Margarethe Alb

 4.5 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Rynestig Wolfsmohn, Rynestig und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Margarethe Alb

weitere Bücher aus Margarethes Feder: Rynestig-Reihe: Teil 1 Wolfsmohn Teil 2 Veilchenherbst Teil 3 Eiseswärme Teil 4 Flittermond Teil 5 Fliederherz Teil 6 Hexenkraut Band 1-3, 4-5 und 6+Flammenhaupt sind auch als Sammelbände erhältlich Fortführung der Rynestig-Bücher, aber für sich lesbar: Fliederblütenregen; Fernweh + Der Dschinn im Spiegel (Teil 7a+7b) Coatlicue (Teil 8) Einzelbücher, aber mit bekannten Charakteren: Glitzertanne, ein Adventskalender Glitzerstaub, ein Weihnachtswunderbuch Margarethes Menagerie der Drachen, Kinderbuch Flammenhaupt, zwei Kurzgruseleyen Anthologien: Weihnachtszauber Aetherseelen Arbeitsbericht des Bundesamtes für magische Wesen: Migration, Heimat und Herkunft

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Kristallklare Ewigkeit

Neu erschienen am 04.09.2019 als Hardcover bei BoD – Books on Demand.

Alle Bücher von Margarethe Alb

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Cover des Buches Rynestig Wolfsmohn (ISBN:9783739681337)

Rynestig Wolfsmohn

 (9)
Erschienen am 03.11.2016
Cover des Buches Rynestig: Veilchenherbst (ISBN:9781515057079)

Rynestig: Veilchenherbst

 (4)
Erschienen am 13.07.2015
Cover des Buches Fliederblütenregen (ISBN:9783746055602)

Fliederblütenregen

 (3)
Erschienen am 28.02.2018
Cover des Buches Rynestig: Eiseswärme (ISBN:B0199DE3ZG)

Rynestig: Eiseswärme

 (2)
Erschienen am 11.12.2015
Cover des Buches Flammenhaupt: zwei Kurzgruseleien (ISBN:B015ST0PO8)

Flammenhaupt: zwei Kurzgruseleien

 (2)
Erschienen am 24.09.2015
Cover des Buches Margarethes Menagerie der Drachen (ISBN:9783741275401)

Margarethes Menagerie der Drachen

 (2)
Erschienen am 20.02.2019
Cover des Buches Rynestig: Glaskugelliebe (ISBN:9783739238081)

Rynestig: Glaskugelliebe

 (2)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Glitzertanne (ISBN:9783741293658)

Glitzertanne

 (1)
Erschienen am 12.09.2016

Neue Rezensionen zu Margarethe Alb

Neu

Rezension zu "Rynestig: Veilchenherbst" von Margarethe Alb

Tiefenforschung
Frank1vor 9 Monaten

Klappentext:

„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“ So oder so ähnlich müssen die Autoren von diversen Sagen – oder Märchenbüchern gedacht haben, als sie einfach irgendwelche Halbwahrheiten abdruckten.

Damit wird ab sofort aufgeräumt.

Aber total.

Aus diesem Grund entschloss sich eine der letzten Waldelfen die Erinnerungen an ihr langes Leben aufzuschreiben. Ihr habt bis jetzt geglaubt, weiße Frauen zu beobachten wäre lustig? Wölfe verspeisten nur so zum Spaß Menschen?

Oder Zwerge sind kleine, goldgierige Stinker? Na gut, sind sie. Einige von ihnen jedenfalls.

Als Kräuterfrau und Halbelfe war Margarethe ein turbulentes Leben garantiert. Wer kann denn außer ihr schon von sich behaupten, auf einem Werwolf geritten oder von einer Nymphe aufgeklärt worden zu sein.

Nach den Aufregungen des ersten Bandes war Margarethes Elfendasein echt im Eimer. Da kam frau aus den engen Tunneln der Zwerge endlich wieder ans Tageslicht, war der Gefahr durch die Bleichen vorerst entronnen, da schien doch das grüne Haus der Kräuterfrauen verloren. Einfach so abgebrannt. Wenigstens stand Clemens fest an meiner Seite. Dachte ich. Bis ich eines Tages erwachte und war allein. Mein Lieblingswolf war verschwunden. Noch dazu wurden die Bleichen um Aeola immer stärker und deren Abwehr verlangte außergewöhnlich dämliche Maßnahmen.

