Margherita Balbi Das Olivenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Olivenhaus“ von Margherita Balbi

Schmale rosafarbene Häuser, in der Luft der Duft von Rosmarin, Ginster und Lavendel, der Blick über die Hügel bis hinunter zum strahlend blauen Meer – all das möchte Anna nicht mehr nur im Urlaub genießen. Sie kauft sich ein Haus in einem ligurischen Dorf und dazu bald einen Olivenhain. Nachbar Ottavio bietet ihr an, sie in die Kunst des Olivenanbaus einzuweihen, wenn sie im Gegenzug eine Kontaktanzeige für ihn aufgibt. Nach einem turbulenten Sommer stellt sich für Anna heraus, dass ein Olivenzweig manchmal nicht nur zu innerem Frieden führt, sondern auch zur Liebe …

tolle Beschreibung der Landschaft und am Ende gibt's Rezepte

— Babe_9

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  • Olivengrün und Lavendelblau ...

    Das Olivenhaus

    Die-wein

    29. June 2015 um 15:00

    Die Autorin Anna zieht es immer öfter in das kleine Dörfchen Albereto in Ligurien, da sie sich einfach nicht mehr wohl fühlt in der Großstadt. Sie hat sich dort bereits mit einigen Einwohnern angefreundet und als ein Haus zum Verkauf angeboten wird, fackelt sie nicht lange. Die wenigen Nachbarn nehmen sie freundlich auf und von ihnen sowie ihrer Freundin Angelina, die im Ort ein kleines Restaurant betreibt, erhält sie viele hilfreiche Tipps und Rezepte. Als eines Tages Ottavio, der ihr bei der Gartenarbeit aushilft, vor ihrer Tür steht, reagiert Anna eher distanziert. Er fühlt sich einsam und möchte unbedingt eine Frau finden, dabei kommt ihm die Idee, dass Anna eine Kontaktanzeige in einer deutschen Zeitung für ihn verfassen könnte. Als Revanche bietet er ihr an, ihr bei der Bepflanzung des Gartens zu helfen. Da Anna ohnehin mit ihrem Krimi nicht voran kommt, willigt sie ein und lernt von ihm viel über den Anbau von Wein, Oliven und Kräutern. Von diesem Buch bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, denn Cover und Klappentext hatten mich etwas anderes erwarten lassen, als das, was ich nun eigentlich bekommen habe. Ich hatte gehofft, eine schöne Liebesgeschichte vorzufinden, aber die kam hier definitiv etwas zu kurz. Anna arbeitet als Autorin von Kriminalromanen in München und verbringt die Sommermonate jedes Jahr in Albereto. Da sie geschieden ist und sich ohnehin in der Großstadt nicht mehr wohl fühlt, kauft sie sich ein kleines Haus an der ligurischen Küste und pendelt von nun an zwischen Albereto und München. Sie genießt die Ruhe in ihrem Häuschen und kommt dennoch nicht voran mit dem Schreiben, denn eigentlich würde sie viel lieber zur Abwechslung mal einen Liebesroman schreiben. Seitdem Nachbar Ottavio sie bat, eine Kontaktanzeige für ihn zu verfassen, hat sie viel nachgedacht über die Liebe und beschäftigt sich ständig mit diesem Thema. Gleichzeitig hilft ihr Ottavio den Garten auf Vordermann zu bringen und sie findet mehr und mehr Gefallen an der Gartenarbeit. Ottavio, der sich schon lange einsam fühlt, war früher Seemann und bewirtschaftet seit seiner Rückkehr das ererbte Land. Er lebt größtenteils von dem, was er selber anbaut und fühlt sich einsam. Seine Frau verließ ihn vor zwei Jahren und so beschließt er endlich eine Frau zu finden, die sich ebenfalls für das Leben auf dem Land begeistern kann und nach Möglichkeit eine Deutsche ist. Für die italienischen Frauen fühlt er sich nicht interessant genug, da er nicht viel Geld besitzt. Besonders gut gefiel mir die Aufmachung des Buches. Wenn man das Cover aufklappt, kann man innen die Kontaktanzeige nachlesen. Am Ende des Buches finden sich dann noch zahlreiche Rezepte, von denen ich einige sicher mal ausprobieren werde. Der Schreibstil ist leicht lesbar und man spürt auf jeder Seite die Liebe der Autorin zur ligurischen Küste. Dennoch konnte mich das Buch nicht genug berühren und stellenweise waren mir die langatmigen Beschreibungen über ökologischen sowie nachhaltigen Anbau einfach zu langatmig. Die Handlung hat keinen richtigen Höhepunkt zu bieten und auf mich wirkte das alles viel zu einfach und problemlos. Es treten keinerlei Konflikte oder Probleme auf, und obwohl in den Gesprächen sehr ausführlich über die Liebe geredet wurde, wird sie in dieser Geschichte eher zur Nebensache. Mir fehlte das Prickeln und ein bisschen Aufregung wäre hier meiner Meinung nach sehr hilfreich gewesen. Gerne hätte ich noch mehr über Annas Vergangenheit erfahren oder die Nachbarin Domenica, die mir beinahe am sympathischsten von allen Charakteren war, da ihren Augen nichts entging und sie auch gerne mal loswetterte, wenn ihr was nicht passte. Mein Fazit: Das Olivenhaus ist eine ruhige Geschichte, in der man viel über den Anbau und die Verarbeitung von Oliven erfährt und sich wegträumen kann in diese bezaubernde Gegend. Allerdings sollte man nicht zu viel von diesem Buch erwarten und wer auf der Suche nach einer aufregenden Liebesgeschichte ist, wird hier nicht fündig werden.

