sie zieht mich in die Moorlandschaft von vor 250 Jahren und auch heute gehe ich dort auf Erkundungsgang. Was ist damals geschehen? Hat es etwas mit den heutigen Todesfällen zu tun? Gibt es eine Verbindung vom Gestern zum Heute? Ist der Moormann nur Schein oder gibt es ihn wirklich?

Die Figuren aus Vergangenheit und Gegenwart sind sehr gut ausgearbeitet und vorstellbar. Manche haben sympathische Züge, anderen springt ihre Bosheit aus den Augen, oder sie verstehen es meisterlich sich zu verstellen.

Die Spannung ist zwar nur mäßig hoch, hält sich aber auf einem mittelhohen Level, und lässt mich mitfiebern bis zum Schluss.

Mich haben die vielen Fakten, die in die Geschichte eingebaut sind, sehr interessiert. Die Geschichte des Moores, die Funde, die man dort gemacht hat, die Menschen von damals und heute – alles ist hier in die Geschichte so toll integriert, dass mich sogar die geschichtlichen Daten und Vorkommnisse interessiert und nicht gelangweilt haben.


Zusammen mit Reginald Fitzgibbon und Anna Bentrop durfte ich eine kurze Zeit in Bresterholz verbringen und das Geheimnis des Moores aufdecken. Ich habe es genossen.

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LucyCrimes avatar

Rezension zu "Der Moormann" von Margarete von Schwarzkopf

Spannung zwischen Gestern und Heute
LucyCrimevor 10 Monaten

Margarete von Schwarzkopf, vielen Bücherfreunden bekannt durch ihre kurzweiligen Moderationen diverser Lesungen, hat einen spannenden Kriminalroman geschrieben. Einigen wird ihre schriftstellerische Seite ebenso bekannt sein, und wer noch kein Werk von Margarete von Schwarzkopf gelesen hat, dem sei ihr aktueller Kriminalroman ans Herz gelegt. „Der Moormann“.

Die Kunsthistorikerin Anna Bentorp verschlägt es in die Gegend des Brester Moores. Sie mietet sich ein Häuschen, um in Ruhe alte Karten dieser Gegend zu studieren. Eigenartige Todesfälle haben anscheinend eine Verbindung zu einem verschollenen Schatz im Moor. Anna Bentorp vertieft sich in Recherchen, muss sich unweigerlich mit der Vergangenheit befassen.

Der Prolog erzählt aus dem Jahre 1788. Reginald Fitzgibbon, ein Geograph und Kartenzeichner, erwacht aus einem Albtraum. Er ist gerade aus Deutschland nach London zurückgekehrt. Seine Unruhe überträgt sich schnell auf den Leser. Was ist in Deutschland passiert?

Fortan bewegt sich der Roman auf zwei Zeitebenen. Wie Kämpfer in einem Ring nähern sich Reginald Fitzgibbon damals und Anna Bentorp im Heute langsam aufeinander zu. Lauernd versuchen sie, hinter ein Geheimnis zu kommen. Jeder zu seiner Zeit. Gibt es eine Verbindung? Was war 1788 geschehen, das Auswirkungen bis in die Gegenwart zu haben scheint?

Margarete von Schwarzkopf erzeugt die Stimmung einer vergangenen Zeit und zündet die Spannungsschnur. Der Funke springt auf den Leser über, transportiert ihn in Vergangenheit und Gegenwart. Welche Bedrohung rollt unaufhaltsam heran?

Wortgewandt und flüssig erzählt nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die Autorin geizt nicht mit interessanten Informationen, davon einige historisch Wissenswerte. In unterhaltsamer Manier werden Autorennamen aufgezählt, die dem Leser ein Schmunzeln abringen, weil sie zur beruflichen Seite der Autorin passen. Es mag die Frage erlaubt sein, wie viel von Margarete von Schwarzkopf in der liebenswerten Anna Bentorp steckt? Als Leser/in begleitet man sie gerne. Auf jeden Fall wird die Spannung permanent gehalten. Die bildhafte Erzählsprache zieht tief ins Geschehen und weit in die Moorlandschaft der Szenerie.

Es ist der Lauf der Welt, dass sich alles wiederholt, nur eben anders. Was geschah damals? Was geschieht heute? Gibt es eine Verbindung?

Das Buch liest sich sehr gut. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, die Bösewichte sind nicht zu verachten. Kapitel für Kapitel wird mitgefiebert, den Spuren des Moormannes gefolgt. Doch wer ist der Moormann? Reginald Fitzgibbon und Anna Bentorp, die zu unterschiedlichen Zeiten gelebt haben, laden den Leser/in ein, gemeinsam das Geheimnis aufzudecken.

„Der Moormann“, ein Kriminalroman von Margarete von Schwarzkopf aus dem emons Verlag. Absolut lesenswert.

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