Der Duft von Erde und Zitronen

von Margherita Oggero 
3,8 Sterne bei115 Bewertungen
Der Duft von Erde und Zitronen
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (79):
SophiaLaGrandes avatar

Eine wunderbare Geschichte über Verluste, Sehnsüchte und Liebe.

Kritisch (9):
Daniliesings avatar

So langweilig und ohne roten Faden, dass ich nach einem Viertel leider abbrechen musste.

Alle 115 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Duft von Erde und Zitronen"

Ein fesselnder Sommerroman!

Wie eine Gefangene lebt Imma in der Wohnung einer Tante hoch im Norden Italiens, weit weg von ihrem Heimatdorf bei Neapel. Die Dreizehnjährige ist in großer Gefahr, denn als der Sohn des Clanchefs sie zu vergewaltigen versuchte, schlug sie mit einem Stein zu. Jetzt soll sie dafür bezahlen. In der Einsamkeit der endlos scheinenden Tage wird Immas Wunsch nach Freiheit immer größer, bis sie sich schließlich stundenweise hinausschleichen kann und den jungen Buchhändler Paolo kennenlernt. Seine Bücher eröffnen ihr eine neue Welt und geben ihr den Mut, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442746958
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:13.01.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.05.2012 bei RADIOROPA Hörbuch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne31
  • 4 Sterne48
  • 3 Sterne27
  • 2 Sterne5
  • 1 Stern4
  • Sortieren:
    DarthEnis avatar
    DarthEnivor 7 Monaten
    Die Frage der Schuld

    Wenn ich eines der wichtigsten Themen benennen müsste, die in diesem Buch behandelt werden, dann würde ich das Wort "Schuld" einwerfen.

    Imma, ein 13-jähriges Mädchen, wohnt bei ihrer Tante, mit der sie sich allerdings nicht gerade blendend versteht. Die Wohnung darf Imma aus Sicherheitsgründen nicht verlassen. Während das Leben - ihr eigenes Leben - an ihr vorbeizieht, sieht sie aus dem Fenster und fantasiert sich die Lebensgeschichten der fremden Passanten zusammen. Warum Imma in diese Lage gekommen ist, wird dem Leser nach und nach anhand von Rückblenden geschildert. Das ist besonders deshalb interessant, weil nicht nur ein einziges Ereignis zu dieser Situation geführt hat. Nein, hier spielen viele Faktoren eine Rolle und es ist unglaublich spannend, diese Kette der Ereignisse zu verfolgen.

    Die vielen verschiedenen Personen sind mal mehr, mal weniger gut ausgearbeitet. Doch gerade mit der Protagonistin kann man sehr gut mitfiebern und hofft für sie, dass sie sich den Wunsch nach Freiheit eines Tages erfüllen kann.

    Dennoch muss ich zugeben, dass das Buch auch einige langatmige Passagen enthält. Diese sind aber selten und der bildhafte Schreibstil lässt diese schnell in Vergessenheit geraten. Das Ende ist leider vorhersehbar und hat mich etwas enttäuscht. Dennoch lohnt es sich, das Buch zu lesen!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    lievke14s avatar
    lievke14vor 2 Jahren
    Ein Leben hinter der Fensterscheibe....

    Imma ist erst 13...ein ganzes Leben liegt noch vor ihr...sollte man meinen. Vergönnt ist ihr jedoch lediglich ein Blick aus dem Fenster, aber so dass es niemand sehen kann. Denn Imma lebt wie eine Gefangene... versteckt bei einer Tante...zu ihrer eigenen Sicherheit. Das Mädchen konnte sich nach einem Vergewaltigungsversuch durch den Sohn des Clanchefes ihres Heimatdorfes befreien und wurde dabei selbst zur Täterin. Jetzt ist sie auf der Flucht. Doch was hält ihr Leben jetzt noch für Sie bereit?

    Dieser Roman erzählt eine sehr bewegende Geschichte über das Leben in einem mafiaregierten italienischen Dörfchen. Die Einwohner haben sich mit der Tatsache arrangiert, dass das gesamte gesellschaftliche Leben durch den "Boss" Don Raffaele und seinen Mannen gesteuert und kontrolliert wird. Schutzgeldforderungen, Erpressung, Körperverletzungen und Betrug stehen auf der Tagesordnung. Selbst vor Mord wird nicht zurückgeschreckt. Jeder versucht dem Mafiaboss aus dem Weg zu gehen und nicht aufzufallen.

    In diesem Milleu wächst die kleine Imma auf. Behütet von den Großeltern muss sie dennoch bereits in jungen Jahren schlimme Schicksalsschläge hinnehmen.

