Margit Hähner Spielball der Götter

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Inhaltsangabe zu „Spielball der Götter“ von Margit Hähner

Was geschieht, wenn sich eine gelangweilte griechische Göttin in das Leben und Lieben einer frustrierten Singlefrau einmischt? Lena, Ende 30 und Leserbriefredakteurin bei einer großen Kölner Zeitung, ist davon alles andere als begeistert. Doch sich gegen eine Göttin zur Wehr zu setzen, die ihr zu Liebesglück verhelfen will, entpuppt sich als Ding der Unmöglichkeit. Vor allem, wenn sich diese auch noch mit der besten Freundin verbündet. Richtig turbulent wird Lenas Leben, als auch noch andere göttliche Herrschaften auf den Plan treten …

Ein Buch mit guter Wendung zum Schluss.

— EllaWoodwater
EllaWoodwater

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  • Ein Buch mit guter Wendung zum Schluss.

    Spielball der Götter
    EllaWoodwater

    EllaWoodwater

    26. June 2017 um 22:29

    Ich gebe ehrlich zu, dieses Buch lässt mich ziemlich gespalten zurück, denn ich weiß nicht recht, ob es mir nun gefallen hat oder nicht. Aber jetzt, nachdem es ausgelesen in meinem neu gebauten Regal steht, bin ich unsicher, wie ich das Buch bewerten soll.DER VERSUCH EINE MEINUNG ZU VERFASSEN …Tja, ich finde immer noch, der Klappentext klingt nach einem lustigen und spritzigen Liebesroman. Ich habe ihn mir peppig und mit vielen witzigen Momenten vorgestellt, in denen ich aus dem Lachen nicht mehr herauskomme. Diese Vorstellung wurde leider nicht erfüllt. Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich das Buch schlecht fand. Doch richtig vom Hocker gerissen hat es mich auch nicht. Am besten ich fange einfach mal bei den negativen Aspekten an. Die soll man ja eh immer zuerst benennen.Was mich zu Beginn und bis zur Hälfte des Romans wohl am meisten gestört hat, war diese Negativität. Der Klappentext verspricht für mich Spaß, aber die Protagonisten zieht einen mit in ein tiefes, schwarzes Loch. Sie kommt aus ihrem negativen Haus, gar nicht mehr raus. Es fing sogar an, mich regelrecht zu nerven. Sie wiederholte sich immer wieder, die Story stagnierte und die griechische Göttin kam mir in diesem Teil des Buches definitiv viel zu kurz.Ein weiterer Punkt, der mir seltsam vorkam, war dieser mysteriöse Traum den Lena erlebte. Die ganze Szene wirkte für mich, wie nachträglich reingebastelt, weil die Autorin etwas brauchte, um Lena und ihre Freundin Marika auf das Thema »Griechische Götter« zu lenken. Ich habe keine Ahnung, was Margit Hähner sich da gedacht hat, aber das Ganze erschien mir überhaupt nicht rund. Dieser Traum wurde auch nicht näher erklärt. Woher er kam? Oder, wieso sie ihn hatte? Nichts.Okay, Träume sind willkürlich, das sehe ich ein. Aber das war hier nicht der Fall. Zumindest nicht, wenn ich Sätze lese wie:»Dieser Traum war kein normaler Traum.«»Es war eigentlich gar nicht wie ein Traum, er war so wirklich.«Solche Textpassagen wecken in mir den Verdacht, dass da etwas im Busche liegt und ich erwarte früher oder später eine Erklärung, von mir aus auch nur eine Vermutung. Aber wenigstens irgendeinen Hinweis. Den gab es jedoch nicht und deshalb wirkte es auf mich, wie ein Einschub, der benötigt wurde. Zumal er inhaltlich völlig aus der Spur lief, wie ich finde.Irgendwie schade. Ich denke, der Autorin wäre sicher auch etwas anderes eingefallen, um das Götter-Thema zur Sprache zu bringen.Wesentlich positiver fiel mir die zweite Hälfte des Romanes auf. Da nahm das Buch um einiges mehr Fahrt auf. Es kam richtig Schwung in die Geschichte und es wurde zum Schluss sogar ziemlich spannend. Das hat für mich vieles gerettet, hinterließ jedoch eine zwiespältige Meinung.

