Margarita Kinstner Die Schmetterlingsfängerin

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Inhaltsangabe zu „Die Schmetterlingsfängerin“ von Margarita Kinstner

Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen.

Hab mir anhand der Inhaltsangabe was anderes erwartet. War an manchen Stellen sehr langweilig

— Mrs-Jasmine
Mrs-Jasmine

Ist ein durchaus lesenswertes Buch mit einigen Längen.

— Tatzentier
Tatzentier

Öde Rückblicke auf eine nicht ganz einfache Jugend, wenig fesselnd

— fredhel
fredhel

Mittelmäßig, teilweise anstrengend

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Ein wunderbares Buch über die Familie - mit nachdenklichen Passagen!

— abetterway
abetterway

Ein Buch, das einem über Heimat und Familie nachdenken lässt und nebenbei eine einzigartige Atmosphäre versprüht!

— Melancholia
Melancholia

Eine sehr emotionale Geschichte, in dem es um ein Liebespaar unterschiedlicher Nationalitäten geht und um die Suche nach der Heimat.

— Honigmond
Honigmond

Kurzweilig, aber regt zum Nachdenken an.

— skurril
skurril

Sehr schönes Buch zum Thema Heimat :)

— lisi2101
lisi2101

Eine wunderschöne Geschichte über die Suche nach Heimat

— franzi_ce
franzi_ce

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  • War mir viel zu langweilig

    Die Schmetterlingsfängerin
    Mrs-Jasmine

    Mrs-Jasmine

    03. November 2016 um 19:17

    Finde dass man aus dieser Geschichte viel mehr rausholen hätte können! Hab mir etwas anderes erwartet!

  • Wirkliche Heimat ist ein Ort in unseren Herzen.

    Die Schmetterlingsfängerin
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. January 2016 um 15:25

    Katja heißt  die ich - erzählende Protagonistin des neuen Romans der österreichischen Schriftstellerin  Margarita  Kinstner,  die mit "Mittelstadtrauschen" 2013 ein von der Kritik viel beachtetes Debüt  feierte und nun auf ähnlichem Niveau nachlegt. Katja ist zu Beginn des Buches  hochschwanger und ist dabei sich auf den in wenigen Wochen stattfindenden  Umzug nach Sarajevo vorzubereiten.  Dort hat Danijel,  der  Vater ihres noch ungeborenen Kindes eine Stelle  in einem Krankenhaus  angeboten bekommen.  Katja konnte  sich kaum frei entscheiden.  Ihr Entschluss, zusammen mit ihrem Lebensgefährten nach Sarajevo zu gehen, fiel zwangsläufig. Sie hat ihre Umzugskisten gepackt, der Termin des Ortswechsels steht fest. Die Zweifel sind zurückgestellt. Ihre Schwangerschaft verläuft gut, sie fühlt sich wohl. Und so nimmt sich Katja noch einmal Zeit und besucht noch einmal die Orte ihrer Kindheit. Als Katja  vier Jahre alt war, holte sie die Mutter nach Wien in den Haushalt ihrer eigenen Mutter. Die dortige Strenge und Leistungsorientierung, an die sich Katja schnell anpassen muss,  wird bei ihren Ferienaufenthalten bei der anderen Großmutter  im beschaulichen  Haizendorf im Lusniztal wohltuend außer Kraft gesetzt. Der Roman wechselt immer wieder  die  Zeitebenen,  changiert zwischen der Gegenwart Katjas und ihren Begegnungen  mit einer  großen Anzahl von Verwandten  und  Bekannten und ihren Erinnerungen an die Erlebnisse ihrer Kindheit, in der die Eltern  Katjas nicht  in der Lage  waren, ihr ein warmes und geborgenes Zuhause zu geben. Wird sie zusammen mit Danijel und ihrem Kind ihrer alten neuen Heimat  gelingen,  sich dort auch heimisch zu fühlen? Ein Roman, der unterhaltsam und dennoch unter die Haut gehend, eine wesentliche Botschaft vermittelt: wirkliche Heimat ist ein Ort in unseren Herzen.

