Margit Kruse Hochzeitsglocken

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Inhaltsangabe zu „Hochzeitsglocken“ von Margit Kruse

Margareta Sommerfeld ist genervt: Sie hat sich von ihrer Mutter zu einer Kaffeefahrt überreden lassen. Nun sitzt sie in dem mit euphorisierten Rentnern gefüllten Bus und senkt den Altersdurchschnitt. Aber sie ist nicht allein: Der Schönling Simon von Brehden passt auch nicht so recht in die lustige Reisegesellschaft. Margareta ist sichtlich angetan von ihm, doch bevor sie sich näherkommen können, entdeckt sie seinen Leichnam im Heizungskeller seiner Villa …

Schrecklicher langweiliger Plot, wenig Spannung und biedere Charaktere.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein humorvoll, spannender Krimi mit Lokalkolorit, bei dem mir das Lesen Spaß bereitet hat!

    Hochzeitsglocken

    numinala

    17. January 2015 um 17:16

    Da hat sich Margarete doch tatsächlich von ihrer Mutter dazu überreden lassen mit ihr an einem Tagesausflug teilzunehmen - schließlich hätte sie ja dort vielleicht die Chance, den Mann fürs Leben kennenzulernen. Nun - im Bus sitzend – umgeben von lauter Rentnerinnen und Rentnern, die sich ausgelassen auf den Tag freuen, kommen Margarete jedoch ernsthafte Zweifel! Der einzige Mann in ihrem Alter, der die anwesende Damenwelt auf das Köstlichste zu amüsieren vermag, ist Simon von Brehden. Ein Dressman, eine Schönheit ohne Makel, ein Traumtyp mit einer Baritonstimme, die die Frauenherzen dahinschmelzen lässt!!! Aber Moment mal.... Simon von Brehden??? Wenn das mal nicht Harald Kleinschmittger ist, ihr ehemaliger Klassenkamerad und damals DIE Lachnummer schlechthin. Von wegen von Brehden! Wie hat er es nur geschafft, sich dermaßen zu verändern? Unglaublich! Als Margarete Harald am folgenden Tag zur Rede stellt, ist sie überrascht, wie sehr er sich tatsächlich verändert hat. Er ist nicht nur gutaussehend, sondern auch sympathisch und so etwas von sexy. Nur schade, dass sie ihn bei Ihrem zweiten Date tot auffindet - aufgebahrt im Heizungskeller. So geht es aber nicht. Da bringt jemand ihren eventuellen Traummann um, bevor sie überhaupt von ihm träumen kann? Margarete macht sich also daran - unter Mithilfe ihrer Mutter Waltraud, den Täter zu finden! Fazit Ein richtig gutes Buch. Ich, als gebürtige Ruhrgebietlerin, fühlte mich sofort zuhause - in Gelsenkirchen, Essen, Geldern - einfach im gesamten Buch. Die Figuren sind so gezeichnet, das ich meine Heimat sofort wiedererkannt habe und mich pudelwohl fühlte. Dies hier ist der dritte Teil um Margarete - für mich der Erste, allerdings fiel der Quereinstieg überaus leicht. Ein humorvoll, spannender Krimi mit Lokalkolorit, bei dem mir das Lesen Spaß bereitet hat! Viele Grüße von der Numi

