Margarethe Alb Rynestig: Wolfsmohn

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(5)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Rynestig: Wolfsmohn“ von Margarethe Alb

„Was ich nicht weiß. Macht mich nicht heiß.“ So oder so ähnlich müssen die Autoren von diversen Sagen – oder Märchenbüchern gedacht haben, als sie einfach irgendwelche Halbwahrheiten abdruckten. Damit wird ab sofort aufgeräumt. Aber total. Aus diesem Grund entschloss sich eine der letzten Waldelfen die Erinnerungen an ihr langes Leben aufzuschreiben. Ihr habt bis jetzt geglaubt, weiße Frauen zu beobachten wäre lustig? Wölfe verspeisten nur so zum Spaß Menschen? Oder Zwerge sind kleine, goldgierige Stinker? Na gut, sind sie. Einige von ihnen jedenfalls. Als Kräuterfrau und Halbelfe war Margarethe ein turbulentes Leben garantiert. Wer kann denn außer ihr schon von sich behaupten, auf einem Werwolf geritten oder von einer Nymphe aufgeklärt worden zu sein. Worüber? Ich werde mich hüten, hier und jetzt alles zu verraten. Macht euch ein paar schöne Stunden und lest es doch einfach selbst. (Quelle:'E-Buch Text/12.03.2015')

Toller erster Teil über die Erlebnisse der Halbelfe "Grethe" in der Sagen- und Mythenweld des Thüringer Waldes. Spannend und humorvoll <3

— Skybabe
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Das Coming-Out als Halbelfe

    Rynestig: Wolfsmohn

    Frank1

    05. July 2016 um 17:00

    Klappentext: „Was ich nicht weiß. Macht mich nicht heiß.“ So oder so ähnlich müssen die Autoren von diversen Sagen – oder Märchenbüchern gedacht haben, als sie einfach irgendwelche Halbwahrheiten abdruckten. Damit wird ab sofort aufgeräumt. Aber total. Aus diesem Grund entschloss sich eine der letzten Waldelfen die Erinnerungen an ihr langes Leben aufzuschreiben. Ihr habt bis jetzt geglaubt, weiße Frauen zu beobachten wäre lustig? Wölfe verspeisten nur so zum Spaß Menschen? Oder Zwerge sind kleine, goldgierige Stinker? Na gut, sind sie. Einige von ihnen jedenfalls. Als Kräuterfrau und Halbelfe war Margarethe ein turbulentes Leben garantiert. Wer kann denn außer ihr schon von sich behaupten, auf einem Werwolf geritten oder von einer Nymphe aufgeklärt worden zu sein. Worüber? Ich werde mich hüten, hier und jetzt alles zu verraten. Macht euch ein paar schöne Stunden und lest es doch einfach selbst. Rezension: Thüringen im Jahre 1510. Margarethe und ihre Freundinnen erzählen sich gerne gegenseitig Gruselgeschichten. Als eines der Mädchen behauptet, in einer Vollmondnacht eine Weise Frau gesehen zu haben, vereinbaren sie, zum nächsten Vollmond diese Stelle gemeinsam aufzusuchen. Dach es kommt anders. Zu ihrem 16. Geburtstag wird Margarethe von ihrem Vater vor die Wahl gestellt, entweder den reichen, aber schon älteren Großbauern zu heiraten, der um ihre Hand angehalten hat, oder zu ihrer Tante mütterlicherseits, einer Kräuterfrau, in die Ausbildung zu gehen. Das Mädchen sieht in der Alternative, selbst zu einer auf Lebenszeit unverheirateten Kräuterfrau zu werden, das kleinere Übel und begleitet ihre Tante zu deren tief im Wald gelegenen Hütte. Was Margarethe nicht weiß, ist, dass diese Tante eine Halbelfe ist und sie das Elfenerbe über ihre Mutter auch in sich trägt. Und so beginnt das große Abenteuer. Ehe sie es sich versieht, begegnet Margarethe echten Nymphen, Werwölfen, Zwergen und noch einigen anderen Wesen, die sie bisher nur aus den Gruselgeschichten kannte. Was dem Leser zu Beginn der Geschichte nicht gleich auffällt, ist, dass „Wolfsmohn“ der Start einer Fortsetzungsgeschichte ist. So kommt das Ende dieses Bandes mitten in der – an dieser Stelle gerade spannenden – Handlung ziemlich überraschend. Leider schafft es die Autorin nicht, während der eigentlichen Handlung den im Klappentext sowie im Vorwort aufgebauten Humor-Pegel aufrecht zu erhalten. Stattdessen dominiert hier das Abenteuer-Element, was nach dem Lesen von Klappentext und Vorwort zwar etwas überrascht, der Geschichte aber nicht schadet. Die Autorin, die die Reihe unter dem Pseudonym ihrer Heldin veröffentlicht, schafft es, eine flüssig und interessant zu lesende Fantasy-Geschichte mit lokalem Bezug zu erzählen, die Lust auf die Fortsetzungen macht. Fazit: Ein Fantasy-Abenteuer vor historischer Thüringer-Wald-Kulisse. Alle meine Rezensionen jetzt auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