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  • Heimat ist, wo dein Herz ist

    Die Schmetterlingsfängerin
    AnneMayaJannika

    AnneMayaJannika

    26. January 2016 um 11:51

    Das Cover: Das farbenfrohe und trotzdem sehr ruhige Cover hat mich angesprochen. Und auch die Frage, wer fängt hier Schmetterlinge? Zum Buch: Katja Koehler ist schwanger und plant den Umzug zu ihrem Freund nach Sarajevo. Vorher begibt sie noch einmal auf "Erinnerungsreise". Sie wandert durch das Lunitztal, in dem sie aufgewachsen ist und denkt über ihre Großeltern und Urgroßeltern nach. Sie erforscht ihre Familiengeschichte. Aber die Fragen häufen sich. Warum war das alles so, warum sind ihre Eltern immer noch so unnahbar? Meine Meinung: Das Buch wühlt auf. Es ist durchzogen von Leid, Schmerz und Tod. Es beginnt mit dem brutalen Tod der Katze, im Nebensatz folgt ein "das war zwei Monate bevor Oma starb". Zwischendurch kommen die leisen Töne, die fröhliche Kindheit bei der Oma, das Insekten fangen und Pudding essen. Die merkwürdigen Besuche der Mutter, die das Kind nicht versteht, aber glücklich ist, wenn sie wieder geht. Das plötzliche Auftauchen des Vaters, der ein freies Küntlerleben lebt. Ich hatte Schwierigkeiten in das Buch rein zu finden. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aber die Verwandschaft der Protagonisten Katja wird immer größer. Der Wechsel zwischen dem Jetzt und Hier (Katjas Reise und Treffen mit den Verwandten) und der Vergangenheit mit den Erinnerungen und Erzählungen von Katja verwirrt ab und zu. Und natürlich immer wieder die Frage "was willst du eigentlich?". Katja wurde immer wieder entwurzelt und fragt sich warum man das einem Kind, einem jungen Menschen antut. Und sie entwurzelt sich im Grunde selber wieder mit ihrem Umzug in ein anderes Land. Sie hat ihr lebenlang gelernt, Dinge zu hinterfragen. Sie musste alles ganz genau wissen. am Ende stellt sie schmerzhaft fest, das man auch mal lassen muss, nur hin nehmen, nicht hinterfragen. Aber sie muss auch diese Kapitel ihres Lebens abschließen, damit sie in Sarajevo mit Mann und Kind ein "neues" Leben beginnt. Fazit: Was ist Heimat? Ich habe lange über meine Großeltern und Eltern nachgedacht. Darüber wie und wo ich lebe und was ich tun kann, um glücklicher zu werden

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  • Jugenderinnerungen

    Die Schmetterlingsfängerin
    fredhel

    fredhel

    20. January 2016 um 10:06

    Die Titelfigur Katja sitzt quasi auf gepackten Koffern, denn sie steht kurz vor ihrer Auswanderung nach Bosnien. Der Vater ihres ungeborenen Kindes hat in Sarajewo eine Stelle in einem Krankenhaus angetreten, und sie wird ihm trotz aller Zweifel und gegen alle Ratschläge dorthin folgen und ein völlig neues Leben beginnen. Doch vorher besucht sie noch einmal das kleine Haizendorf im Lusniztal, in dem sie bei ihrer Großmutter die ersten Kindheitsjahre und viele Ferien verbracht hat. Im Alter von vier Jahren wurde sie von ihrer Mutter nach Wien geholt, in den Haushalt der Großmutter mütterlicherseits. Hier geht alles viel strenger zu, sie muß sich anpassen und Leistung bringen, wohingegen sie bei der Großmutter Edith im Lusniztal bedingungslose Liebe und jede Menge Freiheit erfährt. Katja sucht die geliebten Stätten der Kindheit noch einmal auf, bevor sie das Land verläßt und der Leser kann an ihren Erinnerungen teilhaben.  Mich hat die Vielzahl der Verwandten etwas verwirrt, die Zuordnung fiel mir manchmal schwer. Die ganzen Erzählungen fand ich quälend langweilig und erst gegen Ende, quasi in einem leicht zu überlesenden Nebensatz wird von einem Gespräch berichtet, der Licht auf ihren Lebensweg wirft und eigentlich erklärt, warum dieses Buch geschrieben wurde. Man überdenkt das Gelesene noch mal neu unter diesem Gesichtspunkt und vieles erklärt sich nun und wirkt gar nicht mehr so eintönig. Mir persönlich war der Roman zu ereignislos und im Gegensatz dazu dann die innere Welt von Katja nicht tiefgründig genug, um mich fesseln zu können.