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  • Gelsenkirchen kriminell

    Hochzeitsglocken

    gaby2707

    26. November 2014 um 10:53

    Zusammen mit ihrer Mutter Waltraud begegnet Margareta, liebevoll Gretchen genannt, auf einer Kaffeefahrt nach Bad Sassendorf ihrem ehemaligen Schulkollegen Harald Kleinschnittger, der sich hier Simon von Brehden nennt und eine alte, wie es scheint, steinreiche Dame umgarnt. Wieder zuhause bahnt sich zwischen Margareta und Harald eine kleine Liebesgeschichte an. Harald muss allerdings erst seine "Altlasten" bei diversen Damen bereinigen. Besonders Tanja Beuker, die ihn zu lieben glaubt und die sicher ist, dass auch er ohne sie nicht sein kann, macht Harald das Leben schwer. Als Margareta ihren Liebsten abends besuchen will, findet sie ihn tot und aufgebahrt im Keller. Da Margareta vor hat, sich eine neue Existenz als private Ermittlerin aufzubauen, fängt sie sofort damit an und grätscht damit Kommissar Helmut Blauländer und seinem Kollegen Stefan Kornblum immer wieder in die Parade. Bei ihren "Ermittlungen" kommt so einiges zum Vorschein, auf das sie nie gekommen wäre. Margit Kruse entführt mich in ihrer Geschichte ins Ruhrgebiet. Ich lerne einige Ecken von Gelsenkirchen kennen, wo Margareta daheim ist, fahre mit ihr nach Geldern zum Schloss Jakobs und besuche  ein Villenviertel in Essen. Bei den Beschreibungen merkt man, dass sich die Autorin hier auskennt bzw. hier daheim ist. Mit den Personen habe ich mich schnell anfreunden können. Detailliert und liebevoll beschrieben sehe ich vor allem den ungarischen "Magyarenhäuptling" Arpad Horvat mit seinen zornig blitzenden Augen oder mit Wärmewicklern für´s lockige Haar vor mir. Aber auch die anderen Handelnden sehe ich vor meinen Augen agieren. Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, wobei 2. Teil als Rückblick mich nicht hat fesseln können. Da habe ich mich hier und da etwas gelangweilt. Insgesamt gesehen habe ich einen witzigen, spannenden, manchmal verwirrenden Krimi gelesen, der mich auch ohne großes Blutvergießen zu immer neuen Tätern geführt und mich sehr gut unterhalten hat. Da in dieser Geschichte immer wieder auf zwei vorher gehende Fälle aufmerksam gemacht wird, werde ich mir jetzt diese Bücher auch gerne zulegen und lesen.     

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  • Tipp für Bücherregal oder den Geschenketisch

    Hochzeitsglocken

    CloudyWhite

    19. November 2014 um 13:54

    Irgendwie hat sie uns doch schon gefehlt, diese Margareta Sommerfeld, Möchtegern-Kommissarin im tiefsten Ruhrgebiet. Doch nun hat Margit Kruse ihr endlich wieder einen Fall gewidmet, der den Leser nicht nur ins Ruhrgebiet, sondern auch ins schöne Bad Sassendorf und an den Niederrhein führt. Und  - wird in diesem Buch wirklich geheiratet, so wie es der Titel vermuten lässt? Und wenn ja, wer? Das Heiraten kommt nicht zu kurz, denn es geht hier um den Heiratsschwindler Harald Kleinschnittger aus dem biederen Gelsenkirchen, ein alter Schulfreund von Margareta, der sich bei alleinstehenden, vermögenden Frauen als Simon von Brehden  ausgibt und ihnen nicht auf die Figur, sondern auf das Portemonnaie schaut. Der schnieke Architekt ist hoch verschuldet und hofft so, sein kleines Unternehmen über den Berg zu bringen. Dafür hofiert er dann auch ältere oder unattraktive Frauen, wenn nur das Geld fließt. Für Margareta lässt er allerdings Gefühle sprechen. Doch kaum sind sich die beiden etwas näher gekommen, findet diese ihn tot im Keller seines Hauses. Margareta nimmt die Ermittlungen auf, hat sie doch heimlich ein Notizbuch des Ermordeten vom Tatort entwendet. Von der Nachbarin über den finsteren Bediensteten einer betrogenen Gräfin bis hin zur biederen Tanja Beuker aus dem Gemeindechor kommen für sie viele als Mörder in Betracht. Bald geraten Margareta und Ihre Mutter Waltraud in nicht unerhebliche Gefahr. Margit Kruse gelingt es, einen spannungsreichen Roman zu präsentieren, bei dem die Frage nach dem Mörder erst ganz zum Schluss beantwortet wird. Wiederum wird das Ruhrgebiet mit seinen Menschen in allen Facetten geschildert. Mit Insider-Wissen kann man sogar noch ein bisschen mehr schmunzeln. Ein wirklich lesenswerter Kriminalroman, der mich wieder einmal begeistert hat und der in keiner Sammlung von Regiokrimis des Ruhrgebiets fehlen sollte, zumal er auch durch seine Covergestaltung mit dem edlen Prägedruck ein Hingucker fürs Regal ist.