    Die Protagonistin ist ein sehr verträumtes introvertiertes Mädchen, das aufgrund der harten Schicksalsschläge häufig an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gerät und mit stummer Hilflosigkeit reagiert. Sie schottet sich vor der Außenwelt ab und gilt bald als Außenseiterin. Die drückende Hilflosigkeit des Kindes ist deutlich greifbar. Insbesondere ihre "Gefangenschaft" in der kleinen Wohnung, die ihr als Versteck dient, setzt ihr sehr zu.

    Die Geschichte wird ausgesprochen feinfühlig erzählt. Dennoch konnte sie mich nicht wirklich erreichen. Neben dem Schicksal von Imma tauchen so viele Personen und Handlungsstränge auf, die von der Autorin mit einer Intensität beleuchtet werden, dass die eigentliche Geschichte teilweise völlig in den Hintergrund gedrängt wird. Selbstverständlich werden die unterschiedlichen Geschichten irgendwann zusammengeführt. Dies geschieht meiner Meinung nach jedoch in einer sehr verwirrenden und unstimmigen Weise.

    Außerdem wirken einige wichtige Charaktere, z.B. Tante Rosaria blass und formlos, so dass deren vordergründiges Erscheinen innerhalb der Story recht unglaubwürdig erscheint. Auch das Ende war für mich nicht unbedingt eine schlüssige Folge und lies mich ziemlich unbefriedigt zurück.

    Alles in allem ist "Der Duft von Erde und Zitronen" aber eine gut lesbare Geschichte ohne besonderen Tiefgang.

    Kommentieren0
    189
    Teilen
    Splitterherzs avatar
    Splitterherzvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eingängig, kraft- und gefühlvoll erzählt Frau Oggero von Liebe & Familie, sowie den Schattenseiten des Lebens - wunderbarer Italienroman!
    Eindrucksvolles Buch, bewegende Geschichte

    Das Unglück kam unmerklich, wie eine Blindschleiche, die sich durch den Spalt unter der Tür hindurchwindet, und da anfangs nichts auf eine Bedrohung hindeutete, machte sich niemand sonderlich Sorgen.
    "Der Duft von Erde und Zitronen" - Margherita Oggero
    [S. 83]

    Inhalt:

    Im Süden Italiens lebt eine kleine Familie, die besonders eines auszeichnet: Ihre Liebe zueinander und ihre Loyalität. Denn egal welcher Schicksalsschlag sie heimsucht, sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Ein Teil dieser Familie ist die dreizehnjährige Imma. Das junge Mädchen hängt ständig ihren Gedanken nach, sucht die Nähe zur Natur und versucht ihren Platz in der Welt zu finden. Doch in dem kleinen Dorf, indem Imma mit ihrer Familie wohnt, ist dies gar nicht so einfach, denn das Dorf wird von der Mafia beherrscht - und dies soll ihr bald zum Verhängnis werden. Als Imma eines Tages mit dem Sohn des Mafiabosses Enzino aneinandergerät, ändert sich ihr Leben schlagartig und sie muss überstürzt die Stadt verlassen. Die Flucht treibt sie in den Norden Italiens, zu ihrer Tante, wo sie wie eine Gefangene ihr Dasein in dessen Wohnung verbringen muss, fernab von allen Blicken. Voller Sehnsucht nach zu Hause, hält sie es schon bald nicht mehr in der Wohnung aus und flüchtet nach Draußen, wo sie nicht nur auf den attraktiven und sympathischen Buchhändler Paolo stößt, sondern auch die Liebe zu Büchern und Geschichten entdeckt.

    Immas Leben ist nicht immer einfach gewesen. Immas Leben ist gefährlich. Immas Leben ist ein Geheimnis.

    Meinung:
    "Der Duft von Erde und Zitronen" ist ein ganz besonderer Roman, der einen mit seiner ländlichen und lebendigen Kulisse schon nach den ersten Seiten, wie ein warmer Mantel umhüllt und in die Tiefen Italiens und dessen Kultur entführt. Auf sehr bildliche und verzaubernde Weise erzählt Margherita Oggero von Sitten, Bräuchen und eines der wohl dunkelsten Italienthemen: der Mafia. Sehr eindrucksvoll und sehr gefühlvoll geht sie auf die Geschichte der dreizehnjährigen Imma und ihrer Familie ein, indem sie zunächst weit ausholt und den Erzählstrang von drei Generationen aufnimmt. Der Anfang der Geschichte ist so zunächst verworren wie ein großes, von riesigen grünen Hecken umsäumtes Labyrinth. Die Kapitel sind relativ klein, die Zeitsprünge bzw. die Perspektivsprünge hingegen sehr groß, so dass man sich zunächst nicht leicht tut, sich auf den Seiten zu Recht zu finden. Dies ändert sich jedoch im Verlauf und wenn sich am Ende alle Vorhänge gelüftet haben, vermag man erst das ganze Ausmaß zu verstehen und begreift, warum die Autorin hier soweit zurückgehen musste.