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  • Leserunde zu "Die Schmetterlingsfängerin" von Margarita Kinstner

    Die Schmetterlingsfängerin
    MargaritaKinstner

    MargaritaKinstner

    Liebe Leserinnen und Leser! "Die Schmetterlingsfängerin"  ist mein zweiter Roman und ich freue mich, meine erste Leserunde bei Lovely Books starten zu können und bin schon ein bisschen aufgeregt. Wie viele Schmetterlinge gibt es in der Schmetterlingsfängerin? Es gibt die Schmetterlinge, die Katja in ihrer Kindheit fängt - und es gibt die Schmetterlinge in ihrem Bauch, als sie Danijel kennenlernt und erst recht, als sie ihm 7 Jahre später in seine Heimatstadt Sarajevo folgen soll. Es gibt aber auch einen kleinen "Schmetterling" in Katjas Bauch, denn sie ist schwanger.  "Die Schmetterlingsfängerin" ist eine Liebesgeschichte, vor allem aber ist es ein Familienroman. Katja ist als Kind zwischen Großmutter und Mutter gependelt, die Bezugspersonen ihrer Kindheit wechselten stets - darum ist die Frage nach der Zugehörigkeit in ihrem Leben immer von Bedeutung gewesen.  Ist Heimat nur eine sentimentale Postkarte, die unsere Erinnerung uns vorgaukelt? 6 Wochen vor ihrem Aufbruch nach Sarajevo fährt Katja ins Lusniztal, dem Ort ihrer Kindheit, um offene Fragen in ihrer Familiengeschichte zu klären. Dabei stellt sie fest, dass die Kovacs immer schon "wie die Schwalben" waren. Ihr Urgroßvater kam einst von Sarajevo nach Österreich - seine Kinder wiederum gingen als Wirtschaftsflüchtlinge nach Kanada und in die Schweiz. Langsam beginnt Katja zu verstehen, dass Heimat ein Ort in unserem Herzen ist …

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    MargaritaKinstner

    MargaritaKinstner

    10. January 2016 um 15:59
  • Die Schmetterlingsfängerin

    Die Schmetterlingsfängerin
    abetterway

    abetterway

    21. December 2015 um 14:49

    Inhalt: "Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen." Meinung: Die Autorin erzählt sehr ruhig und einfühlsam die Geschichte von Katja. Man erlebt mehrere Zeitsprünge und auch die Gefühle von Katja und die innere Zerissenheit. Wo gehört sie wirklich hin? Das ist eine der schwierigesten Fragen und Katja macht sich selbst auf die Suche. Eine gut geschrieben Geschichte über eine Familie die sehr viel erlebt und erlitten hat und deswegen so wunderbar ist wie sie beschrieben wird. Absolute Leseempfehlung für ein Buch das noch lange nach der letzten Seite zum nachdenken anregt. Fazit: Ein wunderbares und sehr einfühlsames Buch!

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  • Ruhige Geschichte, die zum Nachdenken anregt

    Die Schmetterlingsfängerin
    Shunya

    Shunya

    11. December 2015 um 17:21

    Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen. (Quelle: Amazon) Der Gesamteindruck des Buches gefiel mir, wobei ich denke, dass die Geschichte nicht unbedingt etwas für jeden Leser ist. Die Autorin hat Katja in den Mittelpunkt der Handlung gestellt, die zurück in ihre Heimat reist. An den Ort an dem sie ihre Kindheit, die schönsten Momente ihres Lebens verbracht hat und sich an die damalige Zeit inbesondere an ihre Familie zurückerinnert. Das Hauptaugenmerk der Handlung handelt tatsächlich von den Erinnerungen ihrer Kindheit und dem ihrer Eltern und Verwandtschaft, die man hier sehr genau kennenlernt, ebenso ihre dunklen Geheimnisse und ihre Verbindung untereinander. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und die Geschichte durchaus so gelungen aufgebaut, dass ich trotz einiger Unterbrechungen immer mal wieder ein kleines Stück weitergelesen habe. Allerdings erfordert die Story auch Konzentration damit man den Überblick behält. In den Szenen mit Katja passiert relativ wenig, außer das sie Zeit mit ihren Liebsten verbringt und sich Gedanken um ihr Kind und das bevorstehende Leben in Sarajevo macht. Auf ihem Selbstfindungstrip geht es Katja auch um die Frage was Heimat bedeutet. Ist es da wo die Familie ist? Der Ort an dem man am liebsten seine Zeit verbracht hat oder etwas ganz Anderes? Gelungen und feinfühlig hat Margarita Kinstner das Thema umgesetzt und spricht hier vor allem Leser an, die eher ruhige Geschichten bevorzugen, die zum Nachdenken anregen. Wer Biografien mag könnte bei diesem Buch ebenfalls auf seine Kosten kommen. Natürlich ist es keine richtige Biografie, aber vom Stil her kommt es dem schon recht nahe. Für andere Leser könnte es eventuell schon wieder etwas zu langweilig sein, eben weil nicht wirklich viel passiert. Am besten mal in die Leseprobe reinlesen und selbst entscheiden.