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  • Auch ohne göttliche Hilfe...

    Spielball der Götter
    gaby2707

    gaby2707

    12. January 2014 um 17:05

    Den Klappentext fand ich so witzig, dass ich spontan beschlossen habe, gerade dieses Buch gerade jetzt zu lesen - und ich habe es nicht bereut. Lena Sommer geht stramm auf die 40 zu, arbeitet bei einer großen Kölner Zeitung und arbeitet dort die Leserbriefe ab. Sie ist immer noch Single und steht sich aufgrund der vielen Rückschläge in Liebesdingen oft selbst im Weg. Nach einer geplatzten Verabredung lernt sie die göttliche Amanda kennen, eine bildschöne Frau, nach der sich die Männer umdrehen, mit ganz speziellen hellseherischen Fähigkeiten. Da beginnt für sie ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Lena ist mir von Anfang an sympathisch. Sie, die alleinstehende Frau Ende 30, die sich auch noch ein Glück mit einem Mann und vielleicht sogar ein Kind wünscht. Dabei steht sie sich mit ihren dauernden pessimistischen Gedanken selbst im Weg und tut mir manchmal sogar ein bisschen leid. Sie kann (oder will) sich einfach nicht vorstellen, dass es noch Männer gibt, die sich für sie interessieren. Sie hat diese tiefsitzende Angst wieder enttäuscht zu werden. Mit ihrem Arbeitskollegen Arne, Mitte 40, wenig Haare, leichter Bauchansatz, fühle ich mich verbunden, da er ebenso wie ich der Meinung ist, dass sich Gedanken machen erst lohnt, wenn auch wirklich was passiert ist. Was soll er über Möglichkeiten nachdenken, die vielleicht niemals Realität werden. Er hat mich mit seiner Wandlung vom schnoddrigen Kollegen zum guten Freund und Gesellschafter doch mehr als verblüfft. Lenas beste Freundin Marika ist mir auch gleich ans Herz gewachsen. Sie hat eine so offene und ehrliche Art, wie sie nur wahre Freundinnen haben. Und sie steht Lena in allen Situationen felsenfest zu Seite, auch wenn Lena der Klartext den Marika redet nicht immer gefällt. Zuerst war mir die Begegnung mit olympischen Göttern etwas suspekt, aber mit dem Lesen habe ich an dieser Idee immer mehr Spaß gefunden. Es ist mal eine etwas andere Art der Liebesgeschichte. Ein nettes Buch für kurzweilige Lesestunden. Der Lesespaß kommt, wenn man sich auf das märchenhafte einlässt.

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  • Rezension zu "Spielball der Götter" von Margit Hähner

    Spielball der Götter
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    22. February 2012 um 14:56

