Margery Sharp

 4.1 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Die Abenteuer der Cluny Brown, Die vollkommene Lady und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Margery Sharp

Margery Sharp, 1905 in Salesbury geboren, verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Malta. 1914 kehrte sie nach England zurück und nahm als eine der ersten Frauen an einem Debattier-Wettbewerb in den USA teil. Ihre ersten Erzählungen veröffentlichte sie im Alter von 21 und schrieb u.a. für Harper's Bazaar, Ladies' Home Journal und Good Housekeeping. Für ihren ersten Roman, Rhododendron Pie, brauchte sie nur einen Monat, er erschien 1930. Die Abenteuer der Cluny Brown, einer ihrer erfolgreichsten Romane, wurde 1946 in Hollywood von Ernst Lubitsch unter dem Titel Cluny Brown auf Freiersfüßen verfilmt. Auch ihr Roman Die vollkommene Lady schaffte es in Hollywood auf die Leinwand und kam 1948 unter dem deutschen Titel Die unvollkommene Dame mit Greer Garson und Elizabeth Taylor in die Kinos. In ihrer langen Karriere schrieb sie 26 Romane für Erwachsene, zahlreiche Erzählungen, einige Bühnenstücke und 14 Kinderbücher. Viele ihrer Werke erwiesen sich als internationale Bestseller, am bekanntesten ist wohl der Walt-Disney-Zeichentrickfilm Bernard und Bianca - Die Mäusepolizei (1977), der auf Sharps Jugendroman Bianca und ihre Freunde (The Rescuers, 1959) basierte. Margery Sharp starb 1991 in Aldeburgh, Suffolk.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die vollkommene Lady

 (8)
Neu erschienen am 26.07.2019 als Hardcover bei Eisele Verlag.

Die vollkommene Lady

Neu erschienen am 15.08.2019 als Hörbuch bei Julia Eisele Verlag.

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Cover des Buches Die Abenteuer der Cluny Brown (ISBN:9783961610044)

Die Abenteuer der Cluny Brown

 (19)
Erschienen am 09.03.2018
Cover des Buches Die vollkommene Lady (ISBN:9783961610662)

Die vollkommene Lady

 (8)
Erschienen am 26.07.2019
Cover des Buches Die Abenteuer der Cluny Brown (ISBN:9783961610587)

Die Abenteuer der Cluny Brown

 (6)
Erschienen am 29.03.2019
Cover des Buches Margery Sharp: Semester in Paris (ISBN:B0043GAMHI)

Margery Sharp: Semester in Paris

 (1)
Erschienen am 01.01.1966
Cover des Buches Britanniagasse (ISBN:B007EIC6VC)

Britanniagasse

 (1)
Erschienen am 01.01.1960
Cover des Buches Der Stein der Keuschheit. (ISBN:B007J2TR60)

Der Stein der Keuschheit.

 (1)
Erschienen am 01.01.1975
Cover des Buches Das Mädchen Cluny Brown (ISBN:B0000BNW5O)

Das Mädchen Cluny Brown

 (1)
Erschienen am 01.01.1957
Cover des Buches Margery Sharp: Die vollkommene Lady (ISBN:B003H0RS14)

Margery Sharp: Die vollkommene Lady

 (1)
Erschienen am 01.01.1968

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Rezension zu "Die vollkommene Lady" von Margery Sharp

Meine Rezension zu "Die vollkommene Lady"
Belladonnavor 8 Tagen

Beschreibung

Julia Packett ist eine lebensfrohe Dame, die mit ihrem fröhlichen Naturell ihre Mitmenschen bezaubert und die meiste Zeit ihres Lebens einfach in den Tag hineinlebt. Als ihr freies Leben in London von einem finanziellen Engpass bedroht wird, kommt der Hilferuf ihrer Tochter genau zur richtigen Zeit. Julia lässt kurzerhand alle ihre Probleme stehen und liegen und kauft sich ein einfaches Ticket, um zu ihrer Tochter und Schwiegermutter nach Frankreich in die Haute-Savoie zu reisen.