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  • Viele Familiengeschichten, doch keine Spannung

    Die Schmetterlingsfängerin
    kris006

    kris006

    22. November 2015 um 13:54

    In dem Buch erzählt Katja von ihrem Leben, ihrer Familie und ihrer Kindheit. Katja ist schwanger und wird bald zu Danjiel ihrem Freund in Sarajevo ziehen. Schon lange fühlt sie sich in Wien nicht wohl und sie beginnen einige  Fragen zu quälen, wie warum ihr Uropa damals von Bosnien nach Wien kam. Am Ort ihrer Kindheit fühlt sie alte Familienfragen auf. Hätte Katja Oma ihrer großen Liebe folgen sollen so wie Katja es jetzt tut? Sie erinnert sich an ihre Kindheit zwischen Oma und Mutter hin und her zu pendeln. Die Mutter im Herzen die eigentlich die Oma ist und die eigentliche Mutter zu der sie einfach keinen richtigen Draht findet. Und nun steht sie vor der großen Reise zu Danjiel mit ihrem ungeborenen Kind. Schon der Einstieg im Buch war traurig und für mich erschreckend. Dann habe ich mich in das Buch eingefitzelt und bin mit Katja warm geworden. Ich fand die erste Hälfte ganz interessant, habe mir aber erhofft das in der zweiten Hälfte etwas mehr Spannung und Geschehnisse vorkommen, dies war leider nicht der Fall. So dass ich mich ab der zweiten Hälfte ziemlich gelangweilt habe und auch die Lust am Buch verloren gegangen ist. Den Schluss hingegen fand ich wieder gut. So das für mich das Buch sehr durchwachsen war. An sich würde ich es aber kein zweites mal mehr lesen.

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  • Die Schmetterlingsfängerin

    Die Schmetterlingsfängerin
    Honigmond

    Honigmond

    19. November 2015 um 17:37

    Zur Inhaltsangabe: Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die Zeit vor der Abreise nutzt sie, um ein letztes Mal das Tal ihrer Kindheit zu besuchen. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Wieso ist ihr Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? Eine Liebesgeschichte aus dem Herzen von Mitteleuropa über das Bleiben und Fortgehen und über den Mut, ein neues Leben anzufangen. Mein Fazit: Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Das Cover hat mich sehr angesprochen und auch die Inhaltsangabe sagte mir sehr zu. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Schmetterlingsfängerin ist ein sehr emotionales Buch, in dem es sich um ein junges verliebtes Paar geht, welches nach Sarajevo ziehen möchte. Doch die junge Katja ist noch unsicher, ob es der richtige Schritt ist, zumal sie auch noch schwanger von ihrem Freund ist und in Sarajevo ihrem bisherigen Beruf als Lehrerin nicht mehr nachgehen kann. Daher wäre sie in dem fremden Land finanziell auch von ihrem Freund abhängig, was ihr nicht ganz so leicht fällt. Dennoch wagt sie diesen Schritt und verabschiedet sich Schritt für Schritt von ihren Kindheitserinnerungen und Heimatorten aus Kindheitstagen. Man erfährt viel über ihre Mutter, ihren Vater und besonders viel über ihre Großeltern. Ihre Wiener Großmutter spielt eine ganz besondere Rolle dabei. Der flüssige Schreibstil der Autorin macht einem den Einstieg in das Buch und das Geschehen sehr leicht und zudem ist die Geschichte sehr fesseln gestaltet. Im Mittelteil flacht die Spannung etwas ab, jedoch nimmt die Handlung zum Ende des Buches noch einmal rasant an Fahrt auf und man wird total überrascht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich zum Nachdenken angeregt und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Es ist eine Sache, zu träumen, aber eine ganz andere, einen Traum zu leben.