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  • Humorvoll, spannend und mit viel Lokalkolorit

    Hochzeitsglocken

    Zabou1964

    06. July 2014 um 09:51

    Endlich darf Margareta Sommerfeld wieder ermitteln! Nach „Eisaugen“ und „Zechenbrand“ liegt mit „Hochzeitsglocken“ nun ihr dritter Fall im Gmeiner Verlag vor. Die sympathische Hobbyermittlerin bekommt es dieses Mal mit einem Heiratsschwindler zu tun, der aber schon nach wenigen Seiten von ihr tot in seinem Keller aufgefunden wird. Margit Kruse ist es wieder gelungen, mit spitzer Feder den Charme des Ruhrgebiets auf ihre etwas skurrilen Figuren zu übertragen. Ein Muss für jeden, der den „Pott“ mag, aber auch für solche, die diese außergewöhnliche Region und ihre Menschen noch nicht kennen und lieben gelernt haben.   Bei einer Kaffeefahrt, die Margareta mit ihrer Mutter Waltraud unternimmt, trifft sie ihren ehemaligen Klassenkameraden Harald Kleinschnittger wieder. Aus dem unscheinbaren und pummeligen Schuljungen ist ein äußerst gut aussehender Mann geworden. Er bestreitet jedoch, der zu sein, für den Margareta ihn hält. Er gibt sich als Simon von Brehden aus. Unter diesem Namen macht er alten, reichen Damen den Hof, um an ihr Geld zu kommen. Als Margareta ihm hinterherspioniert, rückt er mit der Wahrheit heraus. Der Abend endet in Haralds Bett. Doch schon beim nächsten Treffen ist die kurze Affäre beendet, denn Harald liegt tot in seinem Keller. Auch im eigenen Interesse beginnt Margareta zu ermitteln.   Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil beschreibt Margaretas Begegnung mit Harald und das Auffinden seiner Leiche. Im zweiten Teil erhält der Leser einen Einblick in Haralds Vorleben. Seine Frauenbekanntschaften werden vorgestellt. Margaretas Ermittlungen sind Inhalt des dritten Teils.   Margit Kruses besonderes Talent liegt im Beschreiben des typischen Bewohners des Ruhrpotts. Ihre Figuren sind so detailliert dargestellt, dass ich meinte, mitten unter ihnen zu sein. Dabei bedient sie natürlich auch das ein oder andere Klischee, was ich überaus amüsant finde. Besonders gefällt mir immer wieder Margaretas Mutter Waltraud, die mit ihrem üppigen Ruhrpottcharme und ihrer etwas plumpen und schlichten Art zu begeistern weiß. Aber auch die etwas naive Margareta, die ohne jeden Skrupel gegenüber der Polizei die Ermittlungen an sich reißt, bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Kommissar Blauländer ist mittlerweile so weit, dass er sich mit ihr berät.   Das alles ist natürlich nur wenig realitätsnah, dafür aber äußerst humorvoll und charmant erzählt. Auch die Spannung hat in diesem dritten Band wieder nicht gefehlt, denn Margareta denkt nicht eine Sekunde über die Gefahren nach, in die sie sich begibt. Das einzige Manko dieses Buches ist die geringe Seitenzahl. Nach nur 282 Seiten musste ich mich leider schon wieder von Margareta Sommerfeld verabschieden. So bleibt mir nur zu hoffen, dass Frau Kruse bereits an einem neuen Fall für die sympathische Hobbydetektivin schreibt, der mich erneut vom Niederrhein ins benachbarte Ruhrgebiet entführen wird.   Fazit: Margit Kruse konnte mich mit ihren Figuren und der spannenden Geschichte erneut begeistern. Wer humorvolle Krimis mit Lokalkolorit mag, kommt an dieser Autorin nicht vorbei!  