Immer auf die Elfe. Fand ich mich doch plötzlich zwischen Schlangen und sogar auf einer oder zwei Hochzeiten wieder. Der Kälte aber, wurden wir kaum Herr. Nicht einmal mit dem heißen Kerl, der sich mit Vorliebe vor meinem Fenster herumtrieb. Wenn nicht ein Wunder geschah, würde unsere Welt in Trauer und Frost versinken.


Rezension:

Kaum der Entführung ins unterirdische Reich entkommen, muss Margarethe feststellen, dass ihr Clemens spurlos verschwunden ist. Sein eigener Vater, Anführer des örtlichen Werwolf-Clans und Burgherr, hat ihn fortbringen lassen, um die ‚unmögliche Verbindung‘ mit der Halbelfe zu verhindern. Und weil das Haus ihrer Tante von den Bleichen abgefackelt wurde, müssen diese und Margarethe auch noch auf seiner Burg Unterschlupf suchen. Als dann die Bedrohung durch Aeola und ihre Bleichen immer stärker wird, soll unsere Halbelfe sogar ‚freiwillig‘ in Aeolas Unterwelt zurückkehren, um den Gegnern einen vernichtenden Schlag zuzufügen. Und das soll gutgehen? Das erscheint mehr als fraglich.

Unter dem Pseudonym ihrer Protagonistin setzt die Autorin die in „Wolfsmohn“ begonnene Handlung um die Abenteuer der Halbelfe im südlichen Thüringen beinahe nahtlos fort. Die ständige Erwähnung realer Orte und Gegenden, welche unweit der eigenen Heimat liegen, macht für den Leser natürlich gerade im Fantasy-Genre einen besonderen Reiz aus. Meist lernt man in der Literatur ja nur Werwölfe, (Halb-)Elfen und ähnliche magische Wesen kennen, die ihr Revier in weit entfernten Gegenden haben. Aber auch unabhängig von diesem geographischen Aspekt zieht diese abenteuerliche Geschichte den Leser immer tiefen in ihren Bann. Im Gegensatz zu vielen anderen Fantasy-Stories verstehen sich die unterschiedlichen Wesen hier – abgesehen von gelegentlichen, eher freundschaftlichen Geplänkeln – meist recht gut. Die Verflechtungen innerhalb dieser magischen Welt sind komplex, tauchen neben den allbekannten doch auch eher atypische ‚Arten‘ wie Werottern und Feuerdämonen auf, die alle (bis auf die Weisen Frauen und ihre Anhänger) mehr oder weniger notbedingt zusammenarbeiten. Dem Reihencharakter der „Rynestig“-Geschichte entsprechend endet auch „Veilchenherbst“ wieder offen, sodass man wohl nicht umhinkommt, sich früher oder später auf den nächsten Band zu stürzen.


Fazit:

Das Handlungsgeflecht dieser spät-mittelalterlichen Urban Fantasy aus thüringischen Landen wird immer komplexer.


- Blick ins Buch -

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Rezension zu "Fliederblütenregen" von Margarethe Alb

Ab jetzt sehe ich Flieder mit anderen Augen
Thaleiavor einem Jahr

Ein wunderschönes Buch mit einer nicht zu dominanten Liebesgeschichte. In dem Buch bilden die verschiedenen Wesen, Bräuche, Geschichten aus vergangenen Tagen, Probleme, Lösungen, Liebe etc. eine wunderbare Einheit.

Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und ich war ab der ersten Seite sofort in der Geschichte drin. Alles ist mit so viel Liebe, Herzblut und Hingabe entwickelt. Sogar Wesen, die einen vergleichsweise kurzen Auftritt haben, wachsen einem ans Herz. Wenn man das Buch liest, sieht man die Welt um einen herum, den eigenen Garten etc. anders. Wünscht sich, die Naturgeister würden existieren und im heimischen Garten einen Baum oder einen Strauch bewohnen.

Ich war zuerst skeptisch, aber ich liebe dieses Buch und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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Rezension zu "Fliederblütenregen" von Margarethe Alb

Prinzessinen-Ärger
Frank1vor einem Jahr

Klappentext:

Syringa ist hoffnungslos verliebt.