    Mehr
  • Rezension zu „Rynestig: Wolfsmohn“ von Osanna Stephan

    Rynestig: Wolfsmohn

    Yvi33

    09. January 2016 um 14:00

    Meine Meinung: Margarethe ist eine Halbelfe und wird von der Autorin Osanna Stephan gebeten ihre Erfahrungen aufzuschreiben. So beginnt das Buch schon einmal völlig anders, als man es von anderen gewohnt ist. Margarethe macht das und somit ist das Buch autobiografisch aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das tollste daran ist jedoch die Art und Weise. Denn Margarethe spricht und schreibt nicht so wie man es von einer Dame aus dem Mittelalter erwarten würde, sondern frei geradeaus, wie ihr der Schnabel wächst, würde man so sagen. Frech und Knallhart nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Schon die witzige, zynische und zugleich auch unschuldige Art wie sie ihre Geschichte erzählt, macht sie total sympathisch und lässt einen das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Margarethe soll entweder den ekelhaften Bauern Siegbert heiraten oder als Kräuterfrau bei ihrer Tante leben. Für Margarethe eine einfache Entscheidung, denn von Siegbert lässt sie ganz sicher nicht anfassen, auch wenn das bedeutet, dass sie dann niemals heiraten darf. Eines Tages wird sie von einer Nymphe darüber aufgeklärt, dass sie eigentlich eine Halbelfe ist und besondere Fähigkeiten im Umgang mit Pflanzen hat. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Gott sei Dank ist Margarethe aber nicht nur frech und witzig, sondern auch schlau, mutig und tapfer und so macht sie sich auf den Weg um ihre Freundin vor einer großen Gefahr zu retten. Dabei trifft sie auf einen goldäugigen Wolf, der ihr im Kampf zur Seite steht und ihr nebenbei auch noch ganz schön den Kopf verdreht. Ich finde es sehr erfrischend, wie hier die mystischen Wesen zusammenhalten und sich gegenseitig gegen das Böse beschützen. In anderen Büchern ist es ja oft so, dass sich alle spinnefeind sind, aber hier ist das nicht der Fall. Das ist schön und bietet dadurch viele Möglichkeiten des gemeinsamen Zusammenhalts und Kampfes, den es in anderen Geschichten nicht gibt. Margarethe und ihr Wolf sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich es kaum erwarten kann, ihre Geschichte weiter zu lesen. Cover: Das Cover wirkt sehr alt und mystisch und zeigt die Statue einer Frau mit Kräuterkorb. Das könnte Margarethe sein. Einerseits passt es gut zur Geschichte und in die Zeit in der es spielt, lässt aber noch nicht erahnen, welche Abenteuer auf Margarethe warten. Es macht aber auf jeden Fall neugierig. Fazit: Frech, witzig, liebevoll und spannend! Es ist einfach bezaubernd Margarethes Geschichte zu lesen und kein Fantasy-Fan sollte sie sich entgehen lassen!