    Die Schmetterlingsfängerin
    skurril

    skurril

    06. November 2015 um 16:28

    Nach dem großen Erfolg ihres Debüts "Mittelstadtrauschen" erzählt Margarita Kinster vom Bleiben und vom Fortgehen, vom Mut, ein neues Leben anzufangen, und von der Frage, was wäre gewesen, wenn ... Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Lebensgefährten Danijel, von dem sie ein Kind erwartet, nach Sarajevo ziehen. Mit der Entscheidung, dort eine Stelle am Krankenhaus anzunehmen, hat Danijel Katja kaum eine andere Wahl gelassen. Die Umzugskartons sind schon gepackt; der Termin für den Transport ist vereinbart. Katja bleibt noch etwas Zeit. Sie fährt in das Tal, in dem sie aufgewachsen ist, um noch einmal die Landschaft ihrer Kindheit zu sehen. Die Erzählungen ihrer Großtante Therese, denen sie gespannt lauscht, lassen vieles offen - wieso ist Katjas Urgroßvater von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Was wäre gewesen, wenn die Großmutter den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Mehr und mehr verstrickt sich Katja in die Geschichte ihrer Familie ... und beginnt zu verstehenm dass Heimat ein Ort in unserem Herzen ist. Auch wenn ich das, im Gegensatz zu Katja, schon vor der Lektüre dieses Romans von Margarita Kinster wusste, hat die österreichische Autorin mir dies wieder ins Bewusstsein gerufen und meine Überzeugung davon noch verstärkt. Katja fühlt sich heimatlos, und ähnlich ging es mir, als meine Eltern aus der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, weggezogen sind. Auch wenn ich selbst bereits ausgezogen war und "allein" lebte, war es merkwürdig. Ebenso hat sich Katja gefühlt, nachdem sie in frühester Kindheit bei der Großmutter, später dann bei ihrer Mutter aufwuchs. Zwar gab es dann bis ins Erwachsenenalter immer wieder, besonders als Kind lange, Besuche bei der Großmutter, aber das Gleiche war es einfach nicht mehr. Und ist es nicht mehr, seit dem Tod der Großmutter. Katja versucht zu verstehen, wo ihre jetzige Heimat ist, vor allem um ihrem ungeborenen Kind eine Heimat bieten zu können und es letztlich besser zu machen. Ihr Kind soll seinen Vater nicht erst mit 12 Jahren kennenlernen, da ist sich Katja sicher. Und ihr Kind soll wissen, woher es kommt. Um dem gerecht zu werden, muss Katja erstmal herausfinden, woher sie kommt. So begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vorfahren, bis hin zu ihren Urgroßeltern, und verfolgt deren Schritte. Ich finde es eine schöne Idee, dass Katja ihrem Kind sagen können möchte, woher es kommt, und dass sie deshalb in der Vergangenheit gräbt. Sie möchte alles bis ins kleinste Detail wissen und bohrt bei allen, die etwas wissen könnten, nach. Vor allem bei ihrer Großtante und den Menschen im Lusniztal, aber auch bei ihren Eltern. Was sie alles ans Licht bringt, hätte ich anfangs nicht gedacht. Dennoch musste ich häufig schmunzeln, da ich genauso viel nachfrage und immer alles genau wissen möchte. Neben Katjas Familie lernt man auch Danijel und seine Familie in Bosnien und Deutschland kennen. Meinem Empfinden nach stand insgesamt jedoch immer Katja und ihre Beziehung zu der jeweiligen Person in Betracht. Man hat keine für die Geschichte unnötigen Informationen erhalten, sondern alles war irgendwie wichtig. So hat Danijels Familie natürlich in Bezug auf den Umzug nach Bosnien eine entscheidene Rolle gespielt und Katja bei ihren vorherigen Besuchen in Sarajevo das Gefühl vermittelt, dort auch eine Heimat haben zu können. Hier mochte ich insbesondere die Beschreibungen Sarajevos, wenn es um die Häuser, Hinterhöfe und Gärten ging. Zugleich lässt die Autorin nicht außer Acht, dass Bosnien keine leichte Geschichte hinter sich hat und es noch immer nicht einfach dort ist. Auch damit muss sich Katja auseinandersetzen. Der Autorin ist es gut gelungen, Katjas Gefühle und Gedanken in Bezug auf den Umzug darzustellen. EIn Kriegsgebiet gegenüber Wien, mit einer Festanstellung. Dazwischen das Lusniztal voller Wiesen und Kühe. Allerdings muss auch Katja merken, dass man Vergangenes oft idealisiert, und ich denke, das war ein wichtiger Schritt in Richtung Sarajevo. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, um keinem etwas vorwegzunehmen. Ich kann das Buch nur empfehlen. Es regt zum Nachdenken an, verdeutlicht nochmal, was im HInblick auf Heimat und Wohlfühlen alles eine Rolle spielen kann und dass die Heimat eben nicht nur an einen Ort gebunden ist.  Auch die österreichischen Ausdrücke fand ich teilweise merkwürdig, teilweise erfrischend. Leider habe ich mir keine Beispiele notiert, aber es macht mir immer wieder Freude, Bücher österreichischer Autoren zu lesen. Obwohl es ein paar Wendungen gab, mit denen ich nicht gerechnet habe, und das Buch sich insgesamt super lesen ließ, hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Man hat zwar durchweg neue Informationen bekommen, aber ein richtiger Spannungsbogen hat sich mir nicht gezeigt. Dafür gab es viel Anregendes und viele tolle Stellen mit tollen Aussagen im Buch. Und vieles hat mich an meine eigene Kindheit erinnert und an mein eigenes jetziges Leben. Positiv kann ich auch sagen, dass man immer wieder problemlos in die Geschichte einsteigen konnte. Allerdings war es teilweise recht verwirrend, da so viele verschienene Personen aus Katjas Familie eine Rolle spielen, sodass man hier leicht den Überblick verlieren konnte. Alles in allem gebe ich 4 Sterne. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und habe mich sehr gefreut, dabei zu sein. Es hat Spaß gemacht dieses tolle Buch zu lesen!