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  • Das Olivenhaus

    Das Olivenhaus

    schlumeline

    06. June 2015 um 11:50

    Anna hat sich nach der Trennung von ihrem eifersüchtigen Mann Rolf einen Zufluchtsort in Ligurien gesucht und verbringt seitdem die Sommermonate in dem kleinen Ort Albereto. Die Gegend wird zu ihrer zweiten Heimat und tagtäglich sucht sie Angelinas Trattoria auf, in der es stets sehr genussvolle einheimische Kost gibt. Angelina wird zu Annas Freundin und über diese erfährt sie auch von dem alten Haus in Albereto superiore, das zum Verkauf steht und in das Anna sich auf Anhieb verliebt. So wird Albereto nicht nur vorübergehend ein Aufenthaltsort für Anna, sondern immer mehr zum Dauerwohnort. Daran nicht unbeteiligt ist auch Ottavio, dessen Bekanntschaft Anna bald nach ihrem Einzug in das Haus macht und der auf der anderen Seite des Hügels in einem kleinen Waldstück lebt und sehr naturverbunden ist. Ottavio und Anna freunden sich an und weil Ottavio auf der Suche nach der Frau fürs Leben ist, setzt Anna für ihn eine Annonce auf. Daraufhin erhält Ottavio unzählige Zuschriften von Frauen, die er alle einladen oder besuchen möchte. Während Anna immer mehr Tage in Albereto superiore verbringt, scheint Ottavio immer häufiger unterwegs zu sein. „Das Olivenhaus“ wartet mit einer wunderschönen Geschichte auf, die die Landschaft Liguriens, die dortigen Einwohner und deren Verbindung zur kargen Landschaft und zur Natur beschreibt und den Leser einfach zu verzaubern versteht. Der Blick auf das Meer, der Duft des Oreganos, der Geschmack von Olivenöl auf der Zunge, das alles ist sofort präsent. Aber es kommt nicht nur Urlaubsgefühl pur auf, denn es bleibt auch spürbar, dass das Leben so naturverbunden wie dort, nicht immer nur leicht ist. Harte Arbeit begleitet die Menschen, die im Alter einsam und vielleicht kränkelnd in ihrer Heimat zurückbleiben, während es viele junge Menschen wegzieht, weil sie es anderswo besser haben und weil sie den Bezug zur Natur einfach verloren haben. Anna verändert sich durch ihren Aufenthalt in Ligurien und entdeckt tief in sich viel Liebe und ganz neue Geschichten, die sie als Autorin in eine, ihr bisher fremde, neue Richtung bewegen. Der Roman zeigt sehr deutlich die Unterschiede zwischen dem Stadt- und Landleben und weist den Weg zu einer Liebe wie sie sein sollte, einer Liebe nicht nur unter Menschen, sondern einer Liebe, die im ganzen Alltag spürbar ist und verbindet. Copyright © 2015 by Iris Gasper

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  • Zitronen, Oliven und eine Portion Sehnsucht