    Mehr
  • außergewöhnlichen Story mit einer super süssen und sympatischen Heldin

    Rynestig: Wolfsmohn

    Buchfeeling

    25. November 2015 um 19:48

    Dieses Buch hat mich total überrascht. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber ganz sicher nicht DAS. Märchen liebt doch wohl jedes Mädchen und so freute ich mich auf ein mystisches, romantisches und poetisches Märchen-Fantasy-Buch. Doch weit gefehlt! Anfangs mit leichtem Schreck mußte ich feststellen, dass in diesem Buch nichts so ist, wie es der Leser erwartet. Das beginnt schon bei der Schreibweise. Mitnichten geht es hier poetisch und märchenhaft zu. Margarethe, die Protagonistin und neu entdeckte Halbelfe, wirft mit Flüchen nur so um sich und ist auch sonst nicht auf den Mund gefallen. Außerdem setzt sie ihren Willen durch und redet (schreibt) in einer lockeren, fast „schnodderigen“, modernen Jungendsprache von ihren Erlebnissen. Von ihren Erlebnissen im Jahre 1510! Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund, beschreibt ihre Resignation, als sie mal wieder fast nackt vor einem Mann steht, weil ihre Kleider zerrissen sind und sie es schon fast aufgibt, sich zu bedecken. Bringt ja eh nix, steht ja vielleicht gleich der nächste Kerl im Raum. Oder, als ein Hund sie anpinkelt, verdammter Hühnerdreck! Auch die anderen Protagonisten und Fabelwesen verhalten sich nicht ganz so, wie es der verklärte Fantasyleser erwarten würde. Der böse Wolf macht nen Dackelblick, das Wasserwesen ist albern und verspielt und tratscht gern und die mystische weiße Frau…. die hat es faustdick hinter den Ohren!! In diesem Buch geht es sehr witzig zu, dramatisch, romantisch und cool… im wahrsten Sinne des Wortes! Mit jeder Seite gefiel mir die Story besser und hat man sich erst einmal an die lockere, moderne Sprache in einem Mittelalter-Roman gewöhnt, ist es wirklich sehr spaßig zu Lesen.

    Mehr
  • Endlich wird mit den Sagen aufgeräumt

    Rynestig: Wolfsmohn

    Katakat

    25. August 2015 um 09:46

    Als bekennender Märchen- und Sagenweltlieberhaber war natürlich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Klappentext hält, was er verspricht. Die Geschichte ist recht ungewöhnlich. Allein schon der Prolog, aber auch der Schreibstil. Daran gewöhnen muss man sich nicht, aber er fällt dennoch sehr aus dem üblichem Rahmen. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Margarethe erzählt. Sie lässt uns hautnah an ihren Gedanken teilhaben. Der Erzählstil ist eine Mischung aus "klassischem" Erzählstil und Umgangssprache. Margarethe kommentiert Geschehenes, Handlungen oder auch einfach nur ihre eigenen Gedanken, so dass ich als Leserin wirklich immer weiß, was in ihr vorgeht und alles hautnah miterleben kann. Zudem wirkt die Geschichte teilweise sehr selbstironisch. Es dauert ein paar Seiten, bis die Geschichte richtig an Fahrt aufnimmt. Aber umso mehr hatte ich Gelegenheit, mich mit den einzelnen Figuren vertraut zu machen. Sämtliche Figuren und Orte wurden sehr liebevoll beschrieben. Niemand blieb blaß im Hintergrund. Und jeder hatte ausreichend Gelegenheit gehabt, sich zu entfalten. Die Weiterentwicklung der Figuren ist allerdings etwas knapp gehalten. Die Autorin legt ihr Hauptaugenmerk mehr auf die Geschehnisse. Dies schadet dem Lesevergnügen jedoch nicht. Eigentlich fällt es kaum auf, da die Ereignisse perfekt in den Vordergrund gestellt werden und ich mir nur noch Gedanken darüber gemacht habe.  Die Spannung der Geschichte wurde anfangs ganz sachte aufgebaut und steigerte sich immer weiter. Zwischendurch gab es einige Spannungshöhepunkte. Die Spannung flaute aber nie ab, sondern war stetig spürbar. Unbedingt wollte ich wissen, wie es weitergeht. Die Handlungen wirken nie konstruiert, alles nimmt seinen natürlichen Lauf. Das Verhalten der Charaktere ist ebenfalls immer nachvollziehbar, so dass ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen konnte. Leider endet die Geschichte schon sobald und lässt mich total neugierig auf den nächsten Teil zurück. Eine tolle Geschichte mit vielen Figuren aus Sagen, in der auch die Liebe keinesfalls zu kurz kommt. Ich kann sie euch wirklich ans Herz legen und vergebe 4/5 Sternchen.