    Obwohl die Figuren relativ schemenhaft gezeichnet werden, schaffen sie es doch, sich kraftvoll und nachhaltig im Kopf der Leser zu materialisieren. Ihr Charakter erschließt sich erst, wenn man das ganze Buch in sich aufgenommen hat, denn ihre Eigenschaften zeigen sie mit dem, was sie tun - wie sie lieben oder was sie bereit sind, für das Leben anderer zu riskieren. Frau Oggero spielt hier auf den ersten Blick mit vielen Stereotypen, wie etwa mit des der temperamentvollen und ihre Kinder und Enkel beschützenden Mutter, der störrischen Tochter, die nur eines will, ihrem Herzen folgen und mit dem der Mafia, die Dörfer und Menschen beherrscht und sich nicht nur einmal über die Justiz hinweg setzt und nach eigenem Ermessen Selbstjustiz übt und diese gekonnt weiß zu verschleiern. Jedoch benutzt sie diese Stereotypen auf ganz einfache, glaubwürdige und somit authentische Art und Weise.

    Was mir jedoch besonders gefallen hat, dass dieser farbenfrohe und atmosphärische Roman so schön uneindeutig ist. Dadurch bleibt er selbst lange nach der letzten Seite noch im Gedächtnis und regt zum Nachdenken an. Man setzt sich intensiv mit jedem Buchstaben auseinander und versucht hinter diesem geheime Botschaften zu entdecken. Besonders als Imma bei einem ihrer heimlichen Ausflüge auf dem Markt den jungen Paolo kennenlernt, der Bücher verkauft. Imma findet in den Geschichten, die er ihr gibt, ganz viel Hoffnung und Mut. Dabei steht an keiner Stelle der Buchtitel, des jeweiligen Werkes, aber wenn man ganz genau hinsieht, die Geschichte an sich ran lässt, fällt es einem plötzlich wie Schuppen von den Augen.

    Die liebevollen Beschreibungen des, mich schon immer anziehenden und faszinierenden Landes Italien, stehen in einem guten Kontrast zu den düsteren Machenschaften der Mafia. Jedes Wort ist Poesie und trägt viel zur eigentlichen Grundstimmung des Werkes bei. Auf den ersten Blick wird hier lediglich eine Familiengeschichte erzählt, aber sieht man genauer hin, dann geht es um viel tiefer gehende Themen, wie Freiheit und den Mut das Richtige zu tun um sein Glück zu finden. Am Ende keimt in einem das Bedürfnis auf, sein eigenes Leben mit dem gleichen Mut und der gleichen Willensstärke wie Imma entgegen zu treten. Man hat das Gefühl, dass man die ganze Welt verändern könnte. Das offene Ende stört mich deshalb in keinster Weise, denn gerade durch dieses, kriecht die Handlung unter die Haut und sorgt nach dem Zuklappen für ein wohlig warmes Gefühl und Gänsehaut.

    Letztlich war ich jedoch doch ganz schön überrascht von diesem Werk. Der Klappentext hatte mir von einer Geschichte erzählt, in der es um ein kleines Mädchen geht, dass ihrer Gefangenschaft durch ihre neu entdeckte Liebe zu Geschichten und Abenteuern entgeht und darin Trost findet. Leider gestaltet sich die eigentliche Handlung dann doch anders und Immas Bücher nehmen darin nur eine kleine Nebenrolle ein. Zwar eine Entscheidende, aber doch eine Nebenrolle. Auch die Tatsache, dass hier schon der Grund ihrer Flucht und Gefangenschaft aufgegriffen wird, der sich im Buch erst auf den letzten Seiten enttarnt und beim Leser noch mehr unter die Haut gehen und für Überraschung sorgen würde, würde er dies nicht schon von Beginn an wissen, ist wohl eher nicht sonderlich geschickt und raubt dem Roman ein Wenig an Reiz. Weshalb ich an dieser Stelle nur davon abraten kann, den Beschreibungstext zu lesen.