    Das Olivenhaus

    SABO

    29. April 2015 um 22:39

    Margherita Balbi - Das Olivenhaus - Piper München/ Ligurien Die Schriftstellerin Anna hat die Nase voll, von der Großstadt und den Männern, immer wieder zieht es sie in ein kleines beschauliches Dorf in Ligurien. Inzwischen hat sie einige gute Freunde gefunden, darunter die Witwe Angelina, die mit ihren Kochkünsten der Familien- Trattoria Seele einhaucht. Jederzeit hat Anna einen Stammplatz in ihrer Küche und darf die neuesten und bewährtesten Gerichte ausprobieren und geniessen. 3 Jahre lang ist  Anna zwischen Albereto und München gependelt und  da sitzt sie nun, über ihrem neuesten Drehbuchauftrag, und die Sehnsucht nach Ligurien vertreibt die Unlust dazu nicht, in Gedanken ist sie ganz woanders, bis ein Anruf von Angelina sie erreicht: "Die Opernsängerin verkauft ihr Haus auf dem Olivenberg, das kannst du dir nicht entgehen lassen!" Wenige Wochen später zieht Anna tatsächlich ein. Der Blick aufs Meer - ein blaues Band - die würzige Luft, lässt sie freier atmen, es fühlt sich "angekommen" an. Einer ihrer Nachbarn, Ottavio, der ihr bei der Gartenarbeit hilft, kommt eines Abends vorbei, er hat den Single-Blues, seine Frau ist schon so lange fort, er fühlt sich nicht vollständig.. Anna versucht so diplomatisch es geht, ihm klarzumachen, das sie ihre neuerschaffene Einsamkeit in nächster Zeit nicht aufgeben will. 3 angelaufene Katzen, ein mickriges Olivenbäumchen und ihre "Schreibmaschine" seien Gesellschaft genug. Eine Nachbarin beobachtet das Ganze mit misstrauischem Interesse und warnt Anna vor dem angeblichen Hallodri.. "Nimm dich bloß in Acht vor dem! Männer sind zum Grasmähen und zum Gartengießen da. Ansonsten braucht man sie nicht!" Ottavio hat eine prima Idee, Anna soll ihm bei einer Kontaktanzeige helfen und er weist sie dafür in die Kunst des Olivenanbaus ein, denn genügend Land gehört zu dem Haus und liegt sonst brach.. Den Text seiner Anzeige hat er schon bei der Hand: "Naturverbundener Italiener, 57, mit kleinem Landgut im Hinterland der ligurischen Küste, sucht gleichgesinnte Partnerin für respektvolle Freundschaft." Es dauert nicht lange und es melden sich ein paar "naturverbundene" Damen, Ottavio ist ganz aus dem Häuschen und zum ersten Mal denkt Anna darüber nach, ob ihre "Einsamkeit" denn für die Ewigkeit sei.. Eine poetische Reise ins schöne Ligurien kann ich mir durch Annas nette Erlebnisse durchaus vorstellen, es weckt die Sehnsucht. Eine perfekte Urlaubslektüre und Seelenfutter, warmherzig und  authentisch. Im Anhang ein paar von Angelinas Rezepten, ein Duft von Zitronen und Oliven weht heran, herrlich leichte Sommergerichte zum ausprobieren. Margherita Balbi hatte die Idee zu diesem Roman, als sie ihren eigenen Olivenhain bewirtschaftete..

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  • Man möchte auf der Stelle nach Ligurien reisen und mit der Protagonistin Anna tauschen

    Das Olivenhaus

    MartinaM

    26. April 2015 um 19:23

    In dem Roman Das Olivenhaus von Margherita Balbi lernt man die Drehbuchautorin Anna kennen, die es nach einer gescheiterten Ehe in ein kleines Dorf an die ligurische Küste zieht. Dank der Dorfbewohnerin Angelina, die eine Trattoria besitzt, kommt Anna schnell in Kontakt mit anderen Dorfbewohnern. Auch durch ihren netten Nachbarn Ottavio wird Anna tatkräftig unterstützt. Eines Tages macht Ottavio ihr einen ungewöhnlichen Vorschlag, Sie soll für ihn eine Kontaktanzeige aufgeben und er hilft beim Olivenanbau. Dadurch bringen beide einen Stein ins Rollen, der unaufhaltsam ihrer beiden Leben verändert wird. Anna hat zunächst der Liebe abgeschworen, aber als ihr Chef auftaucht, weiß sie zunächst für welchen Mann sie sich entscheiden soll. Das Olivenhaus vermittelt den Urlaubsflair des italienischen Südens, aber auch gespickt mit der Realität des Dorflebens. Ferner zeigt er uns, dass auch Liebe in späteren Lebensjahren noch eine wichtige Rolle spielen kann. 

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