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  • Eine wunderschöne Geschichte über die Suche nach Heimat

    Die Schmetterlingsfängerin
    franzi_ce

    franzi_ce

    26. October 2015 um 16:57

    Katjas Leben steht vor einen gravierenden Umbruch. Zum Einen wird sie Mutter und zum Anderen will sie ihre Zelte abbrechen, um ein neues Leben in Sarajewo mit ihrem Partner zu beginnen.  Doch vorher hat sie das Bedürfnis ihre alte Heimat zu besuchen. Bei dieser Reise kommen ihre viele Erinnerungen hoch und sie lernt so einiges und einige besser zu verstehen. Ihre Kindheit ist wohl eher weniger konventionell. Zu ihrer Mutter hat sie ein gespaltenes Verhältnis und ihren Vater lernt sie erst spät kennen. Einzig und allein zu ihrer Großmutter hat sie ein inniges Verhältnis, welches durch die liebevollen Erinnerungen deutlich wird. Ihr ganzes Leben ist sie also schon mehr oder weniger auf der Suche nach ihrer Heimat. Ob sie diese letztendlich für sich finden kann, muss jeder selbst herausfinden, indem er das Buch liest.  Ich kann es wirklich nur empfehlen! Für mich ist es absolut ein 5 Sterne-Buch. Ich habe die Sprache geliebt und auch die Melancholie, die diese Geschichte mit sich brachte. Außerdem hat mich das Ende absolut überzeugt. Ich bin sehr dankbar, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.

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  • Die Schmetterlingsfängerin

    Die Schmetterlingsfängerin
    Blaustern

    Blaustern

    26. October 2015 um 16:41

    Katja ist schwanger und will in den nächsten Wochen ihren Heimatort Wien und Heimatland Österreich den Rücken kehren, um zu ihrer großen Liebe Danijel nach Sarajevo in Bosnien zu ziehen. Doch ganz wohl ist ihr nicht bei der Sache, zumal ihr jeder davon abrät. Nach Sarajevo fährt man doch nicht, um da leben zu wollen und das noch mit einem Kind. Aber in Danijels Familie erkennt sie eine Familie, die ihr die Sicherheit und Nestwärme gibt, die sie selbst nur in den ersten Kindheitsjahren bei ihrer Großmutter in Haizendorf im Lusniztal erfahren hat, der einzige Ort, der für sie jemals Heimat war. Vor der Abreise kehrt sie noch einmal an jenen Ort zurück und verfolgt ihre Wurzeln, auch teilweise zusammen mit ihrer besten Freundin und ihrem Zukünftigen, und stößt damit auf eine unglaubliche Geschichte. Katja hat so einiges aufzuarbeiten bevor sie ihr Kind bekommt. Auch möchte sie ihrem Kind später von ihren Urwurzeln erzählen können. Von den Eltern ungeliebt und abgeschoben zu der Großmutter kehrt sie noch einmal in die Vergangenheit zurück zu ihrem liebsten Ort und sucht Verwandte und Bekannte auf, die ihr mehr über die Geschichte ihrer Groß- und Urgroßeltern mit allen Verwandten erzählen können. Sie möchte besser begreifen können, warum alles so gekommen ist und die Wahrheit über ihre Familie herausfinden. Die Schwangerschaft und der Wegzug haben sie dazu veranlasst. Um ihr neues Leben auch überhaupt ohne Altlasten beginnen zu können. Katja erzählt aus ihrer Sicht, und das, was ihr gerade in Gedanken kommt, wird niedergeschrieben. So entsteht anfangs ein ziemlicher Wirrwarr durch all die Zeitsprünge, durch den man sich erst einmal kämpfen muss. Aber dann, sobald man die Personen alle zuordnen kann, wird es besser und immer interessanter. Man könnte es auch als Katjas Gefühlschaos bezeichnen, was ganz authentisch wirkt. Dabei bleibt der Schreibstil doch sehr ruhig, oft bekümmert und packt die Emotionen.

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  • Ein bewegendes Buch, herrlich zu lesen

    Die Schmetterlingsfängerin
    zwischenZeilen

    zwischenZeilen

    26. October 2015 um 11:48

    Die Schmetterlingsfängerin von Margarita Kinstner Klappentext: Die schwangere Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Freund Danijel nach Sarajevo ziehen. Die letzten Tage vor der Abreise nutzt sie, indem sie das Tal ihrer Kindheit besucht. Dort stößt Katja auf die alten Geschichten: Warum ist ihr Großvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und wesshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre wenn die Großmutter eist den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Was bedeutet das, Heimat? Meine Meinung: Ich fand das Buch von Anfang bis Ende gut geschrieben. Man ist locker in die Geschichte reingerutscht und hat die Protagonisten gleich ins Herz geschlossen. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und alles Handelt um das große Thema Familie, Freundschaft und insbesondere Heimat. man merkt das verschiedene Personen verschiedene Ansichten haben zu diesem Thema und lernt jede Fasette zu verstehen. Auch die Frage "Was wäre wenn.." wird in diesem Buch wunderbar wiedergegeben. Mit einem großartigen Ende, das man so nicht erwartet hätte. Vielen Dank an die Autorin Margarita Kinstner für dieses Rezensionsexemplar, und eine wunderschöne Leserunde!

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  • Die Sehnsucht nach Wurzeln

    Die Schmetterlingsfängerin
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    22. October 2015 um 18:26