    Fazit:
    "Der Duft von Erde und Zitronen" erzählt von beklemmenden Wahrheiten und unterlegt diese, fast schon auf spielerische Art, mit greifbaren Methapern und Beschreibungen, wodurch jedes Kapitel, mag es auch noch so kurz sein, eine lebendige Kulisse und lebhafte Figuren hervorbringt. Frau Oggero hat hier einen Roman erschaffen, der tief unter die Haut geht, sich dort einnistet und noch lange Zeit, nach den letzten gelesen Seiten, Worten und Buchstaben zum Nachdenken anregt. Ein Werk voller Magie, Hoffnung und Kraft, welches das Bedürfnis im Leser weckt, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und die Welt zu verändern.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Claudia-Marinas avatar
    Claudia-Marinavor 3 Jahren
    Der Duft von Erde und Zitronen

    Warum muss sich die dreizehnjährige Imma in der Wohnung einer Frau verstecken, die sie nicht kennt, die sie Tante nennen soll, obwohl sie eigentlich nicht zur Familie gehört? Weit weg von ihrer richtigen Familie im Norden Italiens lebt Imma wie eine Gefangene, darf nicht auf die Straße, darf sich nicht am Fenster sehen lassen. Sie schwebt in Lebensgefahr, aber warum bloß? Was hat sie getan, dass sie das alles auf sich nehmen muss?

    Imma wünscht sich Freiheit, mehr als alles andere. Und so beschließt sie, ein hohes Risiko einzugehen und sich tagsüber aus der Wohnung zu schleichen. Auf ihren Streifzügen durch die Stadt begegnet sie Paolo, dem Buchhändler, dessen Bücher Imma eine neue Welt eröffnen und sie wieder träumen lassen – von der Welt hinter den Fenstern, von der Heimat, vom Duft von Erde und Zitronen. Die Bücher geben ihr Trost, ihr Schicksal zu ertragen.

    Doch was genau ist Immas Schicksal? In Rückblenden, die sich mit Immas Erzählungen aus ihrer Perspektive abwechseln, kommt langsam die Wahrheit ans Licht. Es geht um ein Verbrechen, um Familienzusammenhalt und Schuld. Imma hat Dinge gesehen, die sie nicht hätte sehen dürfen. Dinge getan, die sie besser nicht getan hätte. Ihr Gefängnis ist ihr einziger Schutz, ihre einzige Chance zu überleben. Doch kann sie ihrer Vergangenheit wirklich entkommen?

    Weiterlesen

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    buchstabentraeumes avatar
    buchstabentraeumevor 3 Jahren
    Der Duft von Erde und Zitronen

    Mit ihrem Roman „Der Duft von Erde und Zitronen“ entführt Margherita Oggero ihre Leser nach Italien und lässt sie teilhaben am italienischen Lebensgefühl und dem Flair italienischer Großfamilien. Marktbesuchte, Essensdüfte, Sonnenschein, Blicke in unberührte Natur und beeindruckende Landschaftsbilder – sofort fühlt man sich wohl und heimisch und vor allem willkommen im fernen Land Italien. Umso erschreckender wirken dagegen die Szenen, die von der Macht der Mafia berichten. Diese sorgt für Angst und Schrecken, hat die Bewohner der kleinen italienischen Dörfer voll im Griff und bestimmt deren Alltag.

    „Der Duft von Erde und Zitronen“ ist sowohl ein Familien- als auch ein Gesellschaftsroman. Denn Großfamilien wie die von Imma, der dreizehnjährigen Hauptperson des Buches, sind wohl typisch für italienische Lebensverhältnisse. Die Autorin spielt mit Klischees: der überfürsorglichen Großmutter; den draufgängerischen Männern, die meinen, das Zepter in der Hand zu halten: dem Wert von Traditionen. Aber so stellt man sich das Leben in Italien einfach vor, weshalb das Buch nicht urteilend oder kritisierend oder belächelnd wirkt.

    Das Buch umfasst das Schicksal dreier Generationen. Das Leben von Imma, ihren Eltern und ihren Großeltern sowie allen dazugehörigen Familienmitgliedern wird beleuchtet. Dabei springt die Handlung zwischen den drei Generationen und den daraus resultierenden drei Handlungssträngen hin und her. Am Anfang sind diese Sprünge noch etwas verwirrend, da man als Leser mit vielen Namen konfrontiert wird, von deren Namensträgern man sich zunächst noch kein klares Bild machen kann und auch nicht weiß, wer wie mit wem zusammenhängt. Im Verlauf des Buches werden die Zusammenhänge aber deutlich und spätestens nach dem ersten Drittel des Buches sind die Verwandtschaftsbeziehungen klar.