In der idyllischen Landschaft und der Abgeschiedenheit des Anwesens soll sich Julia, die ihre Tochter eigentlich überhaupt nicht kennt, einen jungen Mann in Augenschein nehmen, den ihre Tochter zu ehelichen gedenkt. Für Julia stellt sich die schwierige Herausforderung, ihrer Tochter darzulegen, wie ungeeignet die Ehe mit diesem jungen Mann ist, ohne zu offenbaren, dass sie beide aus dem gleichen Holz geschnitz sind. Als der vornehme Patenonkel Sir William Waring anreist, um sich auch ein Bild des jungen Mannes zu machen wird die Situation noch einmal verschärft.

Meine Meinung

Nachdem letztes Jahr bereits eine Neuübersetzung von Margery Sharps Roman »Die Abenteuer der Cluny Brown« im Eisele Verlag herausgebracht wurde, folgt nun mit »Die vollkommene Lady« ein weiterer Roman der Autorin in einer Neuübersetzung von Wibke Kuhn, die erstmals 1937 erschien.

Obwohl die Erstveröffentlichung der Geschichte schon ein paar Tage zurückliegt hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten mich in Margery Sharps Erzählung zurecht zu finden, was sicherlich auch ein großer Verdienst der Neuübersetzung von Wibke Kuhn zu verdanken ist. Als Erzählstimme hat Sharp sich eine besonders fröhliche und amüsante Hauptprotagonistin auserkoren, die mit ihrer herzlichen und unbeschwerten Art mein Leserherz im Sturm erobert hat. Am schönsten finde ich, dass es sich bei Julia Packett um eine Frau handelt, die keine Probleme damit hat sich ihre eigenen Schwächen einzugestehen und das zu einer Zeit, in der die Gesellschaft viel Wert auf Etikette und ein gutes Benehmen legte.

Der Buchtitel passt insofern wie angegossen, dass Julia, die perfekte Schauspielerin in ihrer Rolle als Dame von Welt, alles daran setzt vor ihrer Tochter und Schwiegermutter als »Die vollkommene Lady« zu erscheinen. Doch die Maskerade steht auf einem brüchigen Fundament und droht mit der Zeit immer stärker ins Wanken zu geraten.

Im Vordergrund der Geschichte steht neben Julias einnehmendem Charakter die Tatsache, dass ihre Tochter Susan sich in einen Mann verliebt hat, der alles andere als für sie geeignet zu sein scheint. Während Susan sich um die Unterstützung und einer zustimmenden Meinung zu ihrer anvisierten Ehe mit dem Müßigänger Bryan sucht, dauert es nicht lange und Julia durchschaut den Charakter des jungen Mannes. Der Unterhaltungswert der Situation nährt sich nun aus der Krux, wie Julia es bewerkstelligen kann, denn jungen Windhund, der so gar nicht zu ihrer enrsthaften Tochter passt und zu ihrem Leidwesen viel zu sehr nach ihrem Naturell schlägt, entlarven kann ohne dass sie die wahre Beschaffenheit ihres eigenen Charakters dabei entblößt.

Margery Sharp hat mit »Die vollkommene Lady« einen Roman vorgelegt der vor allen Dingen durch eine polarisierende Hauptprotagonistin besticht und trotz des unaufgeregten Plots für heitere Lesestunden und Entertainment sorgt. Mit spitzer Zunge porträtiert die Autorin ein Bild der Gesellschaft zu den 30er Jahren und bricht mit ihrer Romanheldin Julia das Bild einer scheinbar perfekten Lady auf. Außerdem vermittelt die Geschichte die Botschaft an junge heiratsfähige Frauen, ihre Partnerwahl gut zu überdenken und nicht bei der ersten blinden Verliebtheit vor den Traualtar zu treten.

