Margit Heumann Wo er recht hat, hat er recht

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Inhaltsangabe zu „Wo er recht hat, hat er recht“ von Margit Heumann

Ein kurzer Krimi, nicht mehr und nicht weniger. Mit 20 Illustrationen.

Eine wirklich humorvolle Kurzgeschichte, bei der mir aber der Krimi fehlte.

— maliterature
maliterature

Zum Kurzverweilen gut geweignet - Humorvolle Kurzgeschichte

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

Kurze Geschichte mit hübschen Kugelschreiberzeichnungen als Illustration. Ein Krimi? Eher nicht. Aber mit unterhaltsamen Beobachtungen.

— Ratzifatz
Ratzifatz

Ein sehr kurzweiliges aber doch interessantes Buch.

— HarleyQuinnQueenofGotham
HarleyQuinnQueenofGotham

Ein kurzweiliger Krimi. Genau das richtige für zwischendurch:-)

— buecherwuermli
buecherwuermli

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  • Ein nicht-Krimi für einen humorvollen Regentag

    Wo er recht hat, hat er recht
    maliterature

    maliterature

    01. July 2017 um 20:10

    An manchen Tagen kann sich das Wetter einfach nicht entscheiden. Es regnet, danach der schönste Sonnenschein und dann wieder Regen. Solch ein regnerischer Tag wäre definitiv ein Lesetag, wenn nicht jeder Tag ein Lesetag wäre. Passend zu diesem Wetter scheint mir – und ja, ich fange mal wieder mit dem Wetter an – das Heftle von Margit Heumann „Wo er recht hat, hat er recht“. Eine der heutigen Regenphasen genügte schon für die Kurzgeschichte, die bei einem Format von A6 sowie 60 Seiten alles andere als lang ist. Doch worum handelt dieses Heftle von Unartproduktion? Kurzgesagt, um Paul, der von seiner Kätzin Emma zu einem Campingurlaub überredet wird. Dort stört er sich so sehr an seinem Wohnwagennachbarn, dass er ihn auf den Campingplatztoiletten einsperrt. Zwar wird die Geschichte auf dem Cover als „ein kurzer Krimi“ deklariert, was sie durch die Ausübung der Freiheitsberaubung ohne Zweifel auch ist, konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf alles was zur Tat hinführte und erinnerte mich somit ehr an eine Art „Charakterstudie“, die direkt bei der Tat abrupt abbricht. Das wäre jedoch auch das einzige was ich kritisieren würde. So finde ich zum einen den Schreibstil klasse. Es gab zwar teilweise einige Aufzählungen, doch jede von ihnen half Paul weiter zu porträtieren. Weiterhin war das Heftle auch ständig zum Schmunzeln gebracht. Auch seien an dieser Stelle die Illustrationen zu erwähnen, die das Heftle schmücken. Ich finde es so hübsch, wie sie – wie auch auf dem Cover sichtbar – auf Buchseiten gezeichnet sind. Mein Lieblingszitat ist ohne Frage „[…] es schüttet, das kann die Blase nicht ernst meinen, sie soll mal aus dem Fenster schauen, bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür auch nicht als Blase.“ auf Seite 25. Zusammenfassend war es also eine wirklich humorvolle Kurzgeschichte, bei der mir aber der Krimi fehlte. (Und das Wissen, dass es Paul so viel besser gehen würde, wenn er einmal "Nein" gesagt hätte. Aber da bin ich ja auch schlecht. ;) )

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  • Kein Krimi, sondern die Geschichte eines Camping-Urlaubs

    Wo er recht hat, hat er recht
    Forti

    Forti

    16. June 2017 um 19:17

    Die Geschichte "Wo er Recht hat, hat er Recht" ist für mich kein Krimi, sondern die Schilderung eines Camping-Urlaubes mit all seinen Widrigkeiten. Der Mord (wenn es denn einer ist) lässt mich etwas ratlos zurück - die Geschichte wirkt etwas unvollendet, was nicht nur daran liegt, dass es garkeine Mordermittlungen o.ä. gibt. Die Geschichte wird von Margit Heumann etwas schnodderig erzählt. Die Sprache hat zwar einen leichten österreichischen Einschlag, ist aber auch für Piefkes gut zu verstehen. Mir hat diese Sprache gut gefallen. Die etwas düsteren Illustrationen von Hans-Werner Huberti passen gut zum Text und machen dieses kleine Bändchen zu etwas besonderem. Apropos Bändchen - hier noch ein paar Infos zur Form: bei den Schundheften handelt es sich um Heftchen mit Texten und Illustrationen ohne festen Einband im Format einer Postkarte.