    Bruchstückhaft und wie bei einem Puzzleteil ergibt sich nach und nach ein Gesamtbild. Dabei ist es erstaunlich, wie bereits das Leben von Immas Großeltern Grundsteine dafür gelegt hat, wie Imma heute lebt. Erzählt wird von ungewollten Schwangerschaften, ungeliebten Schwiegertöchtern und überraschenden Mordversuchen. Teilweise mutet die Handlung schon recht grotesk an, bleibt aber durchweg authentisch und nachvollziehbar.

    Die Figuren des Buches sind allesamt herrlich lebendig. Dabei werden sie von der Autorin gar nicht sonderlich umfangreich beschrieben. Aber das macht ihren Reiz aus: Sie charakterisieren sich selbst. Durch ihr Verhalten und durch ihre Äußerungen. Durch den Aufbau des Buches und die Gliederung in drei Handlungsstränge, die alle den gleichen Umfang einnehmen, kann man als Leser jeden Charakter gleichermaßen gut kennen lernen.

    Imma ist als Dreizehnjährige schon sehr erwachsen für ihr Alter. Aber aufgrund dessen, was sie schon alles erlebt hat, wirkt dies dennoch realistisch. Ich habe ihr ihre Neunmalklugheit, ihre Besonnenheit und ihre Intelligenz problemlos abgenommen. Sie ist ein sehr sympathischer Charakter und letztendlich auch mein Lieblingscharakter, obwohl sie sich diese Position fast mit Tante Rosalia teilt, bei der Imma nun lebt.

    Als Imma zum ersten Mal einen Schritt aus der Wohnung der Tante wagt und schließlich auf den jungen Buchverkäufer Paolo trifft, habe ich sehr mit ihr mitgefiebert. Ein besonderes Detail, das mich als Leseratte natürlich sehr begeistert hat, ist übrigens, dass Imma von Paolo immer wieder Bücher kauft und diese dann heimlich liest. Das Lesen an sich spielt dadurch eine gewisse Rolle in diesem Buch und die diesbezüglichen Szenen waren immer sehr liebevoll beschrieben. Es ist übrigens sehr bezeichnend, dass Imma während ihrer „Gefangenschaft“ – als Gefangene fühlt sie sich zumindest – das Tagebuch der Anne Frank liest.

    Das Buch wird von einer melancholischen und irgendwie auch bedrückenden Grundstimmung beherrscht. Imma muss sich verstecken – die Hintergründe dazu sind brutal und gefährlich - und sehnt sich täglich nach nur ein paar Stunden in Freiheit. Immas Tante Rosalia ist unglücklich verliebt. Doch auch die Handlungsstränge, die in der Vergangenheit spielen, sind nicht immer schön. Und doch steht im Vordergrund immer der Familienzusammenhalt.

    „Der Duft von Erde und Zitronen“ ist ein Buch über Liebe, Freundschaft, Familie, verzeihliche Fehler, das Erwachsenwerden. Es umfasst nur knapp mehr als 300 Seiten, und doch ist es ein tiefgründiger und bewegender Roman. Schön finde ich übrigens auch, wie das Buch zu seinem Titel gekommen ist, aber das verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. ;-)

    Das Ende des Buches ist leider recht offen, aber vermutlich hat die Autorin an der richtigen Stelle aufgehört. So bleibt Vieles der Fantasie des Lesers überlassen. Und das ist doch auch mal ganz schön.

    Der Schreibstil von Margherita Oggero ist sehr lebendig und gefühlvoll. Die Autorin versteht es, ihre Leser zu berühren, sie an in ihre Geschichte zu fesseln und sie für das Schicksal ihrer Figuren zu begeistern. Stellenweise mutet der Stil etwas poetisch an, ist insgesamt sehr warm und liebevoll.

    Mein Fazit:
    „Der Duft von Erde und Zitronen“ ist ein Familienroman, der seine Leser nach Italien entführt und sie am italienischen Flair und Lebensgefühl teilhaben lässt.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Frl-Jette-Babettes avatar
    Frl-Jette-Babettevor 3 Jahren
    Ganz ok für zwischendurch...

    Vielleicht sind meine 3 Sterne etwas hart aber es ist ein Buch was ich bestimmt vergessen werde.

    Die Geschichte, um die es geht ist schön berührend. Ein junges Mädchen was eingesperrt leben muss. Darf nicht nach draußen, keiner darf von Ihrer Existent wissen. Durch einer tragischen Geschichte. Ich fand es an manchen Stellen anstrengend zu lesen, obwohl ich mich sehr auf das Buch freute nach der Leseprobe. Doch es wird mir zu viel drum herum geredet.

