Margaretha Kopeinig , Helmut Brandstätter So kann Europa gelingen

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Inhaltsangabe zu „So kann Europa gelingen“ von Margaretha Kopeinig

Wie kann Europa wieder stärker werden? Wachstum, mehr Arbeitsplätze, öffentliche und private Investitionen, Steuergerechtigkeit sowie ein selbstbewusstes, globales Auftreten sind die Antworten auf Krise, hohe Arbeitslosenraten und schleichenden Bedeutungsverlust der Europäischen Union in der Welt.§Anhand von Interviews mit wichtigen europäischen Akteuren wie dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann, dem deutschen Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie der Hohen Beauftragten der EU für die Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, werden die Strategien für eine erfolgreiche EU-Politik skizziert. Zu Wort kommen auch renommierte Ökonomen: der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger, der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Marcel Fratzscher und der international bekannte Steuerexperte Jeffrey Owens.§Das Buch ist ein eindeutiges Plädoyer für eine EU, die handelt und konkrete Ergebnisse für die Menschen bringt. Die zunehmend vorhandene EU-Skepsis soll dadurch abgebaut und das Europa-Bewusstsein gestärkt werden. Das Buch liefert ein klares Bekenntnis: Europa ist die Lösung und nicht das Problem. Und ein starkes, soziales, wettbewerbsfähiges Europa ist das einzige probate Mittel gegen Nationalismus und Populismus.

Für all diejenigen lesenswert, denen Europa am Herzen liegt.

— Sikal
Sikal

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    So kann Europa gelingen
    Sikal

    Sikal

    21. March 2015 um 18:47

    Ein Europa, das tief in einer Krise steckt, benötigt mehr als eine Standardantwort für sein Fortbestehen. Das Buch von Margaretha Kopeinig und Helmut Brandstätter zeigt Wege auf, welche sich logisch zu einem Kreis schließen und die Rettung Europas zwar nicht einfach, jedoch machbar erscheinen lassen. Jeder Sozialdemokrat wird sich in den Worten der Interviewpartner wiederfinden – gleichgültig ob in den Aussagen von Werner Faymann zu österreichischen Landespolitikern oder in Sigmar Gabriels Antwort auf die vorherrschende Steuerpolitik für multinationale Konzerne. So deutet Werner Faymann in seiner Antwort bezüglich der Macht der österreichischen Landespolitiker an, dass gewisse Schwierigkeiten, mit welchen Europa im Großen zu kämpfen hat, bereits auch immer im Kleinen bestehen. Vorbildwirkung stellt man sich eben anders vor und ein Umdenken der Politiker im Lande würde es vielleicht so manchem EU-Skeptiker leichter machen von seinem Standpunkt abzugehen. Sigmar Gabriels und Federica Mogherinis Aussagen beziehen sich zwar weniger auf nationale Themen, treffen aber ebenso sicher die vorherrschende Meinung des „kleinen Mannes“. Konzerne, die auf ihre Gewinne nur Bruchteile von Steuern des „Bäckers um die Ecke“ bezahlen müssen, tragen mitnichten zu einem Erfolg von Europa bei. Ebenso steht die Frage der europäischen Außenpolitik im Raum – ob Russland und die Annexion der Krim oder das Freihandelsabkommen TTIP. Die geführten Interviews wurden jeweils vor dem Hintergrund einer sachlichen Darstellung zum Thema geführt. So kommt unter anderem der Ökonom und Professor für Wirtschaftslehre Peter Bofinger ebenso zu Wort, wie der Professor für Makroökonomie Marcel Fratzscher. Die Hintergrundrecherchen und deren Darstellung sowie die Aufarbeitung des Themas insgesamt hinterlassen den Eindruck, dass die beiden Autoren hier sehr überlegt an die vielleicht größte Frage Europas herangegangen sind. Angesichts der Tatsache, dass Europa auch von andere Regierungen als nur Mitte-Links gerichteten gelenkt wird, kann die Vorgehensweise der Autoren aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Meinungen anderer politischer Strömungen vollständig außer Acht gelassen worden sind. Dies mag zwar so beabsichtigt sein, lässt aber den Leser in genau dieser Frage ein wenig im Regen stehen. Sieht man über die zuletzt erwähnte Tatsache hinweg, so liest sich das Buch insgesamt sehr flüssig der Schreibstil ist für ein Sachbuch kurzweilig und die Interviews wurden so wiedergegeben (oder schon so geführt), dass sie auch für den politischen Laien nachvollziehbar sind. Insgesamt ein Buch, welches für jeden, dem das Thema Europa am Herzen liegt, empfehlenswert ist.

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