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  • Leserunde zu "Wo er recht hat, hat er recht" von Margit Heumann

    Wo er recht hat, hat er recht
    MargitHeumann

    MargitHeumann

    Lust auf eine Leserunde zu einem Mini-Krimi, in dem alles schräg ist: Das Format. Die Illustrationen. Die Reihe. Der Plot. Der Stil. Ein Hefterl im Postkartenformat mit 60 Seiten und 20 skurrilen Zeichnungen, erschienen am 1. April 2017 in der Schundheft-Reihe des Verlags Unartproduktion. Für den Paul, von seiner Kätzin zum Campingurlaub gezwungen, wird der Wohnwagennachbar zum Horror, sodass er ihn am Ende in den Toilettenanlagen entsorgt. Unter den Bewerbern verlose ich 10 Schundhefte #15. Leserstimmen: "Legerer Erzählton, assoziativer Gedankenstrom, nicht nur ein kurzer Krimi, sondern das angedeutete Porträt eines eigenwilligen Paares."  "Nach den ersten Sätze ahnt man den Schalk, der der Autorin beim Schreiben im Nacken gesessen haben muss und das eigene Grinsen hält bis zur letzten Seite an." "Nicht nur Männer können  so schreiben, dass es sprachlich ursprünglich wirkt, ungekünstelt und situationswitzig." "Ein Sprachstil, der jedes Plauderherz höher schlagen lässt und man ganz nebenbei erfährt, wer welches Klopapier benutzt und warum Edelstahl so ungemein praktisch ist. Ein wahrhaftiges Vergnügen, auch wenn man am Ende die Kürze bedauert, aber in der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze, und ach, lest es einfach ..." Meine Frage dazu: Findet ihr den Stil des Covers passend zum Plot? Ich freue mich auf zahlreiche Bewerbungen und werde natürlich hier häufig präsent sein.

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  • Ein anderer Krimi auf dem Campingplatz

    Wo er recht hat, hat er recht
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    30. May 2017 um 08:02

    Mal ein anderes Buchformat.Inhalt: Die Geschichte handelt von Paul, der am liebsten in seiner eigenen Wohnung Urlaub machen will. Aber seine Frau Emma will in einem Campingwagen Urlaub machen.  Er geht nicht gerade mit Freude an die Sache, besonders weil das Wetter und der Nachbar nicht mit spielen wie Paul das will. Das Ende der Geschichte und Pauls Reaktion war für mich total unerwartet.Die Geschichte ist gut und humorvoll zu Lesen. Aber wer hier einen richtigen Krimi erwartet ist hier falsch. Es ist eine Geschichte wie es zu einem Mordfall kommt.Das Cover und die Bilder im Buch sind einzigartig und gefallen mir gut.Ein kleines Buch für Zwischendurch.

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  • Kurzweilige Geschichte über einen nicht ganz erholsamen Urlaub

    Wo er recht hat, hat er recht
    Franziska_Kirchner

    Franziska_Kirchner

    29. May 2017 um 19:15

    Paul lässt sich von seiner Freundin breitschlagen, Urlaub im Wohnwagen zu machen. Wie er erwartet hat, ist der Urlaub ganz deutlich nicht sein Geschmack: es ist eng, die ganze Zeit regnet es, der Toilettengang wird zum Exhibitionismus und der Nachbar ist viel zu aufdringlich. Als ein Knödelessen bei eben jenem unausweichlich scheint, ist es dem Paul zu viel. Der arme Nachbar muss dran glauben und wird in der Toilette eingesperrt. Für den Paul gibt es aber Hoffnung: seiner Freundin reicht der Urlaub nun auch.Margit Heumann beweist in dem kurzen Krimi ihre große Wortgewandtheit und ihre literarischen Fähigkeiten. Die Aufmachung des Buches ist etwas Besonderes, da es sich um ein Din A6 großes („Schund“-)Heft handelt. Auch finden sich in dem Heftchen kleine Zeichnungen, die mit Kugelschreiber auf Buchseiten gemalt wurden und dem Inhalt einen zusätzlichen Schliff gibt.Eine sehr unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die leider sehr kurz ist und mit dem vermeintlichen Mord an dem Nachbar ein abruptes Ende findet.

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  • kurzweilige, humorvolle Unterhaltung

    Wo er recht hat, hat er recht
    Steffi_Leyerer

    Steffi_Leyerer

    29. May 2017 um 08:11

    Wo er recht hat, hat er recht von Margit Heumann, erschienen im April 2017 in der Schundheft-Reihe des Verlages UnartproduktionInhalt:Paul wird von seiner „Kätzin“ zu einem Campingurlaub in der Toscana „überredet“. Was dann passiert, wenn das Wetter nicht mitspielt und der Nachbar mit seinem komplett anderen Tagesrhythmus Pauls Ruhe stört, ist abzusehen. Zur Eskalation kommt es dann als besagter Nachbar sich erdreistet, Paul zum Essen einzuladen – es soll Semmelknödel geben, die Paul hasst...Persönliche Meinung:Wer hier wirklich einen Krimi erwartet, wird enttäuscht werden. Vordergründig werden Pauls Gedanken und Empfindungen zum Ausdruck gebracht. Mit viel Humor wird das Bild eines skurrilen und verschrobenen Einzelgängers beschrieben. Ich konnte mich – zumindest in Teilen – total gut mit Paul identifizieren. Paul ist genauso wenig begeistert von Campingurlaub, wie ich es auch bin und die Ausführungen bezüglich der nicht vorhandenen Bewegungsfreiheit im Wohnwagen oder auch die Beschreibung der „Klo(papier)mentalität“ der Camper lässt mich schon sehr schmunzelnFazit:Auffällig ist schon das total ungewöhnliche Format dieses Büchleins. Auch das Cover ist außergewöhnlich mit den Zeichnungen auf alten Buchseiten. Diese Zeichnungen findet man auch im ganzen Heft immer wieder.Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich hier um eine sehr kurzweilige, humorvolle Geschichte handelt, die man sehr gut zwischendurch lesen kann. Allerdings sollte man keinen wirklichen Krimi erwarten, denn dieser Aspekt kommt meiner Meinung nach hier viel zu kurz.

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  • Blockierter Künstler im verregneten Campingurlaub

    Wo er recht hat, hat er recht
    Ratzifatz

    Ratzifatz

    28. May 2017 um 21:21

    Margit Heumanns sehr kurzer "Krimi", der als sogenanntes "Schundheft #15" erschienen ist, handelt vom verregneten Campingurlaub eines Künstlerpaars. Der Maler Paul hat eine Schaffenskrise und lässt sich von seiner "Kätzin" zu einem Campingurlaub breitschlagen. Trotz etlicher Vorbehalte gegen derartige Vergnügungen macht er sich also auf nach Italien, zum Campingplatz. Der Leser begleitet die beiden durch zehn kurze Kapitel, wobei jedes Kapitel durch eine zum Inhalt passende Kugelschreiberzeichung illustriert ist. Paul ist kein sehr sympathischer Charakter und hat an den meisten Dingen etwas auszusetzen. Die Reise nach Italien ist für ihn, der lieber in seinem ruhigen Heimatort geblieben wäre, wohl eine Qual, muss er doch auch auf den täglichen Kaffeehausbesuch und die Lektüre deutschsprachiger Zeitungen verzichten. Das fürchterliche Regenwetter und der kleinbürgerliche Rentner, der am leeren Campingplatz genau neben dem Paar residiert, geben ihm dann aber den Rest, der das Fass zum Überlaufen bringt. Sprachlich ist das Buch in einem flapsig ironischen Stil gehalten. Der Satzbau der Autorin kombiniert Kommentierungen des Erzählerichs, Gedankenflüsse der Figuren und herkömmliche Beschreibungen durch Beistriche in relativ langen Sätzen. Dies gelingt durchaus überzeugend, ohne an irgendeiner Stelle überzogen oder prätentiös zu klingen und schafft eine absurde Grundstimmung, in der neurotische Befindlichkeiten Pauls und Überlegungen über die ideologische Bedeutung der verschiedenen Klopapiervorlieben glaubwürdig nebeneinander stehen. Leider führt dieser ironische Schreibstil aber auch dazu, dass die Erzählstruktur aufgebrochen wird und von dem versprochenen Krimi eigentlich gar nicht die Rede sein kann. Die zuerst recht gemächliche Geschwindigkeit in der Geschichte und die für das schmale Heftchen durchaus genaue Schilderung unterhaltsamer Nebensächlichkeiten, welche in der Ausführung assoziativ aufeinanderfolgender, aber aufs Ganze bezogen zusammenhangloser Einzelheiten bestehen, endet abrupt in einer höchstens zwei Seiten langen Krimihandlung. Die Abruptheit der Krimihandlung wirkt aber nicht nur hinsichtlich des Textverhältnisses etwas herbeigezwungen. Auch hinsichtlich der Hauptfigur ist das Abgleiten ins Pathologische, das (möglicherweise) zum Mord führt, ziemlich unmotiviert. Die Darstellung von Pauls Befindlichkeiten ist zwar so intim, dass etwaige Marotten und Wehwehchen glaubwürdig und dicht dargestellt sind; die im Titel versprochene Krimihandlung gleicht aber eher einem Ausweichen ins Absurde, das - wie aus der Pistole geschossen - vom davor Aufgebauten nicht getragen wird, bloß damit der Krimianspruch eingehalten wird. Das hätte größeren Raumes bedurft, war mit der Beschränkung der Form aber wohl nicht vereinbar. Eine längere Geschichte in einem richtigen Roman wäre sehr interessant gewesen. Manchmal ist mehr eben mehr. 

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  • Wo er recht hat, hat er recht

    Wo er recht hat, hat er recht
    HarleyQuinnQueenofGotham

    HarleyQuinnQueenofGotham

    27. May 2017 um 14:46

    Klein aber oho!Das Buch "Wo er recht hat, hat er recht" von Margit Heumann, erschienen 2017 in der "Schundheft"-Reihe des "Unartproduktion"-Verlages, handelt von einem unzufriedenen Mann, Paul, der mit seiner Frau auf einen Campingplatz in die Toskana fährt und den dortigen Geschehnissen. Der Text der kurzen Kapitel lockt mit kurzen und einfach gestrickten Sätzen ohne Fachworte, sodass die Lektüre einfach von der Hand geht und angenehm bleibt.Das Layout des Krimis dagegen ist und bleib einzigartig, denn ab und an finden sich neben dem eigentlichen Text eine weitere Seite, scheinbar aus einem anderen Buch entnommen, dessen Text aber mit einer Zeichnung überdeckt wird, sodass der Text kaum mehr zu lesen ist (es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass nur die Zeichnungen zur Geschichte gehören :)). Die Geschichte beginnt mit einer verhältnismäßig langen Exposition und Einleitung und erst gegen Ende kommt es zum Klimax; zum spannendsten Punkt sowie der abfallenden Handlung. Desweiteren findet sich in der Mitte des Buches eine Vorausdeutung, um auf das doch etwas überraschende Ende der Geschichte vorzubereiten.Alles in allem eine humorvolle, kleine Lektüre, die nicht nach den allgemeinen Regeln eines Krimis spielt. Besonders ans Herz zu legen den eher "faulen" Wenig-Lesern mit wenig Zeit und wenig Motivation, da die Geschichte interessant ist und man sie doch schnell beendet.Ich danke dem Verlag und der Autorin für die Bereitstellung meines Exemplars.

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  • Ein toller kurzweiliger Krimi...

    Wo er recht hat, hat er recht
    buecherwuermli

    buecherwuermli

    27. May 2017 um 12:43

    Titel : Wo er recht hat hat er rechtAutor : Margit HeumannSeitenzahl : 66Verlag : unartproduktionInhaltsangabe : Ein kurzer Krimi, nicht mehr und nicht weniger. Mit 20 Illustrationen.Als erstes fand ich das Format des Buches toll. Sowas hatte ich bis jetzt noch nicht:-)Die Geschichte ist in einem lockeren Erzählstil geschrieben die das lesen leicht macht.  Ausserdem hat die Geschichte eine Menge Witz! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was natürlich auch an der Seitenzahl gelegen hat. Die Geschichte erzählt von Paul, der ein rechter Pessimist ist, er wird von seiner Freundin gezwungen Wohnwagenurlaub zu machen:-) Er geht nicht gerade mit Spass an die Sache und hat im Laufe des Urlaubs eine Menge auszusetzen, inklusive eines Frühaufstehers und Tiroler Knödel:-) Mir kam ständig : Der arme Paul in den Sinn:-)Das Ende kam nur etwas plötzlich:-)Fazit:Eine richtig gute Geschichte:-)

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