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  • Humorvoll, spannend und mit viel Lokalkolorit

    Hochzeitsglocken

    Zabou1964

    06. July 2014 um 09:50

    Endlich darf Margareta Sommerfeld wieder ermitteln! Nach „Eisaugen“ und „Zechenbrand“ liegt mit „Hochzeitsglocken“ nun ihr dritter Fall im Gmeiner Verlag vor. Die sympathische Hobbyermittlerin bekommt es dieses Mal mit einem Heiratsschwindler zu tun, der aber schon nach wenigen Seiten von ihr tot in seinem Keller aufgefunden wird. Margit Kruse ist es wieder gelungen, mit spitzer Feder den Charme des Ruhrgebiets auf ihre etwas skurrilen Figuren zu übertragen. Ein Muss für jeden, der den „Pott“ mag, aber auch für solche, die diese außergewöhnliche Region und ihre Menschen noch nicht kennen und lieben gelernt haben.   Bei einer Kaffeefahrt, die Margareta mit ihrer Mutter Waltraud unternimmt, trifft sie ihren ehemaligen Klassenkameraden Harald Kleinschnittger wieder. Aus dem unscheinbaren und pummeligen Schuljungen ist ein äußerst gut aussehender Mann geworden. Er bestreitet jedoch, der zu sein, für den Margareta ihn hält. Er gibt sich als Simon von Brehden aus. Unter diesem Namen macht er alten, reichen Damen den Hof, um an ihr Geld zu kommen. Als Margareta ihm hinterherspioniert, rückt er mit der Wahrheit heraus. Der Abend endet in Haralds Bett. Doch schon beim nächsten Treffen ist die kurze Affäre beendet, denn Harald liegt tot in seinem Keller. Auch im eigenen Interesse beginnt Margareta zu ermitteln.   Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil beschreibt Margaretas Begegnung mit Harald und das Auffinden seiner Leiche. Im zweiten Teil erhält der Leser einen Einblick in Haralds Vorleben. Seine Frauenbekanntschaften werden vorgestellt. Margaretas Ermittlungen sind Inhalt des dritten Teils.   Margit Kruses besonderes Talent liegt im Beschreiben des typischen Bewohners des Ruhrpotts. Ihre Figuren sind so detailliert dargestellt, dass ich meinte, mitten unter ihnen zu sein. Dabei bedient sie natürlich auch das ein oder andere Klischee, was ich überaus amüsant finde. Besonders gefällt mir immer wieder Margaretas Mutter Waltraud, die mit ihrem üppigen Ruhrpottcharme und ihrer etwas plumpen und schlichten Art zu begeistern weiß. Aber auch die etwas naive Margareta, die ohne jeden Skrupel gegenüber der Polizei die Ermittlungen an sich reißt, bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Kommissar Blauländer ist mittlerweile so weit, dass er sich mit ihr berät.   Das alles ist natürlich nur wenig realitätsnah, dafür aber äußerst humorvoll und charmant erzählt. Auch die Spannung hat in diesem dritten Band wieder nicht gefehlt, denn Margareta denkt nicht eine Sekunde über die Gefahren nach, in die sie sich begibt. Das einzige Manko dieses Buches ist die geringe Seitenzahl. Nach nur 282 Seiten musste ich mich leider schon wieder von Margareta Sommerfeld verabschieden. So bleibt mir nur zu hoffen, dass Frau Kruse bereits an einem neuen Fall für die sympathische Hobbydetektivin schreibt, der mich erneut vom Niederrhein ins benachbarte Ruhrgebiet entführen wird.   Fazit: Margit Kruse konnte mich mit ihren Figuren und der spannenden Geschichte erneut begeistern. Wer humorvolle Krimis mit Lokalkolorit mag, kommt an dieser Autorin nicht vorbei!  

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