Und zwar seit mehr als zweihundert Jahren, was selbst für eine Dryade ziemlich verrückt klingt. Denn ihr Angebeteter hat sie vor eben dieser Zeit verlassen, um ohne sie, die durch ihre Natur an die Heimat gebunden ist, durch die Welt zu ziehen. Syri hat sich daran gewöhnt, allein zu sein und den ehrenwerten Wolfsritter Johannes von der Wallenburg einzig aus der Ferne anzuschmachten. Nur die alte Otter Schosch leistet ihr tagtäglich Gesellschaft, da diese sich zwischen den Wurzeln von Syringas heimischem Fliederstrauch angesiedelt hat.

Aber im Jahre 1510 kehrt Johannes plötzlich auf die heimische Wallenburg zurück und die Gerüchteküche beginnt zu brodeln. Von einer Braut aus dem fernen Orient berichten die Weiber. Syri trägt es mit Fassung, bis zwei wildfremde Wölfe die so lebenswichtigen Ableger ihres Fliederstrauches zerstören. Als dann noch ihr Strauch an sich zum Sterben verdammt wird, bricht ihre ganze Welt zusammen.

Dieses schreckliche Ereignis stellt den Beginn eines orientalischen Abenteuers dar. Dabei erlebt Ihr die Höhen und Tiefen des Dryadentums.

Vielleicht. Eventuell.

Und außerdem erfahrt Ihr, warum Verwurzeltsein nicht automatisch bedeutet, an einen Ort gebunden zu sein und wieso man vorsichtig damit sein sollte, was man sich wünscht.


Rezension:

Als Dryade führt man ein recht ortsgebundenes Leben, denn lange kann man sich nicht von seinem heimischen Gehölz entfernen. So geht es auch Syringa mit ihrem Fliederstrauch. Für ein geregeltes Liebesleben mit einem ständig umherziehenden Werwolf sind das natürlich keine optimalen Voraussetzungen. Kein Wunder, dass die Beziehung nun schon seit 200 Jahren auf Sparflamme vor sich hin köchelt. Zum Glück haben beide Lebensformen eine großzügige Lebenserwartung. Als Johannes endlich wieder in der Heimat auftaucht, macht allerdings das Gerücht die Runde, seine Vermählung mit der Prinzessin eines orientalischen Werwolfsrudels stünde bevor. Zu allem Unglück droht auch noch Syringas Flieder einzugehen – was auch ihren Tot zur Folge hätte, da sie über keinen brauchbaren Ableger dieses mehr verfügt.

Bei „Fliederblütenregen“ handelt es sich um einen Spin-off der „Rynestig“-Reihe, deren Protagonistin Magarethe hier nur in einer kleinen Nebenrolle auftritt. Auch wenn man beim Klappentext anderes vermuten (und befürchten) könnte, handelt es sich bei dieser Urban Fantasy (wobei der Begriff „Urban“ eigentlich nicht ganz zutreffend ist) keinesfalls um eine Romantasy. Vielmehr wird genau wie in der Hauptreihe mit den Eigenarten der unterschiedlichen menschenähnlichen Wesen ‚gespielt‘. Vom Gewohnten weicht Margarethe Alb – richtig erkannt: die Halb-Elfe aus der Rynestig-Reihe höchstpersönlich stellt der Autorin ihren Namen als Pseudonym zur Verfügung – dabei oft ab. So sind die Werwölfe hier eine erbliche Lebensform, die ihre Gestalt unabhängig von der Mondphase wechseln kann.

Die Ansiedlung der Handlung im thüringischen Raum mit immer wiederkehrendem Bezug auf reale Örtlichkeiten macht – gerade für mich als Thüringer – sicher einen Teil des Reizes dieser Bücher aus. Aber auch der sehr flüssig lesbare Stil der aus Syringas Ich-Perspektive erzählten Geschichte trägt selbstverständlich zum Gefallen bei. Da auch bei diesem Spinn-off bereits (mindestens) eine Fortsetzung angekündigt ist, dürften die Aufzeichnungen über Thüringens magische Bewohner wohl noch nicht so schnell enden.


Fazit:

In Thüringen leben auch zahlreiche Sagengestalten. Wer braucht da schon irische Banshees oder rumänische Vampire?


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