     

    Leider fand ich die Art des Denkens von Imma für 13 Jahre nicht sehr authentisch.

    Auch das Ende gefiel mir gar nicht. zu abrupt und lässt einen mit einem unbefriedigendes Gefühl zurück.

     

    Doch lohnt es sich schon mal das Buch zu lesen, für zwischendurch, nur hinterlässt es nichts Bleibendes.  

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    T
    Tehurivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Voll vom Geist Italiens mit seinen Gerüchen und Bewohnern. Es hätte aber noch viel mehr sein können.
    Die Sehnsucht nach Frieden und Freiheit

    "Der Duft von Erde und Zitronen" erzählt die in größtenteils drei Erzählsträngen aufgetrennten und miteinander verwobenen Geschicke einer ganzen Familie im südlichen Italien der Gegenwart. Obwohl in der heutigen Zeit spielend, erweckt es den Eindruck längst vergangener Jahrhunderte: Drogenkriege, Vergewaltigungen und ein Mafiaboss, der aus "Der Pate" stammen könnte, und ganze Gebiete streng unter seiner Kontrolle hält.
    Das junge Mädchen Imma hat schon viel gerade wegen diesen Umständen ertragen müssen. Sie lebt eingesperrt in einer kleinen, ärmlichen Wohnung, darf weder das Haus verlassen, noch sich am Fenster zeigen. Keiner darf erfahren, dass sie überhaupt existiert. Denn Imma trägt Blut an ihren Händen, das Blut des geliebten Sohnes vom Boss.
    Der Roman liest sich wie eine tragische Familiensaga, voll von Verlusten. Man leidet mit jedem der Charaktere mit und begreift erst nach und nach durch die ineinander übergreifenden Erzählstränge die manches Mal fatalen Verwicklungen, die schlussendlich dazu führten, dass ein junges, dreizehnjähriges Mädchen seiner kostbaren Freiheit beraubt wurde. An sich liefert der Roman genügend Material für atemlose Stunden, doch fehlt gerade diese Spannung an einigen Stellen und hätte wesentlich mehr hergeben können. Dennoch las ich gerne weiter, denn der Schreibstil ist so leicht und ungezwungen, dass man fast nicht anders kann. Über das Ende dagegen, kann auch dieser kaum hinwegtrösten. Die Geschichte wird so abrupt und ohne einen ansatzweise darin enthaltenen Abschluss beendet, dass ich mich zunächst wie vor den Kopf gestoßen fühlte. Man kann durchaus erahnen, wohin das führen sollte, aber es wirkt dabei sehr grob und lässt viel zu vielen möglichen Szenarien, die daraufhin folgen könnten, Platz.
    Nichtsdestotrotz ist "Der Duft von Erde und Zitronen" meiner Meinung nach gelungen, steckt voll vom Geist Italiens mit seinen Gerüchen und Bewohnern und geht auf leisen Sohlen ans Herz. Eine Erzählung von Sehnsüchten und dem drängenden Wunsch nach Freiheit.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    sommerleses avatar
    sommerlesevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ruhig erzählt, nimmt mich diese Geschichte gefangen! Das Ende hätte detaillierter sein können!
    Wo Angst regiert gibt es wenig Hoffnung

    "*Margherita Oggero*" schrieb 2011 den Roman "*Der Duft von Erde und Zitronen*", der 2012 bei der "*Deutschen Verlags-Anstalt*" erschien.

    Wie eine Gefangene lebt Imma in der Wohnung einer Tante hoch im Norden Italiens, weit weg von ihrem Heimatdorf bei Neapel. Die Dreizehnjährige ist in großer Gefahr, denn als der Sohn des Clanchefs sie zu vergewaltigen versuchte, schlug sie mit einem Stein zu. Jetzt soll sie dafür bezahlen. In der Einsamkeit der endlos scheinenden Tage wird Immas Wunsch nach Freiheit immer größer, bis sie sich schließlich stundenweise hinausschleichen kann und den jungen Buchhändler Paolo kennenlernt. Seine Bücher eröffnen ihr eine neue Welt und geben ihr den Mut, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

    Dieser Roman setzt sich zusammen aus feinfühlig erzählten einzelnen Geschichten verschiedener Frauen, die wunderbar zu einem passenden Ganzen verbunden werden. Bei den Frauenrollen bedient sich Oggero zwar Klischees, diese verdeutlichen jedoch nur die Situation im Süden Italiens und wirken absolut stimmig. Da gibt es die Mama, die verschmähte Braut, die als alter Jungfer endet, die bildschöne Tochter, die früh Mutter wird und das Mädchen Imma, noch ein Kind, das von den Männern schon als Frau gesehen wird.
    Gleichzeitig wird hier eine Gegend in Süditalien beschrieben, in der fast noch archaische Zustände herrschen und die Camorra ihre eigenen Gesetzte geltend macht.