    „Spielball der Götter“ klang für mich nach einem witzigen, turbulenten Liebesroman. Genau das Richtige für einen entspannten Abend bei diesem kalten Wetter. Obwohl ich eigentlich Bücher bevorzuge, bei denen die Protagonistin in meinem Alter ist, konnte ich nicht widerstehen, denn die Thematik ist auf jede Altersgruppe anwendbar. Die Protagonistin war mir sofort sympathisch, denn sie erinnerte mich stark an mich selbst. Genauso werden zahlreiche andere Leser denken. Lena ist das typische Bild einer frustrierten, eingeschüchterten, pessimistischen Frau, die nach einigen Rückschlägen nur den Wunsch nach echter Liebe hat, diese jedoch längst abgeschrieben hat. Ihre Gedankengänge sind so realistisch, dass es stellenweise beängstigend ist. Auf der anderen Seite ist es interessant einmal zu sehen, dass es anderen Frauen ähnlich geht, und wie sehr man sich mit dieser Denkweise die Möglichkeiten verbaut. Durch diese Natürlichkeit schließt man Lena nicht nur sofort ins Herz, sondern fiebert durchweg mit ihr mit. Auch die anderen Protagonisten sind durchdacht, authentisch und auf ihre Art und Weise liebenswert. Die Protagonisten in Kombination mit dem ausgezeichneten Stil, der sich besonders durch seine Leichtigkeit, seinen Detailreichtum und seine Lebendigkeit hervorhebt, verspricht eine Menge Spaß, der in meinen Augen jedoch an der Umsetzung scheitert. Aus dem Thema hätte einiges mehr herausgeholt werden können. Lange Zeit weiß die Protagonistin nicht einmal wer sich hinter Amanda versteckt. Viel zu spät wird sie zusammen mit den anderen Göttern eingeführt. Dadurch zieht sich die Geschichte meines Erachtens anfänglich sehr in die Länge. Zudem hätte ich durch den Klappentext einfach mehr Witz und Spaß erwartet. Stattdessen ist alles sehr vorhersehbar und kopflastig. Die ständigen Ängste und Sorgen sind zwar realistisch, aber nehmen der Story einfach die humorvolle Seite. Gags, die die Autorin durch Amanda einbaut, werden unterbrochen. Dazu kommt die Tatsache, dass Margit Hähner durch verschiedene Männer versucht, das Ende offen zu halten. Im realen Leben gibt es zwar auch meist in den entscheidenden Momenten die Wahl zwischen zwei Kandidaten, aber dieser Zufall bei Arne, fand ich doch etwas deplatziert. Hätte Amanda nachgeholfen oder hätte sie einen fremden Mann kennengelernt okay, aber welcher Arbeitskollege fragt nach Jahren urplötzlich nach einem Date. Sicherlich gibt es dies, aber es wirkte irgendwie komisch. Damit könnte ich noch Leben, aber zwei Punkte habe ich wirklich als störend empfunden. Fangen wir mit dem Schluss an. Hier versucht Margit Hähner fast krampfhaft noch etwas Pepp in die Geschichte zu bringen. Eine neue Variable in der Gleichung bringt noch lange nicht das gewünschte Ergebnis. Der Ausgang des Buches war völlig vorhersehbar und in meinen Augen sogar schwach, da es zwar abgeschlossen, aber leicht abrupt endet. Auf der anderen Seite hat mich der Einbau der Götter irritiert und gestört. Die Idee finde ich erstklassig, aber ich habe mich oft gefragt: Wozu? - Denn Amanda gibt nur kleine Denkanstöße, so wir ihre beste Freundin auch. Im Grunde kann man sagen, dass sie ihren Traumprinzen gänzlich ohne Amanda kennengelernt und erobert hat. Ohne die Götter hätte es vielleicht etwas länger gedauert, wenn überhaupt. In meinen Augen hätte sich die Autorin entweder auf das normale Thema, die negativ denkende Single-Frau konzentrieren soll, so wie es ihr in diesem Buch auch grandios gelungen ist, oder sie hätte sich auf eine wirklich witzige Art mit den Göttern einlassen sollen. Bei dieser Umsetzung kommen die Götter einfach zu wenig zur Geltung. Darin liegt, denke ich mal, mein größtes Problem. Der Schriftstellerin ist eine realistische Umsetzung der Problematik „Ängste bezüglich neuer Partnerschaft“ gelungen, die auf interessante Art und Weise aufzeigt, wie man sie meistert und sein Glück finden kann. Jedoch eine schwache Umsetzung was die humorvolle Umsetzung seitens der Götter angeht. Zudem hätte ich mir noch einen Hauch Romantik am Schluss, oder eine überraschende Wendung gewünscht. So war es einfach nur passend, aber konnte nicht brillieren.

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