    Mehr
  • so ein schönes und tolles Buch

    Rynestig: Wolfsmohn

    BeatesLovelyBooks

    21. August 2015 um 19:51

    Das Buch war ein reiner Genuss. Alles beginnt mit dem bevorstehenden siebzehnten Geburtstag von Grethe, denn dann muss sie sich entscheiden, ob sie den alten Bauer Siebert heiratet, der einen Hof besitzt oder zu ihrer Patentante Magdalena in die Lehre geht. Sie ist ein geheimnisvolles Kräuterweib und auch Grethe hat ein Händchen dafür alles zum Blühen zu bringen. Die Entscheidung fiel ihr, dank ihrer Mutter sehr leicht. Sie entscheidet sich für Magdalena und wird fortan bei ihr zu Hause leben. Schon auf dem Weg zu ihrem Haus, kommt es ihr alles merkwürdig vor. Die Lehre bei Magdalena läuft wirklich gut. Sie ist des öfteren länger weg und als Grethe eines abends am Teich sitzt rscheint aus dem Wasser eine wunderhübsche Frau. Eine Nymphe names Alin die, die Beschützerin der Quellen und Gewässer dieser Erde ist. Sie erzählt Grethe, dass all die Wesen, von denen sie in der letzten Zeit träumte wirklich existrieren. Otternkönige, Zwerge unter den Bergen, Wolfsmenschen und die "Weißen Frauen" Dann erfährt Grethe noch, dass sie eine Halbelfe ist. Ihre Mutter trägt das Erbe der Elfen in sich, während ihr Vater ein normaler Mensch ist. Doch sie muss sich in acht nehmen vor der weißen Frau. Um ihre Freundinnen davor zu retten von der weißen Frau in den Bann gezogen zu werden macht sie sich alleine auf die Suche, um ihre Freundinnen vor dem Tod zu bewahren. Das war der Beginn, an dem sich die Ereignisse anfingen zu überschlagen. Zuerst begegnet ihr ein Wolf, der ihr sehr vertraut vorkommt und ihr dabei hilft ihre Freunde zu retten. Dabei wird er schwer verletzt und flüchtet. Als dann ein Ritter zu ihr kommt und nach Magdalena fragt, muss sie notgedrungen mitgehen, um einem schwer verletzten Ritter zu helfen. Wie sich herausstellt, ist es der Wolf aus dem Wald. Es kommt zu dramatischen Veränderungen in ihrem Leben, in dem ihre Mutter, Magdalena, die weiße Frau und natürlich Clemens, der Wolfsmensch eine wichtige Rolle spielen. Was Siegbert alles damit zu tun hat, hat mich als Leser sehr überrascht. Margarethe Alb hat ein wunderbares Buch geschrieben. Ihre Schreibweise ist brilliant. Sie schreibt aus Sicht von Grethe und ihr denken ist teilweise sehr witzig, ihre Bemerkungen amüsant und ihr Wesen einfach zauberhaft. Kein Wunder das Clemens, der Wolfsmensch sich in sie verliebt hat. Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass ich beim Lesen wieder mal lachen konnte. Die Geschichte ist spannend. Die weiße Frau beängstigend und Grethe ist taff. Magdalena mag nach außen hin etwas distanziert wirken, ist aber, wenn man sie besser kennen lernt eine sehr liebenswerte Frau. Clemens kann man schlecht beschreiben. Er ist gütig und genau wie Grethe verliebt. Doch ob sie eine gemeinsame Zukunft haben, bleibt in diesem Buch leider ungeklärt. Daher freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil. Mein Fazit:  Lest das Buch und ihr versteht wenn ich sage, dass ich die Geschichte rund um Kräuter, Sagengestalten und Nymphen geliebt habe. Ein absolut empfehlenswertes Buch. Meine Bewertung: 5/5

    Mehr
  • Magischer Thüringer Wald

    Rynestig: Wolfsmohn

    Kokosu

    16. March 2015 um 14:15

    Was geschieht, wenn aus einer Schmiedetochter eine Elfe wird? Noch dazu eine, die gerne einmal flucht. Hühnerdreck. Ihre Erlebnisse mit den magischen Wesen ihrer Umgebung sind mitreißend und zum Lachen komisch aufgeschrieben. Ein Buch zum "Nachtdurchlesen."

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks