Margit Kruse

 3,8 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor*in von Eisaugen, Fröhliches Morden überall und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Margit Kruse wurde 1957 in Gelsenkirchen geboren. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Revier-Krimis »Eisaugen«, »Zechenbrand«, »Hochzeitsglocken« und »Rosensalz«. Sie ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Seit 2004 ist die Gelsenkirchenerin als freiberufliche Autorin tätig. Neben etlichen Beiträgen in Anthologien hat sie bislang zahlreiche Bücher veröffentlicht. Labrador Enja ist stets dabei, wenn sich Margit Kruse auf Recherche-Tour begibt. Besonders der Hauptfriedhof ihres Heimatortes hat es der Autorin angetan. Margit Kruse ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Margit Kruse

Cover des Buches Zechenbrand (ISBN: 9783839213827)

Zechenbrand

 (8)
Erschienen am 04.02.2013
Cover des Buches Eisaugen (ISBN: 9783839228180)

Eisaugen

 (10)
Erschienen am 10.02.2021
Cover des Buches Fröhliches Morden überall (ISBN: 9783839200285)

Fröhliches Morden überall

 (9)
Erschienen am 08.09.2021
Cover des Buches Schneeflöckchen, Blutröckchen (ISBN: 9783839221372)

Schneeflöckchen, Blutröckchen

 (7)
Erschienen am 11.10.2017
Cover des Buches Hochzeitsglocken (ISBN: 9783839216019)

Hochzeitsglocken

 (7)
Erschienen am 02.07.2014
Cover des Buches Rosensalz (ISBN: 9783839219249)

Rosensalz

 (4)
Erschienen am 06.07.2016
Cover des Buches Opferstock (ISBN: 9783839221365)

Opferstock

 (3)
Erschienen am 02.08.2017
Cover des Buches Wer mordet schon im Hochsauerland? (ISBN: 9783839217801)

Wer mordet schon im Hochsauerland?

 (3)
Erschienen am 01.07.2015

Neue Rezensionen zu Margit Kruse

Cover des Buches Mörderisches aus Westfalen (ISBN: 9783839203941)
Zabou1964s avatar

Rezension zu "Mörderisches aus Westfalen" von Margit Kruse

Spannende Kurzgeschichten mit vielen Ausflugstipps
Zabou1964vor einem Jahr

In ihrem neuen Band mit Krimi-Kurzgeschichten entführt uns Margit Kruse ins „mörderische Westfalen“. Kreuz und quer durch die malerische Region in der Mitte Deutschlands lässt sie ihre Figuren zum Teil skurrile Morde begehen. Die Geschichten haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Das ist auch der besonderen Gabe der Autorin geschuldet, den Menschen aufs Maul zu schauen und deren dialektische Eigenheiten gekonnt und witzig aufs Papier zu bringen. Zudem baut sie auf sehr unterhaltsame Art und Weise die ein oder andere Anekdote aus der jeweiligen Region in ihre Geschichten ein.


Neben zwölf spannenden Krimis bietet dieses Buch viele wertvolle Tipps für Ausflüge in Westfalen. Von der Sparrenburg in Bielefeld über das Kloster Dalheim, das malerische Bad Sassendorf bis hin zu einer Schnapsbrennerei im Münsterland führt Margit Kruse ihre Leser durch die schöne Region.


Ganz besonders hat mich gefreut, dass meine liebste Protagonistin Margarete Sommerfeld auch in zwei Geschichten vorkam. Dieser Figur hat Margit Kruse eine ganze Reihe gewidmet, die ich mit größtem Vergnügen gelesen habe.


Eine kleine Übersichtskarte mit den Handlungsorten der Geschichten hätte ich noch hilfreich gefunden. Aber in Zeiten des stets zur Verfügung stehenden Internets ist diese verzichtbar.

Cover des Buches Karpfen, Kerzen, Kohleofen (ISBN: 9783839202708)
Zabou1964s avatar

Rezension zu "Karpfen, Kerzen, Kohleofen" von Margit Kruse

Unterhaltsame und kurzweilige Geschichten aus dem Ruhrgebiet
Zabou1964vor 2 Jahren

Margit Kruse, die Erschafferin der „Miss Marple aus dem Ruhrgebiet“, Margareta Sommerfeld, versüßt uns in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit mit einer Sammlung von genau 24 Kurzkrimis. Ihre Protagonisten sind vom Schicksal eher benachteiligte Figuren, die sie mit spitzer Feder so trefflich beschreibt, dass ich oftmals laut auflachen musste. Die Handlungsorte ziehen sich durch das gesamte Ruhrgebiet und darüber hinaus, zum Beispiel nach Bad Sassendorf. Hierbei werden immer wieder besondere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Halde Rheinpreußen in Moers oder Schloss Berge in Gelsenkirchen beschrieben. Ich werde sicherlich den ein oder anderen Tipp für einen Ausflug nutzen.


Die Geschichten sind recht kurz, sodass man jeden Abend gemütlich auf dem Sofa einen Kurzkrimi genießen und sich die Zeit bis zum Heiligen Abend unterhaltsam verkürzen kann. Natürlich eignet sich das Buch auch gut als Weihnachtsgeschenk für liebe Menschen, die das Ruhrgebiet bereits kennen oder aber noch kennenlernen möchten. Man merkt der Autorin an, dass sie ein echtes Kind aus dem Kohlenpott mit einer großen Liebe zu ihrer Heimat und den Menschen dort ist.

Wie vom Gmeiner Verlag gewohnt, ist das Buch wieder sehr hübsch gestaltet. Das Cover ist schwarz gehalten, der Titel ist in Rot und eine Christbaumkugel in Grün und Rot darauf gedruckt. Die Titel der einzelnen Geschichten sind Weihnachtsliedern entnommen, darunter steht der Name des Handlungsortes.


Die von mir so geliebte Margareta Sommerfeld kommt auch in einigen Geschichten vor. Ihre übliche schnoddrige Art und ihr selbstbewusstes Auftreten haben mich wieder sehr amüsiert. Ich fiebere schon sehr einem neuen Fall von ihr entgegeben.

Fazit:

Margit Kruse kann es einfach: unterhaltsame, kurzweilige Geschichten aus ihrer Heimat erzählen.


Cover des Buches Fröhliches Morden überall (ISBN: 9783839200285)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Fröhliches Morden überall" von Margit Kruse

Ärgerlich langweilig mit unsympathischen Charakteren
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Margareta und Thomas fahren gemeinsam mit ihren Müttern in den Weihnachtsurlaub. Dazu hat man ein gemütliches Ferienhaus gemietet. Doch mit der Idylle ist es bereits bei der Ankunft vorbei, weil Thomas, seines Zeichens Kriminalkommissar zahlreiche Verhaltensregeln aufstellt, die an einen Aufenthalt in einer Jugendherberge erinnern. Natürlich rebellieren die Damen, allen voran seine eigene Mutter Eleonore. Als dann Eleonore am Silvesterabend ermordet wird, entwickelt sich der Urlaub in einen veritablen Albtraum.

 

Es scheint, als wäre die Frau mit der Altbäuerin Brigitte verwechselt worden, die ihren Sohn finanziell an der kurzen Leine hält.

 

Doch was führt Fritz, den ergrauten Hahn eines illustren Damenquartetts aus Leonores Heimatort an den Tatort? War da doch mehr zwischen der Toten und Fritz? 

 

Meine Meinung:

 

Die Idee zu diesem Krimi hat mir gut gefallen, die Umsetzung hingegen war einfach nur schlecht.  

Thomas entpuppt sich als unfähiges Muttersöhnchen, das in Selbstmitleid verfällt und als lebensunfähiger Macho. Wie macht der bitte seinen Job bei der Kripo? Dem Vernehmen nach ist das bereits der 8. Krimi rund um dieses Duo. Ich gebe zu, dies hier ist mein erstes Buch der Autorin. 

Margarete ist private Ermittlerin und kommt auch nicht wirklich in Schwung. Die aus Dortmund herbeigerufene Kriminalpolizisten Rolf Grundmüller und Tanja Altmaier scheinen eher damit beschäftigt zu sein, sich gegeneinander anzufeinden und den Dorfpolizisten Ralf Gradomski zu mobben, als Eleonores Tod aufklären zu wollen.  

Gemeinsam haben alle Personen, dass ihnen kalt ist (eh klar, es ist Winter) und das mehrfache Hineinstopfen von Torten im Café des Ortes. Ach ja, lautstark unterhalten sich die Polizisten im Wirtshaus bzw. Im Café über Ermittlungsergebnisse, mögliche Mordmotive und Verdächtige. Blöderweise sind mindestens zwei potenzielle Täter anwesend.  

Die Charaktere weisen jede Menge Charakterschwächen auf. Sie sind lieb- und farblos gezeichnet, entsprechen dafür zahlreichen Klischees. 

Die einzige Person, die mir gefallen hat, ist Brigitte Voss-Grobe, die der ermordeten Eleonore zum Verwechseln ähnlich sieht und die im Dorf mehr Feinde als Freunde hat.  

Der Schreibstil ist einfach und zahlreiche Wiederholungen nerven ziemlich (frieren, Torten essen etc.). Wir Leser können uns merken, dass es zu Weihnachten und Silvester schneit und kalt ist. Die Dialoge lassen ebenso zu wünschen übrig, wie die Handlung an sich.

Insgesamt wirkt der Krimi ziemlich lieblos hingeschrieben. Diese Reihe werde ich nicht weiterverfolgen. 

Fazit: 

Die Idee hat mir gefallen, dafür lasse ich den 2. Stern blinken, sonst ist dieser Krimi weder fröhlich noch spannend, sondern einfach ärgerlich langweilig.

 

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