    Der häufige Perspektivwechsel geschieht durch die erzählenden Frauen und das bringt Interesse in die Handlung mit sich. Langsam begreift man die tragischen Schicksale und hofft auf ein Ende dieser männlichen Vormachtstellung der Mafia und ihrer Handlanger.

    Der Erzählstil Oggeros wirkt sachlich und distanziert. Sie verwendet kurze Sätze, die trotzdem alles beeinhalten. Hierdurch kommt eine unaufgeregte Spannung zum Ausdruck, die die Traurigkeit noch unterstreicht.
     
    Dieser Roman zeigt in einem ruhigen Erzählton große Gefühle auf.
    Es geht um Liebe, die Hoffnung auf Freiheit, Familie und Lebensglück, aber auch um verletzte Gefühle, Einsamkeit, Schuld und Sühne.

    In der Person der Protagonistin Imma werden all diese Gefühle zusammen geführt und es gelingt ihr, durch ihren Freiheitswunsch einen Weg aus dieser Isolation heraus zu finden. 
    Das Imma eigentlich viel älter und reifer wirkt, als sie eigentlich erst ist, polarisiert und zeigt ihren Mut und ihren Wunsch, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ihre Erlebnisse haben sie schnell reif und lebenserfahren werden lassen. Durch Paolo lernt sie auch die Verliebtheit kennen und seine Bücher entführen sie in fremde Schicksale, die ebenfalls gefangen sind.

    Dieser lesenswerte Roman hat mir sehr gefallen, es ist ein Mix aus Familiengeschichte und Schicksalsroman, der mit Emotionen aufwartet und sehr beeindruckt. 

    Kommentare: 2
    97
    Teilen
    MintCandys avatar
    MintCandyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Man muss sich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, aber sobald man das getan hat lässt das Buch einen nicht mehr los!
    "Der Duft von Erde und Zitronen" von Margherita Oggero

    Die eigenen Kinder sind nun mal wie Blätter, die hinfallen, wohin der Wind sie trägt, und nicht immer nahe bei dem Zweig, von dem sie sich gelöst haben.

    Imma ist erst dreizehn und muss sich verstecken, wie eine Gefangene - ihr altes Leben musste sie zurücklassen, weil das Leben es so wollte.
    Trost findet Imma in Büchern. Sie teilt ihr Schicksal mit den Helden ihrer liebsten Romane und ihrem erfundenen Freund, ihrem verstorbenen und Toto.

    Ich möchte gar nicht mehr zu dem Inhalt des Buches sagen, weil man die Geschichte einfach auf sich zukommen lassen muss. Die Handlung und der Schreibstil erscheinen auf der ersten Blick vielleicht merkwürdig und anders als man es gewöhnt ist. Das liegt vor allem daran, dass es keine Kapitel gibt. Es wird aus verschiedenen Perspektiven (max. 3) berichtet, die entweder in der Vergangenheit oder Zukunft spielen.
    In den ersten 100 Seiten weiß man auch noch nicht genau wohin dieses Buch eigentlich führt - und genau das ist das spannende daran.

    Jedenfalls ist das Leben viel komplizierter, als ich früher gedacht habe, ich finde es schwierig, nicht an sich selbst oder den anderen zu zweifeln, an den Dingen, die man getan oder nicht getan hat, ebenso wie an denen, die geschehen und die wir geschehen lassen. - S.140.

    Der Schreibstil von Margherita Oggero ist etwas ganz besonderes! Am Anfang ist es zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald man sich in die Geschichte und die Charaktere hineingefunden hat, kann man nicht mehr aufhören zu lesen.