Fazit

Ein charmanter sowie zeitloser Klassiker, der in dieser hübschen Neuübersetzung hoffentlich den Weg in viele Leserherzen finden wird.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 02.10.2019   

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Rezension zu "Die vollkommene Lady" von Margery Sharp

Rezension zu Die vollkommene Lady von Margery Sharp
Zauberhafte_Buchseiten_x3vor einem Monat

Julia Packett ist die Fröhlichkeit in Person. In London führt sie ein freies, ausgelassenes Leben, nur leise getrübt durch den einen oder anderen finanziellen Engpass. Als ihre Tochter sich nach Jahren wieder bei ihr meldet und sie um Beistand bei der Wahl ihres Ehemanns bittet, lasst Julia mit neu entflammtem Mutterherz alles stehen und liegen, um ihrer Tochter zu Hilfe zu eilen. Kaum in der Luxusvilla in der Haute-Savoie angekommen, begreift Julia jedoch, dass ihre Tochter sich in einen zur Ehe völlig ungeeigneten jungen Mann verliebt hat, denn er ist wie sie selbst, Julia: charmant, aber schwer zu domestizieren. Wie kann es Julia nur gelingen, ihrer Tochter den Verlobten auszureden, ohne ihren eigenen Status als vollkommene Lady zu gefährden? Die Anreise des vornehmen Sir William Waring kompliziert die Situation nur noch weiter. Und schon bald gerät ihr Plan, das Glück ihrer Tochter zu retten, hoffnungslos außer Kontrolle …


Julia Packett ist, für mich, eine Überlebenskünstlerin. Sie schafft es immer wieder die Männer um den Finger zu wickeln. Sie lässt sich von ihnen aushalten und versteckt sich hinter einer Fassade.

Als ihre Tochter, die bei den Großeltern aufgewachsen ist, ihr einen Brief schreibt, macht sie sich sofort auf den Weg nach Frankreich.

Auf ihrer Reise lernt sie viele verschiedene Menschen kennen, doch diese lernen immer wieder eine andere Julia kennen. Julia liebt es Geschichten zu erzählen und sich immer wieder neu zu erfinden.

An einigen Stellen musste ich, wegen ihrem verhalten, schon recht schmunzeln. Einige Taten von Julia konnte ich leider nicht so ganz nachvollziehen. Zum Beispiel, die Beziehung zu ihrer Tochter. Da musste ich doch mehrmals Schlucken.



Das Cover des Buches fand ich ganz okay. Der Schreibstil war ganz gut, aber an einigen Stellen war die Geschichte doch sehr langatmig. Öfters hatte ich das Bedürfnis das Buch wieder zur Seite zu legen.

Das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Es ließ mich mit vielen Fragen zurück und wirkte so abgehakt. Ich hätte mir gewünscht, dass da noch mehr beschrieben wurde.



Das Buch war ganz okay für zwischendurch, mehr aber auch nicht.



Von mir gibt es 3/5 Sternen.

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A

Rezension zu "Die vollkommene Lady" von Margery Sharp

Eine Britin plant, die Rolle ihres Lebens zu spielen ...
AnneCzvor 2 Monaten

Die Geschichte beschreibt eine englische Mutter-Tochter-Beziehung im Frankreich der 1930er Jahre.Julia Packett führt sie freies, ausgelassenes Leben, nur leise getrübt durch den einen oder anderen finanziellen Engpass. Als ihre Tochter sich nach Jahren wieder bei ihr meldet und sie um Beistand bei der Wahl ihres Ehemanns bittet, lässt Julia mit neu entflammtem Mutterherz alles stehen und liegen, um ihrer Tochter zu Hilfe zu eilen. Da die Tochter inzwischen bei Julias Schwiegereltern lebt und diese zur gehobenen, britischen Gesellschaft gehören, nimmt Julia - leidenschaftliche Schauspielerin - sich vor, als "Vollkommene Lady" aufzutreten.Die Geschichte hat mich wirklich überrascht. Da ich nur den Titel, nicht aber den Klappentext kannte hatte ich einfach einen ganz anderen Roman erwartet. Das hat der Lesefreude aber keinen Abbruch getan, im Gegenteil: die Geschichte ist so wunderbar satirisch und erfrischend direkt - ich habe Tränen gelacht. Trotzdem beschreibt das Buch im Kern ein ernstes Thema, und das ist auch gut so, da es sonst wohl an Substanz fehlen würde. Die Mischung hat mich aber absolut überzeugt.

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