    Im Leben gibt es bestimmte Momente, an denen man verstärkt innehält. Versucht, den eigenen Platz im Leben genauer zu verorten, eine Zwischenbilanz zu ziehen, vielleicht neue Wege zu erproben, vielleicht auch mit Nostalgie zurück zu schauen. Einer dieser Momente ist gewiss, wenn das erste eigene Kind kommt. Gerade die eigene Familie gerät da wir ins Blickfeld, auch wenn man sich vielleicht schon längst von ihr abgewendet hat. Katja ist schwanger, und auch ihr geht es so. Die Zelte in Wien sind schon nahezu abgebrochen, bald kommt der Umzugswagen, der sie zum Vater ihres Kindes, Danijel nach Sarajevo bringen wird. Eine Entscheidung, die so manches Unverständnis auf sich zieht. Man zieht von Sarajevo fort, und nicht hin. So die vorherrschende Meinung. Aber Katja fühlt sich dort geborgen, "Sarajevo ist wie Hainzendorf, als ich klein war, dort gibt es Liebe ohne Leistung, Zuneigung ohne Schranken." In Hainzendorf bei ihrer Großmutter, zu der sie ein ausgesprochen liebevolles Verhältnis hatte, verbrachte Katja ihre ersten Lebensjahre, bevor sie ihre Mutter wieder zu sich nach Wien holte. Hainzendorf im Lusnitztal blieb immer ihr Sehnsuchtsort, ihre Flucht vor der Mutter, die daran scheiterte, ihre Tochter wirklich zu lieben. Wie schwer ihr das aber auch gemacht wurde, auch das erfährt Katja am Ende ihrer Reise in die Vergangenheit. Denn das ist es, was Katja in der Zeit des Wartens unternimmt, eine Reise ins Land ihrer Kindheit. Auch Danijel und ihrer Freundin Sana wird sie dieses Land zeigen, mit Verwandten und alten Bekannten sprechen, einiges Neues erfahren. "Wir verzeihen unseren Müttern die Kränkungen unserer nicht." Und doch wird sich einiges im Verhältnis zur Mutter wandeln. Auch der zumeist abwesende, von der Mutter geschiedene Vater,"jener fremde Mann, (...) der mich im Stich gelassen hatte...", erscheint am Ende in einem anderen Licht. Genauso wie die eigene Generation. "In den Neunziger sah die Welt anders aus als in den Siebzigern. Wir wuchsen in einer Art Niemandsland auf. Weder hatten wir große politische Statements auf Lager, noch wussten wir, wogegen wir protestieren sollten." "Unsere Eltern stießen die Gesellschaftsordnung um, und wir Kinder blieben dabei auf der Strecke." Katja ist nun, nicht zuletzt durch ihre Schwangerschaft, an dem Punkt, an dem sie nach familiärer Geborgenheit, nach Wurzeln, nach etwas wie Heimat sucht. Einfach einen festen Platz in der Welt. "In unserer Familie gab es keine Verwurzelungen, kaum einer blieb an dem Ort, an dem er aufgewachsen war, und die, die blieben, sehnten sich nach der Ferne." Daniels Heimat Sarajevo soll nun dieser Platz werden. Die Reise in die Vergangenheit hat Katja einen Gutteil ihrer Zweifel genommen. Margarita Kinstner schreibt von Katjas Sche sehr ruhig, suchend, leicht melancholisch und wehmütig. Bei aller Emotionalität wird sie dabei nie rührselig. Und hat damit ein wunderbares, nachdenkliches Buch geschaffen.

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  • "Es ist eine Sache zu träumen, aber eine ganz andere, einen Traum zu leben"

    Die Schmetterlingsfängerin
    MissB_

    MissB_

    18. October 2015 um 15:50

    "Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Lebensgefährten Danijel, von dem sie ein Kind erwartet, nach Sarajevo ziehen. [..] Umzugskartons sind schon gepackt; der Termin für den Transport ist vereinbart. Katja bleibt noch etwas Zeit. Sie fährt in das Tal, in dem sie aufgewachsen ist, um noch einmal die Landschaft zu sehen" In Ihrem zweiten Roman schreibt Margarita Kinstner von Katja. Katja kommt aus recht komplizierten Familienverhältnissen. Ihre Mutter war 17 als sie mit Katja schwanger wurde, deshalb hat Katja die ersten 4 Jahre Ihres Lebens bei ihrer Großmutter verbracht. Katja weiß bis heute nicht genau wer sie ist und wo sie ist und wo sie hingehört. Bevor Katja zu Ihrer großen Liebe nach Sarajevo zieht, macht sich Katja auf die Suche und forscht über ihre Familie und die Gegend in der ihre Großeltern lebten.  Der Roman ist wunderschön aus Katjas Perspektive geschrieben. Man erfährt sehr viele Dinge über Katjas Leben, ihre Vergangenheit und ihre Familie. Es ist sehr angenehm dieses Buch zu lesen und es regt total zum Nachdenken an.. Was bedeutet Heimat für dich? Was bedeutet Familie? Wie prägt die Familie die Kinder und Enkelkinder?  Bewertung: 4/5 Sternen Das Buch hat mir sehr gut gefallen... Am besten finde ich, dass am Ende doch noch ein kleiner Hammer kommt der erklärt warum vieles so gekommen ist wie es gekommen ist. Sehr gut gemacht. Trotzdem muss ich einen Punkt abziehen, da das Ende doch sehr offen bleibt. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass am Ende aufgelöst wird ob Katja nun in Sarajevo eine Heimat finden kann. 

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