    Kommentare: 1
    4
    Teilen
    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Ein absolut wunderschönes Cover

    Inhalt: Wie eine Gefangene lebt Imma in der Wohnung einer Tante hoch im Norden Italiens, weit weg von ihrem Heimatdorf bei Neapel. Die Dreizehnjährige ist in großer Gefahr, denn als der Sohn des Clanchefs sie zu vergewaltigen versuchte, schlug sie mit einem Stein zu. Jetzt soll sie dafür bezahlen. In der Einsamkeit der endlos scheinenden Tage wird Immas Wunsch nach Freiheit immer größer, bis sie sich schließlich stundenweise hinausschleichen kann und den jungen Buchhändler Paolo kennenlernt. Seine Bücher eröffnen ihr eine neue Welt und geben ihr den Mut, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

    Cover: Ich finde das Cover wunderschön! Es sieht einfach irgendwie romantisch aus, so verträumt, obwohl man das Gesicht des Mädchens gar nicht sehen kann. Auch die hellen Farben, das gelb des Shirts, die Flaschen auf der Fensterbank, das Blau des Himmels, harmonieren perfekt miteinander. Ich liebe es!

    Schreibstil: Den Schreibstil von Margherita Oggero fand ich gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig. Positiv zu beurteilen ist, dass die Geschichte sowohl in der Vergangenheit spielt, als auch in der Gegenwart. So erfährt man, was zu Immas Situation geführt hat, aber auch, wie es ihr heute geht. Allerdings spielen in der Vergangenheit viel zu viele Charaktere mit. Das habe ich als extrem verwirrend empfunden, denn ich wusste oftmals gar nicht, um wen es gerade geht.
    Auch habe ich Imma als keine typische 13-jährige und damit keinen glaubwürdigen Charakter empfunden. Somit konnte ich ihre Geschichte und ihre Reaktionen nur schwer nachvollziehen.

    Die Story: Die Story an sich hat sich leider sehr stark an der Vergangenheit orientiert und daran, wie es zu der heutigen Situation hatte kommen können. Das war sehr schade, denn mir hat Immas Geschichte im Jetzt gefehlt, die mich viel mehr interessiert hätte und die für mein Empfinden sehr kurz und knapp abgehandelt wurde. Das war schade, da man aus der Thematik wesentlich mehr hätte machen können. Auch ihre Beziehung zu Paolo kam beispielsweise viel zu kurz. Darüber bin ich enttäuscht.

    Fazit: Ich bin enttäuscht, da ich mir mehr von Immas Geschichte versprochen hatte. Das Buch fokussiert sich sehr stark auf die Vergangenheit und die Geschichte eines italienischen Dorfes. Ich wollte aber Immas Geschichte und vor allem ihre Gegenwart erfahren. Ich habe somit nicht erhalten, was ich erwartet habe und bin deshalb enttäuscht.

    Kommentare: 1
    12
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Queenelyzas avatar
    Ihr Lieben,

    wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon!

    Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt.

    Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen!

    Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben.

    Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!
    Zum Thema
    Havenys avatar
    Hey :D

    Anlässlich meines zweiten Bloggeburtstags, möchte ich euch die Chance geben dieses Buch oder eines von neun anderen zu gewinnen.
    Ihr seid neugierig geworden?
    Dann schaut doch einmal hier vorbei:
    http://buecherhimmel.blogspot.de/2014/09/2-jahre-buecherhimmel-gewinnspiel.html#more

    Liebe Grüße
    LaLeLu26
    Zur Buchverlosung
    Mone80s avatar
    Ich lasse hier mein Exemplar von "Der Duft von Erde und Zitronen" wandern.

    Regeln:
    Ihr habt 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen. Sollte es länger dauern, einfach kurz Bescheid geben.
    Wenn es bei euch angekommen ist bitte kurz Bescheid geben, genauso, wenn ihr es weiterschickt
    Wenn ihr das Buch fertig gelesen habt, fragt ihr denjenigen, der nach euch in der Liste steht, nach seiner Adresse und schickt das Buch an ihn weiter.
    Sollte das Buch verschwinden, müssen sich Empfänger und Absender um einen Ersatz kümmern.
    Ich gehe mal davon aus, dass jeder mit dem Buch ordentlich umgeht. Das Buch hat einen Schutzumschlag und den werde ich mitschicken, der gehört irgendwie mit dazu.



    Teilnehmer:

    1)
    Linny -----19.06-weiter am 22.06
    2) ankedieleserin
    ----26.06
    3) sabrinacremer ---20.07
    4) MerlinundPaula--- 07.08.
    5) koeniginvonsaba---28.08
    6)  DieBerta---22.09.--18.10
    7) schokoloko29 ---23.10.-13.11
    8) Sineous---21.11
    9) Rocio---18.12
    10) Dreamworx--2.1.
    11) Rostockerin86--8.01---15.01

    13) gamaschi 19.01.

    ---zurück an mich
    G
    Letzter Beitrag von  gamaschivor 6 Jahren
    Das Buch ist angekommen.
    Zum Thema

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks